<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<item xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" itemId="1994" public="1" featured="0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://www.amerikahaus-archiv.de/items/show/1994?output=omeka-xml" accessDate="2026-11-03T23:38:29+00:00">
  <fileContainer>
    <file fileId="2005">
      <src>https://www.amerikahaus-archiv.de/files/original/3e1eb7e3f0e338cb138fdf1963d18eb9.pdf</src>
      <authentication>7b84cb0fd340168dc9c771f6e811d856</authentication>
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="4">
          <name>PDF Text</name>
          <description/>
          <elementContainer>
            <element elementId="52">
              <name>Text</name>
              <description/>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="9936">
                  <text>AMERIKA DIENST&#13;
'VON&#13;
&#13;
*&#13;
24. Juni&#13;
&#13;
23&#13;
&#13;
1987&#13;
&#13;
I N H A L T&#13;
&#13;
DOKUMENTATION&#13;
&#13;
Gute amerikanisch-deutsche Beziehungen bekräftigt&#13;
- Ansprache Präsident Reagans auf dem Köln-Bonner Flughafen -&#13;
&#13;
zunehmender Konsens über geringere staatliche Eingriffe&#13;
- Präsident Reagans Rede zum Abschluß des Gipfeltreffens in Venedig&#13;
&#13;
Zimmermann lobt Ergebnisse der NATO-Konferenz&#13;
- KSZE-Botschafter zur Sitzung des Nordatlantikrats -&#13;
&#13;
WISSENSCHAFT UND TECHNIK&#13;
&#13;
Supraleitfähigkeit - die Anwendung rückt näher&#13;
- Neue Materialien mit günstig hohen Sprungtemperaturen&#13;
&#13;
* * * * * *&#13;
&#13;
United States Information Service&#13;
Embassy of the United States of America&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
&#13;
Tel.: 0228-339 2035&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�AMERIKA DIENST&#13;
'VON&#13;
&#13;
Dokumentation&#13;
&#13;
4&#13;
&#13;
24. Juni 19ö7&#13;
&#13;
23&#13;
&#13;
GÜTE AMERIKANISCH-DEUTSCHE BEZIEHUNGEN BEKRÄFTIGT&#13;
Ansprache Präsident Reagans auf dem Köln-Bonner Flughafen -&#13;
&#13;
BONN - (AD) - In seiner Ansprache auf dem Köln-Bonner Flughafen vom 12.&#13;
Juni 1987 erklärte Präsident Reagan zum Abschluß des Weltwirtschaftsgipfels in&#13;
Venedig, es "sei allein schon damit viel ereicht, daß wir zusammenkommen und&#13;
miteinander sprechen - denn wir sind enge Freunde gev.ori.ieii".&#13;
Reagan wies ferner auf das mit Bundeskanzler Kohl erzielte Einvernehmen im&#13;
Bereich der Sicherheitspolitik hin und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, daß&#13;
noch vor Ende des Jahres ein Rüstungskontrollabkommen mit der Sowjetunion erzielt werden könnte.&#13;
Nachfolgend die Ansprache des Präsidenten im Wortlaut:&#13;
&#13;
Meine Gespräche mit Herrn Bundeskanzler Kohl und seinen Kollegen haben alle meine Erwartungen erfüllt.&#13;
Sie sind eine Bestätigung dafür, daß&#13;
die Beziehungen&#13;
zwischen den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland so gestaltet sind&#13;
wie die zwischen engen Verbündeten&#13;
und Freunden.&#13;
Bundeskanzler Kohl und ich haben&#13;
zusammen mit den anderen Verbündeten&#13;
und Partnern in Venedig bereits die&#13;
Gelegenheit zur Erörterung der wichtigsten&#13;
Themenkomplexe gehabt, mit&#13;
&#13;
United States Information Service&#13;
Embassy of the United States of America&#13;
&#13;
denen die Welt sich heute konfrontiert sieht. In Venedig sind bedeutende Schritte in die Wege geleitet&#13;
worden, um anhaltenden wirtschaftlichen Fortschritt und die Freiheit&#13;
für unsere Nationen sicherzustellen.&#13;
Hier in Bonn haben wir insbesondere&#13;
über Fortschritte in der Abrüstung&#13;
und die Ost-West-Beziehungen gesprochen.&#13;
Herr Bundeskanzler Kohl und ich&#13;
befinden uns in völligem Einvernehmen&#13;
über die Notwendigkeit der Fortführung unserer engen Konsultationen bei&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
&#13;
Tel.: 0228-339 2035&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�I&#13;
&#13;
der Verfolgung&#13;
unseres gemeinsames&#13;
Ziels, die durch die Politik der Bedrohung und militärische Macht des&#13;
Warschauer&#13;
Pakts bestehende Gefahr&#13;
für Europa abzuwenden. wir empfinden&#13;
beide große Genugtuung über den NATODoppelbeschluß von 1979 bezüglich der&#13;
Mittelstreckenwaffen (INF).&#13;
Als das&#13;
Bündnis sich auf diesen Beschluß einigte, war er zunächst umstritten,&#13;
doch in der Zwischenzeit hat er eindeutigen Erfolg gezeitigt. wir hoffen, noch vor Ende des Jahres 1987&#13;
ein Abkommen mit der Sowjetunion erzielen zu können, durch das eine Kategorie&#13;
nuklearer&#13;
Waffen drastisch&#13;
reduziert&#13;
und möglicherweise&#13;
vollständig abgebaut werden könnte, die&#13;
für unsere Freunde und Verbündeten in&#13;
Europa und Asien eine besondere Bedrohung darstellt.&#13;
Bei unserem Streben nach einem&#13;
noch sichereren und stabileren Frieden sehe ich der weiteren engen Zusammenarbeit und den Konsultationen&#13;
mit Herrn Bundeskanzler Kohl und seiner Regierung gerne entgegen.&#13;
und ich möchte nier noch etwas&#13;
hinzufügen.&#13;
Über Weltwirtschaftsgipfel&#13;
und&#13;
die&#13;
Zusammenkünfte&#13;
der&#13;
Staats- und Regierungschefs der sieben Nationen wird in jedem Jahr viel&#13;
berichtet und die Frage gestellt, ob&#13;
damit tatsächlich etwas erreicht wird&#13;
oder nicht.&#13;
Ich darf Ihnen versichern, daß allein schon damit sehr&#13;
viel erreicht würde, wenn wir einfach&#13;
nur&#13;
zusammenkommen&#13;
und miteinander&#13;
sprechen - denn wir sind enge Freunde&#13;
geworden.&#13;
in der Öffentlichkeit gebrauchen wir unsere Titel, wie es das&#13;
Protokoll vorschreibt. Aber bei unseren Begegnungen reden wir uns mit&#13;
dem Vornamen an und versammeln uns&#13;
nicht so sehr als Staats- und Regierungschefs, sondern vielmehr als enge&#13;
persönlich Freunde, die einer Erneuerung ihrer Freundschaft dank dieser&#13;
&#13;
Treffen untereinander und gegebenenfalls mit anderen, sofern wir dies&#13;
ermöglichen können, gerne entgegensehen.&#13;
Die vergangenen Tage waren besonders schön für uns, zunächst in Venedig, heute vormittag in Berlin und&#13;
nun hier in Bonn - und dies in dem&#13;
Bewußtsein, daß man mit liebgewordenen Freunden zusammen ist. Daher sagen wir ihnen allen heute auf Wiedersehen und verabschieden uns ganz persönlich von unseren lieben Freunden,&#13;
Herrn Bundeskanzler&#13;
Kohl und Frau&#13;
Kohl und allen anderen, denen wir&#13;
hier begegnet sind.&#13;
Gott schütze Sie alle und hoffentlich sehen wir uns bald wieder.&#13;
Vielen Dank.&#13;
&#13;
�AMERIKA DIENST&#13;
4-7&#13;
&#13;
C$&#13;
&#13;
Dokumentation&#13;
24. Juni 1987&#13;
&#13;
23&#13;
&#13;
ZUNEHMENDER KONSENS ÜBER GERINGERE STAATLICHE EINGRIFFE&#13;
- Präsident Reagans Rede zum Abschluß des Gipfeltreffens von Venedig WASHINGTON - (AD) - In seiner landesweit übertragenen Fernsehansprache&#13;
erklärte Präsident Reagan am 15. Juni 1987 zum Abschluß des Weltwirtschaftsgipfels in Venedig, die offiziellen Gespräche hätten unter anderem die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und die Hilfe für Millionen von Menschen&#13;
in den Entwicklungsländern zum Thema gehabt, damit diese zu einem höheren Lebensstandard und produktiveren Volkswirtschaften gelangen könnten.&#13;
Reagan wies ferner auf die "überwältigenden Anhaltspunkte" beim Gipfeltreffen in Venedig hin, die den Schluß zulassen, daß ein Konsens für geringere&#13;
staatliche Eingriffe und mehr persönliche Freiheit auf der ganzen Welt erzielt&#13;
werden kann.&#13;
Nachfolgend drucken wir die Rede Präsident Reagans im Wortlaut:&#13;
&#13;
Ich komme gerade aus Venedig zurück, wo ich mit den Staats- und Regierungchefs der anderen sechs demokratischen Industrieländer zu unserem&#13;
