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                  <text>cimGrikci&#13;
dienet&#13;
&#13;
Herausgeber: U.S. Information Service&#13;
Embassy of the United States of America&#13;
&#13;
Z12462 C&#13;
&#13;
26. Juni 1996&#13;
&#13;
SONDERDIENST&#13;
&#13;
ARBEIT&#13;
&#13;
Um Übersendung von&#13;
Belegexemplaren&#13;
wird gebeten&#13;
&#13;
DIE SCHAFFUNG VON ARBEITSPLATZEN&#13;
UND BESCHÄFTIGUNGSCHANCEN&#13;
Der Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten&#13;
1993-1996&#13;
&#13;
Deichmanns Aue 29&#13;
D 53170 Bonn&#13;
Tel.: 0228-339 2372&#13;
&#13;
Fax: 0228-333 138&#13;
e-mail: bbsbonn@usia.gov&#13;
internet: http://www.usia.gov/posts/bonn.html&#13;
&#13;
�Die Schaffung von Arbeitsplätzen und&#13;
Beschäftigungschancen:&#13;
Der Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten 1993 -1996&#13;
&#13;
Ein Bericht des&#13;
Rats der Wirtschaftsberater im&#13;
US-Arbeitsministerium, Büro des Chefökonoms&#13;
23. April 1996&#13;
&#13;
�Zusammenfassung&#13;
Seit Januar 1993 hat die Beschäftigungsrate rapide - um netto 8,5 Millionen&#13;
neue Arbeitsplätze - zugenommen. Anhand vergleichbarer Daten war das&#13;
Beschäftigungswachstum in den Vereinigten Staaten stärker als bei allen&#13;
anderen unserer G-7-Partner.&#13;
Zwei Drittel (68 Prozent) des Nettozuwachses bei der Vollzeitbeschäftigung&#13;
zwischen Februar 1994 und Februar 1996 entfielen auf Industriezweige/Berufsgruppen mit überdurchschnittlichen Einkommen. Mehr als die Hälfte&#13;
des Nettozuwachses fand bei den obersten 30 Prozent der Arbeitsplatzkategorien statt. Obwohl viele dieser neuen Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor&#13;
entstanden, entsprachen sie nicht den Stereotypen.&#13;
Die Fakten legen nahe, daß die große Mehrheit des Nettozuwachses an neuen&#13;
Arbeitsplätzen Ganztagsstellen sind. Sowohl die Haushalts- als auch die&#13;
Betriebserhebungen verweisen darauf, daß die Zunahme an Arbeitplätzen auf&#13;
Ganztagsstellen konzentriert war.&#13;
Der Anteil von Arbeitnehmern mit Mehrfachbeschäftigung blieb seit Ende der&#13;
achtziger Jahre ungefähr konstant. Der Haushaltserhebung ist zu entnehmen,&#13;
daß der Anteil von beschäftigten Personen mit mehreren Arbeitsplätzen weiterhin bei rund 6 Prozent liegt.&#13;
Die Gesamtzahl der Entlassenen machte 1991-92 ungefähr denselben Anteil&#13;
an der Erwerbsbevölkerung aus wie 1981-82, obwohl die Rezession Anfang der&#13;
achtziger Jahre gravierender war als die Anfang der neunziger Jahre. Es ist&#13;
jedoch schwierig genau festzustellen, welcher Prozentsatz der Entlassenen auf&#13;
die Konjunktur zurückzuführen ist. Die offiziellen Daten über Entlassungen&#13;
nach 1993 stehen noch nicht zur Verfügung, aber eine alternative Zählweise zu&#13;
Arbeitsplatzverlusten zeigt, daß sie seitdem gesunken sind.&#13;
Die Charakteristiken der Entlassungen haben sich etwas verändert. Die Entlassungen von älteren, besser ausgebildeten Büroangestellten haben zugenommen, obwohl sie verglichen mit denen bei jüngeren und weniger gut&#13;
ausgebildeten Arbeitern weiterhin relativ niedrig sind.&#13;
Trotz einiger jüngster positiver Anzeichen bleiben langfristige Herausforderungen bestehen. Zwischen den siebziger und frühen neunziger Jahren stagnierten die Reallöhne und -gehälter, und das Einkommensgefälle wurde größer.&#13;
Aber 1994 stieg das reale durchschnittliche Familieneinkommen zum ersten&#13;
Mal seit fünf Jahren, und die Armutsgrenze sank. Wir müssen weiter auf diese&#13;
Errungenschaften aufbauen, um den Lebensstandard zu verbessern und das&#13;
Einkommensgefälle zu verringern. Und obwohl sehr viel mehr Arbeitsplätze&#13;
geschaffen als abgebaut werden, erlegt eine dynamische Wirtschaft einigen&#13;
1&#13;
&#13;
�Arbeitnehmern unweigerlich Kosten auf. Daten von 1981 bis 1993 legen&#13;
beispielsweise den Schluß nahe, daß diejenigen, die ihre Stelle verloren, eher&#13;
auf Dauer (statt vorübergehend) entlassen wurden, daß ältere Arbeitnehmer&#13;
ein größeres Risiko der Entlassung hatten und der durchschnittliche Verlust&#13;
des Reallohns aufgrund von Entlassung beträchtlich und andauernd war. Um&#13;
