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                  <text>T&#13;
&#13;
Information&#13;
und&#13;
Dokumentation&#13;
United States Information Service&#13;
Embassy of the United States of America&#13;
&#13;
8. Januar 1986&#13;
&#13;
I N H A L T&#13;
INFORMATION&#13;
Amerikanische Handelsmaßnahmen gegen Libyen&#13;
- Schreiben des Präsidenten an den Kongreß Anordnung des Präsidenten der Vereinigten Staaten von&#13;
Amerika über Maßnahmen gegen Libyen&#13;
Pressekonferenz Präsident Reagans vom 7. Januar 1986&#13;
DOKUMENTATION&#13;
Reagan bekräftigt Unterstützung für das afghanische Volk&#13;
- Erklärung zum 6. Jahrestag der sowjetischen Invasion HINTERGRUNDMATERIAL&#13;
Martin Luther King, Jr.: Sein Einfluß in der Welt&#13;
- Von Botschafter Horace G. Dawson, Jr. Gadhafis langes Register der Beteiligung am Terrorismus&#13;
- Von Joseph V. Reed, US-Botschafter bei den Vereinten&#13;
Nationen WISSENSCHAFT UND TECHNIK&#13;
Rauchen - das größte Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz&#13;
- Jahresbericht 1985 des Öffentlichen Gesundheitsdienstes&#13;
der Vereinigten Staaten * * * * *&#13;
&#13;
Um Übef/endung von&#13;
ßclc9CKcmplciren&#13;
wird gebeten&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
&#13;
Tel.: 0228-339 2035&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�8. Januar 1986&#13;
&#13;
AMERIKANISCHE HANDELSMASSNAHMEN GEGEN LIBYEN&#13;
- Schreiben des Präsidenten an den Kongreß -&#13;
&#13;
WASHINGTON - (AD) - Im Rahmen seiner Anordnung hinsichtlich Handelsmaßnahmen gegen Libyen unterrichtete Präsident&#13;
Reagan am 7. Januar 1986 den Sprecher des amerikanischen Repräsentantenhauses sowie den Präsidenten des amerikanischen&#13;
Senats in gleichlautenden Schreiben, die folgenden Wortlaut&#13;
haben:&#13;
Sehr geehrter Mr. Speaker&#13;
&#13;
(Sehr geehrter Mr. Präsident)&#13;
&#13;
Entsprechend Abschnitt 204 (b) des Gesetzes über wirtschaftliche Vollmachten bei internationalen Notständen, 50&#13;
U.S.C., Abschnitt 1703, Abschnitt 505 des Gesetzes von 1985&#13;
über internationale Zusammenarbeit im sicherheits- und entwicklungspolitischen Bereich sowie Abschnitt 301 des Nationalen Notstandsgesetzes, 50 U.S.C. Abschnitt 1631, informiere&#13;
ich Sie hiermit darüber, daß ich mich meiner Amtsgewalt bediene, um eine nationale Notstandslage zu erklären und&#13;
- Käufe und Einfuhren aus sowie Ausfuhren nach Libyen zu&#13;
verbieten;&#13;
- amerikanisch-libysche&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
&#13;
Tel 0228-339 2035&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�- amerikanisch-libysche Beziehungen zur See und in der Luft&#13;
zu verbieten;&#13;
- Handel in Dienstleistungen bezüglich Projekten in Libyen&#13;
zu verbieten;&#13;
- Kredite oder Darlehen oder den Transfer jeglicher Werte an&#13;
den libyschen Staat oder seine Staatsbürger zu untersagen&#13;
- ausgenommen von Eigentumsverhältnissen, die vor Wirksamwerden dieser Maßnahme bestanden oder von Transaktionen,&#13;
die aufgrund einer Erlaubnis für normale Aktivitäten von&#13;
Libyern möglich sind, die sich rechtmäßig in den Vereinigten Staaten aufhalten; sowie&#13;
- Transaktionen zu verbieten, die sich auf Reisen von Amerikanern nach oder in Libyen beziehen - mit Ausnahme kommerzieller Aktivitäten, die bis zum 1. Februar 1986 genehmigt&#13;
sind oder derjenigen, die zum Zweck sofortiger Ausreise&#13;
aus Libyen oder für Reisen von Journalisten notwendig sind.&#13;
Diese Einschränkungen unterliegen der Festsetzung durch&#13;
den Finanzminister. Einige dieser gesetzlichen Einschränkungen gelten vom 1. Februar 1986, 12.01 EST. Die restlichen&#13;
Einschränkungen treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.&#13;
Ich füge eine Kopie der Durchführungsbestimmung bei, die&#13;
ich zum Zweck dieser Erklärung und zur Ausübung meiner Amtsgewalt erlassen habe.&#13;
Ich habe diese Schritte in Reaktion auf die Notlage genehmigt, zu der es durch den internationalen Terrorismus gekommen&#13;
ist - in diesem Fall die Aktionen und die Politik der libyschen Regierung. Deren Einsatz und Unterstützung von Terrorismus gegen die Vereinigten Staaten, andere Länder und unschuldige Bürger verletzen das Völkerrecht und die Mindestmaßstäbe menschlichen Verhaltens. Diese Aktionen und diese Politik stellen eine Bedrohung der Sicherheit der Vereinigten&#13;
Staaten sowie der Völkergemeinschaft dar. Die Sicherheit unserer Nation umfaßt die Sicherheit ihrer Bürger sowie ihr&#13;
Recht, sich zu Hause und im Ausland ungehindert zu bewegen.&#13;
Die terroristischen Aktivitäten Libyens sowie seine Unterstützung des Terrorismus stellen eine Bedrohung der lebenswichtigsten außenpolitischen Interessen der Vereinigten Staaten sowie&#13;
aller anderer Staaten dar, die dem Frieden und der Sicherheit&#13;
im internationalen Rahmen verpflichtet sind.&#13;
Seit Libyen im Jahr 1979 offiziell gemäß amerikanischem&#13;
Recht als Land gekennzeichnet wurde, das wiederholt Akte des&#13;
internationalen Terrorismus unterstützt hat, haben die Vereinigten Staaten in Reaktion auf die feindselige Politik und&#13;
- 2 -&#13;
&#13;
�Politik und Handlungen Libyens eine Reihe von Maßnahmen ergriffen. Wir haben Ausfuhrlizenzen untersagt, die dem Militärpotentials Libyens förderlich gewesen wären oder seine Fähigkeit verstärkt hätten, Akte des internationalen Terrorismus&#13;
zu unterstützen. Wir haben den Export des Großteils der Gegenstände verboten, die der nationalen Sicherheitskontrolle&#13;
unterliegen, sowie von Gütern oder technischen Daten, die unmittelbar dem Ras-Lanuf-Petrochemiekomplex zugutegekommen wären; außerdem von Flugzeugen, geländegängigen Fahrzeugen und&#13;
Teilen, die ein hohes Risiko in sich bergen, von Libyen zu militärischen Zwecken verwendet zu werden; schließlich von Ölund&#13;
Gastechnologie und -ausrüstung, die von Drittländern nicht erhältlich ist. Was die Einfuhren anbelangt, haben wir den Import libyschen Erdöls sowie, seit November 1985, die Produkte&#13;
libyscher Raffinerien verboten. Wir haben keine Libyer mehr&#13;
in den Vereinigten Staaten aufgenommen, um dort Erfahrungen&#13;
bei Flugzeugüberholungen, bei ihrer Flugpraxis oder bei nuklearrelevanten Studien zu sammeln. Wir haben Maßnahmen ergriffen, um die Ausweitung der Anlagen der libyschen UN-Mission&#13;
einzugrenzen. Wir haben außerdem wiederholt Unternehmen dazu&#13;
aufgefordert, amerikanische Bürger zu deren eigener Sicherheit&#13;
aus Libyen abzuziehen und wir haben die Reisemöglichkeiten für&#13;
Amerikaner dorthin eingeschränkt. All diese Maßnahmen haben&#13;
Libyen nicht von seinem Einsatz und seiner Unterstützung des&#13;
Terrorismus abgehalten. Zudem sind noch immer rund 1500 Amerikaner in Libyen.&#13;
Der Kongreß der Vereinigten Staaten hat wiederholt den&#13;
Einsatz und die Unterstützung des internationalen Terrors&#13;
durch das Gadhafe-Regime bedauert. Dies geschah erst kürzlich&#13;
wieder durch Erlaß von Abschnitt 504 des Gesetzes von 1985&#13;
über internationale Zusammenarbeit im sicherheits- und entwicklungspolitischen Bereich. Zudem habe ich Anweisung gegeben, Libyen dem Wortlaut eines weiteren Gesetzes zu unterwerfen, das der Kongreß gegen jene Staaten erlassen hat, die den&#13;
Terrorismus gegen die Zivilluftfahrt unterstützen - nämlich&#13;
des Gesetzeszusatzes Abschnitt 1114 des Bundesluftfahrtgesetzes von 1958.&#13;
Die Vereinigten Staaten fordern Libyen und alle, den Terrorismus unterstützenden Staaten erneut auf, sich von dieser&#13;
Art Politik abzuwenden. Die Vereinigten Staaten fordern außerdem die anderen Staaten auf, sich uns dabei anzuschließen,&#13;
die Terroristen und diejenigen, die ihn unterstützen, zu isolieren. Wir müssen durch tatkräftige politische und wirtschaftliche Sanktionen demonstrieren, daß die Völkergemeinschaft derlei Handeln nicht tolerieren wird, daß Staaten, die&#13;
