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                  <text>und
Dokumentation
United States Information Service
Embassy of the United States of America

19. Oktober 19ß3

42

INHALT

DOKUMENTATION
Burt:

Sowjets betreiben Angstkampagne im Westen

- Ansprache

des US-Unterstaatssekretärs in Oslo

HINTERGRUNDMATERIAL
Was die Grünen über Amerika nicht vergessen sollten
- Von James Reston -

INFORMATION
William Clark zum Innenminister nominiert
•

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- Von unserem Korrespondenten Alexander Sullivan Reagan ernennt Robert McFarlane zum neuen nationalen
Sicherheitsberater

i
WISSENSCHAFT UND TECHNIK
• •

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LASER-Therapie bai Gefäßerkrankungen

Um Übei/enduna von
Belegexemplaren
wird gebeten

Postfach 20 03 00 Tel.: 0228-339 2035
D 5300 Bonn 2
Telex: 8-85432

�I

Dokumentation
United States Information Service
Embassy of the United States of America

19. Oktober 1983

42

BURT: SOWJETS BETREIBEN ANGSTKAMPAGNE IM WESTEN
• Ansprache des US-Unterstaatssekretä'rs in Oslo -

OSLO - (AD) - Der Unterstaatssekretär für europäische Angelegenheiten
im amerikanischen Außenministerium, Richard Burt, wies in einer Rede vor Angehörigen des norwegischen Außenministeriums in Oslo am 11. Oktober darauf
hin, daß die Sowjets in der Frage der nuklearen Mittel Streckensysteme (INF)
eine "Angstkampagne

betreiben, die hauptsächlich auf die Einschüchterung

der öffentlichen Meinung im Westen abzielt."

Diese Kampagne solle selbst

gutwilligen Menschen suggerieren, eine Dislozierung von INF-Systemen durch
den Westen bedeute ein Ende der Entspannung,
Die Ausführungen des Unterstaatssekretärs haben folgenden Wortlaut:
Ich sollte vielleicht zunächst in allgemeineren Begriffen über das Verhältnis tischen Ost und West und das amerikanisch-sowjetische Verhältnis
sprechen, das heute in aller Munde ist. Wenn wir uns dem Ende des Jahres
1983 nähern, dann spitzen sich unsere Erörterungen zwangsläufig auf die Frage der nuklearen Mittel Streckensysteme (INF) und auf die Genfer Verhandlungen
zu, und ich bin gerne bereit, heute darüber zu sprechen.
Aber ich

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D 5300 Bonn 2
Telex: 8-85432

�Aber ich glaube, es ist manchmal wichtig, sich darüber klar zu werden,
daß die INF-Verhandlungen und das INF-Problem nicht das ganze Ost-West-Verhältnis ausmachen.
vergessen dürfen.

Es gibt andere Fragen, die wichtig sind und die wir nicht
Und es ist meiner Meinung nach sehr wichtig, daß wir, da

die Zeit nicht stehen bleibt und wir einen Dialog mit der Sowjetunion führen,
eine ausgewogene Tagesordnung haben und daß wir mit den Sowjets über eine
ganze Vielfalt unterschiedlicher Fragen sprechen.

Und das ist genau das, was

wir in der Reagan-Administration versuchen»
Ich weiß sehr gut, was die Sowjetunion in den letzten drei Jahren zu Leuten, die Moskau besuchen, oder in Seminaren, wo sowjetische Publizisten wie
Herr Arbatow die Gelegenheit haben, zu westlichen Zuhörern zu sprechen, über
die Reagan-Administration gesagt haben.

Die Sowjets pflegen zu sagen, daß

man mit der Reagan-Administration keinen Dialog führen könne; daß wir nicht
an Gesprächen interessiert seien.

