<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<item xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" itemId="2039" public="1" featured="0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://www.amerikahaus-archiv.de/items/show/2039?output=omeka-xml" accessDate="2026-11-04T01:24:40+00:00">
  <fileContainer>
    <file fileId="2050">
      <src>https://www.amerikahaus-archiv.de/files/original/ec28309263c548606ddee61935ec0f1b.pdf</src>
      <authentication>af7f813e8a0a97422b7116ed4c1459c2</authentication>
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="4">
          <name>PDF Text</name>
          <description/>
          <elementContainer>
            <element elementId="52">
              <name>Text</name>
              <description/>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="10207">
                  <text>AMERIKA DIENST
'VON

4

20. April 1938

16

INHALT

DOKUMENTATION
USA verdeutlichen Iran den Preis seines unverantwortlichen Handelns
- Ansprache Präsident Reagans zu den Aktionen im Golf Nach Abzug der Sowjets können Afghanen ihr Schicksal selbst in die
Hand nehmen
- Erklärung von Außenminister George Shultz Von den Garantiemächten eingegangene Verpflichtungen sind
"symmetrisch"
- Erklärung der Vereinigten Staaten zur Afghanistan-Übereinkunft -

WIRTSCHAFT
Baker optimistisch über Aussichten für Weltwirtschaft
- Erklärung vor Interimsausschuß des IWF -

HINTERGRUNDMATERIAL
DIE WAHLEN IN AMERIKA 1988
Bush erläutert seine "zentralen Prinzipien" für die Außenpolitik
- Rede vor Zeitungsredakteuren -

WISSENSCHAFT UND TECHNIK
Investitionen in die Zukunft
- Präsident Reagan fordert Bewilligung ausreichender Forschungsmittel -

* * * * * *

United States Information Service
Embassy of the United States of America

Postfach 20 03 00
D 5300 Bonn 2

Tel.: 0228-339 2035
Telex: 8-85432

�AMERIKA DIENST
VON

**

Dokumentation
20. April 1988

16

USA VERDEUTLICHEN IRAN DEN PREIS SEINES UNVERANTWORTLICHEN HANDELNS
- Ansprache Präsident Reagans zu den Aktionen im Golf -

WASHINGTON - (AD) - Präsident Reagan zufolge haben die Vereinigten Staaten
am 18. April 1988 einen Schlag gegen zwei militärische Ziele des Iran im Golf
ausgeführt, um "klarzustellen, daß die Iraner sich keinen Illusionen über den
Preis ihres unverantwortlichen Handelns hingeben".
Reagan bezeichnete die Aktion der Vereinigten Staaten als "adäquate Antwort auf den jüngsten militärischen Einsatz des Iran gegen amerikanische
Schiffe in internationalen Gewässern und die fortgesetzten militärischen und
terroristischen Angriffe gegen eine Reihe nicht kriegführender Staaten".
Nachfolgend veröffentlichen wir die Erklärung im Wortlaut:

Heute hat unsere Marine eine adäquate Antwort auf den jüngsten militärischen Einsatz des Iran gegen amerikanische Schiffe in internationalen
Gewässern und die fortgesetzten militärischen und terroristischen Angriffe gegen eine Reihe nicht kriegführender Staaten erteilt.
Nach der
Zerstörung der beiden militärischen
Plattformen des Iran, die nach unserer Warnung von ihrer Besatzung geräumt wurden, versuchten einige iranische
Schiffe
und Boote unsere
Schiffe und Flugzeuge anzugreifen.
Dabei wurden drei iranische Schiffe
und mindestens zwei Boote versenkt
oder sehr schwer beschädigt.
Wir haben diesen Schlag ausgeführt, um klarzustellen, daß die
Iraner sich keinen Illusionen über

United States Information Service
Embassy of the United States of America

den Preis ihres unverantwortlichen
Handelns hingeben.
Wir zielen auf
die Abschreckung - nicht die Provokation - zukünftiger iranischer Angriffe ab. Sie müssen wissen, daß wir
unsere Schiffe schützen werden, und
wenn sie uns bedrohen, müssen sie dafür zahlen. Ein normaleres Verhältnis zum Iran Ist wünschenswert, und
wir sind dazu bereit. Aber ein solches Verhältnis ist so lange nicht
möglich, wie der Iran neutrale Schiffe angreift, seine Nachbarn Dedroht,
den Terrorismus unterstützt und die
Beendigung des blutigen Krieges mit
dem Irak verweigert.

* * * * *

Postfach 20 03 00
D 5300 Bonn 2

Tel.: 0228-339 2035
Telex: 8-85432

�AMERIKA DIENST
VON

Dokumentation

4

20. April 1988

16

NACH ABZUG DER SOWJETS
KÖNNEN AFGHANEN IHR SCHICKSAL SELBST IN DIE HAND NEHMEN
- Erklärung von Außenminister George Shultz GENF - (AD) - "Jetzt sind für die afghanische Bevölkerung - von sowjetischen Streitkräften befreit - die Voraussetzungen für die Gestaltung ihrer
eigenen Zukunft und für die Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimat geschaffen
worden," erklärte Außenminister George Shultz im Anschluß an die Unterzeichnung des Afghanistan-Abkommens im Palast der Nationen am 14. April 1988.
Shultz verlieh der amerikanischen Hoffnung Ausdruck, daß die Sowjetunion "ihren Beitrag zu diesem Prozeß leisten wird, indem sie die Waffenlieferungen an
ihr Vasallenregime in Kabul beendet". Amerikanische Regierungsvertreter haben
den Sowjets gegenüber erklärt, daß es "im Einklang mit unseren Verpflichtungen
als Garantiemacht unser Recht ist, dem Widerstand militärische Hilfe zukommen
zu lassen. Wir sind bereit, dieses Recht auszuüben, werden aber Zurückhaltung
mit ebensolcher Zurückhaltung beantworten."
Nachstehend geben wir die Erklärung des Außenministers zum Auftakt einer
Pressekonferenz in Genf wider:
Heute ist Geschichte gemacht worden. Seit mehr als acht Jahren hat
die afghanische Bevölkerung unter einem brutalen Krieg gelitten, der ihr
unermäßlichen Tod, Vertreibung und
Zerstörung gebracht hat. Die Gemeinschaft der Völker war seit langem bestrebt, den Grund für dieses Leid zu
beseitigen: die sowjetische militärische Besetzung Afghanistans. Diese
Bemühungen haben zum Erfolg geführt,
und die Sowjetunion hat sich nun zur
Einhaltung fester Termine für den Beginn und die Beendigung ihres Truppenabzugs verpflichtet.
Diese Leistung spiegelt hauptsächlich den Mut und die Entschlossenheit der afghanischen Bevölkerung
wider, die zur Wiedererlangung ihrer
nationalen Unabhängigkeit einen hohen

United States Information Service
Embassy of the United States of America

Preis bezahlt hat. Fast eine Million
kostbare Menschenleben sind für diese
Sache geopfert worden, und viele Millionen Afghanen haben Jahre im Exil
verbracht.
Ihre Errungenschaften jedoch werden die Sicherheit der gesamten
Menschheit erhöhen, denn ihr heldenhafter Kampf erinnert uns zu Recht
daran, daß eine bedeutende Macht ihren Willen nicht mit Waffengewalt
selbst dem kleinsten Land aufzwingen
kann, wenn sein Volk in seinem Widerstand vereint ist. Jetzt sind für
die afghanische Bevölkerung - von sowjetischen Streitkräften befreit
die Voraussetzungen für die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft und zur
Rückkehr der Flüchlinge in ihre Heimat geschaffen worden. Alle Betrof-