derlei tun, nicht erwarten können, als Mitglieder der internationalen Gemeinschaft anerkannt zu werden.&#13;
Wenn es nicht&#13;
- 3 -&#13;
&#13;
�Wenn es nicht gelingt, Libyen für seine Politik zur Rechenschaft zu ziehen, wird die zivilisierte Welt dem Terrorismus auf Gnade und Ungnade ausgeliefert sein. Diese Tatsache&#13;
hat die Maßnahmen nötig werden lassen, die ich heute ergriffen&#13;
habe. Die schrecklichen Tragödien von Wien und Rom zeigen,&#13;
daß keine Nation immun ist, daß jedes Land seinen gerechten&#13;
Anteil an der lebenswichtigen Bemühung gegen die Politik des&#13;
Terrors tragen muß. Ich fordere alle Nationen auf, dies jetzt&#13;
zu tun.&#13;
•&#13;
&#13;
Hochachtungsvoll&#13;
RONALD REAGAN&#13;
&#13;
* * * * *&#13;
&#13;
- 4-&#13;
&#13;
�8. Januar 1986&#13;
&#13;
1&#13;
&#13;
ANORDNUNG DES PRÄSIDENTEN DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA&#13;
ÜBER MASSNAHMEN GEGEN LIBYEN&#13;
&#13;
WASHINGTON - (AD) - Die folgende Anordnung wurde von Präsident Reagan am 7. Januar 1986 erlassen:&#13;
Verbot des Handels und bestimmter Transaktionen mit Libyen&#13;
Durch die mir von der Verfassung und den Gesetzen der Vereinigten Staaten von Amerika als dem Präsidenten verliehene&#13;
Amtsgewalt, einschließlich des Gesetzes über wirtschaftliche&#13;
Vollmachten bei internationalen Notständen, des nationalen&#13;
Notstandsgesetzes, der Abschnitte 504 und 505 des Gesetzes&#13;
über internationale Zusammenarbeit im sicherheits- und entwicklungspolitischen Bereich, des Abschnitts 1114 des Bundesluftfahrtgesetzes von 1958 mit seinen späteren Zusätzen und&#13;
Abschnitt 301, Titel 3, des United States Code&#13;
verkünde ich, Ronald Reagan, Präsident der Vereinigten&#13;
Staaten von Amerika, daß die Politik und die Aktionen der Regierung von Libyen eine ungewöhnliche und außerordentliche Bedrohung der nationalen Sicherheit und der Außenpolitik der&#13;
Vereinigten Staaten darstellen und erkläre hiermit einen nationalen Notstand, um dieser Bedrohung zu begegnen.&#13;
Ich ordne&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
&#13;
Tel 0228-339 2035&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�Ich ordne hiermit an:&#13;
Abschnitt 1. Die im Folgenden aufgeführten Aktionen sind&#13;
verboten, soweit sie nicht durch Ausnahmen in Bestimmungen,&#13;
die zu einem späteren Zeitpunkt erlassen werden können, betroffen werden.&#13;
(a) Der Import aller Güter oder Dienstleistungen libyschen Ursprungs in die Vereinigten Staaten, auöer Publikationen und Materialien, die zum Zwecke von journalistischen Veröffentlichungen oder Rundfunksendungen eingeführt werden;&#13;
(b) der Export von Gütern, Technologie (einschließlich&#13;
technischer Daten oder anderer Informationen) oder Dienstleistungen von den Vereinigten Staaten nach Libyen, außer&#13;
Publikationen und Spenden von Artikeln zum Zwecke der Verminderung menschlichen Leidens, zum Beispiel Nahrungsmittel, Kleidung, Medikamente und medizinisches Material, die&#13;
ausschließlich für medizinische Zwecke bestimmt sind;&#13;
(c) alle Transaktionen von Personen in den Vereinigten&#13;
Staaten, die sich auf den Transport nach oder von Libyen&#13;
beziehen; die Bereitstellung von Transport nach oder von&#13;
den Vereinigten Staaten durch libysche Staatsbürger oder&#13;
durch in Libyen registrierte Fahrzeuge oder Luftverkehrsmittel; oder der Verkauf von Lufttransport mit Aufenthalten in Libyen in den Vereinigten Staaten durch Personen,&#13;
die durch das Bundesluftfahrtgesetz dazu ermächtigt sind;&#13;
(d) der Erwerb von zum Export von Libyen in andere Länder&#13;
bestimmten Gütern durch Personen in den Vereinigten Staaten;&#13;
(e) die Ausführung von Verträgen zur Unterstützung von&#13;
industriellen oder anderen wirtschaftlichen oder öffentlichen Projekten in Libyen durch Personen in den Vereinigten Staaten;&#13;
(f) die Gewährung von Verlängerungen von Krediten oder&#13;
Anleihen für die Regierung von Libyen, ihre Mittler oder&#13;
von ihr kontrollierte Gebilde, durch Personen in den Vereinigten Staaten;&#13;
(g) Transaktionen von Personen in den Vereinigten Staaten, die sich auf Reisen von Bürgern der Vereinigten Staaten oder von ständig hier lebenden Ausländern nach Libyen&#13;
beziehen, oder auf Aktivitäten solcher Personen innerhalb&#13;
Libyens nach der Inkraftsetzung dieser Anordnung, außer&#13;
den für die Abreise solcher Personen aus Libyen erforder- 2 -&#13;
&#13;
�Libyen erforderlichen Transaktionen, der Ausführung von&#13;
bis zum 1. Februar 1986 erlaubten Handlungen, wie im Abschnitt 3 dieser Anordnung angegeben, sowie Reisen zum&#13;
Zwecke journalistischer Betätigung von Personen, die in&#13;
dieser Eigenschaft fest bei journalistischen Organisationen angestellt sind; und&#13;
(h) alle Handlungen von Personen in den Vereinigten Staaten, die irgendwelche der in dieser Anordnung verkündeten&#13;
Verbote umgehen oder ihnen ausweichen, oder die den Zweck&#13;
ihnen auszuweichen oder sie zum umgehen verfolgen.&#13;
Für die Zwecke dieser Anordnung bedeutet der Begriff "Person in den Vereinigten Staaten" jeden Bürger der Vereinigten&#13;
Staaten, jeden Ausländer mit ständigem Wohnsitz hier, jede juristische Person nach den Gesetzen der Vereinigten Staaten&#13;
oder jede Person in den Vereinigten Staaten.&#13;
Abschnitt 2. Im Lichte des in Abschnitt l(a) verkündeten&#13;
Verbots, werden Abschnitt 251 des Gesetzes zur Expansion des&#13;
Handels von 1962 mit seinen Zusätzen und Abschnitt 126 des&#13;
Handelsgesetzes von 1974 mit seinen Zusätzen in Bezug auf&#13;
Libyen außer Kraft gesetzt.&#13;
Abschnitt 3. Diese Anordnung tritt unverzüglich in Kraft,&#13;
mit Ausnahme der in Abschnitt l(a), (b), (c), (d) und (e) enthaltenen Verbote, die am 1. Februar 1986 um 12.01 EST in Kraft&#13;
treten.&#13;
Abschnitt 4. Der Finanzminister wird hiermit ermächtigt,&#13;
in Konsultation mit dem Außenminister, die notwendigen Schritte zu unternehmen, einschließlich der Verkündung von Bestimmungen zur Durchführung dieser Anordnung. Solche Schritte mögen das Verbot oder die Regulierung von Zahlungen oder Übertragungen von Vermögenswerten betreffen, oder alle Transaktionen in Zusammenhang mit der Übertragung von Dingen von wirtschaftlichem Wert von Personen in den Vereinigten Staaten an&#13;
die Regierung von Libyen, ihre Mittler oder von ihr kontrollierte Gebilde, oder an libysche Staatsbürger oder Gebilde,&#13;
die direkt oder indirekt dem libyschen Staat oder libyschen&#13;
Staatsbürgern gehören oder von ihnen kontrolliert werden. Der&#13;
Minister ist ermächtigt, diese Funktionen auf andere Beamte&#13;
oder Institutionen der Bundesregierung zu übertragen. Alle&#13;
Institutionen der Regierung der Vereinigten Staaten werden angewiesen, alle angemessenen Maßnahmen in ihrer Befugnis zu&#13;
treffen, um die Bestimmungen dieser Anordnung mit dem Datum&#13;
ihrer Inkraftsetzung durchzuführen, linschließlich der Aussetzung oder Aufhebung von Lizenzen oder anderen Vollmachten.&#13;
Diese Anordnung&#13;
- 3 -&#13;
&#13;
�Diese Anordnung wird dem Kongreß übermittelt und im Bun.&#13;
desgesetzblatt veröffentlicht werden.&#13;
RONALD REAGAN,&#13;
WEISSES HAUS,&#13;
den 7. Januar 1986.&#13;
&#13;
* * * * *&#13;
&#13;
- 4-&#13;
&#13;
�1&#13;
&#13;
8. Januar 1986&#13;
&#13;
PRESSEKONFERENZ PRÄSIDENT REAGANS VOM 7. JANUAR 1986&#13;
&#13;
WA SHINGTON - (AD) - In einer vom Fernsehen übertragenen&#13;
Presse konferenz verkündete Präsident Reagan am 7. Januar 1986&#13;
prakti seh den totalen Abbruch aller Wirtschaftsbeziehungen zu&#13;
Dabei brandmarkte er das Gadhafi-Regime als UnterLibyen&#13;
stütze r des internationalen Terrorismus. Durch seine Hilfe&#13;