Sie behaupten, wir seien an militärischer

Überlegenheit interessiert, und sie - die Sowjets - seien bereit, das Ende
der Reagan-Administration abzuwarten, bis in Washington eine Gruppe von Leuten am Ruder sei, mit denen man reden könne; die vernünftig seien - anders
als diese ganz und gar unvernünftigen Menschen, wie etwa ich.
Ich glaube, es wäre daher ganz nützlich, in wenigen Minuten das darzulegen, was wir in der Reagan-Administration getan haben, um einen Dialog
mit der Sowjetunion herzustellen, und auch einige der Probleme, auf die wir
gestoßen sind. Eine der Schwierigkeiten - und das ist eine strukturelle
Schwierigkeit des Gesprächs mit den Sowjets - ist die, daß die Sowjets normalerweise ihre eigene Tagesordnung haben für das, worüber sie reden wollen,
und häufig sind sie nicht bereit,über irgend etwas anderes zu sprechen.
Was diese Administration - die Reagan-Administration - schon sehr früh
in unseren Gesprächen mit den Sowjets versucht hat, und vor allem durch unsere Gespräche mit dem Außenminister - zuerst durch Außenminister Alexander
Haig und dann durch George Shultz mit Andrei Gromyko - war, nicht nur die
Fragen von Interesse für die Sowjets aufzugreifen - die meist bilateraler

�meist bilateraler Natur sind:

Wie etwa der Handel mit moderner Technologie

und Getreide, den die Sowjetunion für ihre eigenen Zwecke nutzen kann, gefördert werden könnte - oder Rüstungskontrolle.

Wir versuchten vielmehr, über

regionale Probleme zu sprechen, die uns angehen.

Wir wollten über Afghanistan

sprechen, und warum es notwendig ist, daß die Sowjetunion dort eine Streitmacht von 100 000 sowjetischen Soldaten hält. Wir wollten über das südliche
Afrika sprechen.

Wir wollten fragen, warum die Sowjetunion einer Lösung der

Namibia-Frage im Wege steht, die dem Lande die Unabhängigkeit geben und zum
Abzug der kubanischen Truppen aus Angola führen würde.
über Mittelamerika sprechen.

Und wir wollten auch

Wir waren bereit, unsere Politik dort darzule-

gen, aber wir wollten wissen, warum die sowjetischen Waffenlieferungen an
Kuba um 200 Prozent gestiegen sind und wie das mit dem angeblichen sowjetischen
Wunsch nach Stabilität in Mittelamerika und in der Karibik vereinbar sei.
Wir wollten also auch über regionale Probleme sprechen, weil, wenn man
auf die Erfahrungen der letzten 15 Jahre zurückblickt - eine Periode, die wir
gerne als Entspannung bezeichnen - dies, ganz offen gesagt, eine Periode war,
in der Abkommen erreicht wurden.
Bei vielen Gelegenheiten gab es die regionale Aktivität der Sowjets die Darstellung sowjetischer Militärmacht, entweder durch Stellvertreter
wie die Kubaner

oder direkt durch eigene Streitkräfte oder durch Freunde

und Verbündete wie Vietnam in Südostasien.

Das hat eine Reaktion hervorge-

rufen - eine innenpolitische Reaktion in den Vereinigten Staaten.

Und das

erschwerte es uns, Unterstützung für andere Gebiete der Konsultation - außerhalb der Rüstungskontrolle - zu finden.

Und wir waren auch daran interes-

siert - das wird manchmal vergessen -, über die Menschenrechte zu sprechen.
Es ist für westliche Demokratien, wie ich meine, wohl sehr schwer, die systematische Verletzung der Menschenrechte in der Sowjetunion einfach zu übersehen.

Das heißt keineswegs, daß wir die Legitimität der Sowjets in Frage

stellten, und es bedeutet auch nicht, daß wir das politische System in der
Sowjetunion stürzen wollen.

Aber es ist schwer, die Tatsache zu ignorieren,

daß ein Land, das die Schlußakte von Helsinki unterzeichnet hat, dann die

- 3 -

�dann die Menschen ins Gefängnis wirft, die die Einhaltung dieser Übereinkommen in der Sowjetunion überwachen wollen.

Es ist schwer, zu ignorieren,

daß Mitglieder der sowjetischen Friedensbewegung in psychiatrische Kliniken
gesperrt werden.