alle Vorteile einer dynamischen Wirtschaft zu erlangen, müssen wir diese&#13;
Angleichungskosten verringern.&#13;
&#13;
Einleitung&#13;
Das Beschäftigungswachstum in den Vereinigten Staaten war seit Januar 1993 solide,&#13;
wobei die Beschäftigungsrate im nichtlandwirtschaftlichen Bereich um 8,5 Millionen&#13;
zunahm.&#13;
Anhand vergleichbarer Daten war das Beschäftigungswachstum in den&#13;
Vereinigten Staaten stärker als bei allen anderen unserer G-7-Partner. Der Hauptzweck dieser Studie besteht darin, das Material zu sichten, um ein detaillierteres Bild&#13;
zu entwickeln, wo das Beschäftigungswachstum stattfindet und welcher Art die neugeschaffenen Arbeitsplätze sind.&#13;
Die Nachrichten sind ermutigend: Die Beschäftigung bei den Industriezweigen/Berufsgruppen mit überdurchschnittlich hohen Löhnen und Gehältern ist unverhältnismäßig gestiegen. Selbst in der traditionell niedriger bezahlten Dienstleistungsindustrie war die Mehrheit des Nettozuwachses an Arbeitsplätzen bei leitenden Positionen und solchen mit einem speziellen beruflichen Anforderungsprofil zu&#13;
verzeichnen, die normalerweise überdurchschnittlich bezahlt werden. Im Gegensatz&#13;
zur herkömmlichen Überzeugung sind die neuen Arbeitsplätze nicht unverhältnismäßig viele Teilzeitstellen, die geringe berufliche Qualifikation erfordern.&#13;
Der zweite Zweck dieser Studie ist die Prüfung der Entlassungen. Obwohl die Volkswirtschaft einen Nettozuwachs von Millionen neuer Arbeitsplätze bewirkt, ist es offenkundig, daß die Geschwindigkeit der Umgestaltung auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt viele Amerikaner besorgt über ihre wirtschaftliche Zukunft macht. Ein dynamischer und wachsender Arbeitsmarkt kann sowohl Kosten auferlegen als auch&#13;
Chancen bieten, und Maßnahmen für Arbeitnehmer zur Bewältigung eines Arbeitsplatzwechsels sind entscheidend zur Reduzierung dieser Angleichungskosten.&#13;
&#13;
Schaffung von Arbeitsplätzen&#13;
Einer Betriebserhebung des Bundesamts für Arbeitsstatistik zufolge nahm die Zahl der&#13;
nicht in der Landwirtschaft Beschäftigten zwischen Januar 1993 und März 1996 um&#13;
8,5 Millionen (7,8 Prozent) zu. Im Privatsektor stieg die Zahl der Beschäftigten (um&#13;
8,7 Prozent) noch schneller, wohingegen die Zahl der Bundesbediensteten (mit&#13;
Ausnahme des Postdienstes) tatsächlich um 11,4 Prozent abnahm und die der bei&#13;
2&#13;
&#13;
�bundesstaatlichen und kommunalen Regierungen Tätigen zusammengenommen um&#13;
nur 5 Prozent (siehe Abbildung 1) stieg. Der Anteil des öffentlichen Dienstes an der&#13;
Beschäftigung nimmt daher ab.&#13;
Die Arbeitslosenquote fiel von über 7 Prozent im Januar 1993 auf 5,6 Prozent im März&#13;
1996 und lag 19 aufeinanderfolgende Monate unter 6 Prozent. Angesichts der aktuellen demographischen Trends prognostiziert das Bundesamt für Arbeitsstatistik, daß&#13;
die Erwerbsbevölkerung zwischen 1994 und dem Jahr 2005 jährlich um rund 1,1&#13;
Prozent zunimmt. Um die Arbeitslosigkeit niedrig zu halten, muß die Volkswirtschaft&#13;
daher durchschnittlich einen Nettozuwachs von ungefähr 120.000 neuen Arbeitsplätzen pro Monat verzeichnen. Die Beschäftigung expandiert jetzt in einer Geschwindigkeit, die im Einklang mit stetigem, tragfähigem Wachstum und niedrigen&#13;
Arbeitslosenquoten steht.&#13;
Figure 1&#13;
Private Sector and Government Employment Growth&#13;
January 1993 - March 1996&#13;
State &amp; Local&#13;
&#13;
Private Sector&#13;
&#13;
Federal&#13;
&#13;
Government&#13;
&#13;
Note: Federal employment excludes the postal Service.&#13;
Based on data from the Bureau of Labor Statistics, establishment survey.&#13;
&#13;
Internationaler Vergleich. Die Vereinigten Staaten konnten einen schnelleren&#13;
Beschäftigungszuwachs verzeichnen als alle anderen G-7-Nationen. Nur Kanada&#13;
beobachtete eine beträchtliche Zunahme der Beschäftigung, während die anderen G7-Mitglieder unerhebliche Zuwächse an Arbeitsplätzen oder eine tatsächliche Abnahme hatten. Die Leistung des amerikanischen Arbeitsmarkts ist besonders beeindruckend aufgrund der Tatsache, daß sie in einer Periode stattfand, in der das Defizit&#13;