für te rroristische Gruppen, die Angriffe auf amerikanische&#13;
Staats bürger durchgeführt hätten, habe Libyen an einer "bewaffne ten Aggression gegen die Vereinigten Staaten teilgenommen, g emäß der etablierten Prinzipien des Völkerrechts, so,&#13;
als ob es seine eigenen Streitkräfte dazu benutzt hätte".&#13;
Weiter sagte der Präsident, daß "zivilisierte Staaten die&#13;
Ermordung von Unschuldigen nicht weiter tolerieren" könnten.&#13;
Er zitierte den italienischen Premierminister Craxi mit der&#13;
Forderung nach Identifizierung derjenigen Staaten, die den&#13;
Schutz der Terroristen garantierten.&#13;
Auf Fragen von Journalisten erklärte der Präsident, daß&#13;
die Vereinigten Staaten Beweise für die Existenz von Ausbildungslagern der Abu-Nidal-Gruppe in Libyen hätten und dafür,&#13;
daß Gadhafi selbst direkt in die Aktivitäten dieser Gruppe&#13;
verstrickt sei.&#13;
Weiter führte&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00 Tel.: 0228-339 2035&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�Weiter führte der Präsident aus, daß das Nahostproblem nur&#13;
auf dem Wege des Friedens zwischen den arabischen Staaten und&#13;
Israel gelöst werden könne und daß jede Nahost-Lösung das Problem der Palästinenser einschließen müsse. Dabei sollten besonders die Bewohner der großen Flüchtlingslager im Libanon&#13;
berücksichtigt werden, während den tausenden und abertausenden&#13;
von in anderen arabischen Staaten ansässigen Palästinensern&#13;
dort die vollständigen Bürgerrechte gewährt werden sollten.&#13;
Die Grundvoraussetzung für jede Lösung sei jedoch die Anerkennung Israels durch die potentiellen Verhandlungspartner.&#13;
Auf die Frage eines Journalisten nach der zögernden Haltung der europäischen Partner in der Frage von Sanktionen antwortete der Präsident, daß die Vereinigten Staaten diese Länder mit der Absicht konsultieren würden, sie zu mehr Kooperation in dieser Hinsicht zu veranlassen.&#13;
In einem weiteren Teil seiner Pressekonferenz ging Präsident Reagan auf die Beziehungen zur Sowjetunion ein. Dabei&#13;
betonte er, daß er das Problem des Terrorismus während des&#13;
Genfer Gipfeltreffens mit Generalsekretär Gorbatschow angesprochen habe und daß das Mißtrauen Washingtons in bezug auf&#13;
die Sowjetunion teilweise von Moskaus Unterstützung für&#13;
Gadhafi herrühre.&#13;
In bezug auf die Terminierung des nächsten Gipfels erklärte der Präsident, daß er aus Nachrichtensendungen erfahren habe, Gorbatschow wolle das nächste Treffen auf den Herbst verschieben. Konkrete Termine seien jedoch noch nicht genannt&#13;
worden, obwohl Gorbatschow in Genf den Vorschlag eines erneuten Treffens im Juni mit einem zustimmenden Nicken zur Kenntnis genommen habe.&#13;
&#13;
* * * * *&#13;
&#13;
�8. Januar 1986&#13;
&#13;
REAGAN BEKRÄFTIGT UNTERSTÜTZUNG FÜR DAS&#13;
AFGHANISCHE VOLK&#13;
- Erklärung zum 6. Jahrestag der sowjetischen Invasion -&#13;
&#13;
WASHINGTON - (AD) - Präsident Ronald Reagan hat in einer am&#13;
27. Dezember 1985 veröffentlichten Erklärung zum 6. Jahrestag&#13;
des Einmarsches sowjetischer Truppen in Afghanistan unterstrichen, daß die Vereinigten Staaten fest auf der Seite des afghanischen Volkes stehen und dessen historischen Freiheitskampf&#13;
weiterhin unterstützen. Der Präsident betonte außerdem, daß&#13;
die Besetzung Afghanistans ein Hindernis für die Verbesserung&#13;
der amerikanisch-sowjetischen Beziehungen darstelle und forderte eine Lösung des Problems auf dem Verhandlungswege als "einzig vernünftige Alternative zu der düsteren Aussicht eines militärischen Kampfes mit ungewissem Ausgang".&#13;
Die Erklärung des Präsidenten hat folgenden Wortlaut:&#13;
Der heutige 27. Dezember ist durch den sechsten Jahrestag&#13;
der sowjetischen Invasion in Afghanistan gekennzeichnet. Seit&#13;
am 27. Dezember 1979 eine massive sowjetische Streitmacht die&#13;
afghanische Grenze überschritt, um ein taumelndes marxistisches&#13;
Regime zu stützen, hat der afghanische Widerstand zunehmend an&#13;
Wirkung gewonnen. Dem von den Sowjets unterstützten Regime in&#13;
Kabul ist es nicht gelungen, auch nur ein bißchen Unterstützung&#13;
durch das Volk oder internationale Anerkennung zu finden. In&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00 Tel.:0228-339 2035&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
Telex: 08-85432&#13;
&#13;
�finden. In ihren Anstrengungen, diesen nationalen Befreiungskrieg zu zerschlagen, haben die Sowjets und ihre afghanischen&#13;
Stellvertreter zu barbarischen Methoden der Kriegführung gegriffen. Wahllos durchgeführte Luft- und Artilleriebombardements gegen die Zivilbevölkerung, brutale Vergeltungsschläge&#13;
gegen Unbeteiligte, die der Unterstützung des Widerstandes beschuldigt werden, sowie die kalkulierte Zerstörung von Ernten&#13;
und Bewässerungssystemen haben das Land heimgesucht. Tausende&#13;
junger Afghanen werden zur "Umerziehung" in Ferienlagern, Universitäten und in speziell für diesen Zweck eingerichtete Institutionen in die Sowjetunion geschickt.&#13;
In seine r En tsch lossenhei t, de n In vasor en Wide rsta nd z u&#13;
leiste n blei bt d as a fghanisch e Vol k je doch unbeugs am. Die Widersta ndskäm pfer sin d zahlreieher, bes ser b ewaffne t un d ef fektiver als je mals zuv or. Da s ie de n Tr uppen Kabuls bei der&#13;
kämpfu ng des ver stär kten Wide rstan des nicht vertra uen könn Behaben die So wjet s begönnen, i hre e igen en Tr uppen i n ei ner en,&#13;
veren Gefech tsro lle einzusetz en. Dies e Ans trengun gen habe aktinen je doch w enig Nut zen gebra cht. Im letzt en Somm er, als n ihKämpfe ihren Höh epun kt erlang ten, habe n Wid erstand skäm pfer die&#13;
derhol t sowjetis che Fernmelde verbi ndun gen, Konvois , Kasern wieund An lagen ange grif fen und h aben ihre groß te, här test e un en&#13;
bestko ordini erte Off ensive in dies em K rieg durchge führ t. d&#13;
Widers tandsb eweg ung hat sich außer dem zu ei nem pol itis chen Die&#13;
Bündni s zusammen gesc hlossen, welch es i n ein deutige r We ise der&#13;
Welt d ie Sac he A fgha nistans z u prä sent ieren vermag und all e Aspekte des Be rfre iung skampfes zu ko ordi niere n in de r La ge i st.&#13;
Se it 1980 h aben sich die Vereinigten Staaten intensiv für&#13;
eine V erhandlun gslösung eingesetzt, welche die einzig vernünftige A lternativ e zu der düsteren Aussicht auf einen militärischen Kampf mi t ungewissem Ausgang darstellt. Seit diesem&#13;
Jahr v erabschie deten die Vereinten Nationen sieben Resolutionen&#13;
mit wa chsenden und überwältigenden Mehrheiten die zeigen, daß&#13;
die Ve reinigten Staaten mit dieser Ansicht nicht alleine stehen. Diese Res olutionen fordern den Abzug der ausländischen&#13;
Truppe n, die Wi ederherstellung der Unabhängigkeit und Blockfreihe it Afghan istans, die Selbstbestimmung sowie die freiwillige u nd sicher e Heimkehr der Flüchtlinge.&#13;
In den Gesprächen während des Genfer Gipfeltreffens haben&#13;
die Vereinigten Staaten im November ihre Unterstützung für Gespräche unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen wiederholt. Wir haben außerdem angedeutet, daß die fortdauernde&#13;
sowjetische Besetzung Afghanistans ein Hindernis bei der generellen Verbesserung unserer Beziehungen darstellt. Obwohl wir&#13;
jedes Zeichen für die sowjetische Bereitschaft zur Unterstützung von UN-geführten Friedensanstrengungen begrüßen, warten&#13;
wir weiterhin auf positive Entwicklungen und auf konkrete Beweise für den sowjetischen Willen, einem Zeitplan für den Abzug&#13;
ihrer Truppen zuzustimmen.&#13;
Außerdem verlangpn&#13;
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&#13;
SEIN EINFLUSS IN DER WELT&#13;
&#13;
- Von Botschafter Horace G. Dawson, Jr. WASHINGTON - (AD) - Den folgenden Artikel veröffentlichen&#13;