In den Vereinigten Staaten gibt es auf jeden Fall Leute,

die an der Menschenrechtssituation in der Sowjetunion interessiert sind, und
über diese Dinge müssen wir mit den Sowjets sprechen.
So wichtig die Rüstungskontrolle also ist - und sie ist sehr wichtig -,
so wollte ich Ihnen doch zu Beginn klarmachen, daß wir in unserem Dialog mit
der Sowjetunion über mehr sprechen müssen als Rüstungskontrolle. Und wenn
wir einen echten Dialog aufrechterhalten wollen - einen Dialog, in dem wir
Fortschritte erzielen können -, dann müssen wir auch diese anderen Fragen anschneiden und erörtern. Das ist genau das, was wir während der letzten zwei
Jahre getan haben. Während des letzten Jahres gab es schließlich Anzeichen,
daß ein gewisser Fortschritt einsetzen würde. Sie kennen sicherlich die Tatsache, daß die Gruppe der Pentecostalisten, die sich mehrere Jahre lang im
Untergeschoß der amerikanischen Botschaft aufhielt, im letzten Jahr freigegeben wurde und die Sowjetunion verlassen durfte. Das war ein positives Zeichen.
Sie kennen sicherlich die Tatsache, daß wir eine schwierige Lage anpackten
und mit der Sowjetunion über ein neues Getreideabkommen verhandelten. Und das,
so meine ich, ging auf die sowjetischen Anliegen auf dem Gebiet der Wirtschaft
und des Handels ein. Aber um ganz frei und offen zu Ihnen zu sein, während
der letzten drei Monate etwa ist alles sehr viel schwieriger geworden. Zum
Teil hat das, dessen bin ich sicher, mit dem Zwischenfall mit dem koreanischen
Linienflugzeug zu tun, der nicht nur in den Vereinigten Staaten und in anderen
Ländern eine starke innenpolitische Reaktion hervorrief, sondern auch die
Sowjets offensichtlich in die Defensive versetzte. Sie scheinen jetzt eine
sehr negative Einstellung gegenüber den Besorgnissen der öffentlichen Meinung
der Welt eingenommen zu haben. Sie weigern sich nicht nur, sich für diese
Aktion zu entschuldigen, sondern sie würden, wie der sowjetische Außenminister
auf der Abschlußsitzung der KSZE-Folgekonferenz in Madrid in seiner Ansprache
erklärte, es wieder tun, wenn wieder die gleichen Umstände einträten.

Aber natürlich

�Aber natürlich hat nach meiner Ansicht die gegenwärtige sowjetische
Haltung auch wesentlich mit INF zu tun.

Und hier, so meine ich, müssen wir

sorgfältig überlegen, wie wir das sowjetische Verhalten einschätzen und beurteilen wollen.

Ich bin der festen Überzeugung, daß die Sowjetunion eine

Angstkampagne betreibt, die hauptsächlich auf die Einschüchterung der öffentlichen Meinung im Westen abzielt.

Und diese Angstkampagne bezweckt nichts

anderes, als die Menschen im Westen - ehrliche und gutwillige Menschen im
Westen - davon zu überzeugen, daß die Dislozierung von INF-Systemen durch
den Westen das Ende der Entspannung bedeute; daß es den Beginn einer neuen
Periode der Krise und Konfrontation in den Ost-West-Beziehungen bedeute.
Das ist der Hauptzweck dieser Angstkampagne gegen die Dislozierung.
Welche Formen hat diese Angstkampagne angenommen?

Die Sowjets haben

gedroht, daß sie vor oder während der Dislozierung den Verhandlungstisch
verlassen könnten.

Das ist meiner Meinung nach eine merkwürdige Drohung.

Es ist eine merkwürdige Drohung, denn die Vereinigten Staaten haben über
zwei Jahre lang - mit Unterstützung ihrer Verbündeten - unter dem ständigen
drohenden Schatten der Dislozierung der SS-20 verhandelt.

Während der Ver-

handlungen wurde jede Woche durchschnittlich eine neue SS-20 aufgestellt.
Wir haben jedoch niemals angedroht, den Verhandlungstisch zu verlassen.

Es

ist also zumindest ungewöhnlich, daß die Sowjetunion mit einiger Glaubwürdigkeit vorbringen könnte, daß sie den Verhandlungstisch verlassen würde,
wenn die Vereinigten Staaten mit der Dislozierung beginnen würden.
Bedeutet das, daß die Sowjets ihn nicht verlassen werden?

Ich weiß

es nicht. Aber ich bin der Überzeugung, daß sie, wenn sie sich entschließen
sollten, den Verhandlungstisch zu verlassen, wieder zurückkehren werden.
Wir unsererseits - seitens des Bündnisses - sind bereit

weiterzuverhandeln.

Wir haben in gutem Glauben verhandelt, während die Zahl der SS-20 sich mehr
als verdoppelte.