Postfach 20 03 00
D 5300 Bonn 2

Tel.: 0228-339 2035
Telex: 8-85432

�fenen sind aufgefordert, den Afghanen
bei ihren Bemühungen zur Bildung einer Regierung behilflich zu sein, die
den Willen des afghanischen Volkes
zum Ausdruck bringt. Das derzeitige
Regime in Kabul erfüllt diese Voraussetzung nicht, und wir können es
nicht als legitim ansehen.
Wir begrüßen heute auch die Beständigkeit Pakistans bei seiner Unterstützung für die Sache der Afghanen. Auf zuvorkommende Weise hat es
Millionen afghanischer Flüchtlinge in
seinem Land aufgenommen; es hat sich
um deren Bedürfnisse gekümmert und
ihnen grundlegende Unterstützung gewährt - oft angesichts der Androhung
von
Zwangsmaßnahmen,
militärischer
Übergriffe und terroristischer Aktionen. Und es hat bei den Genfer Gesprächen energisch und gewissenhaft
den Frieden verfolgt. Ich gratuliere
dem pakistanischen Volk, Präsident
Zia-ul-Haq,
Premierminister
Junejo
und Staatsminister Noorani für ihren
Anteil an diesem großen Werk. Ich
zolle Pakistans Engagement, Mut und
Entschlossenheit meine Hochachtung.
Für die Gemeinschaft der Völker
beweist die heutige Errungenschaft,
daß gemeinsames Vorgehen zu Ergebnissen führt. Die wiederholten Aufforderungen der Vollversammlung der Vereinten Nationen zum Abzug der sowjetischen Truppen und die scharfsinnigen und nachdrücklichen Bemühungen
des Generalsekretärs der Vereinten
Nationen und seines persönlichen Vertreters haben Früchte getragen. Wieder einmal ist die Bedeutung der Vereinten Nationen und der Prinzipien
ihrer Charta bei der Beilegung internationaler Konflikte bestätigt worden. Ganz besonders loben möchte ich
die Geduld und Ausdauer von Diego
Cordovez. Als persönlicher Vertreter
des Generalsekretärs hat er bei diesen Verhandlungen eine Schlüsselrolle
eingenommen.
Ferner begrüßen wir die Entscheidung der sowjetischen Führung, die zu
dieser großen Leistung beigetragen
hat.
Die Anwesenheit sowjetischer

Truppen in Afghanistan war ein Affront gegen die Gemeinschaft der Völker und eine große Belastung für die
sowjetisch-amerikanischen
Beziehungen.
Die gewissenhafte Ausführung
der in dem heute unterzeichneten Abkommen enthaltenen Abzugsverpflichtungen wird sehr dazu beitragen, die
Atmosphäre in unseren bilateralen Beziehungen und zur Lösung anderer regionaler Konflikte zu verbessern.
Die Vereinigten Staaten fühlen
sich an diese Vereinbarung gebunden,
weil wir glauben, daß es den Weg zur
Wiederherstellung der Kontrolle der
Afghanen über ihr Land ebnen wird.
Wir haben die Sache der Afghanen entschlossen unterstützt und dies wird
auch in Zukunft so bleiben. Unsere
humanitäre Hilfe an die Afghanen werden wir aufrechterhalten.
Und wir
werden alles in unser Macht Stehende
tun, um zu einer Aussöhnung und einem
Wiederaufbau in Afghanistan beizutragen.
Wir hoffen, daß die Sowjetunion
ihren Beitrag zu diesem Prozeß leisten wird, indem sie die Waffenlieferungen an ihr Vasallenregime in Kabul
beendet. Wir haben den sowjetischen
Führern gegenüber erklärt, daß es im
Einklang mit unseren Verpflichtungen
als Garantiemacht unser Recht ist,
dem Widerstand militärische Hilfe zukommen zu lassen. Wir sind bereit,
dieses Recht auszuüben, werden aber
Zurückhaltung mit ebensolcher Zurückhaltung beantworten."
Heute
haben
wir
den
ersten
Schritt hin zu einer sichereren Zukunft für das afghanische Volk getan.
Aber es bleibt noch viel zu tun, und
wir können nicht ruhen, bis die Versprechungen dieses Tages in vollem
Umfang erfüllt sind. Zunächst müssen
die sowjetischen Truppen vollständig
abgezogen werden.
Zweitens müssen
alle Betroffenen große Anstrengungen
zur Förderung der Wiederansiedlung
und des Wiederaufbaus zu unternehmen.
Und gleichzeitig muß eine Regierung
errichtet werden, welche den legitimen Willen des afghanischen Volkes

- 2 -

�widerspiegelt.
Die Versprechungen von heute müssen zum Erfolg von morgen führen. In
Zusammenarbeit mit den Behörden der
Vereinten Nationen und den vielen
Freunden Afghanistans sind wir bereit, unseren Beitrag hierzu zu leisten.

* * * * *

- 3-

�AMERIKA DIENST
'VON

Dokumentation

^

20. April 1988

16

VON DEN GARANTIEMÄCHTEN EINGEGANGENE VERPFLICHTUNGEN SIND "SYMMETRISCH"
- Erklärung der Vereinigten Staaten zur Afghanistan-Übereinkunft -

GENF - (AD) - Anläßlich der feierlichen Unterzeichnung der politischen
Beilegung des Afghanistan-Konflikts am 14. April 1988 in Genf haben die Vereinigten Staaten in ihrer Funktion als Garantiemacht eine offizielle Erklärung
abgegeben, mit der erneut bekräftigt wird, "die von den Garantieraächten eingegangenen Verpflichtungen sind symmetrisch".
Die einseitige Erklärung setzt die Sowjetunion davon in Kenntnis, daß sich
die Vereinigten Staaten im Einklang mit ihrer Verpflichtung als Garantiemacht
das Recht vorbehalten, den Vertragsparteien in Afghanistan militärische Unterstützung zu gewähren.
Nachfolgend bringen wir die Erklärung im Wortlaut.
Die Vereinigten Staaten haben
sich bereiterklärt, die Aufgabe einer
Garantiemacht
bei der politischen
Beilegung des Afghanistan-Konflikts
zur Beendigung des Blutvergießens in
diesem von Zerstörung heimgesuchten
Land zu übernehmen und die Rückkehr
von Millionen afghanischer Flüchtlinge in ihr Land zu veranlassen.
Mit der Übernahme der Funktion
einer Garantiemacht geben die Vereinigten Staaten folgende Erklärung
ab:
- Die in Absatz 5 und 6 des Dokuments über die gegenseitigen Beziehungen festgelegten Verpflichtungen zum Truppenabzug sind für
die Beilegung des Konflikts insgesamt von zentraler Bedeutung.