des Bundeshaushalts von 4,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Haushaltsjahr&#13;
1992 auf schätzungsweise 1,9 Prozent im Haushaltsjahr 1996 reduziert wurde.&#13;
&#13;
3&#13;
&#13;
�Die Qualität der Arbeitsplätze&#13;
Daten der laufenden Bevölkerungserhebung zufolge fanden 38 Prozent des Nettozuwachses bei der Beschäftigung zwischen Februar 1994 und Februar 1996 in den&#13;
"Dienstleistungsindustrien" statt.1 Dieser Abschnitt befaßt sich daher zunächst mit der&#13;
Qualität der Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor. Dann wird eine detailliertere&#13;
Analyse aller Sektoren der Wirtschaft vorgenommen.&#13;
Höher bezahlte Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor. Der "Dienstleistungssektor" ist sehr vielfältig. Dazu zählen viele schlecht bezahlte Positionen, aber auch&#13;
zahlreiche hochbezahlte bei Finanzdienstleistungen, Kliniken sowie Computer- und&#13;
Buchhaltungsdiensten. Aus diesem Grund ist es wichtig festzustellen, ob der Beschäftigungszuwachs innerhalb der Dienstleistungen vornehmlich in den hohe Qualifikationen erfordernden leitenden Positionen und bei Berufen mit einem speziellen Anforderungsprofil oder bei schlecht bezahlten Arbeitsplätzen stattfand. Die laufende&#13;
Bevölkerungserhebung bietet Fakten bezüglich des Beschäftigungszuwachses je nach&#13;
Beruf.&#13;
Die Daten belegen, daß der jüngste Nettozuwachs bei der Beschäftigung im&#13;
Dienstleistungssektor vorwiegend in leitenden Positionen oder solchen mit&#13;
einem speziellen beruflichen Anforderungsprofil stattfand (Abbildung 2).&#13;
Hierbei handelt es sich um relativ gutbezahlte Arbeitsplätze.&#13;
&#13;
Figure 2&#13;
Service Industry Occupations&#13;
February 1994 - February 1996&#13;
co 1000&#13;
w&#13;
_°&#13;
&#13;
800&#13;
&#13;
Higher Wage Occupations&#13;
Based on data from the Bureau of Labor Stalistics, Current Population Survey.&#13;
&#13;
4&#13;
&#13;
�Die herkömmliche Überzeugung, der Beschäftigungszuwachs im Dienstleistungssektor&#13;
sei unverhältnismäßig in schlecht bezahlten Arbeitsplatzkategorien konzentriert, ist&#13;
daher falsch.&#13;
Zuwachs bei höher bezahlten Arbeitsplätzen nach Industriezweig und Berufsgruppe. Ein noch detaillierteres Bild der Art der neugeschaffenen Arbeitsplätze bietet&#13;
eine nach Industriezweig und Berufsgruppe aufgeschlüsselte Untersuchung. Anhand&#13;
von Daten der laufenden Bevölkerungserhebung von Februar 1994 bis Februar 1996&#13;
ordneten wir die Ganztagsstellen 45 bestimmten Berufsgruppen in 22 großen Industriezweigen zu. 25 Prozent der Befragten gaben an, daß sie neben ihrer Beschäftigung in den angegebenen Industriezweigen und Berufsgruppen noch zusätzliche&#13;
Einnahmen hatten. Obwohl viele der Felder für 990 Industriezweige/Berufsgruppen&#13;
ziemlich klein waren, fanden sich nur 6 Prozent der Untersuchten in Feldern mit 10&#13;
oder weniger Befragten wieder, die für beide Erhebungen Daten über ihre Einkünfte&#13;
angaben. Um die mit einer unzureichenden Zahl von Befragten einhergehende große&#13;
Schwankungsbreite der Erhebung zu vermeiden, strichen wir die kleinen Felder aus&#13;
unserer Analyse. Nach Streichung der Felder mit 10 oder weniger Befragten blieben&#13;
287 Berufsgruppen jährlich übrig.2&#13;
Der erste Schritt bei unserer Analyse bestand darin, die 287 Industriezweige/Berufsgruppen nach dem durchschnittlichen Wocheneinkommen der Vollzeitbeschäftigten zu ordnen. Ungefähr die Hälfte aller Vollzeitbeschäftigten im Februar&#13;
1994 befand sich in Feldern mit einem wöchentlichen Einkommen von durchschnittlich&#13;
480 Dollar (Dollarstand von Februar 1996). Das Beschäftigungswachstum bei diesen&#13;
hochbezahlten Arbeitsplatzkategorien kann dann mit dem Gesamtbeschäftigungswachstum verglichen werden. Unsere wichtigste Bemessungsgrundlage für die&#13;
Arbeitsplatzqualität ist der Prozentsatz des gesamten Beschäftigungswachstums&#13;
innerhalb der Industriezweige/Berufsgruppen mit überdurchschnittlichen Löhnen und&#13;
Gehältern im Februar 1994. Die Ergebnisse waren bemerkenswert.&#13;
Zwei Drittel (68 Prozent) des Nettozuwachses bei der Vollzeitbeschäftigung&#13;