Wir werden weiterhin verhandeln, in der Hoffnung, daß wir

ein Abkommen erreichen, ehe die Dislozierungen beginnen - und auch wenn sie beginnen, werden wir weiterhin verhandeln.
als er im Juni in Norwegen war:

Wie Vizepräsident Bush gesagt hat,

"Was wir einbringen, kann auch herauskommen."

Mit anderen Worten, wir wären absolut bereit, ein Abkommen auszuhandeln, das
- 5 -

�auszuhandeln, das nachher den Abzug von INF-Systemen vorsieht, falls die Dislozierung notwendig wird.
Aber die sowjetische Angstkampagne hat nicht nur die Form der Androhung
angenommen, den Verhandlungstisch zu verlassen.

Sie hat auch die Form ange-

nommen, anzudrohen oder anzudeuten, daß Gegendislozierungen vorgenommen werden
könnten.

Der erste Punkt, der zu Gegendislozierungen anzumerken wäre, ist

der, daß sie völlig unnötig sind.

Die Sowjetunion hat bereits überrüstet.

Die Sowjetunion besitzt bereits Tausende nuklearer Gefechtsköpfe, die sie gegen Ziele in Europa einsetzen kann.

Und, offen gesagt, eines der verwir-

rendsten Dinge für uns ist die Frage, warum die Sowjetunion dieser Überfülle
an militärischer Kapazität braucht?
Ich halte es für wichtig, auf einige wenige wesentliche Tatsachen hinzuweisen. Erstens, es ist keineswegs so, daß die Sowjetunion mit der Modernisierung oder Dislozierung von Kurzstreckensystemen in Osteuropa beginnen könnte, wenn der Westen disloziert. Sie hat nämlich bereits damit begonnen. Die
Sowjetunion hat seit Jahren Kernwaffen mit kürzerer Reichweite in Osteuropa
stationiert. Die Sowjets haben Kernwaffen in Osteuropa gelagert. Und sie
haben bereits damit begonnen, sie durch neuere Systeme, wie die SS-21, zu
ersetzen. Man kann also nur sehr schwer argumentieren, die Sowjets würden
etwas anderes tun, als sie es ohnehin bereits tun, wenn die Vereinigten Staaten mit der Dislozierung beginnen. Das Problem, vor dem die Sowjetunion
steht, ist, daß die Androhung von Gegendislozierungen an Glaubwürdigkeit verlieren könnte, weil sie auf militärischem Felde ohnehin bereits so viel tut.
Es ist einigermaßen schwer, ein Gebiet zu finden, auf dem die Sowjets nicht
bereits etwas unternehmen.
Ich glaube nicht, daß die Welt ein gefährlicherer Ort sein wird, wenn
die Vereinigten Staaten gezwungen wären, Ende dieses Jahres mit der INF-Dislozierung zu beginnen. Ich bin überzeugt, daß wir ein INF-Abkommen erreichen
werden. Wir hoffen, daß wir es vor Beginn der Dislozierung erreichen. Und
wenn nicht, dann sollten wir uns bemühen, nach Beginn der Dislozierungen zu

- 6 -

�Dislozierungen zu einem Abkommen zu gelangen.

Ich bin überzeugt, daß die

Sowjets, wenn wir im Bündnis eine feste kollektive Haltung bewahren, wenn
wir ruhig und fest auftreten, schließlich nach Genf kommen und bereit sein
werden, ernsthaft zu verhandeln aus der Einsicht heraus, daß dort der Ort
ist, um das Problem der Rüstungskontrolle in Europa anzupacken.

+ + + + +

- 7 -

�19. Oktober 1983

WAS DIE GRÜNEN ÜBER AMERIKA NICHT VERGESSEN SOLLTEN
- Von James Reston -

Übersetzung eines Artikels aus
"The New York Times"
Copyright 1983 The New York Times
Company.

WASHINGTON - (AD) - Amerika und die Bundesrepublik haben keine leichten
Tage

vor sich - und dazu gehören zwei wichtige Themen:
Für die kommende Woche plant die Führung der westdeutschen "Friedensbe-

wegung", bis zu zwei Millionen Menschen auf die Straßen zu bringen, um gegen
die Stationierung amerikanischer Marschflugkörper und PERSHING II-Atomraketen
in ihrem Land zu protestieren.
Und am 21. November wird der Bundestag darüber abstimmen, ob er diese
Anstrengungen zur Herstellung eines Gleichgewichts atomarer Macht in Europa
billigen oder zurückweisen soll.
Bundespräsident Carstens war in Washington und sagte zu allen, man solle
sich nur keine Sorgen machen.