wir aus Anlaß des Geburtstages von Martin Luther King, der am&#13;
20. Januar 1986 in den Vereinigten Staaten zum ersten Mal als&#13;
nationaler Feiertag begangen wird. Der Verfasser war amerikanischer Botschafter in Botswana und Stellvertretender Direktor&#13;
für afrikanische Angelegenheiten beim US-Informationsamt&#13;
(USIA). Er war für USIA auf den Philippinen, in Liberia, Nigeria und Uganda.&#13;
Kürzlich kam ein Mann in mein Büro und fing ein Gespräch&#13;
an, indem er sagte, er habe das Clark College in Atlanta absolviert und sei 1967 mit Martin Luther King ins Gefängnis gegangen. Zu seiner Ehre sei gesagt, daß er hinzufügte, "Ich&#13;
und 374 andere Personen".&#13;
Je mehr ich über Martin Luther King nachgedacht habe - je&#13;
mehr ich den Zeugnissen der Hochachtung für ihn zugehört habe,&#13;
je mehr ich über die bekannten Tatsachen seines Lebens nachgesonnen habe, umso mehr habe ich überlegt, wer von uns diesen&#13;
Mann wirklich kannte. Die drei bekannten Biographien Kings&#13;
weichen in ihren Details erheblich voneinander ab. Mrs. Kings&#13;
Buch über ihren verstorbenen Mann wiederum unterscheidet sich&#13;
von all diesen.&#13;
Im Herbst 1976 begleitete ich Kings Frau Coretta, seine&#13;
beiden Söhne, seine jüngste Tochter sowie den Freund der Familie Andy Young auf einer Fahrt durch drei Länder Afrikas, Sambia, Kenia und Nigeria. Ich erinnere mich lebhaft an die un-&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00 Tel.: 0228-339 2035&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�die unterschiedliche Art und Weise, in der jeder von ihnen auf&#13;
den Mann reagierte, auf den Mrs. King immer als "Martin" hinwies .&#13;
Vielleicht ist die Lektion, die ich gelernt habe, auf alle&#13;
großen Persönlichkeiten anzuwenden: sie sind vielschichtig&#13;
und komplex - auf jeden Fall zu sehr, als daß ein Mensch sie&#13;
in ihrer Vielfalt erfassen könnte. Welchen Einfluß King auch&#13;
auf die internationale Politik ausübte, so war dieser immer&#13;
verbunden mit seiner Sorge über die Situation zuhause in den&#13;
Vereinigten Staaten. Ungeachtet des Nobelpreises galt Kings&#13;
persönliches Interesse an auswärtigen Angelegenheiten dem Ast,&#13;
nicht dem Stamm des Baumes.&#13;
Coret ta Sco tt Ki ng muß dies elbe n Ge dank en g ehabt haben,&#13;
als sie i m Okto ber 1 964 hör te, daß ihr Mann den Fried ensnobelIn i hrem Buc h 'M ein Lebe n mit Martin&#13;
prei s bek ommen hatte&#13;
Luth er Ki ng, Jr ." sc hrieb s ie: "Na türl ich freu te ich mich,&#13;
war aber gleich zeiti g nachd enkl ich. Wa rum? Wa rum wu rde&#13;
Mart ins B eitrag inte rnation ale Bede utun g be igem essen? Was war&#13;
die tiefe re Bed eutun g davon - e ine Bede utun 9, d ie wir noch&#13;
nich t in der La ge wa ren zu vers tehe n? Dies war nicht nur ein&#13;
Prei s für Bürge rrech te, son d e m für ein en B eitr ag zum Weltfrie den. Obwoh 1 wir uns fr eute n, w aren wir uns doch der ungeheur en Ve rantwo rtung bewußt , die ih m au ferl egt wurde. Dies&#13;
war natü'r lieh s eine größte bish erig e An erke nnun g, abe r wir&#13;
wüßt en be ide, d aß wi r noch eine n se hr 1 ange n We g gehe n mußten,&#13;
um z u erf üllen, was der Pre is a bver lang te".&#13;
Das war 1964. Vier Jahre später, 1968, war Martin Luther&#13;
King tot, im Alter von 39 Jahren.&#13;
Was mich am stärksten berührt hat, ist das vergleichsweise&#13;
junge Alter dieses Mannes, der den Lauf der Geschichte so radikal veränderte und die Kürze der Zeitspanne, in der er dies&#13;
tat.&#13;
Am Ende des Zweiten Weltkrieges war Martin Luther King&#13;
erst 17 Jahre alt. Von 1944 bis 1954 widmete er die meiste&#13;
Zeit seiner Ausbildung, und als er in Montgomery, Alabama,&#13;
eintraf, um die Leitung der Dexter Avenue Baptist Church zu&#13;
übernehmen, seine erste Position, war er erst 25 Jahre alt.&#13;
Im darauffolgenden Jahr begann der Busboykott von Montgomery,&#13;
durch den er bekannt wurde. Er wurde 1968 ermordet. In einer&#13;
Zeitspanne von 12 bis 13 Jahren wurde King so einer der Größen&#13;
der amerikanischen Geschichte.&#13;
Als er Jahre später darüber schrieb, was hätte sein können, betonte Dr. Benjamin E. Mays, der Präsident des Morehouse&#13;
College in Atlanta:&#13;
Ich hatte&#13;
&#13;
�"Ich hatte dem jungen King eine Position im Lehrkörper von&#13;
Morehouse angeboten, doch er wollte lieber Pfarrer werden.&#13;
Wenn er mein Angebot angenommen hätte, hätte er sich vielleicht nie zu der Art von Mensch entwickelt, der er ist..."&#13;
"Seine seltene Fähigkeit die Klassen als auch die Massen&#13;
zu führen und anzuspornen in einem Kreuzzug für soziale Gerechtigkeit, wäre vielleicht niemals entstanden."&#13;
Mit diesen Bemerkungen berührte der ehrenwerte Präsident&#13;
des Morehouse College, der übrigens auch die Totenrede bei&#13;
Kings Begräbnis hielt, und der selbst 1983 verstorben ist, eine bereits früher erwähnte Frage: Warum betrat King die Szene&#13;
überhaupt? Ja, wie sah diese Szene eigentlich aus?&#13;
1954 war das Jahr, in dem der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten in einem einstimmigen Votum die Rassentrennung in den öffentlichen Schulen für ungesetzlich erklärte.&#13;
Die gewalttätige Reaktion des weißen Südens auf diesen Beschluß wurde als "massiver Widerstand" bekannt.&#13;
Seit mehr als einem dreiviertel Jahrhundert war die Rassentrennung im Süden fest verankert. Sie wurde sowohl vom Gesetz als auch durch die Sitte erzwungen, und ihre Opfer, die&#13;
schwarzen Amerikaner, waren in tödlicher Gefahr, wenn sie es&#13;
wagten, dieses System herauszufordern. Jeder Aspekt des Lebens im Süden war von der Rassentrennung geprägt - Schulen,&#13;
öffentliche Transportmittel sowie öffentliche und private Einrichtungen aller Art.&#13;
Es waren Bedingungen wie diese, gegen die King sich wandte. In den folgenden Jahren beeinflußte der Funke, der 1955&#13;
in Montgomery gezündet worden war, die Situation im ganzen Süden und Kings Name wurde überall bekannt. Mit seiner Befürwortung der Gewaltfreiheit in Konfrontationen mit der Polizei,&#13;
die mit Wasserwerfern, Hunden und Ochsenziemern vorging, erwarb er sich Respekt und Sympathie in der ganzen Nation. Die&#13;
Bürgerrechtsrevolution, die sowohl im Süden als auch im Norden&#13;
eine Menge weißer Anhänger hatte, war in vollem Gange.&#13;
Schranken wurden schnell beseitigt, und die Parole jener Tage,&#13;
besonders im Süden, lautete "Integration".&#13;
Die Zeit von 1961 bis 1965 war eine kritische Periode.&#13;
Die Präsidenten Kennedy und Johnson amtierten im Weißen Haus&#13;
und beide unterstützten die Bürgerrechtsbewegung.&#13;
Es war in jener Zeit, als King mit dem Friedensnobelpreis&#13;
ausgezeichnet wurde. Sie werden sich erinnern, daß Frau King&#13;
- und ihr Mann zweifellos ebenso - sich Gedanken über dessen&#13;
wahre Bedeutung machten.&#13;
In Wahrheit&#13;
&#13;
�In Wahrheit wurde King zu dieser Zeit schon allmählich mit&#13;
einem Dilemma konfrontiert. Sturmwolken zogen sich zusammen.&#13;
King sah, wie sich der weiße Widerstand gegen konstruktiven sozialen Wandel an allen Ecken und Enden entwickelte.&#13;
Viele Schwarze begannen, den guten Willen der Weißen anzuzweifeln und wurden zunehmend ungeduldig mit dem Tempo des Fortschritts. Der Widerstand nahm solche Formen an, daß einige&#13;
jüngere Befürworter sich zu fragen begannen, ob Integration&#13;
überhaupt möglich oder wünschenswert sei.&#13;
Kurz, die Black-Power-Bewegung bildete sich als erste&#13;
wirkliche Herausforderung an Kings Führerschaft. Zusätzlich&#13;
begann King sein Augenmerk auf die Rassendiskriminierung im&#13;
Norden zu richten, wo, im Gegensatz zu seinen Erwartungen, der&#13;
Widerstand sogar noch hartnäckiger erschien als im Süden.&#13;