jährlich stattfindenden Wirtschaftsgipfel zusammengekommen bin. Sie haben Berichte gehört und gelesen, wonach bei diesem Gipfel keine wirklichen Ergebnisse erzielt wurden und&#13;
daß&#13;
insbesondere&#13;
die&#13;
Vereinigten&#13;
Staaten mit leeren Händen nach Hause&#13;
zurückgekehrt sind.&#13;
Dies war mein siebter Gipfel, und&#13;
zum siebten Mal höre ich jetzt diesen&#13;
Spruch.&#13;
Tatsache ist, daß wir von&#13;
&#13;
United States Information Service&#13;
Embassy of the United States of America&#13;
&#13;
diesem Gipfel nach Hause gekommen&#13;
sind mit all dem, was wir uns vorgenommen hatten, zu erreichen.&#13;
Und&#13;
heute abend möchte ich Ihnen von den&#13;
dort getroffenen Entscheidungen berichten, die Ihre wirtschaftliche Zukunft und die Ihrer Kinder direkt betreffen.&#13;
Ich habe auch eine besondere Botschaft, die unsere eigene Volkswirtschaft betrifft und auch die Handlungen, die sowohl die Art der von uns&#13;
in der vergangenen Woche in Venedig&#13;
erzielten&#13;
Fortschritte in Richtung&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
&#13;
Tel.: 0228-339 2035&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�auf&#13;
eine wirtschaftliche&#13;
Gesundung&#13;
als&#13;
auch&#13;
den&#13;
Wohlstand&#13;
gefährden&#13;
könnten, an dessen Erlangung wir alle&#13;
hier in Amerika in den vergangenen&#13;
sechs Jahren so hart gearbeitet haben.&#13;
Aber bevor ich beginne, möchte&#13;
ich eine persönliche Bemerkung über&#13;
etwas machen, das wir am letzten Tag&#13;
unserer Reise gesehen haben, als wir&#13;
uns in Berlin aufhielten, um den 750.&#13;
Jahrestag&#13;
dieser&#13;
großartigen&#13;
Stadt&#13;
mitzufeiern. Ich weiß, daß viele von&#13;
Ihnen über die Jahre hinweg Bilder&#13;
und Filmberichte über die Mauer gesehen haben, die Berlin teilt.&#13;
Aber&#13;
glauben Sie mir, daß kein Amerikaner,&#13;
der sie vor sich sieht - den Beton&#13;
und Zement, die Posten und Wachtürme,&#13;
die Hundelaufanlagen und den Stacheldraht - jemals wieder seine Freiheit&#13;
oder das wertvolle Geschenk, das Amerika heißt, als selbstverständlich&#13;
hinnehmen kann.&#13;
Das Geschenk der&#13;
Freiheit ist wirklich das Geburtsrecht der gesamten Menschheit - und&#13;
deshalb habe ich dort den sowjetischen Staatschef Herrn Gorbatschow&#13;
aufgefordert, der Welt ein neues Zeichen der Offenheit zu setzen, indem&#13;
er diese Mauer niederreißt.&#13;
ich kann Ihnen heute abend berichten, daß der diesjährige Weltwirtschaftsgipfel&#13;
in Venedig nicht&#13;
nur in einer Reihe von einzelnen Problembereichen&#13;
erfolgreich,&#13;
sondern&#13;
daß der von den führenden Politikern&#13;
der Welt bekundete Geist der Übereinstimmung besonders stark war. Sicher&#13;
werden Sie sich daran erinnern, daß&#13;
sich noch im Jahr 1981, als ich an&#13;
meinem ersten Gipfel teilnahm, unsere&#13;
eigene Volkswirtschaft wie auch die&#13;
Weltwirtschaft in ernster Gefahr befanden.&#13;
In den Industrieländern belief sich die Inflationsrate auf zehn&#13;
Prozent und mehr, ganz zu schweigen&#13;
von den hohen Zinssätzen, der überhöhten Steuerlast, zu vielen staat-&#13;
&#13;
lichen Reglementierungen und Eingriffen. Schlimmer als all dies wog, daß&#13;
es praktisch keine Übereinkünfte unter den Politikern der Welt gab, wie&#13;
man mit dieser drohenden Krise fertigwerden sollte.&#13;
Mittlerweile&#13;
haben&#13;
wir&#13;
jedoch&#13;
Fortschritte erzielt. Mit der amerikanischen&#13;
Volkswirtschaft&#13;
an&#13;
der&#13;
Spitze haben wir eine internationale&#13;
Bewegung&#13;
für mehr Wirtschaftswachstum, bessere Möglichkeiten für den&#13;
Einzelnen durch Steuersenkung und Abbau der staatlichen Reglementierung&#13;
eingeleitet. Wir haben die Zinssätze&#13;
gesenkt, der Inflation Einhalt geboten, die Arbeitslosigkeit&#13;
abgebaut&#13;
und Fachleute verblüfft, indem wir&#13;
gezeigt haben, daß das Wirtschaftswachstum nicht nur für ein oder zwei&#13;
Jahre, sondern dauernd aufrechterhalten werden kann - seit mehr als vier&#13;
Jahren.&#13;
in der vergangenen Woche habe ich&#13;
in Venedig überwältigende Anhaltspunkte dafür wahrgenommen, daß dieser&#13;
Konsens&#13;
über&#13;
geringere&#13;
staatliche&#13;
Einflußnahme und stärkere persönliche&#13;
Freiheit weiterhin auf der ganzen&#13;
Welt zunimmt.&#13;
Tatsächlich befaßten&#13;
sich unsere offiziellen Gespräche unter anderem mit der Förderung der&#13;
wirtschaftlichen Entwicklung in den&#13;
weniger wohlhabenden Ländern der Welt&#13;
und der Unterstützung der Millionen&#13;
Menschen in den Entwicklungsländern,&#13;
damit diese einen höheren Lebensstandard und produktivere Volkswirtschaften erlangen.&#13;
Erinnern wir uns daran, daß diese&#13;
internationale&#13;
Bewegung&#13;
zur&#13;
wirtschaftlichen Freiheit für das tägliche Leben eines jeden von uns hier&#13;
in Amerika einschneidend&#13;
verändert&#13;
hat. jeder von uns erinnert sich an&#13;
die Zeit vor einigen Jahren, als die&#13;
Steuern der Regierung genau zu dem&#13;
&#13;
�Zeitpunkt immer mehr vom Einkommen&#13;
der amerikanischen Arbeiter vereinnahmten, als eine zweistellige Inflationsrate die Ersparnisse aufzehrte&#13;
und so zu einer besonderen Bürde für&#13;
die armen und älteren Mitbürger wurde.&#13;
Im Gegensatz dazu befinden wir&#13;
uns heute in unserem 54. Monat des&#13;
wirtschaftlichen Wachstums, das Realeinkommen der Familien steigt, die&#13;
Armut ist auf dem Rückzug, und wir&#13;
haben in diesem Land die erstaunliche&#13;
Zahl von 250 000 Arbeitsplätzen pro&#13;
Monat geschaffen.&#13;
Das bedeutet mehr&#13;
als 13 Millionen Arbeitsplätze in etwas über vier Jahren.&#13;
&#13;
schaftlicher&#13;
Produkte&#13;
und&#13;
einen&#13;
schrumpfenden Markt für amerikanische&#13;
Güter&#13;
hervorbringen.&#13;
Unser&#13;
Ziel&#13;
sollte darin bestehen, Subventionen&#13;
für die Landwirtschaft bis zum Jahr&#13;
2000 abzuschaffen.&#13;
Und ich werde&#13;
weiterhin&#13;
auf&#13;
diese&#13;
Verpflichtung&#13;
dringen.&#13;
&#13;
Sicherlich hatte ich in Venedig&#13;
auch diese Art von Fortschritten bei&#13;
uns im Inland im Sinn. Deshalb habe&#13;
ich mich auch über viele der dort getroffenen&#13;
Entscheidungen&#13;
gefreut:&#13;
zusätzlich zur Bestätigung des allgemeinen Konsens über wirtschaftliches&#13;
Wachstum haben wir vereinbart, weiterhin gegen Handelsschranken wie etwa hohe Zölle anzutreten, die langfristig Weltmärkte schrumpfen lassen,&#13;
das Wachstum anhalten und die Anzahl&#13;
neuer Arbeitsplätze verringern.&#13;
&#13;
Aber es war bereits ein Schritt&#13;
nach vorn, dieses Problem beim Gipfel&#13;
auf den Tisch zu bringen, und ich&#13;
glaube, daß sich die Tatsache der Beachtung unserer Aufforderungen in den&#13;
Reaktionen zeigt, die unsere Gipfelpartner den amerikanischen Belangen&#13;
gegenüber bekundet haben.&#13;
Sie wissen, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind und sind sich bewußt, wie&#13;
sehr ihre eigene Zukunft davon abhängt, was wir hier in den Vereinigten Staaten tun; wie wichtig es für&#13;
sie ist, Amerika wirtschaftlich gesund und stark zu erhalten. Sie wissen auch, daß der von uns gemeinsam&#13;
erzielte wirtschaftliche Fortschritt&#13;
die Demokratien in die Lage versetzt&#13;
hat, ihre Verteidigung wiederaufzubauen, den Frieden in der Welt zu erhalten und unser Bündnis zu stärken.&#13;
&#13;
Wir haben ebenfalls im Bereich&#13;
der Subventionen für die Landwirtschaft&#13;
erhebliche&#13;
Fortschritte erzielt, ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, aber jetzt ist es an&#13;
der Zeit, Spekulanten, die nur ihren&#13;
Vorteil aus den staatlichen Subventionen erzielen wollen, aus dem Geschäft mit der Landwirtschaft zu vertreiben - und die Landwirtschaft den&#13;
Landwirten zurückzugeben. Meiner Ansicht nach ist es bemerkenswert, daß&#13;