United States Information Service
Embassy of the United States of America

Die Einhaltung dieser Verpflichtungen ist unabdingbar für die
Verwirklichung
dieser
Übereinkunft, das heißt, der Beendigung
ausländischer
Intervention
in
Afghanistan und der Wiederherstellung der Rechte des afghanischen Volkes durch die Ausübung
der Selbstbestimmung, wie sie in
der Charta der Vereinten Nationen
und den Resolutionen der Vollversammlung der Vereinten Nationen
zu Afghanistan gefordert werden.
Die von den Garantiemächten eingegangenen Verpflichtungen sind
symmetrisch. In diesem Zusammenhang haben die Vereinigten Staaten die Sowjetunion davon In
Kenntnis gesetzt, daß sich die
Vereinigten Staaten im Einklang

Postfach 20 03 00
D 5300 Bonn 2

Tel.: 0228-339 2035
Telex: 8-85432

�mit ihren Verpflichtungen als Garantiemacht das Recht vorbehalten, den Vertragsparteien in Afghanistan militärische Unterstützung zu gewähren. Sollte die Sowjetunion bei der Bereitstellung
von Militärhilfe für die Vertragsparteien in Afghanistan Zurückhaltung üben, werden sich die
Vereinigten Staaten entsprechend
zurückhalten.
- Die Übernahme der Aufgabe einer
Garantiemacht bei der Beilegung
des Konflikts beinhaltet für die
Vereinigten Staaten
in keiner
Weise die Anerkennung des derzeitigen Regimes in Kabul als rechtmäßige Regierung Afghanistans.

* * * * *

�AMERIKA DIENST
VON

Wirtschaft

^

20. April 1988

16

BAKER OPTIMISTISCH ÜBER AUSSICHTEN FÜR WELTWIRTSCHAFT
- Erklärung vor Interimsausschuß des IWF WASHINGTON - (AD) - Dem amerikanischen Finanzminister James Baker zufolge
gibt es "berechtigten Anlaß zum Optimismus" im Hinblick auf die wirkliche
Stärke der Weltwirtschaft. In einer Ansprache vor dem Interimsausschuß des
Internationalen Währungsfonds (IWF) nahm Baker am Morgen des 14. April 1988 zu
den Perspektiven für die Weltwirtschaft, IWF-Quoten und der Zuteilung von Sonderziehungsrechten Stellung.
Seine Ausführungen haben folgenden Wortlaut:
Die Perspektiven für die Weltwirtschaft, IWF-Quoten und die Zuteilung
von Sonderziehungsrechten
Seit unserem Treffen im vergangenen September haben wir berechtigten Anlaß zum Optimismus in bezug auf
die wirkliche Stärke unserer Volkswirtschaften und die positive Rolle
des Koordinierungsprozesses, an dem
die wichtigsten Industriestaaten beteiligt sind.
- Die scharfen Kurseinbrüche an den
Aktienmärkten im Oktober haben
uns alle mit Sorge erfüllt. Tatsächlich wuchs jedoch das Bruttosozialprodukt in den Industriestaaten in der zweiten Hälfte des
Jahres 1987 schneller als in der
ersten. Die wirkliche Stärke un-

United States Information Service
Embassy of the United States of America

seres Wirtschaftswachstums wurde
eindeutig
unterschätzt.
Heute
stellen wir einen neuen Optimismus im Hinblick auf die Wachstumsaussichten für 1988 fest.
- Mit dieser Leistung der Industriestaaten wurde ein Umfeld geschaffen, in dem das Welthandelsvolumen um fast fünf Prozent anstieg, dem höchsten Prozentsatz
seit 1984. Insbesondere die Exporte der Nichtölförderländer in
der Dritten Welt nahmen im vergangenen Jahr volumenmäßig um
zehn Prozent zu. Dieser Anstieg
trug zu einem realen Wachstum ihres Bruttosozialproduktes um 4
1/2 Prozent bei.
- Zusätzlich hat in den größten In-

Postfach 20 03 00
D 5300 Bonn 2

Tel.: 0228-339 2035
Telex: 8-85432

�dustriestaaten
die
Reduzierung
des
außenwirtschaftlichen
Ungleichgewichts begonnen. In den
Vereinigten Staaten nahmen die
Exporte in den vier Quartalen des
Jahres 1987 real um 18 Prozent
zu, während die Importe um nur
sieben Prozent anstiegen.
Des
weiteren erwarten wir dieses Jahr
einen Rückgang des nominalen Handelsdefizits in Dollar und des
Zahlungsbilanzdefizits der Vereinigten Staaten. Die heute morgen veröffentlichten Handelszahlen dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Wie bereits gesagt, sollte den jeweiligen Monatszahlen nicht zuviel Bedeutung
beigemessen werden.
Die monatlichen Handelszahlen sind naturgemäß Schwankungen unterworfen.
Wichtig ist jedoch die Tatsache,
daß wir auf dem Weg verringerter
Ungleichgewichte
vorankommen.
Die Exporte befinden sich weiterhin stark im Aufwind; sie liegen
22 Prozent höher als im vergangenen Jahr und nehmen doppelt so
schnell wie die Importe zu.
- Auch in anderen Ländern werden
weiterhin Fortschritte erzielt.
Der japanische Handelsüberschuß
als Teil des Bruttosozialproduktes erreichte 1986 seinen Zenith
und ist seither stetig gesunken;
der Überschuß der Bundesrepublik
Deutschland hat sich vergangenes
Jahr stabilisiert und wird 1988
voraussichtlich
abnehmen.
Es
gibt mehrere Gründe für dieses
positive Wirtschaftswachstum bei
niedriger Inflation sowie für den
sich abzeichnenden Erfolg bei der
Anpassung
der
außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte.
Einer
ist die unseren Volkswirtschaften
innewohnende Stärke. Ein zweiter
basiert auf den im Zusammenhang
mit der stärkeren Koordinierung
der Weltwirtschaft in den führenden Industriestaaten ergriffenen
Maßnahmen.
Die
Vereinbarungen
der G-7 haben den Rahmen für
wichtige Bemühungen und positive
Ergebnisse abgesteckt:
- 2 -

- Die Vereinigten Staaten haben ihr
Defizit im Bundeshaushalt im vergangenen Haushaltsjahr um 71 Milliarden Dollar gesenkt.
Diese
Abnahme ist gleichbedeutend mit
zwei Prozent des Bruttosozialproduktes.
Das allgemeine Defizit
in den Staatsausgaben - einschließlich der Einzelstaaten und
Gemeinden - fiel im Haushaltsjahr
1987 auf lediglich 2 1/4 Prozent
des Bruttosozialproduktes.
- Die vom Präsidenten und der Führung beider Häuser des Kongresses
Ende vergangenen Jahres erzielte
Haushaltsvereinbarung ist ein bedeutender Schritt zur Sicherstellung einer weiterhin zurückhaltenden Ausgabenpolitik.
- Wie der vom Präsidenten im Februar eingebrachte Haushaltsentwurf
deutlich macht, erwarten wir des
weiteren zusätzliche Verringerungen des Defizits in den kommenden
Jahren, wobei das Defizit im Bundeshaushalt bis zum Haushaltsjahr
1990 auf weniger als zwei Prozent
des Bruttosozialproduktes fallen
soll. Außerdem haben wir - trotz
starken politischen Drucks - erfolgreich protektionistische Maßnahmen vermieden.
- Japan hat eine Wirtschaftspolitik
verfolgt, die auf die Aufrechterhaltung starken Binnenwachstums
und die weitere Öffnung seiner
Märkte für Importwaren ausgerichtet ist.
t