zwischen Februar 1994 und Februar 1996 fand bei Arbeitsplätzen mit überdurchschnittlichen Löhnen und Gehältern statt.3&#13;
Eine andere Art und Weise, die Ergebnisse unserer nach Industriezweig/Berufsgruppe&#13;
aufgeschlüsselten Analyse zusammenzufassen, ist in Abbildung 3 zu sehen. Wir&#13;
ordneten 287 Industriezweige/Berufsgruppen nach dem durchschnittlichen Wochenlohn der Vollzeitbeschäftigten und sortierten sie dann entsprechend ihrem Einkommen&#13;
in 10 Gruppen ein - jede mit 10 Prozent der Beschäftigten im Februar 1994. Hätten&#13;
alle 10 Gruppen proportional zu ihrem Anteil an der Beschäftigung im Februar 1994&#13;
zugenommen, wäre auf jede 10 Prozent des Nettozuwachses an neuen Arbeitsplätzen&#13;
entfallen. Die obersten drei Zehntel entsprachen nicht nur ihrem proportionalen Anteil&#13;
am gesamten Beschäftigungswachstum (30 Prozent), sondern lagen weit darüber&#13;
(über 50 Prozent).&#13;
&#13;
5&#13;
&#13;
�Mehr als die Hälfte (52 Prozent) des Beschäftigungszuwachses fand in den&#13;
obersten 30 Prozent der Arbeitsplatzkategorien statt.&#13;
&#13;
Figure 3&#13;
Shares of Net Employment Growth&#13;
February 1994 - February 1996&#13;
Higher paying job categories&#13;
68 percent of growth ^ -&#13;
&#13;
Lower paying job categories&#13;
32 percent of growth&#13;
Council of Economic Advisers analysis of Bureau of Labor Statistics data.&#13;
&#13;
Detailliertere Daten über Beschäftigung. Das Bundesamt für Arbeitsstatistik gibt&#13;
auch eine jährliche Veröffentlichung über Löhne und Gehälter sowie Beschäftigungswachstum für eine äußerst detaillierte Reihe von Beschäftigungskategorien auf der&#13;
Grundlage von Ergebnissen der Bevölkerungserhebung eines Jahres heraus. Die&#13;
Erhebung umfaßte 488 Kategorien mit Daten für 1994 und 1995 (die jährlichen Schätzungen für 1996 stehen erst nächstes Jahr zur Verfügung). Die Ergebnisse dieser&#13;
Datensammlung sind eine Erhärtung der obengenannten Erkenntnisse. Zu den&#13;
Kategorien mit den größten Zuwächsen bei der Beschäftigung zählen "Verkauf und&#13;
Inhaberschaft", "Elektriker", "leitende Positionen bei Marketing und Werbung" sowie&#13;
"Elektroingenieurwesen". Im Einklang mit den obengenannten Überlegungen entfielen&#13;
auf die einzelnen Berufsgruppen in der oberen Hälfte der Einkommenspyramide 70&#13;
Prozent des Nettozuwachses an Beschäftigung, während die obersten 10 Prozent ein&#13;
Drittel des Nettozuwachses an Arbeitsplätzen hervorbrachten.&#13;
&#13;
6&#13;
&#13;
�Die Beschäftigung in den "Hamburger-Flipping-Jobs"4 sank zwischen 1994 und&#13;
1995.&#13;
Insgesamt geben die Daten folgende Hinweise auf die Art des jüngsten Beschäftigungswachstums:&#13;
Zwei Drittel der zwischen Februar 1994 und Februar 1996 geschaffenen Ganztagsstellen entfallen auf Beschäftigungskategorien/Industriezweige mit überdurchschnittlichen Löhnen und Gehältern.&#13;
Mehr als die Hälfte der zwischen Februar 1994 und Februar 1996 geschaffenen&#13;
Ganztagsstellen fallen in Beschäftigungskategorien/Industriezweige mit noch&#13;
höheren Löhnen und Gehältern (die obersten 30 Prozent).&#13;
&#13;
Die neugeschaffenen Arbeitsplätze sind großenteils Ganztagsstellen. Daten aus&#13;
der laufenden Bevölkerungserhebung und der Betriebserhebung des Bundesamts für&#13;
Arbeitsstatistik legen den Schluß nahe, daß der überwiegende Teil des Nettozuwachses an neuen Arbeitsplätzen Ganztagsstellen sind. Die laufende Bevölkerungserhebung enthält auch Daten über Teilzeitstellen. Abbildung 4 zeigt den Anteil der&#13;
Beschäftigten, die als Grund für ihre Teilzeitbeschäftigung sowohl "wirtschaftliche" als&#13;
auch "nichtwirtschaftliche" Gründe angeben. Trotz einer Verlagerung bei beiden&#13;
Kurven aufgrund der Umgestaltung der Erhebung im Januar 1994 ist der Anteil der&#13;
Teilzeitbeschäftigten tatsächlich leicht gesunken. Der Rückgang war bei denjenigen,&#13;
die aus "wirtschaftlichen" Gründen teilzeitbeschäftigt sind - die oft als "unfreiwillig&#13;
Unterbeschäftigte" bezeichnet werden - sogar noch größer.&#13;
Die Daten der Betriebserhebung erhärten indirekt die Schlußfolgerungen der Haushaltserhebung. Wenn der Nettozuwachs an neuen Arbeitsplätzen in unverhältnismäßig starkem Maße aus Teilzeitstellen bestünde, würden wir ein Absinken der&#13;