Er sprach vor beiden Häusern des Kongresses,

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Telex: 8-85432

�des Kongresses, traf sich während eines Frühstücks im Watergate-Hotel mit
der Presse und ludt zu einem vollendeten Diner ein, für das Wild und andere
Delikatessen aus der Bundesrepublik eingeflogen wurden; auch Vizepräsident
Bush nahm teil.
Die Presse machte sich weder Sorgen, noch schenkte sie dem allem überhaupt viel Aufmerksamkeit.

Nicht so das Weiße Haus und Larry Eagleburger im

Außenministerium, der sich hier schon seit Jahren als Katastrophenbewältiger
betätigt.
Bitten aus Bonn und von anderen Regierungen entsprechend, erweiterte
Präsident Reagan zum drittenmal seine Vorschläge für einen Nuklearkompromiß
mit den Sowjets in Genf - obgleich es bislang aus Moskau dafür nichts weiter
als ein "Njet" gab.

Und auch die Führung der westdeutschen "Friedensbewegung"

hatte keinerlei Anerkennung dafür übrig, daß Präsident Reagan diesen Versuch
unternahm und dafür noch nicht einmal das leiseste Echo von Jurij Andropow
erhielt.
Man würde gerne wissen, ob die Grünen in der Bundesrepublik etwas von
den amerikanischen Bemühungen wissen, die Kernwaffen zu kontrollieren oder
wenn möglich sogar abzuschaffen- Sie sollten sich darüber informieren und
einmal über die geographische Lage Washingtons nachdenken. In dieser Stadt
gibt es zwei Anhöhen, nicht nur eine: die politische - das ist der Kapitolhügel - und auch eine geistige, beherrscht von der "Washington Cathedra!".
Und vergangenen Sonntag wurde dort, wie üblich, für den Frieden gebetet,
Mr. Bush selbst auf der Kanzel: für die Nationen dieser Welt, für ihre
Völker und ihre Führungen, dafür, daß Gerechtigkeit und wahrer Friede zwischen ihnen erwachsen möge, daß Nachsicht und Geduld sich unter ihnen breitmache - Erhöre uns, 0 Herr!
Die Grünen brauchen uns in Amerika keine Lektion über Frieden, Barmherzigkeit und Versöhnung zu erteilen.
In uns

- 2 -

�In uns allen steckt ein kleiner "Grüner". Aber Amerika hat den MarshallPlan zum Wiederaufbau Europas nicht verabschiedet und hat nicht 300 000 seiner
Soldaten schon seit zwei Generationen zwischen der Nordsee und der Elbe stationiert, um sich sagen zu lassen, daß sie irgendwie nicht unsere gemeinsame
Zivilisation verteidigen würden, sondern eine Gefahr für den Frieden wären.
Sollte Amerika je zu der Überzeugung gelangen, dies sei die Einstellung
Europas - daß Europa zwar amerikanische Truppen wolle, aber nicht bereit sei,
ihnen die Waffen zu geben, um sich und ihre Verbündeten zu verteidigen -,
dann würde Amerika sicher nicht damit einverstanden sein, seine Truppen dort
als Geiseln einer überlegenen sowjetischen Raketenmacht zu belassen.
Dieser Punkt muß gegenüber den Freunden Amerikas in der westdeutschen
Friedensbewegung vorgebracht werden. Zweimal, 1914 und 1939, hat Europa uns
erklärt, daß die Weltkriege hätten verhindert werden können, wenn Amerika
sich nur rechtzeitig für die Verteidigung der westlichen Zivilisation engagiert hätte.
Nun, nachdem wir uns verpflichtet haben, erklärt man Amerika - zumindest viele Leute in Europa tun das -, daß es bei dem gegenwärtigen Konflikt
nicht um die Verteidigung der Zivilisation oder einer Lebensphilosophie
geht, sondern lediglich um den Machtkampf zwischen zwei schwerfälligen Giganten.
Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die Vereinigten
Staaten sind kein imperialistisches Land. Wenn überhaupt, dann sehnen sie
sich - wie die Grünen in Westdeutschland - nach Isolation und nach der nicht
erreichbaren Traumwelt eines perfekten Friedens.
Jedes Land träumt den Traum einer perfekten Sicherheit.