- Großbritannien führt eine einschneidende Steuerreform durch,
zu der auch eine erhebliche Senkung der Spitzensteuersätze gehört.
- Die
Bundesrepublik
Deutschland
hat besondere Investitionshilfen
verabschiedet und die Formulierung ihres bedeutenden mittelfristigen Steuerreformprogramms abgeschlossen.
Meiner Meinung nach sollten die

»

�ersten Auswirkungen dieser und anderer koordinierter
Bemühungen eine
Grundlage für die weitere Verringerung außenwirtschaftlicher Ungleichgewichte auf vertretbare Niveaus mit
geringem Inflationsanstieg liefern.
Die Binnennachfrage in den Vereinigten Staaten wuchs vergangenes Jahr
langsamer als das Bruttosozialprodukt
während die Exporte rapide anstiegen.
Dagegen nimmt in Japan auch weiterhin
die Binnennachfrage schneller zu als
das Bruttosozialprodukt. Das gleiche
gilt für die Bundesrepublik Deutschland.
Diese Entwicklungen leisten
einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte.
Seit Beginn dieses Jahres hat es
beim Wert des Dollar gegenüber anderen führenden Währungen kaum Veränderungen gegeben. Die allgemein größere Wechselkursstabilität spiegelt eine bessere Koordination von Maßnahmen
sowie den anhalten Anpassungsprozeß
wider. Gestern brachten die Minister
und Notenbankchefs der Gruppe der
sieben führenden Industriestaaten ihre Entschlossenheit
zum Ausdruck,
auch weiterhin ihre Wirtschaftspolitik zu koordinieren, um die grundlegenden Komponenten zu stärken und dadurch die Bedingungen für die Wechselkursstabilität zu verbessern. Zusätzlich verständigten sie sich auf
eine weitere enge Zusammenarbeit auf
den Devisenmärkten.
Im Hinblick auf die mittelfristige Perspektive erkennen wir alle die
Notwendigkeit für weitere Maßnahmen
zur Aufrechterhaltung des Wachstums,
Reduzierung der außenwirtschaftlichen
Ungleichgewichte und Bereitstellung
eines günstigeren Umfelds für die
Entwicklung der Weltwirtschaft sowie
weiterer Fortschritte beim internationalen Schuldenproblem.
Wie Sie,
Herr Vorsitzender, schon festgestellt
haben, erfordert diese mittelfristige
Perspektive, daß wir unser Augenmerk
erneut auf die strukturellen Veränderungen in unseren Volkswirtschaften
richten.

In den Vereinigten Staaten wurden
wir durch den Anstieg der Sparquote
auf 4 3/4 Prozent im vierten Quartal
des
vergangenen
Jahres
ermutigt.
Dies ist ein Anstieg gegenüber 3 1/2
Prozent zu Beginn des Jahres 1987 und
4 1/4 Prozent im Jahr 1986. Die betrieblichen Ersparnisse, die in den
Vereinigten Staaten 80 Prozent aller
privaten Ersparnisse ausmachen, sollten mit der verbesserten Wettbewerbsposition amerikanischer Unternehmen
ebenfalls zunehmen.
Die europäischen Staaten haben
Fortschritte bei der Auflockerung der
Arbeits- und Kapitalmärkte sowie beim
Abbau staatlicher Vorschriften für
Unternehmen erzielt. Es muß jedoch
noch viel mehr getan werden, um das
Beschäftigungsniveau
zu heben und
stärkeres nichtinflationäres Wachstum
zu bewirken.
Japan hat bei der Schaffung von
mehr Wettbewerb und Effizienz auf den
Kapitalmärkten
beachtliche
Fortschritte erzielt. Es besteht jedoch
zusätzlicher
Handlungsbedarf,
um
stärkeren Zugang des Auslands zu japanischen Märkten sicherzustellen und
um die verbleibenden Verkrustungen
auf diesen Märkten zu verringern.
Eine Reihe junger Industriestaaten erzielt gegenwärtig Zahlungsbilanzüberschüsse.
Auch sie müssen
mehr beitragen, um ihre Märkte zu
öffnen und zuzulassen, daß sich die
wirkliche Stärke ihrer Währungen umfassender widerspiegelt.
Zusätzlich zu diesen Aufgaben ist
die Bewahrung eines offenen internationalen Handelssystems ein entscheidender Faktor in der eng verflochtenen Welt von heute. Um eine größere
Liberalisierung des Handels - insbesondere bei Agrarprodukten - zu erreichen, unterstützen wir energisch
die Uruguay-Runde multilateraler Verhandlungen.
Wir fühlen uns verpflichtet, auf eine erfolgreiche Runde hinzuarbeiten. Alle Länder sind
jedoch für den endgültigen Erfolg der
Runde verantwortlich, nicht nur die

�•

Industriestaaten.
Wie Sie wissen, trafen sich gestern die Minister der G-7. Wir haben den Koordinierungsprozeß vorangetrieben, indem wir einen mittelfristigen Rahmen entwickelt haben, um
die Beständigkeit der Politik zu
stärken und die mittelfristigen Ziele
abzustecken. Dann konzentrierten wir
uns auf die Indikatoren für die kurzfristige Leistung, die uns als Instrumente für eine Bestandsaufnahme
der von uns auf dem Weg zu unseren
gemeinsamen Zielen gemachten Fortschritte dienen sollen.
Im Zuge dieses Koordinierungsprozesses sind wir ferner übereingekommen, in die Reihe bereits bestehender
Indikatoren einen Warenpreisindikator
als zusätzliches Instrument zur Analyse aufzunehmen.
Wir engagieren uns nach wie vor
uneingeschränkt für die Stärkung des
Koordinierungsprozesses der Weltwirtschaftspolitik.
In diesem Zusammenhang spielt der Fonds bei der Unterstützung der multilateralen Überwachung eine bedeutende Rolle.
Wir
fordern den Fonds auf, die Wirtschaftsindikatoren vermehrt für die
jeweiligen Länder sowie für die Perspektiven der Weltwirtschaft zur Anwendung zu bringen. Fortschritte auf
dieser Ebene können und werden in anderen Bereichen erzielte Fortschritte
verfestigen.

Quoten des Internationalen Währungsfonds
Im Rahmen der Neunten Allgemeinen
Überprüfung der Quoten stimmt das Direktorium derzeit über einen Resolutionsentwurf
zur Verlängerung des
überprüfungszeitraums bis zum 30. April 1989 ab. Die Vereinigten Staaten
unterstützen diese Resolution. Diese
Verlängerung erscheint angebracht, da
dem IWF zur Wahrnehmung seiner Verantwortlichkeiten zahlreiche Ressourcen zur Verfügung stehen.