Man kann den leidenschaftlichen Glauben dieses Mannes an&#13;
das grün dsätzlich Gute in seinen Mitmenschen gar nicht genug&#13;
beto nen, einen Glauben, der auf christliche Prinzipien gegründet war. Er glaubte auch an die amerikanische Demokratie.&#13;
Für King war Amerika wirklich "das Land der Freien and die&#13;
Heim at d er Mutigen". Er glaubte, es sei lediglich notwendig&#13;
an d as G ewissen der Nation zu appellieren, wie er es getan&#13;
hatt e, d amit die Fehler und Ungerechtigkeiten korrigiert würden. Ei ne der besonders erinnerungswürdigen Passagen im Kings&#13;
berü hmte r Rede während der Bürgerrechtsdemonstration am&#13;
Wash ingt on Monument 1963 begann mit den Worten: "Ich habe einen Trau m, der tief im Amerikanischen Traum verwurzelt ist..."&#13;
Mit der Zeit begann Martin Luther King ein Bild zu sehen,&#13;
das umfassender und sicherlich komplexer war, als er ursprünglich angenommen hatte. 1967 veröffentlichte er ein Buch mit&#13;
dem Titel "Wohin gehen wir von hier: Chaos oder Gemeinschaft?" Obwohl nichts darin so berühmt geworden ist wie seine Ich-habe-einen-Traum-Rede oder seine Erklärung aus dem Gefängnis in Birmingham, glaube ich, daß er in diesem Buch eine&#13;
neue analytische und gedankliche Tiefe entwickelte, die für&#13;
das Verständnis dieses Mannes ebenso wichtig ist.&#13;
"Mit Selma (einem Sieg der Bürgerrechtsbewegung in Alabama) und dem Wahlrechtsgesetz (1965 vom Kongreß verabschiedet)", schrieb er, "wurde eine Entwicklungsphase der Bürgerrechtsrevolution beendet. Eine neue Phase begann, aber nur&#13;
wenige Beobachter erkannten dies oder waren auf ihre eigentliche Bedeutung vorbereitet. Für die überwiegende Mehrheit&#13;
der weißen Amerikaner war das vergangene Jahrzehnt, die erste&#13;
Phase, ein Kampf darum gewesen, den Neger anständig zu behandeln, und nicht ein Kampf für dessen Gleichheit. Das weiße&#13;
Amerika war bereit zu verlangen, daß der Neger von grober Brutalität und gemeiner Entwürdigung verschont werden solle, aber&#13;
- 4 -&#13;
&#13;
�solle, aber es hatte sich niemals wahrhaft dazu verpflichtet,&#13;
ihm aus seiner Armut, Ausbeutung und allen Formen der Diskriminierung herauszuhelfen. Warum", so fragte King, "wird die&#13;
Gleichheit so ausdauernd vermieden?"&#13;
Er versuchte auf folgende Weise eine Antwort auf seine eigene Frage zu finden: "Zum überwiegenden Teil kämpft Amerika&#13;
mit Unentschlossenheit und Widersprüchen. In seiner Begrüßung&#13;
des Wandels war es ernsthaft und sogar leidenschaftlich. Aber&#13;
allzu schnell kommen Apathie und Desinteresse zum Vorschein,&#13;
wenn die nächsten logischen Schritte unternommen werden müssen ."&#13;
Ein sehr besorgter Martin Luther King hatte weniger als&#13;
ein weiteres Jahr zu leben. Er hatte ein Problem, daß seit&#13;
der Gründung Amerikas sich jeder Lösung entzogen hatte, mit&#13;
tiefen und profunden Einsichten erleuchtet. Er zeigte, daß&#13;
eine Lösung nicht nur möglich, sondern für das Wohlergehen der&#13;
Nation als ganzes notwendig war.&#13;
King löste Opferbereitschaft und Zusammenarbeit über rassische Trennungslinien hinweg aus, indem er eine Theorie der&#13;
Gewaltlosigkeit in einem mit Gewalt belasteten Kampf artikulierte, und indem er bewies, daß Liebe in einer von Haß dominierten Situation möglich ist.&#13;
Wenn man sag t, daß er sich auf ame rikanis che Prob lerne konzentr iert e bedeu tet da s jedoch nicht, zu sage n, d aß e r ke ine&#13;
Die Bürgerr echt sbew egun g in&#13;
Bedeu tung für da s Ausland hatte&#13;
den V erei nigten Staate n, u nd be sonders viele von King s Me thoden, habe n Unabh ängigk eity sbewe gungen in Afri ka u nd i n de r Karibik sta rk beei nflußt . Man ka nn sage n, daß heut ige Demo nstrat ione n für soziale n Wa ndel in viel en west lieh en D emok ratien, in Großbri tannie n un d der Bundes republi k De utsc hlan d,&#13;
zum B eisp iel, Ki ng und sei ner S ache vi el zu v erda nken hab en.&#13;
Ich g laub e auch, daß M ensc hen ü berall in der Welt neu en R espekt für die Ve reinig ten Staat en und für die Dem okra tie insgesam t gewonnen haben, als sie sahen, wie Reg ieru ng u nd M ensehen gle icherma ßen ei nen Mensc hen bei dem St rebe n na ch G erecht igke it für die Un terd rückt en vert eidigte n un d so gar unterst ützt en.&#13;
Am Vorabend seiner Ermordung versicherte dieser tief religiöse Mensch seinen Anhängern, und in Wahrheit uns allen, daß&#13;
uns bessere Zeiten bevorstünden. King hatte ein Leben der&#13;
Nichtzusammenarbeit mit dem Bösen gelebt, und er schärfte uns&#13;
allen ein, auf unseren verschiedenen Wegen das Gleiche zu&#13;
tun. Das Ziel war, wie er standhaft glaubte, Frieden und Gerechtigkeit. Und mit der Zeit würde es erreicht werden.&#13;
"Ich war auf der Spitze des Berges," verkündete King,&#13;
- 5 -&#13;
&#13;
�verkündete King"... und ich habe das Gelobte Land gesehen.&#13;
Vielleicht erreiche ich es nicht mit euch zusammen. Aber ich&#13;
möchte, daß ihr wißt, ...daß wir als ein Volk das Gelobte Land&#13;
erreichen werden."&#13;
Meiner Meinung nach ist dies das eigentliche Vermächtnis&#13;
von Martin Luther King, sowohl national als auch international,&#13;
&#13;
* * * * *&#13;
&#13;
�Hintergrundmolerial&#13;
United States Information Service&#13;
Embassy of the United States of America&#13;
&#13;
1&#13;
&#13;
8. Januar 1986&#13;
&#13;
GADDAFIS LANGES REGISTER DER BETEILIGUNG AM TERRORISMUS&#13;
- Von Joseph V. Reed, US-Botschafter bei den&#13;
Vereinten Nationen -&#13;
&#13;
NE W YO RK - (AD ) - Währen d an dere Staat smanner die t erroristisc hen Atte ntat e vo m 27. Deze mber , die 19 Mensc henle ben und&#13;
über 1 00 V erwu ndet e ge forder t ha tten , verurteilten , hatte einer vo n ih nen, Lib yens Muamm ar G adda f i, nichts als Lob und Unterstü tzun g fü r si e. Presse mitt eilu ngen z ufolge e rklär te er&#13;
am 1. Janu är R epor tern gegen über , daß es s ich bei diese n Angriffe n um "di e he ilig ste Ak tion der Welt" handele . Er rechtfertig te d ie A tten täte als " Verg eltu ngsakt e" für e inen israelische n An grif f au f da s Haup tqua rtie r der Palästin ensis chen&#13;
Befrei ungs fron t in Tun is im Okto ber. Die Liste vo n Gad daf is&#13;
Unters tüzu ng f ür u nd s eine V erwi cklu ng in den Terr orism us ist&#13;
lang. In eine r Rede a nläßli ch d er jüngste n Vollve rsamm lung&#13;
der Ve rein ten Nati onen ging der amer ikanis che Bots chaft er&#13;
Joseph V. Reed im einz einen auf dies es Reg ister ei n.&#13;
Im folgenden einige Auszüge der Ausführungen Reeds.&#13;
Libyens Aktionen auf der internationalen Bühne waren und&#13;
sind ungeheuerlich. Libyens Führer ist ein Diktator, ein&#13;
Drahtzieher bei abscheulichen und grausamen Aktionen. Libyens&#13;
starker Mann ist ein moderner Berberpirat.&#13;
Der Terrorismus wird bei dem starken Mann Libyens auch&#13;
weiterhin als ein wirksames und rechtmäßiges Mittel zur Verfolgung außenpolitischer Ziele betrachtet. Libyen hat wieder-&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00 Tel.: 0228-339 2035&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�hat wiederholt Taktiken des Mordes und der Gewalt angewandt.&#13;
Auf libyschem Boden wurden Ausbildungseinrichtungen für Terroristen errichtet und Libyen hat bekannte Terroristen finanziert und bewaffnet und seine Gegner ermordet. Diese terroristischen Operationen werden nachweislich in 50 Ländern angewandt.&#13;
Obwohl die Litanei von Libyens Verwicklung in terroristische Aktivitäten bereits unglaublich lang ist, wächst sie&#13;
ständig. Libyen gewährte den Tätern der Morde bei den Olympischen Spielen in München Unterschlupf. Zu Beginn dieses Jahres forderte der starke Mann, daß unserem Präsidenten die Nase&#13;
abgeschnitten werde. Es ist schon eine gewisse Zeitspanne von&#13;