heute so viele amerikanische Landwirte die Landwirtschaft der Vereinigten&#13;
Staten und des Auslands gern wieder&#13;
auf die Grundlage freier Märkte stellen wollen.&#13;
Sie wissen, daß staatliche Subventionen in anderen Ländern&#13;
eine&#13;
weltweite&#13;
Schwemme&#13;
landwirt-&#13;
&#13;
Ich war zum Beispiel besonders&#13;
erfreut über die Unterstützung, die&#13;
unsere Verbündeten unserer Politik im&#13;
Persischen Golf erwiesen haben; sie&#13;
wurde ohne Zögern auch weiterhin gewährt.&#13;
Unsere Verbündeten wissen um&#13;
den strategischen Wert dieser Region&#13;
und arbeiten zu den gleichen Zwecken&#13;
wie wir daran. Tatsächlich hat Großbritannien einen größeren Teil seiner&#13;
Flotte in den Golf entsandt als wir&#13;
und gewährt seit Januar über 100 britischen Flaggschiffen Schutz. Frankreich hat ebenfalls die Stärke seiner&#13;
Marine im Golf zur Verfügung gestellt.&#13;
Die Bundesrepublik Deutschland und Japan können aufgrund ihrer&#13;
Verfassung keine Streitkräfte stationieren, arbeiten aber aktiv an ande-&#13;
&#13;
- 3 -&#13;
&#13;
�ren Mitteln zur Hilfeleistung.&#13;
Unsere eigene Rolle im Golf ist&#13;
von existentieller&#13;
Bedeutung.&#13;
Sie&#13;
besteht darin, unsere Interessen zu&#13;
schützen und unseren Freunden in der&#13;
Region dabei zu helfen, die ihren zu&#13;
bewahren. unsere unmittelbare Aufgabe im Golf ist eindeutig - und sollte&#13;
nicht übertrieben werden.&#13;
Sie besteht darin, amerikanischen&#13;
Flaggschiffe das Geleit zu gewähren, einer&#13;
traditionellen&#13;
Aufgabe der Marine;&#13;
eine Aufgabe, die sie sowohl im Golf&#13;
als auch in anderen Regionen ausgeübt&#13;
hat. in jüngster Zeit hat es einige&#13;
Kontroversen über elf neue amerikanische Flaggschiffe gegeben, die zu&#13;
unserer&#13;
Handelsflotte&#13;
hinzugekommen&#13;
sind.&#13;
Damit keine Mißverständnisse&#13;
aufkommen: wir werden unsere Verantwortung für diese Schiffe angesichts&#13;
von Bedrohungen durch den Iran oder&#13;
irgendjemand anders übernehmen. Wenn&#13;
wir dabei versagen - einfach, weil&#13;
diese Schiffe bisher unter kuwaitischer Flagge fuhren - würden wir&#13;
unsere Rolle als Seemacht aufgeben.&#13;
Und wir würden den Sowjets Möglichkeiten eröffnen, in diesen Engpaß des&#13;
ölflusses der freien Welt zu stoßen.&#13;
Kurz gesagt: Wenn wir diese Aufgabe&#13;
nicht übernehmen, werden das die Sowjets tun.&#13;
Und damit würde unsere&#13;
eigene nationale Sicherheit wie auch&#13;
die unserer verbündeten gefährdet.&#13;
In Venedig wurden auch unsere gegenwärtigen Verhandlungen mit der Sowjetunion besprochen - und ich glaube, jeder Amerikaner kann sich über&#13;
die&#13;
Einmütigkeit&#13;
und&#13;
Unterstützung&#13;
freuen, die unsere Verbündeten bekundet haben. Wie die meisten von Ihnen&#13;
wissen, befinden wir uns im Augenblick in äußerst heiklen Verhandlungen mit den Sowjets, die zu einem&#13;
historischen&#13;
Abrüstungsvertrag&#13;
über&#13;
den Abbau der&#13;
Mittelstreckenwaffen&#13;
(INF) führen könnten. über diese An-&#13;
&#13;
gelegenheit wurde in der vergangenen&#13;
Woche&#13;
ebenfalls&#13;
beim&#13;
Treffen&#13;
der&#13;
NATO-Außenminister in Island gesprochen, ich habe Außenminister Shultz1&#13;
Bericht über dieses NATO-Treffen erhalten, und ich freue mich, Ihnen&#13;
mitteilen zu können, daß wir und unsere Verbündeten zu unserer Verhandlungsposition&#13;
volle&#13;
Übereinstimmung&#13;
erzielt haben.&#13;
Vor sechs Jahren schlugen die&#13;
Vereinigten Staaten mit der sogenannten "Null-Lösung" eine Maßnahme vor,&#13;
die auf den vollständigen Abbau amerikanischer und sowjetischer landgestützter Mittelstreckenraketen längerer Reichweite (INF) abzielte. Viele&#13;
bezeichneten sie damals als lächerlich und wiesen darauf hin, daß die&#13;
Sowjets dieser Maßnahme niemals zustimmen würden. Wir sind jedoch fest&#13;
geblieben, und in diesem Jahr haben&#13;
die Sowjets eine vergleichbare Position eingenommen.&#13;
Heute abend kann&#13;
ich Ihnen daher mitteilen, daß die&#13;
Vereinigten Staaten, mit der Unterstützung ihrer Verbündeten, der Sowjetunion ebenfalls formell die weltweite Abschaffung aller amerikanischen und sowjetischen landgestützten&#13;
INF-Raketen kürzerer Reichweite vorschlagen wird&#13;
- bei&#13;
gleichzeitigen&#13;
einschneidenden Reduzierungen - und,&#13;
so hoffen wir, dem endgültigen Abbau&#13;
- der INF-Raketen längerer Reichweite,&#13;
ich habe unseren INF-Unterhändler angewiesen, der Sowjetunion diesen neuen Vorschlag als integralen&#13;
Bestandteil des INF-Vertrages zu unterbreiten, den die Vereinigten Staaten in Genf bereits auf den Verhandlungstisch gelegt haben.&#13;
Während wir und unsere Verbündeten&#13;
diese&#13;
historische&#13;
Gelegenheit&#13;
wahrnehmen, sollten wir uns an das&#13;
Lieblingswort eines großen Gesetzgebers und bedeutenden Mitglieds der&#13;
Demokratischen Partei, des verstürbe-&#13;
&#13;
�nen&#13;
&#13;
Senators Scoop Jackson, erinnern&#13;
an&#13;
das Wort&#13;
"Zweiparteientum".&#13;
Denn nur mit der Unterstützung des&#13;
Kongresses und der Hilfe unserer Verbündeten wird es uns gelingen, diese&#13;
historischen Abrüstungsbemühungen zu&#13;
vollenden.&#13;
In Venedig wurde auch vollständige Übereinstimmung über die Bedeutsamkeit erzielt, die Sowjetunion zu&#13;
Fortschritten bei anderen wichtigen&#13;
Rüstungsverhandlungen zu drängen, wie&#13;
zum Beispiel bei unseren Bestrebungen&#13;
um eine 50prozentigen Kürzung der&#13;
strategischen Waffen. Auch bezüglich&#13;
der Notwendigkeit sowjetischer Fortschritte im Bereich der Menschenrechte und bei regionalen Konflikten, vor&#13;
allem im Falle Afghanistans, waren&#13;
wir uns einig. Und während wir die&#13;
neuen Äußerungen der Offenheit von&#13;
sowjetischer Seite begrüßten, ist es&#13;
unserer Meinung nach an der Zeit, zu&#13;
sehen, ob ihre Taten ihren Worten gerecht werden.&#13;
Während ich ihnen heute abend berichten kann, daß unsere Arbeit an&#13;
diesen&#13;
Themenkomplexen&#13;
in&#13;
Venedig&#13;
fruchtbar war, sehe ich mich jedoch&#13;
aufrichtigerweise dazu verpflichtet,&#13;
Ihnen auch das eine beunruhigende&#13;
Thema unserer Gespräche mitzuteilen:&#13;
nämlich die anhaltende Bedrohung der&#13;
öffentlichen Verschuldung. Offen gesagt muß ich Sie auch wissen lassen,&#13;
daß ich bei den anderen sechs Gipfelteilnehmern ein Gefühl der Beunruhigung über Amerikas Verpflichtung zu&#13;
einem konsequenten, praktikablen Plan&#13;
zum Abbau&#13;
unseres Defizits spüren&#13;
konnte.&#13;
Diese Besorgnis wurde von&#13;
den Gipfelpartnern weder auf aufdringliche noch auf offensive Art und&#13;
Weise vorgebracht - sie sind sich nur&#13;
alle bewußt, wie wechselseitig abhängig unsere Wirtschaften sind - und&#13;
sie wissen, daß eine geschwächte amerikanische Wirtschaft eine Bedrohung&#13;
&#13;
ihres anhaltenden Wachstums darstellt.&#13;
Ich teile ihre Besorgnis.&#13;
Mißverstehen Sie mich nicht: Wir alle,&#13;
die wir voll Stolz auf unsere wirtschaftlichen&#13;
Errungenschaften&#13;
blikken, sind uns der Bemühungen bewußt,&#13;
die wir zur Eindämmung der öffentlichen Verschuldung unternommen haben, im Jahr 1983 machte die öffentliche Verschuldung insgesamt 6,3 Prozent&#13;
unseres&#13;
Bruttosozialprodukts&#13;
aus; heute beläuft sie sich auf 3,9&#13;
Prozent - ein nahezu 40prozentiger&#13;
Rückgang in nur vier Jahren. Auch in&#13;
diesem Jahr wird unser Defizit um&#13;
fast 48 Milliarden Dollar&#13;
gekürzt&#13;
werden, was einer Verringerung um&#13;
mehr als 20 Prozent entspricht. Dieser Rückgang ist das Ergebnis harter&#13;
Arbeit; harte Arbeit, die bereits vor&#13;
einigen Jahren verrichtet wurde, als&#13;
der Kongreß - angespornt von vielen&#13;