Im Zusammenhang mit den einschneidenen
Haushaltskürzungen
muß
unsere erste Priorität bei multilateraler Unterstützung jetzt eine generelle Kapitalaufstockung der Weltbank
sein.
Ich möchte ferner Ihre Aufmerksamkeit auf die rapide zunehmenden
Rückstände an dem IWF zustehenden
Zahlungen lenken.
Dies könnte die
Kreditgeber dazu veranlassen, bei der
Bereitstellung
neuer
Kapitalmittel
für den Fonds eher zurückhaltend vorzugehen.
Es sind bereits Schritte
unternommen worden, um die finanzielle Position des IWF zu gewährleisten,
aber es bleibt noch sehr viel mehr zu
tun.
Wir fordern die sich im Zahlungsrückstand
befindlichen
Mitglieder
auf, jede nur mögliche Anstrengung
zur unverzüglichen Erfüllung ihrer
Verpflichtungen zu unternehmen, und
bitten die übrigen Mitglieder, aktiv
an der Lösung dieses Problems mitzuarbeiten.
Angesichts der Tragweite dieses
Problems sollte die Generaldirektion
unseres Erachtens nach dem nächsten
Interimsausschuß einen Bericht über
diesen Sachverhalt vorlegen, in dem
Schritte entsprechend der Aufgabe des
Fonds als Währungsinstitution aufgezeigt werden, um die bestehenden
Rückstände auszugleichen und zukünftige zu vermeiden.

Zuteilung der Sonderziehungsrechte
Im Hinblick auf die Sonderziehungsrechte sind wir nach wie vor
nicht der Auffassung, daß die in den
Artikeln des Abkommens festgelegten
Kriterien für die Zuweisung - insbesondere die langfristige weltweite
Notwendigkeit einer Aufstockung der
bestehenden Reserven - erfüllt worden
sind. Daher stehen wir einer Zuteilung weiter ablehnend gegenüber.
*****

�AMERIKA DIENST
Hintergrundmaterial

'^rlo^

20. April 1988

16

DIE WAHLEN IN AMERIKA 1988

BUSH ERLÄUTERT SEINE "ZENTRALEN PRINZIPIEN" FÜR DIE AUSSENPOLITIK
- Rede vor Zeitungedakteuren - (AD) - Der folgende Beitrag ist Teil einer Serie, in der das US-Informationsamt (USIA) die Ansichten der Präsidentschaftskandidaten zu außenpolitischen Angelegenheiten und anderen Fragen internationalen Interesses beleuchtet. Der republikanische Kandidat George Bush hat am 15. April 1988 in einer
von uns nachfolgend im Wortlaut abgedruckten Ansprache vor der Amerikanischen
Gesellschaft der Zeitungsredakteure einige "zentrale Prinzipien" erläutert,
die seiner Meinung zufolge "an der Schwelle zu den neunziger Jahren und zum
21. Jahrhundert" die amerikanische Politik leiten sollten.

Ich möchte hier unaufgefordert
eine politische Prognose wagen: die
Wirtschaft blüht und wird weiter blühen, und bei der Wahl in diesem
Herbst wird es kein wichtigeres Thema
geben als die Außenpolitik.
Das bedeutendste Anliegen eines
jeden Präsidenten ist die nationale
Sicherheit der Vereinigten Staaten
und die Förderung des Friedens in der
ganzen Welt. Darüber hinaus impliziert die steigende Bedeutung des
Welthandels eine weitere Zunahme der
Verflechtung von Außen- und Wirtschaftspolitik.
An der Schwelle zu den neunziger
Jahren und zum 21. Jahrhundert sollte
die
Außenpolitik
der
Vereinigten
Staaten meiner Meinung nach von eini-

United States Information Service
Embassy of the United States of America

gen zentralen
werden:

Prinzipien

geleitet

- Erstens müssen wir aus einer Position der Stärke handeln. Wir
haben das historische INF-Abkommen durch den Wiederaufbau des
amerikanischen
Verteidigungspotentials erreicht, indem wir auf
die sowjetische Raketenaufrüstung
in Europa reagiert und am Verhandlungstisch unnachgiebig auf
verifizierbaren
und
asymmetrischen Reduzierungen der Waffen
bestanden haben.
Im Jahr 1983 reiste ich nach Europa, um angesichts gewalttätiger
Proteste der sogenannten Friedensbewegung
die
Stationierung
unserer
Pershing II-Raketen dort zu verteidi-

Postfach 20 03 00
D 5300 Bonn 2

Tel.: 0228-339 2035
Telex: 8-85432

�gen. Die politisch Verantwortlichen
in Europa und letztlich auch die Öffentlichkeit erkannten die moralische
Stärke unserer Haltung, die auf unserem Vorschlag zur vollständigen Abschaffung dieser Waffen gründete.

tischen.
Wir müssen - im In- und
Ausland - eine Kraft für offene Märkte bleiben und dürfen uns nicht hinter
protektionistischen
Schranken
verkriechen, die Zeugnis von unserer
Unfähigkeit zum Wettbewerb ablegen.

Als ich zu einem späteren Zeitpunkt desselben Jahres wiederum nach
Europa reiste, griffen Demonstranten
unseren Konvoy mit Steinen und Flaschen an. Ein junger Mann durchbrach
die Polizeiabsperrung. Ich kann mich
noch genau an sein haßerfülltes Gesicht erinnern, als er mit seiner
Jacke voller Steine auf das Auto einschlug, in dem Bundeskanzler Kohl und
ich saßen.

Ich möchte auf einige Bereiche
näher eingehen, denen wir in den
neunziger Jahren unsere Aufmerksamkeit zuwenden müssen. Wenn diese Bereiche vernachlässigt werden, könnten
sie für die Vereinigten Staaten zu
einer Quelle von Spannungen und Ärgernissen
werden;
feinfühlig
und
sachkundig
behandelt, könnten sie
aber ebensosehr einen neuen Triumph
für Amerika bedeuten.

Hätten wir auf diejenigen in den
Vereinigten Staaten und im Ausland
gehört, die erklärten, die Antwort
bestehe im Einfrieren der nuklearen
Potentiale, wären in Europa 1 000 sowjetische Gefechtsköpfe festgeschrieben worden, während die NATO keinen
einzigen besaß.
Nur durch unsere
Entschlossenheit zur Schaffung eines
Gegengewichts zu dem sowjetischen Monopol wurden Fortschritte in Genf erzielt.

Zunächst möchte ich mich Mexiko
zuwenden. Man kann nicht so lange in
Texas leben wie ich, ohne ein besonderes Gefühl für unseren stolzen und
sehr unabhängigen südlichen Nachbarn
zu bekommen. Das rasche Wachstum der
hispanischen Bevölkerung und die Verbreitung seiner Kultur im Südwesten was sogar auf meine Familie zutrifft
- hat diesen Schmelztiegel Amerika
erheblich bereichert.