durchschnittlichen Arbeitszeit pro Stelle erwarten.5 Die Beschäftigungsdaten zeigen&#13;
jedoch, daß die durchschnittliche Arbeitszeit aller Stellen (einschließlich der neugeschaffenen) ungefähr konstant blieb: Die Anzahl der nicht im landwirtschaftlichen&#13;
Sektor Beschäftigten und die Gesamtzahl der Arbeitsstunden steigen in den letzten&#13;
drei Jahren beide ungefähr in gleichem Maße an (siehe Tabelle). Dies weist darauf&#13;
hin, daß die neuen Arbeitsplätze nicht in unverhältnismäßig hohem Maße Teilzeitstellen waren.&#13;
In Haushalten und Unternehmen erhobene Daten belegen, daß der Großteil&#13;
des in den letzten drei Jahren erfolgten Nettozuwachses an Arbeitsplätzen&#13;
Ganztagsstellen waren.&#13;
&#13;
7&#13;
&#13;
�Figure 4&#13;
Part-Time Workers&#13;
16&#13;
14 -&#13;
&#13;
. .--'\&#13;
|&#13;
&#13;
12&#13;
&#13;
Non-Economic Reasons&#13;
&#13;
Q-10&#13;
&#13;
CPS redesign&#13;
/&#13;
&#13;
LU&#13;
&#13;
'S 8&#13;
c&#13;
9&#13;
&gt;(D&#13;
&#13;
Economic Reasons&#13;
&#13;
6&#13;
&#13;
Q4&#13;
&#13;
— • • •&#13;
&#13;
v&#13;
&#13;
Jan.1990 Jan.1991 Jan.1992Jan.1993Jan.1994Jan.1995 Jan.1996&#13;
Based on data from the Bureau of Labor Statistics, Current Population Survey.&#13;
&#13;
Beschäftigung und Arbeitsstunden außerhalb des landwirtschaftlichen Sektors&#13;
Januar&#13;
&#13;
1993&#13;
&#13;
März&#13;
1996&#13;
&#13;
Prozent&#13;
Veränderung&#13;
&#13;
Beschäftigung (Millionen)&#13;
&#13;
109,5&#13;
&#13;
118,0&#13;
&#13;
7,8&#13;
&#13;
Arbeitsstunden (jährlich, Milliarden)&#13;
&#13;
202,2&#13;
&#13;
217,8&#13;
&#13;
7,7&#13;
&#13;
Quelle: Bundesamt für Arbeitsstatistik&#13;
&#13;
Wenig Veränderung bei Mehrfachbeschäftigung. Manche Amerikaner haben mehr&#13;
als eine Stelle, um für ein Haus sparen oder unerwartete Ausgaben finanzieren zu&#13;
können. Eine Mehrfachbeschäftigung gibt jedoch Anlaß zur Besorgnis hinsichtlich der&#13;
Qualität der Arbeitsplätze, wenn immer mehr Amerikaner zwei oder drei Stellen haben&#13;
müssen, um mit ihren Einkünften auszukommen. Ein frustrierter Arbeitnehmer soll auf&#13;
die Nachricht, daß 8,5 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, mit der&#13;
Äußerung reagiert haben: "Ja, und ich habe drei davon." Die Daten zeigen jedoch&#13;
keine nennenswerte Bewegung im Bereich der Mehrfachbeschäftigung. Der Anteil&#13;
derjenigen, die mehrere Stellen haben, liegt seit den späten achtziger Jahren bei&#13;
ungefähr 6 Prozent.&#13;
8&#13;
&#13;
�Auswirkungen auf Löhne und Gehälter sowie Einkommensgefälle. Zwischen den&#13;
siebziger und den frühen neunziger Jahren verlangsamte sich das durchschnittliche&#13;
Wachstum der Reallöhne, und das Einkommensgefälle wurde größer. In den letzten&#13;
Jahren gab es jedoch einige ermutigende Anzeichen, daß sich bei diesen Herausforderungen des Arbeitsmarktes das Blatt wendet. 1994 - das letzte Jahr, für das&#13;
Daten vorliegen - stieg das durchschnittliche Familieneinkommen, und zum ersten Mal&#13;
seit fünf Jahren sank die Armutsgrenze. Eine verbesserte Arbeitsplatzqualität kann&#13;
diese jüngsten Errungenschaften stärker zur Geltung bringen, auch wenn die Auswirkungen erst nach längerer Zeit erkennbar sein werden. Wie bereits erwähnt, fand&#13;
der jüngste Nettozuwachs an Arbeitsplätzen bei Berufen und in Industriezweigen statt,&#13;
die normalerweise überdurchschnittlich hohe Löhne und Gehälter zahlen. Die Vergrößerung der Beschäftigtenzahl hatte jedoch nur geringfügige Auswirkungen auf die&#13;
gesamten Lohn- und Gehaltsdaten, da der Nettozuwachs bei der Beschäftigung&#13;
lediglich einen relativ kleinen Prozentsatz der Gesamtbeschäftigung des Arbeitskräftepotentials der Vereinigten Staaten ausmacht. Dennoch sind die Nachrichten&#13;
über die Qualität des Nettozuwachses an Arbeitsplätzen ermutigend und versprechen&#13;
Gutes für die Zukunft. Obwohl noch viel zu tun bleibt, zeigen die neuesten Trends,&#13;
daß sich der Arbeitsmarkt auf dem richtigen Weg befindet.&#13;
&#13;
Die Herausforderungen eines dynamischen Arbeitsmarkts&#13;
Ein dynamischer, gesunder Arbeitsmarkt schafft genug Arbeitsplätze für eine&#13;