1972 bis zu den heutigen Worten und Taten des Hasses.&#13;
London, 11. April 1980: Ein freiberuflicher libyscher&#13;
Journalist wird bei der islamischen Hauptmoschee von zwei&#13;
Schützen ermordet. Die Schützen werden von Scotland Yard&#13;
festgenommen. Zwei weitere, als Libyer beschriebene Verdächtige, werden am nächsten Tag verhaftet.&#13;
Rom, 19. April 1980: Ein libyscher Geschäftsmann wird in&#13;
einem Cafe ermordet. Der Angreifer, ein Libyer, wird in kurzer Entfernung festgenommen. Warum wurde der Geschäftsmann&#13;
ermordet? Der Mörder gibt an, das Opfer sei umgebracht worden, weil es sich um "einen Gegner von Oberst Gaddafi" handele.&#13;
London, 25. April 1980: Ein libyscher Rechtsanwalt wird&#13;
in einem arabischen Rechtszentrum beschossen und getötet. Der&#13;
Schütze und ein weiterer Mann erkundigen sich namentlich nach&#13;
ihrem Opfer und gehen in sein Büro. Sie feuern mehrere Schüsse ab und töten ihn vor den Augen der anderen Angestellten.&#13;
&#13;
Bonn, 10. Mai 1980: Ein libyscher Geschäftsmann wird in&#13;
der Bonner Innenstadt erschossen. Der frühere Diplomat hat&#13;
vor seiner Ermordnung Todesdrohungen eines Libyers erhalten,&#13;
der Ende April in die Bundesrepublik Deutschland gekommen war.&#13;
Rom, 20. Mai 1980: Ein libyscher Geschäftsmann aus Tripolis wird erstochen und erwürgt in einer Pension aufgefunden.&#13;
Athen, 21. Mai 1980: Ein junger Libyer wird in seinem Appartment tot aufgefunden. Den örtlichen Behörden zufolge ist&#13;
das Opfer als unverblümter Kritiker des libyschen starken Mannes bekannt.&#13;
Vereinigte Staaten&#13;
- 2 -&#13;
&#13;
�Vereinigte Staaten von Amerika, Fort Collins, Colorado,&#13;
14. Oktober 1980: Ein libyscher Student wird von einem Besucher seiner Wohnung angeschossen und verwundet. Das Opfer ist&#13;
als Gegner des gegenwärtigen Regimes bekannt.&#13;
Vereinigte Staaten von Amerika, Ogden, Utah, 17. Juli&#13;
1981: Eine Leiche, möglicherweise die eines libyschen Studenten, wird im Kofferraum seines Wagens gefunden. Ein des Mordes verdächtiger libyscher Staatsbürger, ebenfalls Student,&#13;
wird im O'Hare International Airport in Chicago festgenommen,&#13;
als er von Bord eines Flugzeugs aus Utah geht. Er hat eine&#13;
beträchtliche Menge Geldes und Tickets für die Weiterreise bei&#13;
sich. Wohin? Tripolis.&#13;
Libanon, Dezember, 1982: Libyen schickt bewaffnete Truppen in den Nordlibanon, um mit Hilfe von Angriffen gegen multinationale Streitkräfte in diesem Gebiet Unfrieden zu stiften&#13;
Tripo lis, Februa r 1983: I n ei ner Reihe von Beschlüssen,&#13;
dene n der Volk skongr eß in Trip olis zus timmt , fordert der Kreis&#13;
poli tisch er Sc harlat ane i n Lib yen, ein en Te il d es durch Öl gewonn enen Wohls tandes für Waffe n au szug eben, "fü r alle revolution ären Kraft e in d er ar abisc hen und islam isch en Welt". Der&#13;
Gese tzese ntwur f ford ert d ie Bi ldun g vo n "Se lbst mordkommandos",&#13;
die sowoh 1 Ang rif fe im vo n Isr ael bese tzten ara bischen Landesteil ausf ühren als a uch g egen die Symb ole d es V errats auf dem&#13;
arab ische n Seh auplat z ant reten sol len, "dem , von den Vereinigten Staat en an geführ ten, impe rial isti sehen Lag er, den Anführ e m des weltw eiten Terro rismu&#13;
Schweiz, April 1983: Wegen Weitergabe von Waffen an zwei&#13;
verurteilte schweizerische Terroristen wird der stellvertretende Botschafter Libyens von der Regierung der Schweiz ausgewiesen.&#13;
Bundesrepublik Deutschland, April 1983: Libyen nimmt acht&#13;
deutsche Techniker als Geiseln um die Freilassung von libyschen Gewalttätern von der Bundesrepublik zu erpressen.&#13;
Jordanien, Juni 1983: Der libysche Gesandte im Haschemitischen Königreich läuft über. Er enthüllt Pläne des libyschen Machthabers, das Flugzeug mit König Hussein an Bord mit&#13;
Raketen abzuschießen.&#13;
Sudan, März 1984: Ein libyscher Bomber dringt in den sudanesischen Luftraum ein und greift eine Radio- und Fernsehstation an.&#13;
Tschad, Februar 1985: Die Regierung erhebt Beschwerde in&#13;
diesem Haus des Friedens, den Vereinten Nationen, und beschuldigt Libyen des Mordversuchs an Präsident Habre im September&#13;
1984. Fotografien der für den Anschlag vorgesehenen Aktentaschenbombe werden als Beweismittel vorgelegt.&#13;
Chicago, Vereinigte&#13;
- 3 -&#13;
&#13;
�Chicago, Vereinigte Staaten von Amerika, Februar 1985:&#13;
Während einer Versammlung von Mitgliedern der Nation of Islam&#13;
unter ihrem Führer Farrakhan ruft der libysche Machthaber die&#13;
schwarzen Amerikaner über Betriebsfernsehen dazu auf, die Armee sofort zu verlassen und mit seiner Unterstützung für einen&#13;
unabhängigen Staat der Schwarzen zu kämpfen. "Wir sind bereit, euch Waffen zu geben", verkündet er.&#13;
Vereinigte Staaten von Amerika, Mai 1985: Unsere Regierung deckt einen libyschen Plan zur Ermordung von libyschen&#13;
Gaddafi-Gegnern in den Vereinigten Staaten auf. Aus diesem&#13;
Grund wird ein libyscher Diplomat bei den Vereinten Nationen&#13;
zur Persona non grata erklärt wurde.&#13;
Bangladesh, Juni 1985: Ein in Libyen ausgebildeter&#13;
Staatsbürger von Bangladesh, der schon bei einem früheren&#13;
Putschversuch von Libyen unterstützt worden war, wird wegen&#13;
geplanter Ermordung von Präsident Ershad verhaftet.&#13;
Plan e zu r Ermordung heutige r ar abisc her S taatsm anne r existie ren seit den siebzig er Jahr en. Liby sehe Pläne zur Ermordüng von ame rika nischen Botscha fter n in mehre ren St aate n des&#13;
Mitt lere n Os tens sowie i n minde sten s ein er eu ropäis chen Hauptstad t si nd a ufge deckt wo rden. Wie denkt die Welt d arüb er?&#13;
Liby sehe "Ki H e r -Kommand os" wur den in di e gan ze Wel t ge&#13;
schi ckt, um in e inem gen ereilen Ver such der E inschü chte rung&#13;
von Diss iden ten Exil-Lib yer zu ermo rden. Sol che Ko mman dos haben Exil -Lib yer in Itali en, Eng land , der Bund esrepu blik nigten&#13;
Deut schl and, dem Libanon , Griechenl and u nd in den V erei chlaStaa ten ange grif fen. Wo werden sie das nächs te Mal zus&#13;
gen? De r Di ktat or behar rt auf der Anord nung von Te rror ismus,&#13;
um D issi dent en z u beseit igen, d ie e r als Gefa hr bet räch tet.&#13;
Dies es R egim e un d seine Repräse ntan ten s ind t errori stis eh.&#13;
Mai 1985: Der libysche Machthaber&#13;
mit einer terroristischen Kampagne und&#13;
Terrorist. Wenn ich könnte, würde ich&#13;
bischer Staaten köpfen, die gegen mich&#13;
&#13;
droht "seinen Feinden"&#13;
betont: "Ich bin ein&#13;
die Führer anderer arasind."&#13;
&#13;
November 1985: Eine Gruppe bewaffneter Libyer wird von&#13;
den ägyptischen Behörden wegen eines erneuten Mordversuchs an&#13;
dem früheren Premierminister Bakoush verhaftet.&#13;
Die persönlichen verbalen Angriffe und Aktionen des libyschen Machthabers gegen Staatsmänner in aller Welt, einschließlich Präsident Reagans, manifestieren seinen Wunsch,&#13;
das normale Funktionieren gegnerischer Regierungen durch Subversion und terroristische Taktiken zu stören.&#13;
November 1985: Der libysche Machthaber droht, ich zitiere, "Amerika mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln von innen zu bekämpfen und unterminieren". Der libysche Machthaber&#13;
vergleicht Präsident Reagan, den Führer der freien Welt, mit&#13;
- 4 -&#13;
&#13;
�Welt, mit Adolf Hitler und wird zitiert mit dem Schwur, "den&#13;
Terrorismus in das Herz Amerikas zu exportieren". Der libysche Machthaber brüstet sich damit, daß, ich zitiere, "Libyen&#13;
die Fähigkeit zur physischen Liquidierung, Zerstörung und&#13;
Brandstiftung in Amerika besitzt". Im gleichen Jahr nennt de&#13;
libysche Machthaber Exil-Libyer "streunende Hunde im Ausland,&#13;
die nicht denken sollen, daß ihre Familien oder ihre Kinder&#13;