unter uns, die für eine zurückhaltende Steuerpolitik kämpften - zusammenkam und das sogenannte Gramm-RudmanHollings Gesetz verabschiedete, mit&#13;
dem ein Programm zur allmählichen&#13;
Verringerung unseres Defizits und zum&#13;
langfristigen Haushaltsausgleich eingeführt wurde.&#13;
Das alles sind gute Nachrichten.&#13;
Oder zumindest waren es gute Nachrichten. Sie sehen, daß wir in der&#13;
kritischen&#13;
Entscheidungsphase&#13;
zwischen denjenigen, die weiterhin Ihr&#13;
Geld ausgeben und Ihre Steuern erhöhen wollen und denen unter uns, die&#13;
einer Rückkehr zu der veralteten Politik des "Steuern über Steuern, Ausgaben&#13;
über&#13;
Ausgaben"&#13;
widerstehen,&#13;
jetzt die Zerreißgrenze erreicht haben. Daher habe ich eine persönliche&#13;
Entscheidung getroffen, etwas zu tun,&#13;
was jeder Präsident ohne zu Zögern&#13;
tun sollte, wenn er es tun muß. Und&#13;
das ist, sich an Sie, das amerikanische Volk, zu wenden und Ihnen die&#13;
Fakten vorzulegen.&#13;
&#13;
- 5 -&#13;
&#13;
�findet.&#13;
Das verfahren zur Verabschiedung&#13;
des Haushalts durch den Kongreß, das&#13;
angeblich im Jahr 1974 und nochmals&#13;
im Jahr&#13;
1985&#13;
überarbeitet&#13;
wurde,&#13;
funktioniert nicht. Vor Monaten habe&#13;
ich dem Kongreß einen soliden Haushalt unterbreitet, der die diesjährige Verschuldungsgrenze berücksichtigte und gleichzeitig unseren nationalen&#13;
Sicherheitsbedürfnissen&#13;
gerecht&#13;
wurde, ich habe zusätzliche Mittel&#13;
für entscheidende Probleme im Inland&#13;
wie zum Beispiel AIDS und die Sicherheit der Luftfahrt zur Verfügung gestellt und die Neigung zu weiteren&#13;
Bundesausgaben unter Kontrolle gehalten. Aber anstatt auf der Grundlage&#13;
dieses Haushaltsentwurfes vorzugehen,&#13;
verwarf der Kongreß den Vorschlag und&#13;
erwägt einen Plan, der, im Verhältnis&#13;
zu unserem Bruttosozialprodukt, die&#13;
Verteidigungsausgaben in den nächsten&#13;
Jahren drastisch bis auf das gefährliche Niveau der späten siebziger&#13;
Jahre reduziert, ein Plan, der auch&#13;
unsere Sicherheitsleistungen und Bestrebungen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit&#13;
im&#13;
Ausland&#13;
zunichte&#13;
macht. Und was ist aus dieser unter&#13;
dem Gramm-Rudman-Hollings Gesetz feierlich verkündeten Zurückhaltung bei&#13;
kostspieligen Inlandsausgaben geworden? Sie hat sich in Luft aufgelöst.&#13;
Und um diesen Abfall vom Glauben zu&#13;
bezahlen, wird Ihnen, den Steuerzahlern, in den nächsten vier Jahren&#13;
eine Rechnung von ungefähr 100 Milliarden Dollar aufgebürdet werden.&#13;
Wenn diese Tendenz nicht aufgehalten wird - und zwar jetzt - laufen&#13;
wir Gefahr, alle an der Wirtschaftsfront erzielten Fortschritte zu verlieren.&#13;
Wenn unsere Bemühungen um&#13;
eine Verringerung des Haushaltsdefizits nicht konsequent und glaubwürdig&#13;
sind, werden wir der Welt signalisieren, daß die amerikanische Wirtschaft&#13;
sich wieder in Schwierigkeiten be-&#13;
&#13;
Die Optionen sind auf folgende&#13;
Alternativen reduziert:&#13;
Mehr staatliche&#13;
Einflußnahme,&#13;
mehr&#13;
Steuern,&#13;
mehr Reglementierungen und ein Rückfall in die alten Zeiten der wirtschaftlichen&#13;
Inflation und Stagnation.&#13;
Oder, andererseits:&#13;
Zusätzliches Wachstum, mehr Chancen, angemessene nationale Sicherheit - und&#13;
mehr für das Familienbudget, nicht&#13;
für den Bundeshaushalt.&#13;
Die Entscheidung liegt bei uns wie ich bereits ausgeführt habe, ist&#13;
die Zerreißgrenze erreicht, die Zeit&#13;
für Entscheidungen gekommen.&#13;
Folgendes müssen wir also tun.&#13;
Erstens müssen wir zusammen mit dem&#13;
Kongreß das verfahren zur Verabschiedung des Haushalt erneuern und alle&#13;
diese&#13;
Verzögerungen&#13;
und&#13;
verpaßten&#13;
Termine und gebrochenen Versprechen&#13;
beenden. Wir können damit beginnen,&#13;
indem wir den Kongreß dazu bringen,&#13;
über einen Zusatzartikel zur Verfassung - mit ja oder nein, dafür oder&#13;
dagegen - abzustimmen, der die öffentliche Verschuldung jetzt und für&#13;
immer beendet, ein Zusatzartikel, der&#13;
per Gesetz einen ausgewogenen Haushalts herbeiführt.&#13;
Zweitens, benötige ich Ihre direkte Hilfe bei der Einflußnahme auf&#13;
Ihre Vertreter im Kongreß, einem Paket zum zuverlässigen Abbau des Defizits zuzustimmen und daran festzuhalten.&#13;
Ich verpflichte mich, von meinem Veto-Recht Gebrauch zu machen, um&#13;
große Ausgaben aufzuhalten, die über&#13;
die&#13;
im&#13;
Gramm-Rudman-Hollings&#13;
Plan&#13;
festgesetzten&#13;
Ziele&#13;
hinausgehen.&#13;
Aber wir müssen noch weiter gehen.&#13;
Sie können versichert sein, daß es&#13;
viele Kongreßmitglieder gibt, mit denen wir zusammenarbeiten können, und&#13;
wenn Sie diese wissen lassen, wie Sie&#13;
&#13;
�denken, können wir einen Konsens über&#13;
den Etat erarbeiten, um die Ausgaben&#13;
in diesem Jahr niedrig zu halten.&#13;
Einige sprechen sogar von einem Haushaltsgipfeltreffen - nun, wir sind&#13;
jederzeit zu Gesprächen und Konsultationen bereit, aber nicht, wenn das&#13;
Ziel&#13;
zusätzliche&#13;
Ausgaben,&#13;
höhere&#13;
Steuern und weniger Verteidigung ist.&#13;
Was wir wollen sind weniger Ausgaben,&#13;
Punkt. Und ich glaube, auch Sie wollen das.&#13;
Und drittens gibt es noch etwas,&#13;
das Sie hoffentlich fordern werden nämlich das selektive Veto. Der Präsident sollte die Möglichkeit haben,&#13;
von der die Gouverneure von 43 Staaten Gebrauch machen, um diese Art von&#13;
Steuerunfug zu beenden - die Möglichkeit, die ich in Kalifornien hatte,&#13;
als ich dort Gouverneur war:&#13;
Die&#13;
Möglichkeit, in diesen riesigen Ausgabentopf zu greifen und jegliche&#13;
Verschwendung&#13;
auszumerzen.&#13;
Es ist&#13;
Zeit für Taten, und ich beschwöre den&#13;
Kongreß nachdrücklich, Schritte zu&#13;
unternehmen und mit einem Reformpaket&#13;
aufzuwarten, das einige der himmelschreienden&#13;
Mängel&#13;
des derzeitigen&#13;
Haushaltsverfahrens beseitigt.&#13;
In der&#13;
Zwischenzeit werde ich&#13;
meine persönliche, öffentliche Verpflichtung&#13;
dieser&#13;
Sache&#13;
gegenüber&#13;
noch weiter ausbauen.&#13;
Ich werde Ihnen, dem amerikanischen Volk, den&#13;
Fall vorlegen.&#13;
Denn, glauben Sie&#13;
mir, wenn der Kongreß nicht in der&#13;
Lage ist, das Licht zu sehen, so bin&#13;
ich davon überzeugt, daß Sie ihn die&#13;
Hitze spüren lassen. Bei dieser ganzen Angelegenheit ist unser Einsatz&#13;
sehr hoch: Nichts Geringeres als unsere wirtschaftliche&#13;
Zukunft steht&#13;
auf dem Spiel.&#13;
&#13;
Meinung nach die Amerikaner zunehmend&#13;
der Tatsache bewußt werden, daß unser&#13;
in der Verfassung verbrieftes Recht&#13;
auf freie Wahlen, Versammlungsfreiheit, freie Meinungsäußerung und alle&#13;
anderen Formen politischer Freiheit&#13;
eine ebenso bedeutende wirtschaftliche Entsprechung haben. Das Recht,&#13;
nicht über Gebühr von zuviel staatlicher&#13;
Einflußnahme,&#13;
übermäßigen&#13;
Steuern, haushoher Inflation und hohen Zinssätzen belastet zu werden.&#13;
Das Recht auf eine Zukunft, in der&#13;
Sie und Ihre Kinder so weit gehen und&#13;
so hoch hinaufreichen können, wie Ihre jeweiligen Talente und Energien&#13;
Sie beflügeln werden - eine an Freiheit, Chancen und Wachstum reiche Zukunft - die Wirtschaft betreffende&#13;
Zusatzartikel&#13;
zur Verfassung.&#13;
Die&#13;
Einzelheiten werde ich in den nächsten Wochen ausführen.&#13;
Lassen Sie uns also weiter vorwärts gehen. Alle diese bedeutenden&#13;
Entwicklungen im Ausland, die ich bereits erwähnt habe, die neue Stärke&#13;
der demokratischen Verbündeten in der&#13;
Welt - eine Stärke, die Ihre und meine und die Zukunft unserer Kinder zu&#13;
einer sicheren und freien Zukunft machen wird. Diese Zukunft ist in Gefahr, solange wir hier zu Hause nicht&#13;
verantwortungsbewußt handeln.&#13;
Und dafür benötige ich Ihre Hilfe.&#13;