wachsende Erwerbsbevölkerung. Gleichzeitig verlagern sich jedoch in einer dynamischen Volkswirtschaft fortwährend Arbeitsplätze von bestimmten Bereichen auf&#13;
andere mit mehr Wachstumschancen. (Beispielsweise wurde der Abbau der Stellen&#13;
für Bundesbedienstete durch den Beschäftigungsanstieg im Privatsektor mehr als&#13;
ausgeglichen.) Inzwischen führen von der Federal Reserve Bank of San Francisco&#13;
veröffentlichte Untersuchungen Robert Vallettas zu der Schlußfolgerung, daß&#13;
- konjunkturell bereinigt - der Prozentsatz der auf dauerhafte (statt vorübergehende)&#13;
Entlassungen zurückzuführenden Arbeitslosigkeit gestiegen ist - insbesondere zwischen 1980 und 1993. Ein höherer Anteil Arbeitslose kann daher keine erneute&#13;
Einstellung bei ihrem alten Arbeitgeber erwarten. Infolge dieser Veränderungen auf&#13;
dem Arbeitsmarkt fühlen sich viele Arbeitnehmer im Hinblick auf ihre Beschäftigungsaussichten weniger sicher.&#13;
Obwohl die Besorgnis vieler Arbeitnehmer real und bedeutend ist, muß man sich auch&#13;
objektiv mit den Fakten befassen. Nicht alle Quellen zeigen verstärkte wirtschaftliche&#13;
Besorgnis. Beispielsweise lagen die statistischen Erhebungen des Michigan and&#13;
Conference Board über Verbrauchermeinungen kürzlich über ihrem historischen&#13;
Durchschnitt. Die im Rahmen dieser Erhebung Befragten erachten die Beschäftigungsaussichten offensichtlich nicht als schlecht. Dennoch deutet eine erhebliche&#13;
Zahl von Aussagen darauf hin, daß viele Amerikaner sich wegen einer möglichen&#13;
Entlassung Sorgen machen - einige sogar große Sorgen. Um auf diese Besorgnis&#13;
optimal reagieren zu können, benötigen wir eine präzisere Einschätzung der Natur des&#13;
Entlassungsproblems. Ist die Zahl der Entlassungen tatsächlich angestiegen?&#13;
9&#13;
&#13;
�Betreffen sie eine andere Kategorie von Menschen als vor zehn Jahren?&#13;
Abschnitt des Berichts befaßt sich mit solchen Fragen.&#13;
&#13;
Dieser&#13;
&#13;
Fakten aus einer Erhebung über Entlassungen. Das Bundesamt für Arbeitsstatistik&#13;
erstellt alle zwei Jahre eine Erhebung über entlassene Arbeitnehmer, wobei die&#13;
neuesten Daten vom Februar 1994 stammen. Die nachfolgende Tabelle faßt die&#13;
Entlassungsraten (definiert als Zahl der entlassenen Arbeitnehmer pro 100 Beschäftigte) für die Zeiträume 1981-82 und 1991-92 zusammen.&#13;
Der prozentuale Anteil der Entlassenen an der Erwerbsbevölkerung war 1991-92&#13;
ungefähr so groß wie 1981-82, obwohl die Rezession Anfang der achtziger Jahre&#13;
weitaus gravierender war als die zu Beginn der neunziger Jahre. Es ist jedoch&#13;
schwierig genau festzulegen, wie sich der Konjunkturzyklus auf die Entlassungsquote&#13;
auswirkt. Ein Vergleich der Entlassungsquoten insgesamt verschleiert auch den&#13;
grundlegenden Wandel bei der Häufigkeit der Entlassungen. Die Tabelle zeigt, daß&#13;
ältere Büroangestellte 1991-92 viel entlassungsgefährdeter waren als während der&#13;
vorherigen Rezession. Und weitere Analysen belegen, daß die Entlassungsquote bei&#13;
besser ausgebildeten Arbeitnehmern gestiegen ist. Diese Veränderungen bei der&#13;
Häufigkeit von Entlassungen mögen ein Grund für die Berichte über zunehmende&#13;
Angst vor einem Verlust des Arbeitsplatzes sein. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer&#13;
Entlassung bei Arbeitern und schlechter ausgebildeten Arbeitnehmern größer ist, stieg&#13;
die Entlassungsquote eindeutig bei den Arbeitnehmern an, die vorher großenteils&#13;
immun gegen die Gefahr eines Arbeitsplatzverlusts waren.&#13;
Die Entlassungsquoten für ältere und besser ausgebildete Arbeitnehmer, die sich&#13;
großenteils nicht mit einem solchen Risiko auseinandergesetzt hatten, stiegen&#13;
zwischen 1981-82 und 1991-92.&#13;
&#13;
Veränderte Häufigkeit von Entlassungen&#13;
Entlassungsquoten*&#13;
&#13;
Gesamt&#13;
Beruf&#13;
Bürotätigkeit&#13;
Fabrikarbeit&#13;
Alter&#13;
25-34 Jahre&#13;
35-44 Jahre&#13;
45-54 Jahre&#13;
55+&#13;
&#13;
1981-82&#13;
3,9&#13;
&#13;
1991-92&#13;
3,8&#13;
&#13;
2,6&#13;
7,3&#13;
&#13;
3,6&#13;
5,2&#13;
&#13;
5,0&#13;
3,8&#13;
3,0&#13;