Prinzip Nummer zwei:
Die Vereinigten Staaten müssen sich weiterhin in der Welt engagieren. Wenn wir
diejenigen unterstützen wollen, die
nach Frieden und Demokratie streben und dies müssen wir meiner Meinung
nach -, dann können wir dies nicht
mit Worten allein tun.
Die Sowjets haben sich bereitgefunden, aus Afghanistan abzuziehen
und ihre grausame und barbarische Invasion dieses Landes zu beenden, weil
die Vereinigten Staaten willens waren, sich dort weiterhin zu engagieren - den heroischen Mudjahedin Waffen zu liefern. Als Ergebnis haben
wir einen großen Triumph für die
Freiheit errungen.
Prinzip Nummer drei:
Die Vereinigten Staaten können sich aus der
weltwirtschaftlichen Arena ebenso wenig zurückziehen wie aus der poli-

Wir haben seit langem ein enges,
nahezu brüderliches Verhältnis zu unserem anderen Nachbarn Kanada, das
mit einem Freihandelsabkommen besiegelt wurde, das meines Erachtens nach
als eine der bedeutendsten Leistungen
unserer Administration gelten wird.
Dasselbe Verhältnis möchte ich
mit Mexiko anstreben - ein Verhältnis
wirtschaftlichen Wettbewerbs, strategischer Zusammenarbeit und gegenseitigen Vertrauens - eine Beziehung,
die unseren Unterschieden gerecht
wird, und uns dennoch unseren gemeinsamen Zielen näherbringt - mehr Wohlstand und Freiheit des Einzelnen.
Im vergangenen Jahr habe ich mich
in Loreto privat - ohne Protokollführer - mit Präsident De la Madrid zu
einem fruchtbaren und offenen vierstündigen Gedankenaustausch getroffen, und ich hoffe, bald mit dem Sieger
der
mexikanischen
Präsident-

- 2 -

,
i

�schaftswahl im Juni zusammenzukommen.
Meine Berater haben bereits mit
Vertretern des führenden Kandidaten
Saunas Gespräche über die Zukunft
geführt. Ich bin von seinem Wirtschaftsprogramm "Die Modernisierung
Mexikos" beeindruckt.

«

'

Als Präsident werde ich mich für
die Schaffung einer Mexiko, Kanada
und die Vereinigten Staaten umfassenden Freihandelszone einsetzen.
Die
Bildung eines solchen Nordamerikanischen Bundes würde Jahre in Anspruch nehmen, meiner Ansicht nach
aber allen - Kanadiern, Mexikanern
und Amerikanern - Vorteile bringen,
weil damit das Wirtschaftswachstum
auf dem ganzen Kontinent angekurbelt
würde.
Wir teilen mit Mexiko eine Vielzahl gemeinsamer Interessen - das
Verbot von Drogen, die Bewältigung
der Verschuldung Mexikos wie auch Belange, die Einwanderung, Energiepolitik, Umwelt und Handel betreffen aber kein Problem ist wichtiger als
unsere eigene nationale Sicherheit.
Bei unserer langen und durchlässigen
SUdgrenze zu Mexiko müssen wir alles
tun, um Demokratie und freies Unternehmertum in Mexiko zu untermauern.

,

Demokratie ist auch im Lateinamerika auf dem Vormarsch. Seit unserer
Amtsübernahme haben die folgenden
Länder einen Wandel von der Militärherrschaft zur Demokratie erfahren:
Argentinien, Ecuador, Peru, Honduras,
Grenada, El Salvador, Basilien, Uruguay und Guatemala. Neunzig Prozent
der Bevölkerung Lateinamerikas leben
jetzt in einer Demokratie.
Dieses politische Entwicklungsmuster deutet darauf hin, daß nach
einem Abtritt der jetzigen Regierungen in Chile und Paraguay für diese
Länder die Möglichkeit bestehen könnte, sich der Demokratie in erheblichem Maße anzunähern.
Wir müssen
zusammenstehen und
diese oftmals schwachen Demokratien

schützen - wie in dem Fall, wenn ein
Land wie Nicaragua die "Revolution
ohne Grenzen" ausruft und dann eine
Armee unvergleichlichen Ausmaßes aufstellt, oder wenn Kuba den Versuch
unternimmt, das kleine Land Grenada
zu zerrütten - und dennoch die Narben
der Vergangenheit mit Gefühl behandeln.
Im Augenblick unternehmen wir Anstrengungen zum Schutz der zivilen
Herrschaft in Panama gegen Noriega.
Bis jetzt hat er dem von uns ausgeübten wirtschaftlichen Druck standgehalten, und ich kann Ihnen auch den
Grund dafür nennen: aus verschiedenen gut unterrichteten Quellen verlautet, daß er Unterstützung im Umfang von Millionen Dollar aus Libyen
bezieht.
Wir unterstützen die Demokratie
in Panama, wie wir das in ganz Lateinamerika tun. Noriega muß gehen,
und Noriega wird gehen.
Ich möchte jetzt über Asien sprechen, wo wir weiterhin die Vorteile
des nach dem Krieg erfolgten Wiederaufbaus in Japan genießen, unsere
Verteidigung Südkoreas und die Erneuerung unserer Verbindungen mit China,
wo ich 1974 und 1975 diente.
Die Vereinigten Staaten unterhalten seit den Tagen von Sun Jat-sen
und dem Vertrag von Portsmouth von
1910 sowohl zu China als auch zu Japan die besten Beziehungen. Und unsere stille Diplomatie in Südkorea
scheint dieses Land einer echten Demokratie nähergebracht zu haben.
Aber angesichts der enormen Handelsungleichgewichte macht sich in
den Vereinigten Staaten zunehmend Besorgnis über das sogenannte "Trittbrettfahren" der Japaner im Verteidigungsbereich breit.
Ich erwarte von diesem wohlhabenden Land, daß es alles im Rahmen seiner Verfassung mögliche zu seiner eigenen und der Verteidigung der übrigen Welt tut. Ich bin jedoch nicht

- 3 -

�•t
der Auffassung, daß man Japan nicht
zu einem Ausbau seiner nationalen
Verteidigung drängen sollte.
Mehr
als 40 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg reagieren Japans Nachbarn noch
immer empfindlich auf die Wiederbewaffnung Japans.
Stattdessen fordere ich die Japaner und Koreaner auf, uns bei der Unterstützung von Freiheit und Fortschritt in anderer Weise zur Seite zu
stehen...
zum Beispiel auf den
Philippinen. Dort befinden sich die
wichtigsten amerikanischen Stützpunkte im Pazifik - Clark Air Force und
Subic Bay - und die Verhandlungen
über die Zukunft dieser Stützpunkte
sind gerade erst aufgenommen worden.
Präsidentin Aquino und ihre Regierung sehen sich mit einer außerordentlich schwierigen Wirtschaftslage
und gefährlichen Aufruhrern konfrontiert. Hier besteht Bedarf für vermehrte Hilfe aus dem Ausland, und
wenn solche Hilfe von Korea und Japan
gewährt würde, könnte sie zur Festigung unserer eigenen Position beitragen - einer Position, die nicht nur
zur Gewährleistung der Freiheit auf
den Philippinen beiträgt, sondern
auch der ASEAN-Länder und unserer
Freunde im Pazifik.
Das ist die Art der Lastenteilung, wie sie mir vorschwebt - nicht
nur eine Aufrechnung der Kosten nach
dem Motto "wie Du mir, so ich Dir",
sondern auf Gedankenaustausch und geteilte Verantwortung gegründete wechselseitige und gemeinsame Anstrengungen, die zur Stärkung der freien Welt
insgesamt beitragen.
Wir müssen vermehrte Anstrengungen unternehmen, unsere Freunde in
der Welt davon zu überzeugen, daß die
amerikanischen Stützpunkte sich dort
befinden, um die lebenswichtigen Interessen der freien Welt zu schützen.
Ich reagiere verärgert, wenn einige
Elemente in befreundeten Ländern gedankenlos unsere Stützpunkte als Bedrohung der Souveränität jenes Landes
angreifen. All dies spielt dem Iso-

lationismus im eigenen Land
Hände.