Lassen Sie uns in den vor uns&#13;
liegenden Wochen und Monaten gemeinsam daran arbeiten, Amerika wirtschaftlich stark zu erhalten, damit&#13;
es wie bisher siegreich für Frieden&#13;
und Freiheit in der Welt auftreten&#13;
kann.&#13;
&#13;
Daher bitte ich Sie heute abend&#13;
um Ihre Unterstützung.&#13;
Ich bitte um&#13;
Ihre Unterstützung, weil sich meiner&#13;
- 7 -&#13;
&#13;
* * * * * *&#13;
&#13;
�AMERIKA DIENST&#13;
&#13;
.*e° sr&#13;
&#13;
\GN&#13;
&#13;
Dokumentation&#13;
&#13;
4&#13;
&#13;
24. Juni 1987&#13;
&#13;
23&#13;
&#13;
ZIMMERMANN LOBT ERGEBNISSE DER NATO-KONFERENZ&#13;
- KSZE-Botschafter zur Sitzung des Nordatlantikrats WIEN - (AD) - Der amerikanische Botschafter bei der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) pries die Ergebnisse der Juni-Sitzung&#13;
der NATO in Island und erklärte "die Tagung hat entscheidend zu unserer Arbeit&#13;
in Wien beigetragen". Warren Zimmermann, Leiter der amerikanischen KSZE-Delegation, oetonte in einer Pressekonferenz am 16. Juni, daß die jüngste Sitzung&#13;
der NATO-Auuenminister des Nordatlantikrats (NAC) - die zweimal im Jahr zusammenkommen, um politische Richtlinien für die Organisation der 15 Mitglieder&#13;
auszuarbeiten - die Arbeit der KSZE in zwei bedeutenden Bereichen beeinflußt&#13;
habe. Laut Botschafter Zimmermann Detonte das Schlußkommunique des Nordatlantikrats insbesondere: - "ein stabiles Gefüge von Frieden und Sicherheit kann&#13;
nicht mit militärischen Mitteln allein geschaffen werden... wodurch dem KSZEProzeß außerordentliche Bedeutung zukommt".&#13;
N'achfolgena drucken wir die Pressekonferenz von Botschafter Zimmermann im&#13;
Wortlaut.&#13;
Ich möchte gleich zu Beginn einige Worte zu der Reykjavik-Sitzung sagen, da ich der Überzeugung bin, daß&#13;
diese Sitzung für unsere Arbeit in&#13;
Wien von besonderer Bedeutung war.&#13;
Diejenigen von Ihnen, die das Schlußdokument noch nicht gelesen haben,&#13;
möchte ich auffordern, dies zu tun.&#13;
Meiner Meinung nach enthält es zwei&#13;
Dedeutende Aspekte für den KSZE-Prozeß und das Treffen in Wien. Der erste Aspekt ist, daß es dem KSZE-Prozeß wirklich außerordentliche Bedeutung verleiht.&#13;
Das Dokument stellt&#13;
fest, daß ein stabiles Gefüge von&#13;
&#13;
United States Information Service&#13;
Embassy of the United States of America&#13;
&#13;
Frieden und Sicherheit nicht mit militärischen Mitteln allein geschaffen&#13;
werden kann. Und dies ist natürlich&#13;
die Feststellung, die wir hier in&#13;
Wien&#13;
stets besonders&#13;
unterstrichen&#13;
haoen.&#13;
Das Dokument weist weiterhin&#13;
darauf&#13;
hin, daß&#13;
die&#13;
vollständige&#13;
Durchführung&#13;
aller Verfügungen&#13;
des&#13;
Helsinki-Prozesses&#13;
erforderlich&#13;
ist&#13;
und bezieht sich hier im besonderen&#13;
auf die Menschenrechte und menschliche Kontakte, die - und ich möchte&#13;
hier ein Zitat anführen:&#13;
"...das&#13;
fundamentale&#13;
Ziel&#13;
des&#13;
Bündnisses&#13;
bleiben". Das Dokument fordert eben-&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
&#13;
Tel.: 0228-339 2035&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�falls ein substantielles und zeitgerechtes Ergebnis des Treffens von&#13;
Wien. Der zweite Aspekt, dem meiner&#13;
Meinung nach gleichrangige Bedeutung&#13;
zukommt, ist, daß das Dokument die&#13;
Übereinstimmung der NATO bei der Behandlung des komplexen Problems konventioneller&#13;
Waffen&#13;
widerspiegelt.&#13;
Es sind zwei Verhandlungsrunden auf&#13;
untergeordneter Ebene vorgesehen, mit&#13;
jeweils eigenem Mandat, und die im&#13;
Rahmen des KSZE-Prozesses stattfinden.&#13;
Die erste Verhandlungsrunde besteht aus einer Gruppe der 35 und bezieht die in Stockholm begonnene Arbeit&#13;
über&#13;
Vertrauens- und&#13;
Sicherheitsbildende&#13;
Maßnahmen&#13;
ein.&#13;
Die&#13;
zweite Verhandlungsrunde würde einen&#13;
StaDilitätsabbau&#13;
im&#13;
konventionellen&#13;
Bereich umfassen und aus der Gruppe&#13;
der 23 zusammengesetzt sein. Die 23&#13;
haben autonomen Status im Hinblick&#13;
auf die Themenkomplexe ihrer Verhandlungen, bezüglich der Teilnahme sowie&#13;
des Verhandlungsverfahrens. Die NATO&#13;
befaßt sich zur Zeit vordringlich mit&#13;
der Erarbeitung von Mandatsentwürfen,&#13;
die hier in Wien vorgelegt werden&#13;
können, und wir hoffen, daß dies so&#13;
bald wie möglich geschehen kann. Ich&#13;
bin jetzt gerne bereit, Ihre Fragen&#13;
&#13;
zu beantworten,&#13;
FRAGE:&#13;
Wie weit sind Sie genau&#13;
bei der Formulierung der westlichen&#13;
Vorschläge gekommen?&#13;
ANTWORT:&#13;
Diese Arbeit wird von&#13;
der aus hochrangigen Vertretern bestehenden Arbeitsgruppe bei der NATO&#13;
in Brüssel wahrgenommen, die sich mit&#13;
diesen Themen von Anfang an befaßt&#13;
hat.&#13;
Natürlich stützt sich die Arbeitsgruppe&#13;
auf Informationen, Empfehlungen und Eingaben, die hier von&#13;
'Wien aus zur Verfügung gestellt werden, aber die Hauptarbeit findet in&#13;
Brüssel statt.&#13;
FRAGE:&#13;
&#13;
Sie&#13;
&#13;
erwähnten,&#13;
&#13;
daß&#13;
&#13;
die&#13;
&#13;
23 Unterhändler im Hinblick auf die&#13;
Themenkomplexe, Teilnahme&#13;
und Verfahrensweisen autonomen Status haben&#13;
werden - worin besteht die Verbindung&#13;
zur KSZE?&#13;
Wie ist der Rahmen gesteckt?&#13;
ANTWORT:&#13;
Nun, ein Rahmen beinhaltet zweifelsohne die Anerkennung&#13;
seitens der NATO-Staaten, daß die Sicherheit aller 35 Teilnehmer im KSZEProzeß von Bedeutung ist. Ich möchte&#13;
zum Sinn des Wortes Rahmen nicht zu&#13;
sehr ins Detail gehen, da die Einzelheiten Bestandteil der beiden Mandate&#13;
sein werden, die gerade in Brüssel&#13;
erarbeitet werden.&#13;
ich kann jedoch&#13;
sagen, daß für die neutralen und&#13;
blockfreien Länder, also die Länder,&#13;
die&#13;
an&#13;
den&#13;
anderen&#13;
Verhandlungen&#13;
nicht teilnehmen, ausreichende Möglichkeiten zur Information über diese&#13;
Verhandlungen und Artikulierung ihrer&#13;
eigenen Ansichten gegeben sein wird.&#13;
Ein weiterer Aspekt des Arbeitsrahmens, der zusammenhänge, ist ein von&#13;
uns schon sehr lange vorgebrachtes&#13;
Argument, das auch von Außenminister&#13;
Schultz bei der letzten NATO-Sitzung&#13;
angeführt&#13;
wurde, die&#13;
im&#13;
Dezember&#13;
stattfand.&#13;
Das heißt, wir berücksichtigen, während das Mandat für die&#13;
Abrüstungsverhandlungen ausgearbeitet&#13;
wird auch die anderen Aspekte der Sicherheit mit größter Sorgfalt sowie&#13;
deren Einhaltung oder Nicht-Einhaltung seitens der Mitgliedsländer des&#13;
Warschauer Pakts. Dies wird bei der&#13;
Erarbeitung des Mandats über Reduzierungen ebenfalls eine Rolle spielen.&#13;
FRAGE:&#13;
Können Sie uns ein ungefähres Datum nennen, zu dem wir&#13;
konkrete Vorschläge in Brüssel erwarten können, und wie weit ist das Konferenzprogramm bereits in Verzug geraten?&#13;
ANTWORT:&#13;
Ich kann Ihnen nicht&#13;
genau sagen, wann die Vorschläge un-&#13;
&#13;
�terbreitet&#13;
werden;&#13;
sie werden in&#13;
Brüssel vordringlich behandelt.&#13;
Wir&#13;
hoffen, daß wir nicht sehr viel länger darauf warten müssen.&#13;
Bezüglich&#13;
Ihrer zweiten Frage, des allgemeinen&#13;
Zeitplans der Konferenz, würde ich&#13;
sagen, wenn wir den 31. Juli als Datum für die Fertigstellung annehmen,&#13;
dürfte es meiner Meinung nach schwierig sein, diesen Termin einzuhalten.&#13;
Andererseits habe ich nicht das Gefühl, daß wir mit unserer Arbeit tatsächlich so sehr im Verzug sind angesichts der enormen zahl von Vorschlägen, mit denen wir uns befassen müssen, nämlich nahezu doppelt so vielen&#13;
wie wir in Madrid zu bewältigen hatten. Ich finde also nicht, daß wir falls überhaupt - allzusehr im Rückstand sind.&#13;
Auf jeden Fall möchte&#13;
ich&#13;
die&#13;
von&#13;
Botschafter&#13;