der Bestrafung entgehen werden".&#13;
Als libysc he D iploma ten v om L ondo ner Volks büro das Feuer&#13;
auf f riedliche Dem onstra nten eröf fnet en u nd da bei e ine zum&#13;
Schu tz d ieser dipl omatis chen Vert retu ng a bgest eilte bri tische&#13;
Poli zist in tot eten , so d emons trie rte dies es Vo rgehe n, d aß das&#13;
gege nwär tige 1 ibys che Re gime und sein e di ploma tisch en V ertreter alle , ich wied erhole alle , intern atio nalen Vert rage und&#13;
Gese tze verwor fen hat. Libye n ha t pr akti seh d ie Fa mili e der&#13;
Nati onen verla ssen und h at si ch v on d en z ivili siert en R egierung en g etrenn t. Als Re sulta t di eser vom liby sehen Mac hthabe&#13;
eing enom menen Posi tion u ntern ehme n Re gier ungen in a H e r Welt&#13;
die notw endige n Ma ßnahme n zum Seh utz ihre r Bür ger u nd i hrer&#13;
gesa mten natio nale n Sich erhei t vo r di eser Band e von Mör d e m ,&#13;
die sich als D iplo maten verkl eide n.&#13;
Wir können uns auf diese öffentlich bekannten Tatsachen&#13;
berufen, eine Reihe von Tatsachen, die lang genug ist, um jeden vernünftigen Menschen davon zu überzeugen, daß das libysche Regime es vorgezogen hat, außerhalb der akzeptablen internationalen Verhaltensnormen zu leben. Wir reden hier von&#13;
offenen Gewaltakten gegen Menschen auf fremdem Territorium,&#13;
von denen viele vom libyschen Regime frei und offen zugegeben&#13;
werden.&#13;
&#13;
* * * * *&#13;
&#13;
�Uli/zen/chofl&#13;
und Technik&#13;
United States Information Service&#13;
Embassy of the United States of America&#13;
&#13;
8. Januar 1986&#13;
&#13;
RAUCHEN - DAS GRÖSSTE GESUNDHEITSRISIKO AM ARBEITSPLATZ&#13;
- Jahresbericht 1985 des Öffentlichen Gesundheitsdienstes&#13;
der Vereinigten Staaten -&#13;
&#13;
WASHINGTON - (AD) - 'Arzte, der Kongreß, Ö ffentlicher Gesundheitsdienst und Arbeitgeber in den Verein igten Staaten machen, wie bisher schon zahlreiche Nichtrauche r-Initiativen,&#13;
jetzt energisch Front gegen das Zigarettenrau chen. Denn die&#13;
durch Rauchen verursachten Gesundheitsschäden samt den sozialen Folgewirkungen sind alarmierend, wie eine Anzahl 1985 veröffentlichter Studien zeigt. Als jüngstes Pr odukt einschlägiger Untersuchungen stellte Dr. C. Everett Kop p, der Leiter des&#13;
Öffentlichen Gesundheitsdienstes, zum Jahrese nde den 500 Seiten umfassenden neuen Jahresbericht zum Thema "Rauchen" vor.&#13;
Dieses Mal wurde "Rauchen am Arbeitsplatz" unter die Lupe&#13;
genommen. Quintessenz: Zigarettenrauchen verursacht unter&#13;
der berufstätigen Bevölkerung mehr Fehlzeiten, Arbeitsunfähigkeit, bleibende Gesundheitsschäden und vorzeitigen Tod als alle übrigen Risikofaktoren im Betrieb, die mit Krebs- und Lungenerkrankungen im Zusammenhang stehen. Zigarettenrauchen habe sich als eine Hauptursache von Lungenkrebs erwiesen und sei&#13;
in den Vereinigten Staaten für 90 Prozent der Todesfälle durch&#13;
chronische Lungenerkrankungen verantwortlich, heißt es in dem&#13;
&#13;
Postfach 20 03 00&#13;
D 5300 Bonn 2&#13;
&#13;
Tel.: 0228-339 2035&#13;
Telex: 8-85432&#13;
&#13;
�in dem B ericht. Und wenn Arbeitne hmer a ußerde m kreb sausl osenden Stof fen wie Asbes t- o der Kohle nstaub , Baumwollpa rtike ln&#13;
oder Qua rzstaub ausge setz t seien, werde in Ver bindun g mit Rauchen, wi e Dr. Ko pp au f einer Press ekonfe renz e rgänzt e, da s Erkrankung srisiko um ei n Vi elfaches größer&#13;
Rau chen a H e i n erhöhe die Anfälli gkeit für Lungenkr ebs um das Z ehnfac he. Haben&#13;
Zigarett enrauche r aber be ispielswe ise zu sätzli ch mit Asbe st zu&#13;
tun, sei das Ris iko 5 Omal größer. Und e s steige sog ar au f das&#13;
90fache, wenn de r Zigaret tenkonsum mehr als ei n Pack chen pro&#13;
Tag betr ägt. Di e Kornbina tion von Risiko faktor en füh re zu physiologis chen, pa tholo gisc hen und r adiolo gische n Reak tione n,&#13;
die sich deutlic h von jen en Reakti onen u ntersc hieden , welche&#13;
Rauchen allein h ervor rufe&#13;
Und doch sei es "nie zu spät, mit Rauchen aufzuhören". Es&#13;
sei nämlich nachgewiesen, erklärte Dr. Koop, daß z.B. bei Asbestarbeitern, die das Zigarettenrauchen aufgeben, die Gefahr&#13;
einer Erkrankung an Lungenkrebs nach fünf bis neun Jahren des&#13;
Nichtrauchens erheblich zurückgehe, nach zehn Jahren und mehr&#13;
sogar noch geringer werde.&#13;
Aber auch die Tatsache, daß Industriearbeiter nach wie vor&#13;
stärkere Raucher seien als Bürokräfte, gebe Anlaß zur Sorge.&#13;
Dr. Koop zufolge sind 40 Prozent der männlichen berufstätigen&#13;
Erwachsenen als Industriearbeiter tätig. Bei diesen sei ohnehin das Risiko, sich eine Berufskrankheit zuzuziehen, größer.&#13;
Eine weitere Gefährdung ergebe sich daraus, daß Arbeiter im&#13;
Durchschnitt 14 Monate früher als in Angestelltenberufen tätige Personen zu rauchen begonnen hätten, und daß sie weniger&#13;
bereitwillig als Arbeitskollegen am Schreibtisch auf die Zigarette verzichteten. Von der erstgenannten Gruppe gaben inzwischen 34,8 Prozent das Rauchen auf, von der zweiten dagegen&#13;
48,1 Prozent.&#13;
"Aus vor liegenden Studien wissen wir", so Dr. Koop, "daß&#13;
bei Pers onen , die in jüngerem Alter zu rauchen beginnen, ein&#13;
dire kter Zus ammenhang mit erhöhter Sterblichkeit infolge Lungenk rebs , chronischen Lungenerkrankungen und anderen, durch&#13;
Rauc hen veru rsachten Krankheiten besteht." Außerdem sei nachgewi esen , daß Raucher mehr Arbeitsunfälle hätten, mehr bzw.&#13;
häuf iger Kra nkengeld bezögen und mehr Fehlzeiten aufwiesen als&#13;
Nich trau eher&#13;
"Das bedeutet, daß der Raucher den Arbeitgeber&#13;
teur er z u st ehen kommt als der Nichtraucher. Alles in allem&#13;
gese hen ist es wirtschaftlich vernünftig, Rauchen am Arbeitsplat z zu unt ersagen ."&#13;
Der amerikanische Gewerkschaftsverband AFL-CIO kritisiert&#13;
den Bericht. Er argumentiert damit, daß auf diese Weise Bemühungen um Gesundheitsschutzmaßnahmen im Betrieb beeinträch-&#13;
&#13;
�falsch dargestellt würden. Nicht durch das Einstellen des&#13;
Rauchens, sondern durch bessere Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz seien Berufskrankheiten zu verhindern.&#13;
Di e Statis tiken spr eche n jed och eine deu tliche Sprac he.&#13;
So mel dete kür zlich das Nat ional e Kr ebsf orsc hungsin stitu t der&#13;
USA (B ethe sda, Mary land ), d aß Ne uerk rank unge n an Lu ngenk rebs&#13;
unter Mann ern weiße r Ha utfa rbe m erkl ich zurü ckgegan gen s eien.&#13;
Diese seit 50 Jahre n zu m er sten Mal beob acht ete Ent wickl ung&#13;
treffe jed och auf w eibl iche Pers onen sow ie M änner s chwar zer&#13;
Hautfa rbe, die - au s recht versc hied enen Grü nden - Warnu ngen&#13;
vor Ra uche n we niger ode r ga r nieht b each tete n, noch kaum zu.&#13;
Dr. Vi ncen t DeVita, der Dir ektor des Ins titu ts, erw ahnte in&#13;
diesem Zus amme nhang , daß 19 64, a ls d er e rste Berich t übe r&#13;
"Rauch en u nd G esund heit " erschie n, e twa 55 P rozent der a merikanisc hen Bevö lkeru ng Z igar etten rau chte n. Anfang 1985 waren&#13;
es noc h kn app 50 Pr ozen t. In de n le tzte n pa ar Jahr en ha be&#13;
sich i n de n ei nzeln en B evöl kerun gsgr uppe n ge rade be i Man nern&#13;
weißer Hau tfar be di e üb erze ugung , daß es bes ser sei , nieht zu&#13;
rauche n, a m st ärkst en d urch geset zt.&#13;
Die a m e n kanisc he K rebs stat istik zähl t mehr als 460 000&#13;
Tote im Jahr, Mit 27 P roze nt s teht L unge nkrebs als T odesursach e da rin a n erst er S teil e. Im ver gang enen J ahr st arben&#13;
schä tzun gswei se 87 000 Amer ikan er und 38 000 Am erikan erinnen&#13;
dara n. In ei ner Re ihe von Bund esstaa ten wird b eobach tet, daß&#13;
inzw isch en me hr Fra uen dem Lung enkreb s als dem Brustk rebs zum&#13;
Opfe r fa llen. In e iner Fer nseh diskus sion über Satell it berieh tete Dr. Koop a ußer dem, daß in de n Ve reinig ten St aaten&#13;