3J5&#13;
&#13;
3,8&#13;
3,9&#13;
3,8&#13;
4,3&#13;
&#13;
Als Prozentsatz der Arbeitnehmer, die drei oder mehr Jahre in ihrer derzeitigen Stelle beschäftigt&#13;
sind. Quelle: Bundesamt für Arbeitsstatistik&#13;
&#13;
10&#13;
&#13;
�Indikatoren für Entlassungen neueren Datums. Wie bereits erwähnt, wird die&#13;
Erhebung über Entlassungen alle zwei Jahre durchgeführt, wobei die jüngsten Daten&#13;
vom Februar 1994 stammen und sich auf den Zeitraum 1991-93 erstrecken. Bedauerlicherweise stehen die offiziellen Entlassungszahlen für die Zeit nach 1993 noch nicht&#13;
zur Verfügung.6 (Die Ergebnisse der im Februar durchgeführten Erhebung über&#13;
Entlassungen 1996 sollten Ende des Sommers vorliegen.) Bis die offiziellen Entlassungszahlen zur Verfügung stehen, kann man mit Hilfe anderer Statistiken Hinweise&#13;
auf den Wandel des Arbeitsmarktes seit 1993 erhalten.&#13;
Ein Indikator sind die Daten über diejenigen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben.&#13;
Abbildung 5 zeigt die Arbeitsplatzverlustrate, definiert als Prozentsatz derjenigen, die&#13;
vor kurzem ihren Arbeitsplatz verloren haben - die aufgrund eines Arbeitsplatzverlusts&#13;
Arbeitlosen (im Gegensatz zu denjenigen, die ihren Arbeitsplatz aufgegeben haben&#13;
oder zu den Neuzugängen auf dem Arbeitsmarkt), die weniger als fünf Wochen&#13;
Unbeschäftigten sowie die nicht vorübergehend Entlassenen - an der Gesamtbeschäftigtenzahl gemäß der laufenden Bevölkerungserhebung. Diese Arbeitsplatzverlustrate&#13;
entspricht annähernd dem netto-"Abgleiten" in die Arbeitslosigkeit aufgrund eines&#13;
Verlusts des Arbeitsplatzes, da sie nur diejenigen erfaßt, die vor kurzem ihren Arbeitsplatz verloren haben. Abbildung 5 zeigt, daß die Arbeitsplatzverlustrate seit 1992 fällt.&#13;
&#13;
Figure 5&#13;
New Job Losers&#13;
1.2 |&#13;
Unemployed new job losers&#13;
&#13;
1&#13;
&#13;
1&#13;
&#13;
excluding temporary layoffs&#13;
&#13;
"&#13;
&#13;
E&#13;
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&#13;
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&#13;
I&#13;
&#13;
I&#13;
&#13;
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&#13;
U&#13;
&#13;
1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995&#13;
Based on data from the Bureau of Labor Statistics, Current Population Survey.&#13;
&#13;
*&#13;
&#13;
Offizielle Daten über Entlassungen nach 1993 sind noch nicht erhältlich. Aufgrund der Zahlen für diejenigen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, ist die&#13;
Arbeitsplatzverlustrate seitdem jedoch gefallen.&#13;
&#13;
11&#13;
&#13;
�Die Kosten der Entlassungen. Die Erhebung über entlassene Arbeitnehmer liefert&#13;
Informationen über die Auswirkungen des Arbeitsplatzverlusts auf Arbeitnehmer. Die&#13;
Ergebnisse sind ernüchternd. Einer Analyse des Bundesamts für Arbeitsstatistik&#13;
zufolge hatte ungefähr ein Viertel der zwischen 1991 und 1992 Entlassenen entweder&#13;
die Stellensuche eingestellt oder bis zum Zeitpunkt ihrer Befragung im Februar 1994&#13;
noch keine Arbeit gefunden. Und obwohl die Erfahrungen sehr unterschiedlich waren,&#13;
deutet die von Henry Farber von der Princeton University durchgeführte Untersuchung&#13;
darauf hin, daß der reale Einkommensverlust für aus einer Ganztagsstelle Entlassene&#13;
und wieder auf einer Ganztagsstelle Beschäftigte Anfang der achtziger und neunziger&#13;
Jahre im Durchschnitt bei 10 Prozent lag. Laut einer Studie von Ann Huff Stevens von&#13;
der Rutgers University sowie des Nationalen Büros für Wirtschaftsforschung sind&#13;
Einkommensverluste als Folge von Entlassungen ein dauerhaftes Phänomen. Sechs&#13;
oder mehr Jahre nach der Entlassung liegen die Einkünfte eines entlassenen Arbeitnehmers ungefähr 10 Prozent unter dem, was er sonst hätte verdienen können.&#13;
In einer Marktwirtschaft, die sich auf nationaler und internationaler Ebene wachsendem Wettbewerbsdruck ausgesetzt sieht, ist ein gewisses Maß an Entlassungen&#13;
unvermeidlich. Die Technologie ist ständigem Wandel unterworfen. Neue Unternehmen werden gegründet, einige alte schrumpfen oder schließen. Da der Wandel für&#13;