Kaschlew&#13;
letzte Woche gemachte Andeutung zurückweisen, daß die NATO-Verbündeten&#13;
sich allzuviel zeit lassen. Das ist&#13;
absolut unrichtig.&#13;
FRAGE:&#13;
Besteht eventuell eine&#13;
Möglichkeit, daß die westlichen Vorschläge über Vertrauensbildende Maßnahmen zu einem früheren Zeitpunkt&#13;
vorgelegt werden als die über konventionelle Waffen?&#13;
ANTWORT:&#13;
Das&#13;
ist bisher noch&#13;
nicht besprochen worden, daher kann&#13;
ich Ihnen darauf keine Antwort geben.&#13;
FRAGE:&#13;
Wie sieht die NATO die&#13;
Konferenz über Vertrauens- und Sicherheitsoildende Maßnahmen und Abrüstung in Europa (KVAE)? Vielehe Themen werden behandelt?&#13;
Wo wird sie&#13;
stattfinden?&#13;
ANTWORT:&#13;
Ich nehme an, sie beziehen sich auf die Sitzung über Vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen der 35er-Gruppe.&#13;
Wir wissen&#13;
nicht, wo sie stattfinden wird; dies&#13;
muß noch entschieden werden. Natür-&#13;
&#13;
lich wird dies Thema der Verhandlungen in dieser Sitzung sein. Auch das&#13;
Thema bleibt noch zu entscheiden.&#13;
Der allgemeine Themenkomplex sollte&#13;
unserer Meinung nach jedoch die Vertrauens- und&#13;
Sicherheitsbildenden&#13;
Maßnahmen&#13;
behanaeln,&#13;
die&#13;
entweder&#13;
nicht umfassend in Stockholm diskutiert oder&#13;
in Stockholm&#13;
überhaupt&#13;
nicht vorgelegt wurden.&#13;
Wir haben&#13;
das Gefühl, daß die Arbeit in Stockholm nicht im voller. Umfang ausgeschöpft wurde, trotz der Tatsache,&#13;
daß in Stockholm ganz beträchtliche&#13;
Erfolge erzielt wurden.&#13;
In diesem&#13;
Bereich bleibt also noch einiges zu&#13;
tun und wir gehen von der Annahme&#13;
aus, daß die im Anschluß an die&#13;
Wiener Sitzung stattfindende Tagung&#13;
sich mit den Themen befassen wird,&#13;
die in Stockholm nicht abschließend&#13;
behandelt werden konnten.&#13;
FRAGE:&#13;
Glauben&#13;
Sie, daß&#13;
die&#13;
Meinungsverschiedenheiten&#13;
zwischen&#13;
Frankreich und der NATO nach Reyjavik&#13;
vollständig&#13;
ausgeräumt&#13;
sind?&#13;
Wenn&#13;
ja, warum?&#13;
ANTWORT:&#13;
Ja,&#13;
ich&#13;
bin&#13;
davon&#13;
überzeugt. Denn jetzt haben wir eine&#13;
NATO-Position.&#13;
Es bedurfte einiger&#13;
Zeit, sie zu erarbeiten; sie wurde&#13;
mit&#13;
größter&#13;
Sorgfalt&#13;
und&#13;
einigen&#13;
Schwierigkeiten ausgearbeitet.&#13;
Aber&#13;
wie gewöhnlich in solchen Situationen, in denen die NATO eine Position&#13;
bezieht, ist es eine Position, zu der&#13;
wir alle stehen. ich habe keinerlei&#13;
Zweifel, daß wir zu diesem Thema völlige Einigung erzielt haben und uns&#13;
weiterhin einig sein werden.&#13;
FRAGE:&#13;
Diese&#13;
Frage&#13;
bezieht&#13;
sich nur auf die Konferenz im allgemeinen. Ich habe gehört, daß die Sowjets und der warschauer Pakt in der&#13;
letzten Woche vorläufige Arbeitspapiere vorgelegt haben.&#13;
Könnten sie&#13;
dazu einige Ausführungen machen?&#13;
&#13;
- 3 -&#13;
&#13;
�ANTWORT:&#13;
Vorläufige&#13;
Arbeitspapiere sind informelle Papiere, die&#13;
auch in aen vorherigen KKSZE-Sitzungen aufgetaucht sind, normalerweise&#13;
zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt&#13;
- dies war zum Beispiel in Madrid der&#13;
Fall. Vorläufige Arbeitspapiere sind&#13;
ein Instrumentarium zur informellen&#13;
Behandlung von Problemen.&#13;
Es gibt&#13;
natürlich noch viele andere Instrumentarien, um Probleme informell abzuhandeln, und wir haben diese gemeinsam&#13;
mit unsreren&#13;
Koordinatoren&#13;
aus den neutralen Ländern angewandt,&#13;
indem wir die Vorschläge auf gleiche&#13;
und unterschiedliche Elemente durchgesehen haben. unserer Meinung nach&#13;
hat sich dieses Vorgehen in der Vergangenheit&#13;
als produktiv erwiesen.&#13;
Und vor allem darauf konzentrieren&#13;
wir uns auch jetzt.&#13;
Vorläufige Arbeitspapiere könnten&#13;
eine Alternative hierzu darstellen.&#13;
Sie sind nicht das Manna vom Himmel,&#13;
wie sie von einigen Vertretern des&#13;
Ostblocks&#13;
bezeichnet&#13;
wurden.&#13;
sie&#13;
stellen vielmehr ein Instrumentarium&#13;
unter vielen dar, wie man sich auf&#13;
informelle Weise mit dem Problem befassen könnte. Ich erwarte, daß wir&#13;
zur gegebenen zeit selbst solche vorläufigen Arbeitspapiere haben werden.&#13;
Aber ich möchte sie davor warnen, der&#13;
Vermutung zu erliegen, daß das eine&#13;
oder andere Instrumentarium zwangsläufig alle Unklarheiten bei der Konferenz beseitigt&#13;
und ein Ergebnis&#13;
hervorbringt.&#13;
Dazu ist politischer&#13;
Wille und der Wunsch zur Lösung politischer Differenzen notwendig.&#13;
Dieser Wille ist nicht so offen zutage&#13;
getreten wie ich das gehofft hätte.&#13;
FRAGE:&#13;
Wird&#13;
die&#13;
Übereinkunft&#13;
von&#13;
Reykjavik&#13;
die&#13;
hiesigen&#13;
Fortschritte beschleunigen?&#13;
ANTWORT:&#13;
&#13;
Das denke ich doch.&#13;
&#13;
FRAGE:&#13;
Befürwortet&#13;
die&#13;
NATO,&#13;
daß beide Verhandlungen in derselben&#13;
Stadt angehalten werden?&#13;
ANTWORT:&#13;
Das ist die Frage und ein wichtiges Problem - aber es&#13;
handelt sich hier um eine Detailfrage, auf die beim Treffen zu einem&#13;
späteren Zeitpunkt eingegangen werden&#13;
wird. Ich kann dazu an diesem Punkt&#13;
nichts sagen.&#13;
FRAGE:&#13;
Überwiegt der Eindruck,&#13;
daß Vorschläge&#13;
nur langsam eingebracht wurden?&#13;
Wird sich das beschleunigen?&#13;
ANTWORT:&#13;
Ich habe die Ansicht,&#13;
daß nur sehr langsame Fortschritte&#13;
erzielt werden, nie geteilt. Es gibt&#13;
immer Zeitspannen bei KSZE-Treffen,&#13;
bei denen kein Fortschritt sichtbar&#13;
wird. Aber das trifft häufig zu, und&#13;
hier ist es der Fall, weil schwierige&#13;
und harte Arbeit am Text der Vorschläge geleistet wird. Ich haDe bereits darauf hingeweisen, daß dies&#13;
bei diesem Treffen komplizierter ist&#13;
als bei vorherigen Treffen, weil es&#13;
so viele Vorschläge gibt. Ich glaube&#13;
nicht, daß wir hier zeit verschwendet&#13;
haben, und ich trete den Anschuldigungen entgegen, die wir wiederholt&#13;
von Seiten des Ostblocks vernehmen&#13;
und die besagen, daß künstliche Erfolge&#13;
als Verzögerungstaktik&#13;
angewandt werden.&#13;
Ich glaube, daß es&#13;
sich hier nur um Bestrebungen handelt, die westliche Position als böse&#13;
Absicht hinzustellen, was sie ganz&#13;
sicher nicht ist. Das NATO-Kommunique zeigt eindeutig, daß wir das&#13;
Wiener Treffen erfolgreich und in angemessener zeit beenden wollten und&#13;
dies auch immer noch wünschen.&#13;
FRAGE:&#13;
Könnten Sie sich etwas&#13;
näher zu den Verfahrensweisen äußern?&#13;
Der Ostblock erwartet vom Westen ei-&#13;
&#13;
- 4 -&#13;
&#13;
�nen Vorschlag zum Bereich der militärischen Sicherheit. Kommt man hier&#13;
voran?&#13;
ANTWORT:&#13;
Es stimmt&#13;
natürlich,&#13;
was Botschafter Turovski (der österreichische Chefdelegierte) sagte, daß&#13;
das&#13;
Fehlen&#13;
eines&#13;
westlichen&#13;
Vorschlags zum Bereich der militärischen&#13;
Sicherheit Fortschritte in eben diesem Bereich schwierig gemacht hat.&#13;
Wir haben jedoch in diesem Bereich&#13;
einiges erreicht. Wir haben die Anwendung der sicherheitsoildenden Maßnahmen von Stockholm überprüft. Aber&#13;
wir hatten keinen eigenen Vorschlag.&#13;
Die Situation wird sich jedoch sehr&#13;
bald ändern, und wir werden in diesem&#13;
Bereich in der Lage sein, uns auf der&#13;
Basis eines westlichen und eines östlichen&#13;
Vorschlags&#13;
zu&#13;
engagieren.&#13;
Aber das ist nur die eine Hälfte des&#13;
Korbes bei diesem Treffen.&#13;
Es gibt&#13;
noch einen anderen Teil von Korb I,&#13;
der Grundsätzliches betrifft, es gibt&#13;
Korb II für wirtschaftliche Fragen,&#13;
und es gibt Korb III.&#13;
Es Desteht&#13;
überhaupt kein Grund, warum sich in&#13;
all diesen Bereichen keine Bewegung&#13;
zeigen sollte. Ich glaube, daß angesichts der Schwierigkeiten, über die&#13;