jähr lieh 340 000 To desf alle dir ekt od er i ndirek t auf Rauchen&#13;
zurü ckzu führe n seie n. Sie war Anfang Nov ember 1985 v om US-Inform atio nsamt USIA anlä ßlic h de s WHO-Welt kongre sses ü ber Tabaka bhän gigke it, de r in New Yor k stat tfan d, unt er Bet eiligung&#13;
von Jour nalis ten in Brü ssel , Kopenhag en, Genf u nd Par is arrangier t wo rden. Dabe i kamen auch die k ardi ovasku lären Erkrankung en a ls Fo Ige de s Rauche ns z ur Spr ache&#13;
Vor kurz em fo rder te die medi zinis che Sta ndesorg anisa tion&#13;
AMA (Arnerica n Med ical Assoc iatio n ) , d ie 271 000 ame rikan ische&#13;
'Arzte ve rtri tt, j egli che We rbung für Zigaret ten, Ka utaba k,&#13;
Sehn upft abak und ande re Tab akpro dukte in den Verein igten StaaDa s gleiche so H e für den Beten gese tzli ch zu ver bieten&#13;
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. Zwischen Tabak u nd Kr ebs&#13;
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Im Jahr 1984&#13;
&#13;
�Im Jahr 1984 hatte Dr . Koop beric htete, daß di e gesundheitss chädl ichen Auswirku ngen des Rau chens mit seh ätzungsweise&#13;
40 Mil liard en Do llar zusä tzlic her Kos ten pr o Jahr zu veranschlag en se ien. Im Septe mber 1985 ve röffen tlichte das Amt für&#13;
Techno logie bewer tung, das den amerika nische n Kongr eß in wissensch aftli chen Fragen be rät, Ergebni sse ei ner Stu die, derzufolge durch mehr Krankhei tskos ten, vo rzeiti gen Tod und Fehlzeiten in d en Be trieben w irtsc haftlic he Ver luste b is zu 65&#13;
Millia rden Dolla r pro Jah r ent stünden . Allein 12 bis 35 Milliarde n Dol lar, d.h. drei bis knapp n eun Pr ozent d er gesamten&#13;
Aufwen dünge n für das Gesu ndhei tswesen in de n USA, entfielen&#13;
auf di e Beh andlu ng von Lu ngenk rebs un d weit eren Kr ankheiten,&#13;
die mi t Rau chen in Zusamm enhan g stund en. P rodukti vitätseinbüßen am Ar beits platz sei en mi t 27 bis 61 M illiard en Dollar&#13;
anzuse tzen.&#13;
Verstän dlich , daß vie leror ts sowoh 1 die Bet riebs führu ngen&#13;
aus w irtsch aftli chen Grün den a ls auch nich traue hende Arbe itnehme r, die für sich selb st Ge sundheit sris iken durch rauc hende&#13;
Kolle gen be furch ten, zune hmend Druck a usüb en, u m wen igste ns zu&#13;
errei chen, daß R auch en am Arbe itsplatz ein geste 11t w ird. Der&#13;
Umfra ge ein es Fi rmen berat ungsu nternehm ens unter den größt en&#13;
Indus trie- und D iens tleis tungs betriebe n de r USA zufo Ige h atte&#13;
ein D rittel der Arbe itgeb er in zwischen Ein schrä nkung en fü r&#13;
Rauch en, be ispie lswe ise m it de r Schaffung von R auche rräum en,&#13;
einge führt, Dre i Prozent , u.a . die Flugze ugf irma Bo eing, untersa gten R auche n am Arbe itspl atz. An dere groß e Unt ernen men&#13;
(2,5 Prozen t) wi e di e Pac ific Bell Tel epho ne Co mpany mit mehr&#13;
als 1 5 000 Arbei tneh mern in fü nf ameri kani sehen Bund essta aten&#13;
verbo ten ga nz al lgem ein R auche n im Bet rieb&#13;
Rechte der Nichtraucher&#13;
Erstaunlicherweise gab es gegen solche Maßnahmen weder von&#13;
der Belegschaft noch seitens der Gewerkschaften Proteste oder&#13;
Widerstand, berichtete Dr. Koop. Vielmehr seien den meisten&#13;
Rauchern betriebliche Vorschriften, die das Rauchen erschweren, gar nicht ungelegen gekommen. Denn 70 Prozent hätten ohnehin den Wunsch, aufzuhören, aber bisher keinen Weg gefunden.&#13;
Selbst angesichts des oft militanten Verhaltens von Angehörigen der wie Pilze aus dem Boden schießenden NichtraucherInitiativen blieb die Atmosphäre friedlich, wenn Nichtraucher&#13;
auf ihre Rechte pochten. Sie sagen, sie hätten dort, wo sie&#13;
sich aufhielten, ein Recht auf saubere Luft, und sie hätten&#13;
das Recht, selbst zu bestimmen, welchen toxischen Substanzen&#13;
sie sich aussetzen. Diese Meinung werde, so Dr. Koop, in den&#13;
Vereinigten Staaten von 72 Prozent der Raucher respektiert.&#13;
Dr. Michael A.M. Russell,&#13;
&#13;
�\&#13;
&#13;
Dr. Michael A.M. Russell, der Direktor des Instituts für&#13;
Psychiatrie in London und Vorsitzender des WHO-Kongresses,&#13;
verwies in diesem Zusammenhang in der Fernsehdiskussion auf&#13;
die Ergebnisse einiger Studien zum Thema "Passivrauchen".&#13;
Zwar melden sich immer wieder Leute zu Wort, die zwangsläufig&#13;
"Mitrauchen" nicht als Problem anerkennen. Aber durch eine&#13;
Reihe von Studien wurde inzwischen eindeutig belegt, erklärte&#13;
Russell, daß Passivrauchen mehr ist als nur Irritation des&#13;
Nichtrauchers. Seine Lungen und anderes Körpergewebe nehmen&#13;
die Rauchprodukte auf. So habe z.B. eine umfassende Studie in&#13;
England ergeben, daß bei Schulkindern, deren Vater Raucher&#13;
ist, der Nikotinspiegel im Speichel dem Verbrauch von 30 Zigaretten im Jahr entspreche. Rauche die Mutter, entspreche er&#13;
50 Zigaretten, und wenn beide Eltern rauchten, dem von 80 Zigaretten. Gesundheitsbeeinträchtigungen bei Säuglingen und&#13;
Kleinkindern durch Tabakrauch in der Umgebungsluft sind ja bereits erwiesen.&#13;
Von neueren Studien, die in den Vereinigten Staaten durchgeführt wurden, nannte Dr. Koop eine Mitte 1985 veröffentlichte Statistik der Umweltschutzbehörde EPA, derzufolge jährlich&#13;
bis zu 5000 Todesfälle durch Lungenkrebs bei Nichtrauchern auf&#13;
Passivrauchen zurückzuführen seien. Der zwangsläufig vom&#13;
Nichtraucher eingeatmete Rauch, den die Zigarette als Seitenstrom dort abgibt, wo sie brennt, sei erheblich gefährlicher&#13;
als der Rauch, der durch die Zigarette geht und vom Raucher&#13;
direkt inhaliert wird. Denn Teer, Nikotin, Ammoniak, Cyanid&#13;
und all die anderen Rauchkomponenten vom brennenden Ende, die&#13;
in die Umgebungsluft gelangen, hätten eine höhere Konzentration als im direkt inhalierten Rauch. Schweden, wo mit Kampagnen gegen das Rauchen 1963 begonnen wurde, hat Entschädigungen für Gesundheitsschäden durch Passivrauchen bereits in&#13;
die Rechtsprechung aufgenommen.&#13;
&#13;
* *&#13;
&#13;
- 5 -&#13;
&#13;
�</text>
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              <text>&lt;strong&gt;1. Information&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Amerikanische Handelsmaßnahmen gegen Libyen&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Schreiben des Präsidenten an den Kongress -&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anordnung des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika über Maßnahmen gegen Libyen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pressekonferenz Präsident Reagans vom 7. Januar 1986&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Dokumentation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Reagan bekräftigt Unterstützung für das afghanische Volk&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Erklärung zum 6. Jahrestag der sowjetischen Invasion -&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Hintergrundmaterial&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Martin Luther King, Jr.: Sein Einfluss in der Welt&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Von Botschafter Horace G. Dawson, Jr. -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gadhaftis langes Register der Beteiligung am Terrorismus&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Von Joseph V. Reed, US-Botschafter bei den Vereinten Nationen -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Wissenschaft und Technik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Rauchen - das größte Gesundheitsrisiko am Arbeitsplatz&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Jahresbericht 1985 des Öffentlichen Gesundheitsdienstes der Vereinigten Staaten -&amp;nbsp;&lt;/em&gt;</text>
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