die Arbeitnehmer teuer weden kann, müssen Maßnahmen zur Unterstützung der&#13;
Arbeitnehmer bei der Bewältigung dieses Wandels ergriffen werden. Die Mitnahme&#13;
von Renten- und Krankenversicherungsansprüchen, effektive Wiederbeschäftigungshilfe, angemessene Arbeitslosenversicherung sowie Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen können allesamt zur Senkung der zwischen zwei Arbeitsstellen anfallenden&#13;
Angleichungskosten beitragen. Zusätzlich ist wichtig, daß es keine unnötigen Entlassungen gibt. Ein stabiles makroökonomisches Umfeld mit Vollbeschäftigung wird die&#13;
Notwendigkeit vorübergehender Entlassungen auf ein Minimum reduzieren und die&#13;
Chance für eine schnelle Wiederbeschäftigung derjenigen, die ihren Arbeitsplatz&#13;
verloren haben, vergrößern.&#13;
Der Verlust des Arbeitsplatzes ist teuer. Wenn amerikanische Arbeitnehmer mit&#13;
dem Verlust ihres Arbeitsplatzes konfrontiert werden, müssen sie über die erforderlichen Mittel verfügen, schnell eine neue Stelle zu finden.&#13;
&#13;
Schlußbemerkung&#13;
Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem starken Aufschwung, in dem seit Januar 1993&#13;
8,5 Millionen Arbeitsplätze geschaffen wurden. Nachdem wir die letzte Rezession&#13;
überwunden haben und uns auf stetige, nachhaltige Weise entwickeln, wächst die&#13;
Beschäftigung in den Arbeitsplatzkategorien am schnellsten, die die am besten&#13;
bezahlten Stellen anbieten. Unsere Analyse belegt, daß mehr als zwei Drittel des&#13;
jüngsten Beschäftigungswachstums in Beschäftigungskategorien/Industriezweigen mit&#13;
überdurchschnittlichen Löhnen und Gehältern stattfand, daß die überwältigende&#13;
Mehrheit neugeschaffener Arbeitsplätze Ganztagsstellen sind und der Anteil der&#13;
Arbeitnehmer, die mehrere Stellen haben, seit Ende der achtziger Jahre mehr oder&#13;
&#13;
12&#13;
&#13;
�weniger konstant geblieben ist. Ein dynamischer Arbeitsmarkt baut jedoch unweigerlich einige Arbeitsplätze ab und schafft andere neu. Die Kosten eines Arbeitsplatzverlusts sind beträchtlich und dauerhaft. Um die Vorteile einer dynamischen Volkswirtschaft umfassend genießen zu können, müssen wir diese Angleichungskosten&#13;
senken.&#13;
&#13;
Fußnoten&#13;
1.&#13;
&#13;
Eine umfassende Umstrukturierung der Erhebung im Januar 1994 erschwert langfristige&#13;
Vergleiche. Da die Daten der Haushaltserhebungen häufig nicht saisonbereinigt sind,&#13;
versuchen wir darüber hinaus denselben Monat in verschiedenen Jahren zu vergleichen.&#13;
Der hier vorliegende repräsentative Zeitraum ist daher Februar 1994 bis Februar 1996.&#13;
&#13;
2.&#13;
&#13;
Die verbleibenden Felder für Industriezweige/Berufsgruppen umfaßten 331 Befragte und&#13;
enthielten Einkommensdaten für 70 Stichproben.&#13;
&#13;
3.&#13;
&#13;
Aufgrund der Schwankungsbreite bei den monatlichen Erhebungen könnten die präzisen&#13;
Zahlen von den Vergleichsmonaten beeinflußt werden. Ferner haben wir dieselbe&#13;
Vorgehensweise unter Einsatz von Stundenlöhnen und -gehältern für eine Kombination&#13;
von Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten gewählt. Die Ergebnisse sind ähnlich.&#13;
&#13;
4.&#13;
&#13;
Diese werden definiert als Stellen in Imbißstuben, Getränkekiosken, in der Küche sowie&#13;
in verschiedenen Bereichen der Nahrungsmittelzubereitung. Die Ergebnisse gelten für&#13;
Vollzeitbeschäftigte und andere Arbeitnehmer (Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung&#13;
kombiniert).&#13;
&#13;
5.&#13;
&#13;
Hierbei ist Voraussetzung, daß sich die durchschnittliche Arbeitszeit bei bestehenden&#13;
Stellen nicht ändert. Bedauerlicherweise können wir anhand der existierenden Statistiken&#13;
nicht feststellen, ob diese Annahme zutreffend ist.&#13;
&#13;
6.&#13;
&#13;
Aufgrund früherer Erfahrungen liegt die Entlassungsquote&#13;
Erhebungsdaten für 1996 wahrscheinlich unter der für 1994.&#13;
&#13;
13&#13;
&#13;
für&#13;
&#13;
1993 in den&#13;
&#13;
�</text>
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UND BESCHÄFTIGUNGSCHANCEN&#13;
Der Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten&#13;
1993-1996 </text>
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