in die

Ich möchte mich jetzt dem Subkontinent zuwenden ... Die Sowjets haben
ihr Versprechen zum Abzug der Truppen
aus Afghanistan gegeben, bisher ist
es aber nur eine Versprechen: Der
Beweis muß erst noch erbracht werden.
Die nächste Herausforderung an
uns wird darin liegen, mit den Ländern der Region und anderen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, daß
der sowjetische Truppenabzug von Wiederaufbau und Entwicklung gefolgt
ist, so daß dieser Region endlich eine Chance zu Frieden und Freiheit geboten wird.
Der Schlüssel hierzu liegt darin,
alles in unserer Macht stehende zu
tun, um die Beziehungen zwischen zwei
unserer guten Freunden zu verbessern
- Indien und Pakistan - Bestrebungen,
die wir in den vergangenen sieben
Jahren vorangetrieben haben.
Die Stabilität des Subkontinents
wird durch den atomaren Wettbewerb
zwischen diesen beiden Ländern bedroht.
Indien hat einen atomaren
Sprengsatz
gezündet
und
Pakistan
steht kurz davor.
Ich glaube, es
liegt im Interesse keines dieser Länder, diese Richtung weiterzuverfolgen.
Bei einer Reise nach China im
Jahr 1985 habe ich dieses Thema mit
Deng Xiaoping erörtert, der unsere
Bemühungen bei der Begrenzung nuklearer Waffen uneingeschränkt unterstützt.
Die Spirale des nuklearen
Wettrüstens muß ein Ende haben. Die
Inder haben ursprünglich ihre nuklearen Kapazitäten als Reaktion auf die
der Chinesen entwickelt. Jetzt argumentieren die Pakistan!, sie müssten
mit den Indern gleichziehen.
Da
regionale
Spannungen
dem
Wunsch jedes Landes nach Waffen zugrundeliegen, werde ich als Präsident
alles in meiner Macht stehende tun,
Islamabad und Neu Dehli zu einem bilateralen Abkommen zu bewegen, das

- 4 -

�1
jegliche Weiterentwicklung nuklearer
Waffen dort in überprüfbarer Weise
eindämmen würde.
Die Eindämmung der Verbreitung
nuklearer Waffen muß in der amerikanischen Außenpolitik absoluten Vorrang haben - denn es scheint ziemlich
klar zu sein, daß solche Waffen eher
in einem regionalen Konflikt oder bei
einem terroristischen Anschlag verwendet werden, als in einer Auseinandersetzung zwischen den Supermächten.

i

Als Präsident werde ich auf grössere Fortschritte auf diesem Gebiet
und mehr Unterstützung für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO)
drängen, wobei das Interesse des Präsidenten an der Eindämmung dieser Bedrohung auf jede erdenkliche Art und
Weise deutlicher sichtbar werden soll.
Die IAEO genießt mein rückhaltloses Vertrauen und ich begrüße deren
Bemühungen, aber zur Kontrolle der
Weiterverbreitung müssen wir auf eine
größere Zahl von Vor-Ort-Inspektionen
und
internationalen
Vereinbarungen
hinarbeiten.
Innenpolitisch
werde
ich darauf bestehen, daß unsere Sicherheitsvorkehrungen
gegen
den
Transfer von nuklearer Technologie
rigoros durchgesetzt und regelmäßig
überprüft werden.
Lassen Sie mich nun auch etwas zu
Südafrika sagen. Wir haben dort ein
klares Ziel: die vollständige Beendigung der Apartheid. Um dieses Ziel
zu erreichen, müssen wir meines Erachtens unser Engagement beibehalten.
Wir haben es mit Wirtschaftsanktionen und der Zurückziehung von Anlagekapital versucht, und beides hat
nichts genutzt. Ich bin nicht für
einen Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Auch eine Abkehr von den
Sullivan-Prinzipien durch einen vollständigen
Kapitalabzug
unterstütze
ich nicht. Kapitalabzug hat schwarzen Arbeitern schon schwer geschadet
- dies sind die Menschen, denen wir
eigentlich helfen wollen.

Für eine steigende wirtschaftliche Entwicklung in Südafrika wären
dagegen mehr ausgebildete Arbeiter
aus der schwarzen Bevölkerung nötig.
Nur diese Arbeiter, von denen viele
bei amerikanischen Firmen beschäftigt
sind, haben gerade begonnen, ein wenig von der ihnen zustehenden Freiheit zu genießen.
Ich werde aktiv darauf hinarbeiten, Südafrika
dazu zu bewegen,
Nelson Mandela - ohne Bedingungen freizulassen.
Ich werde Mandela dazu ermuntern,
etwas zu tun, wozu er bisher nicht
bereit war: der Gewalt eine Absage
zu erteilen und auf dem Pfad der Gewaltlosigkeit zu wandeln, den auch
Gandhi und Martin Luther King beschritten haben.
Ich werde einen sofortigen Dialog
zwischen der Regierung Südafrikas und
Mandela sowie den anderen verantwortlichen Führern der Schwarzen anregen,
einschließlich
dem
Zulu-Häuptling
Buthelezi, Bischof Tutu sowie den anderen religiösen Führern.
Einfache Antworten auf das Problem Südafrika gibt es nicht. Als
Präsident werde ich an der Beendigung
der dortigen Apartheid arbeiten. Ich
werde mich ebenfalls darum kümmern,
daß unsere eigenen strategischen Interessen durch die Entstehung eines
radikalen
prosowjetischen
Regimes
nicht beeinträchtigt werden.
Unser
Ziel muß lauten: friedlicher Wandel
auf der Basis von Gleichheit zwischen
den Rassen und Demokratie.
Wenn wir Amerikas Stärke und
weltweites Engagement aufrechterhalten, können wir mehr als lediglich
ein Beispiel oder eine Anregung für
andere sein - wir können Triebfeder
für Wandel und Freiheit sein, in Südamerika, in Asien, in Afrika und in
der ganzen Welt.
überall sind Frieden und Demokratie auf dem Vormarsch, und der Kollektivismus tritt immer mehr zurück.

- 5 -

�Unsere Aufgabe in den vor uns liegenden Jahren muß darin bestehen, diesen
Trend zu fördern - für unsere eigenen
Interessen und weil es die richtige
und moralische Handlungsweise ist.
Dies sind die Vereinigten Staaten
von Amerika - das freieste, gerechteste und freigebigste Land, das es
je auf Erden gab. Darin wollen wir
nicht nachlassen.

* * * * *

�AMERIKA DIENST
Wissenschaft und Technik

20. April 1988

16

INVESTITIONEN IN DIE ZUKUNFT
- Präsident Reagan fordert Bewilligung ausreichender Forschungsmittel -

- (AD) - Als eine "unverzichtbare Investition in die Zukunft" bezeichnete
Präsident Ronald Reagan die Bereitstellung ausreichender Mittel für die Grundlagenforschung. In einer landesweit übertragenen Rundfunkansprache appellierte er an den amerikanischen Kongreß, trotz der angespannten Haushaltslage das
vorgelegte Programm zu bewilligen.