ich hier gesprochen habe, in all diesen Körben nützliche Arbeit geleistet&#13;
worden ist. und es bewies zweifelsohne eine starke westliche Haltung,&#13;
daß mit der Arbeit begonnen wurde,&#13;
als damit begonnen werden sollte, daß&#13;
diese fortgesetzt werden soll und daß&#13;
sie nicht an Probleme im Bereich der&#13;
militärischen&#13;
Sicherheit&#13;
geknüpft&#13;
werden sollte, die sich auf dem Weg&#13;
zu ihrer Lösung befinden.&#13;
&#13;
Mandat für die Gruppe zu Korb I, den&#13;
Vertrauens- und&#13;
Sicherheitsbildenden&#13;
Maßnahmen, darstellen, und das wird&#13;
in Brüssel erfolgen.&#13;
FRAGE:&#13;
Was denken Sie über die&#13;
gerade von Ihnen erwähnte Tatsache,&#13;
daß die Sowjetunion und die Länder&#13;
des Warschauer Paktes ihre Arbeit zu&#13;
den Körben I und II verlangsamen und&#13;
auf Vorschläge im militärischen Bereich warten?&#13;
ANTWORT:&#13;
Ich kann nicht sagen,&#13;
daß sie ihre Arbeit verlangsamen.&#13;
Was ich zu ihrer Tätigkeit&#13;
sagen&#13;
kann, ist, daß sie mit ihren vorläufigen Arbeitspapieren ihrerseits den&#13;
Anschein von Aktivität zu geben suchen, um den Westen zu beschuldigen,&#13;
daß er seine Arbeit verlangsamt. und&#13;
wie ich bereits sagte, weise ich diese Einschätzung voll und ganz zurück.&#13;
Der Westen arbeitet hart in allen&#13;
Körben und wird das auch weiterhin&#13;
tun.&#13;
Vielen Dank&#13;
keit.&#13;
&#13;
FRAGE:&#13;
Wird&#13;
dieser&#13;
Vorschlag&#13;
zur&#13;
militärischen&#13;
Sicherheit&#13;
hier&#13;
oder in Brüssel ausgearbeitet werden?&#13;
ANTWORT:&#13;
In&#13;
Brüssel.&#13;
Diese&#13;
Vorschläge werden Vorschläge für ein&#13;
Mandat an die Gruppe der 23 und ein&#13;
- 5 -&#13;
&#13;
für&#13;
&#13;
Ihre Aufmerksam-&#13;
&#13;
�AMERIKA DIENST&#13;
'VON&#13;
&#13;
*&#13;
&#13;
Wissenschaft und Technik&#13;
24. Juni 1987&#13;
&#13;
23&#13;
&#13;
SUPRALEITFÄHIGKEIT - DIE ANWENDUNG RÜCKT NÄHER&#13;
Neue Materialien mit günstig hohen Sprungtemperaturen -&#13;
&#13;
- (AD) - Noch bis vor etwa einem&#13;
Jahr&#13;
galt&#13;
Supraleitfähigkeit&#13;
zwar&#13;
nicht mehr als Kuriosum, aber als&#13;
viel zu teuer für eine breite technische Anwendung.&#13;
Denn die Temperaturen der verwendeten Metalle, bei&#13;
denen sie ihren elektrischen Widerstand verloren und Strom ohne jeden&#13;
Energieverlust leiteten ("Sprungtemperaturen"), lagen in der Nähe des&#13;
absoluten Nullpunktes.&#13;
Dieser entspricht minus 273 Grad Celsius bzw.&#13;
Null Grad Kelvin.&#13;
Eine Kühlung auf&#13;
so tiefe Temperaturen ist nur mit&#13;
flüssigem Helium möglich, das bei 4,2&#13;
&#13;
United States Information Service&#13;
Embassy of the United States of America&#13;
&#13;
Grad Kelvin (minus 269 Grad Celsius)&#13;
vom gasförmigen in den flüssigen zustand&#13;
übergeht.&#13;
Dieser&#13;
Kühlprozeß&#13;
ist ungemein kostspielig.&#13;
Seit 1911, dem Jahr der Entdekkung des Phänomens der Supraleitfähigkeit an Quecksilber durch den holländischen Physiker Heike Kammerlingh&#13;
Onnes,&#13;
waren&#13;
die&#13;
erforderlichen&#13;
"Weltraumtemperaturen"&#13;
die&#13;
größte&#13;
Hürde.&#13;
Einen gewissen&#13;
Fortschritt&#13;
gab es in den fünfziger Jahren durch&#13;
die Entwicklung einer Legierung aus&#13;
Niob und Titan, die nicht nur eine um&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
&#13;
Tel.: 0228-339 2035&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�ein paar Grad höhere Sprungtemperatur&#13;
aufwies, sondern auch, im Gegensatz&#13;
zu den bis dahin getesteten Metallen,&#13;
in Anwesenheit starker Magnetfelder&#13;
ihre Supraleitfähigkeit nicht verlor.&#13;
So war wenigstens ein Weg zur Entwicklung großer superleitender Magnete gefunden.&#13;
Diese sind seit Ende&#13;
der sechziger Jahre in Gebrauch - zu&#13;
Beginn fast nur in Speziallaboratorien der physikalischen Forschung,&#13;
neuerdings auch bei technischen Versuchsanlagen&#13;
und bei medizinischen&#13;
Großgeräten&#13;
wie&#13;
dem&#13;
Kernspintomographen. Anfang der siebziger Jahre&#13;
fand man eine Niob-Legierung, die&#13;
schon bei minus 251 Grad Celsius (23&#13;
Grad&#13;
Kelvin)&#13;
superleitend&#13;
wurde.&#13;
Aber damit kam man an die Verflüssigungstemperatur von Stickstoff (minus&#13;
194 Grad Celsius), dessen Verwenaung&#13;
die supraleittechnik ganz zerheblich&#13;
hätte verbilligen können, noch lange&#13;
nicht heran.&#13;
Die Einstellung&#13;
der&#13;
Ingenieure&#13;
und der technischen Fachwelt zu dem&#13;
gesamten Gebiet&#13;
änderte sich aber&#13;
grundlegend&#13;
im&#13;
letzten&#13;
Jahr.&#13;
K.&#13;
Müller und Mitarbeiter bei IBM in&#13;
Zürich hatten 1983 mit Metalloxyden&#13;
zu experimentieren begonnen und entdeckten unter Hunderten eine Probe,&#13;
die schon bei 35 Grad Kelvin (minus&#13;
238 Grad Celsius) superleitfähig wurde. Es handelte sich um eine Verbindung von Barium, Lanthan, Kupfer und&#13;
Sauerstoff.&#13;
Im April 1986 erschien&#13;
der Bericht der Forscher in der deutschen wissenschaftlichen Zeitschrift&#13;
"Zeitschrift für Physik". Nun begann&#13;
in den großen Laboratorien der Welt&#13;
ein regelrechter Wettlauf, um Materialien mit immer höheren Sprungtemperaturen nicht nur zu finden, sondern sogar&#13;
zu "konstruieren", die&#13;
elektrischen Strom, d.h. den Strom&#13;
von Elektronen, ohne Wärmeentwicklung&#13;
und damit ohne Energieverlust bei&#13;
möglichst hohen Temperaturen trans- 2&#13;
&#13;
portieren.&#13;
"Hohe Temperatur" ist angesichts&#13;
der tatsächlichen Kältegrade allerdings ein relativer Begriff.&#13;
immerhin ist in der jüngsten Meldung, die&#13;
von&#13;
der&#13;
Wayne&#13;
State&#13;
University&#13;
(Detroit, Michigan) kommt, bereits&#13;
von 240 Grad Kelvin die Rede.&#13;
Das&#13;
entspricht minus 33 Grad Celsius, was&#13;
in bezug auf das Kühlverfahren für&#13;
das Material weder in technischer&#13;
noch in finanzieller Hinsicht Probleme bedeutete.&#13;
Aber es geht ja auch um den Nutzeffekt des Stromtransports in Supraleitern.&#13;
Und dabei scheinen sich&#13;
ebenfalls&#13;
Fortschritte&#13;
anzubahnen.&#13;
So wurde kürzlich bei IBM (International Business Machines) in den USA&#13;
demonstriert, daß Dünnfilme aus einem&#13;
der neuen Materialien in der Lage&#13;
sind, hundertmal mehr Strom zu leiten&#13;
als früher gemessen wurde. Damit ist&#13;
eine wichtige technische Barriere für&#13;
die künftige Anwendung in der Elektronik-Industrie&#13;
aus dem Wege geräumt. Auf der jüngsten Jahrestagung&#13;
der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft in New York war u.a. zu&#13;
hören, daß das Ziel, Supraleiter zu&#13;
finden, die Elektrizität verlustfrei&#13;
bei praktisch jeder Temperatur transportieren, vielleicht schon sehr bald&#13;
realisiert werden könnte.&#13;
Dann wären die Anwendungsmöglichkeiten fast grenzenlos. Manches wird&#13;
bereits anvisiert: Die Pläne reichen&#13;
von kleineren, schnelleren Computern&#13;
bis zur Speicherung von Elektrizität&#13;
in riesigen Magnet-Zellen, von leistungsfähigen Elektromotoren, die nur&#13;
ein zehntel so groß sind wie die von&#13;
heute, bis zu magnetischen Schwebebahnen&#13;
und&#13;
selbst&#13;
zu Autos, die&#13;
schweben und ohne Reifen fahren.&#13;
Das&#13;
&#13;
Argonne&#13;
&#13;
National&#13;
&#13;
Laboratory,&#13;
&#13;
�ein großes Kernforschungszentrum in&#13;
der Nähe von Chicago, meldete kürzlich eine Verbesserung der Stromleitfähigkeit eines neuen superleitenden&#13;
Drahtmaterials um das Dreißigfache.&#13;
Entwicklung und Ausbau der Technik,&#13;
aus spröden superleitfähigen Keramikmassen elektrische Drähte zu formen,&#13;
verspricht zu ganz wichtigen technologischen Durchbrüchen zu führen, die&#13;
vielleicht&#13;
auch&#13;
den&#13;
verlustfreien&#13;
Stromtransport&#13;
in&#13;
Überlandleitungen&#13;