Als wichtigste Projekte bezeichnete er neben der Raumstation den
Supraleiter-Großbeschleuniger,
um
dessen Standort sich derzeit mehrere
Bundesstaaten bewerben und die Weiterentwicklung der Supraleitertechnik. Durchbrüche seien auch in der
Biotechnik zu erwarten, die Medizin,
Landwirtschaft und Umweltschutz zu
revolutionieren versprächen.
Gegenwärtig sei man dabei, der
von Bundesbehörden geförderten Forschung
einen größeren Rahmen zu
schaffen. In Zusammenarbeit mit Universitäten seien 14 ingenieurwissenschaftliche
Zentren
speziell
für
Grundlagenforschung in Verbindung mit
Technologien geschaffen worden, die
sich noch in der Entwicklung befinden.
Die Errichtung weiterer zehn

United States Information Service
Embassy of the United States of America

bis 15 Zentren für Forschung und
Technik auf dem Gebiet der Naturwissenschaft sei geplant.
All diese
Zentren würden eng mit der Industrie
zusammenarbeiten, damit Entdeckungen
schneller als bisher in neue, bessere
und international wettbewerbsfähige
Produkte umgesetzt werden können.
"Wissenschaft ist gewachsen und
mit ihr die Faszination, die sie für
uns alle besitzt", sagte der Präsident. "Aber um in der Wissenschaft
tätig zu sein, müssen mehr und mehr
nationale und sogar multinationale
Mittel in Anspruch genommen werden".
Das Problem heute besteht darin, daß
Wissenschaft auf lokaler Ebene "keine
Wählerschaft" besitze und die Unterstützung seitens der Bundesregierung
wegen der beschränkten Haushaltmittel

Postfach 20 03 00
D 5300 Bonn 2

Tel.: 0228-339 2035
Telex: 8-85432

�in Gefahr sei. Der Präsident verwies
auf die immensen Beiträge amerikanischer Forscher zum heutigen Stand
der Wissenschaft. Nach 1945 wurden
mehr Amerikaner mit Nobelpreisen ausgezeichnet als in europäischen Länder
und Japan zusammen. Darüber hinaus
habe man in den USA für die Grundlagenforschung mehr als in anderen Ländern getan - für Forschungen, von denen zunächst niemand sagen könne, was
oder ob überhaupt etwas dabei herauskomme.
Daß durch sie jedoch wichtige
neue Gebiete für die Praxis erschlossen werden, zeigt zum Beispiel die
moderne Lasertechnik.
Reine Forschung, mit Regierungsgeldern finanziert, führte zur Entwicklung des ersten Lasers. Heute, keine drei Jahrzehnte später, werden Laserstrahlen
auf den verschiedensten Gebieten, von
der Mikrochirurgie bis zur Übertragung unvorstellbarer Mengen von Informationsdaten benutzt. Eines Tages
könnten sie sogar ballistische Raketen überflüssig machen. Fernsehen,
Nachrichten- und Computertechnik wären ohne Grundlagenforschung nicht
auf ihrem heutigen Entwicklungsstand.
Und dabei sei - um einen Ausspruch
Albert Einsteins zu zitieren - "Phantasie wichtiger als Wissen". Auch
seL, so Reagan, in der Forschung eines sicher: "Wenn wir es nicht tun,
werden es andere tun, und wir fallen
zurück."
Einer Erhebung der Nationalen
Wissenschaftsstiftung (NSF - National
Science Foundation) zufolge dürften
in den Vereinigten Staaten im Jahr
1988 die Aufwendungen für Forschung
und Entwicklung 132 Milliarden Dollar
betragen, wovon 65 Milliarden aus
staatlichen Quellen kommen. Auf die
Grundlagenforschung entfallen 15 Milliarden Dollar, auf angewandte Forschung 27 Milliarden Dollar und auf
Entwicklung
90 Milliarden Dollar.
Für zwei Drittel der Grundlagenforschung kommt die Bundesregierung auf;
mehr als die Hälfte dieser Bundesmittel geht an Universitäten und Colleges. Angewandte Forschung wird zu

I

52 Prozent von der Industrie, zu 42
Prozent von der Bundesregierung finanziert.
Statistische Angaben über die Anzahl praktizierender Wissenschaftler
und Ingenieure reichen nur bis zum
Jahr 1986, jedoch dürfte die Tendenz
weiterhin steigend sein.
Von den
insgesamt 4,6 Millionen Wissenschaftlern und Ingenieuren waren 2,2 Millionen Wissenschaftler und 2,4 Millionen Ingenieure. 15 Prozent aller
in diesen Berufen Beschäftigten waren
Frauen (d.h. sechs Prozent mehr als
1976).
Unter den Wissenschaftlern
war jeder vierte, unter den Ingenieuren jeder 25. weiblich. Die Beschäftigungsrate in diesen Berufen stieg
von 1976 bis 1986 um 7,1 Prozent an,
bei allen übrigen Tätigkeiten dagegen
nur um 2,1 Prozent. Was die Fachgebiete angeht, so lagen bei den Wissenschaftlern die Schwerpunkte bei
Computerspezialisten (mit 562 600),
Sozialwissenschaften
(427 800) und
Geisteswissenschaften (411 800). Bei
den Ingenieuren standen Elektrotechnik und Elektronik an erster Stelle,
gefolgt von Maschinenbau sowie Hochund Tiefbau.

�</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </file>
  </fileContainer>
  <collection collectionId="4">
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="6534">
                <text>Dokumente</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </collection>
  <itemType itemTypeId="19">
    <name>Digitalisat</name>
    <description>Umwandlung eines physischen Dokumentes in ein digitales Medium.</description>
  </itemType>
  <elementSetContainer>
    <elementSet elementSetId="1">
      <name>Dublin Core</name>
      <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="40">
          <name>Date</name>
          <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="10202">
              <text>20.04.1988</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="51">
          <name>Type</name>
          <description>The nature or genre of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="10203">
              <text>Digitalisat</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="39">
          <name>Creator</name>
          <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="10204">
              <text>Herausgeben U.S. Information &lt;br /&gt;Service Embassy of the United States of America</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="50">
          <name>Title</name>
          <description>A name given to the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="10205">
              <text>Amerikadienst 20.04.1988</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="41">
          <name>Description</name>
          <description>An account of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="10206">
              <text>&lt;strong&gt;1. Dokumentation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;USA verdeutlichen Iran den Preis seines unverantwortlichen Handelns&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ansprache Präsident Reagans zu den Aktionen im Golf &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Abzug der Sowjets können Afghanen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erklärung von Außenminister George Shultz&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Von den Garantiemächten eingegangene Verpflichtungen sind "symmetrisch"&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erklärung der Vereinigten Staaten zur Afghanistan-Übereinkunft&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Wirtschaft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Baker optimistisch über Aussichten für Weltwirtschaft&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erklärung vor Interimsausschuß des IWF&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Hintergrundmaterial&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Wahlen in Amerika 1988&lt;br /&gt;Bush erläutert seine "zentralen Prinzipien" für die Außenpolitik&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Rede vor Zeitungsredakteuren&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Wissenschaft und Technik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Investitionen in die Zukunft&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Präsident Reagan fordert Bewilligung ausreichender Forschungsmittel&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </elementSet>
  </elementSetContainer>
</item>