ermöglichen.&#13;
Technische&#13;
Daten für&#13;
die&#13;
jüngsten&#13;
Argonne-Versuche:&#13;
Stromstärke 191 Ampere pro Quadratzentimeter gegenüber sechs Ampere/qcm&#13;
bei der vorangegangenen Serie von Experimenten.&#13;
Der&#13;
Draht&#13;
hat&#13;
einen&#13;
Durchmesser von 0,18 mm und wird mit&#13;
flüssigem Stickstoff gekühlt.&#13;
Zwar&#13;
sei es noch ein weiter Weg bis zu&#13;
einer&#13;
sinnvollen Anwendung, meinte&#13;
Roger Poeppel von Argonne, aber die&#13;
bisherigen Ergebnisse zeigten deutlich, daß das&#13;
Material&#13;
zu einem&#13;
brauchbaren Draht verarbeitet werden&#13;
könne.&#13;
Möglicherweise&#13;
ließen sich&#13;
superleitende Kabel eines Tages auch&#13;
in Fusionsreaktoren einsetzen. Auch&#13;
dürften&#13;
sie die Entwicklung einer&#13;
neuen Generation&#13;
von medizinischen&#13;
Kernspintomographen begünstigen.&#13;
Viele Forscher sind zwar überzeugt, daß erste praktische Anwendungen der Supraleitfähigkeit, etwa in&#13;
der Elektronik für Stromkreise und&#13;
Verbindungen&#13;
zwischen Computer&#13;
und&#13;
Chip, schon in einem Jahr auf dem&#13;
Markt sein werden. Bis zu einer Anwendung in der Großtechnik aber, beispielsweise&#13;
bei&#13;
Überlandleitungen,&#13;
wird sehr viel mehr zeit vergehen.&#13;
Laut Praveen Chaudhari, einem der&#13;
Forschungsdirektoren von IBM, stehen&#13;
die technischen Probleme, aus sprödem&#13;
superleitendem Keramikmaterial Werkstoffe zu produzieren, die geschmeidige elektrische Drähte und Bauteile&#13;
&#13;
ersetzen, ein wesentliches Hindernis&#13;
für die kommerzielle Anwendung dar.&#13;
So dürfte es mindestens fünf Jahre,&#13;
vielleicht auch erheblich länger dauern, bis Keramik-Draht zur Verfügung&#13;
steht, der in superleitenden Magneten&#13;
zu verwenden wäre.&#13;
Zu Forschungszwecken bemüht man&#13;
sich bei IBM um die Herstellung von&#13;
Einkristallen aus dem neuen Material,&#13;
um dessen physikalische Eigenschaften&#13;
besser&#13;
studieren&#13;
zu können.&#13;
Beispielsweise ist die Festigkeit noch&#13;
ein Problem.&#13;
Mit wachsender stärke&#13;
der Magnetkraft nehmen nämlich auch&#13;
die Kräfte zu, die dem zusammenhält&#13;
des Magneten entgegenwirken. Deshalb&#13;
muß das superleitende Kabel sowohl&#13;
biegsam genug sein, um eine Spule damit zu wickeln, als auch fest genug,&#13;
um den Drücken sehr starker magnetischer Felder standzuhalten.&#13;
Die vom US-Kongreß ins Leben gerufene&#13;
Studienkonferenz&#13;
für Umwelt&#13;
und Energie, die die Öffentlichkeit&#13;
über einschlägige Fragen informiert,&#13;
spricht bereits davon, daß superleitende Elektromagnete&#13;
zum Bau sehr&#13;
kleiner, hochleistungsfähiger und weniger kostspieliger Elektromotren für&#13;
Autos und Schiffe führen könnten.&#13;
Die verbreitete Einführung von Elektrofahrzeugen&#13;
würde&#13;
riesige&#13;
neue&#13;
Märkte eröffnen und angesichts der&#13;
Tatsache, daß der Verkehrssektor in&#13;
den USA der größte Ölverbraucher ist,&#13;
die Abhängigkeit vom Öl wesentlich&#13;
verringern.&#13;
Als eine Reaktion auf die wachsende&#13;
internationale Konkurrenz&#13;
in&#13;
der&#13;
Entwicklung&#13;
von&#13;
Supraleitern&#13;
brachten Abgeordnete beider Parteien&#13;
im Repräsentantenhaus und Senat einen&#13;
Gesetzesentwurf über die Einsetzung&#13;
einer&#13;
Nationalen&#13;
Kommission&#13;
für&#13;
Supraleiter ein. Die Kommission, der&#13;
führende Persönlichkeiten aus Regie-&#13;
&#13;
- 3 -&#13;
&#13;
�rung, Industrie und von Universitäten&#13;
angehören würden, soll Wege zur beschleunigten Entwicklung von Supraleitern empfehlen. Außerdem soll sie&#13;
sich mit Möglichkeiten befassen, Privatfirmen wenigstens teilweise von&#13;
den Verpflichtungen der Antitrust-Gesetze zu entbinden, damit Forschung&#13;
und&#13;
Produktentwicklung&#13;
koordiniert&#13;
werden können. Die Nationale Akademie der Wissenschaften wurde vom USKongreß inzwischen gebeten, zu dem&#13;
Vorschlag Stellung zu nehmen, die&#13;
Verwendung von Forschungsgeldern des&#13;
Bundes in Höhe von 100 Millionen Dollar von einer einzigen Regierungsbehörde koordinieren anstatt, wie bisher, von mehreren Ministerien getrennt verwalten zu lassen.&#13;
&#13;
* * * * * *&#13;
&#13;
- 4&#13;
&#13;
�</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="9937">
                  <text>Amerikadienst 24.06.1987</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="9938">
                  <text>1 DOKUMENTATION&#13;
- Gute amerikanisch-deutsche Beziehungen bekräftigt&#13;
- Ansprache Präsident Reagans auf dem Köln-Bonner Flughafen &#13;
- zunehmender Konsens über geringere staatliche Eingriffe&#13;
- Präsident Reagans Rede zum Abschluß des Gipfeltreffens in Venedig&#13;
- Zimmermann lobt Ergebnisse der NATO-Konferenz&#13;
- KSZE-Botschafter zur Sitzung des Nordatlantikrats &#13;
&#13;
2 WISSENSCHAFT UND TECHNIK&#13;
- Supraleitfähigkeit - die Anwendung rückt näher&#13;
- Neue Materialien mit günstig hohen Sprungtemperaturen</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </file>
  </fileContainer>
  <collection collectionId="4">
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="6534">
                <text>Dokumente</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </collection>
  <itemType itemTypeId="19">
    <name>Digitalisat</name>
    <description>Umwandlung eines physischen Dokumentes in ein digitales Medium.</description>
  </itemType>
  <elementSetContainer>
    <elementSet elementSetId="1">
      <name>Dublin Core</name>
      <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="40">
          <name>Date</name>
          <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="9933">
              <text>24.06.1987</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="51">
          <name>Type</name>
          <description>The nature or genre of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="9934">
              <text>Digitalisat</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="39">
          <name>Creator</name>
          <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="9935">
              <text>Herausgeben U.S. Information &lt;br /&gt;Service Embassy of the United States of America</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="50">
          <name>Title</name>
          <description>A name given to the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="13452">
              <text>Amerikadienst 24.06.1987</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="41">
          <name>Description</name>
          <description>An account of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="13453">
              <text>&lt;strong&gt;1. Dokumentation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Gute amerikanisch-deutsche Beziehungen bekräftigt&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Ansprache Präsident Reagans auf dem Köln-Bonner Flughafen -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunehmender Konsens über geringere staatliche Eingriffe&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Präsident Reagans Rede zum Abschluss des Gipfeltreffens in Venedig -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zimmermann lobt Ergebnisse der NATO-Konferenz&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- KSZE-Botschaft zur Sitzung des Nordatlantikrats -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Wissenschaft und Technik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Supraleitfähigkeit - die Anwendung rückt näher&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Neue Materialien mit günstig hohen Sprungtemperaturen -&amp;nbsp;&lt;/em&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </elementSet>
  </elementSetContainer>
</item>