Ohne Zweifel er-

träumt Westdeutschland den Tag, da die geteilte Nation wiedervereint sein wird.
Wenn Amerika am Mississippi geteilt wäre, mit einer feindseligen Macht am
westlichen Ufer, dann würde es nicht schlafen, bis es wiedervereint wäre.

- 3 -

Wir verstehen

�Wir verstehen die Träume der Grünen, aber es gibt keine perfekte Sicher
heit.

Es gibt nur das ständige Bemühen - mit Freunden auf unserer Seite,

wobei wir unser Bestes tun und zu begreifen suchen, wohin es geht und wer
zu uns steht.
Als wir Bundespräsident Carstens und seinen Mitarbeitern zuhörten,
hatten wir das Gefühl - wie das schon bei Bundeskanzler Kohl und Bundeskanzler Schmidt vor ihm der Fall war -, daß sie den tragischen Bürgerkrieg
des Westens in den letzten beiden Weltkriegen verstanden haben und entschlossen sind, nicht nur ihr Land, sondern auch unsere gemeinsame Zivilisation zu verteidigen.
Aber irgendwie sind sie sich auch darüber im klaren, daß die vielleicht intelligentesten und idealistischsten Mitglieder unserer Gesellschaften - in der Bundesrepublik wie in den Vereinigten Staaten - in der
Auseinandersetzung um die nukleare Bedrohung keine andere als eine ideale
Lösung tolerieren können.
Man hat Verständnis.

Aber die Demonstrationen und die Entscheidung

des Bundestages werden uns viel darüber sagen, ob das Bündnis Bestand haben
kann.

Oder ob - sollte dies nicht der Fall sein - die isolationistischen

Impulse in Amerika, die unter der Oberfläche schwelen, die westliche Welt
erneut teilen werden.

+ + + + +

- 4 -

�19. Oktober 1983

42

WILLIAM CLARK ZUM INNENMINISTER NOMINIERT
Von unserem Korrespondenten Alexander Sullivan

WASHINGTON - (AD) - Präsident Reagan nominierte am 13. Oktober 1983
seinen Berater für nationale Sicherheit, William Clark, zum neuen Innenminister.
Diese Ankündigung war für Washington und für fast das gesamte Weiße
Haus eine Überraschung.

Sollte Clark vom Senat bestätigt werden, würde er

James Watt in dessen Eigenschaft als Verantwortlicher unter anderem für die
Nationalparks, Naturschutzgebiete und die Entwicklung der Energiequellen vor
den Küsten Amerikas nachfolgen.
Clark, kalifornischer Rancher und früher Richter am Kassationsgericht
von Kalifornien, diente als Berater des Präsidenten für Fragen der nationalen Sicherheit

und Direktor des Nationalen Sicherheitsrates und war vor-

her Stellvertretender Außenminister.
Der Präsident

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�Der Präsident gab seine Absicht zur Nominierung Clarks zum Innenminister selbst bekannt, um zu verhindern, daß dies erst, wie in Washington
nicht selten der Fall, über die Bürokratie "durchsickert".
Der Stellvertretende Pressesprecher des Weißen Hauses, Larry Speakes,
wies Presseberichte zurück, wonach eine Kluft zwischen Clark und Außenminister Shultz bei der Entscheidung des Präsidenten eine Rolle gespielt habe.
Entschieden sei auch noch nicht, wer die Stelle Clarks einnehmen werde;
Clark werde in seiner derzeitigen Funktion ohnehin noch tätig sein, bis er
vom Senat als Innenminister bestätigt werde.
Speakes erklärte, Clark sei vor zwei Jahren nach dem Rücktritt von
Richard Allen als Berater für nationale Sicherheit "in einer kritischen
Zeit an eine wichtige Stelle getreten".

Damals habe Reagan eine Reorgani-

sation der Arbeitsweise des Sicherheitsrates gewünscht.

Zwei Jahre später

habe Clark nunmehr den Eindruck, "die Richtung des Apparates des Nationalen
Sicherheitsrates ist nunmehr die vom Präsidenten gewünschte."
Präsident Reagan erklärte, er habe Clark zum Innenminister vorgeschlagen, da er ihn seit langem kenne, sie zusammen im Dienste des Bundesstaates
Kalifornien gestanden hätten und Clark als Rancher aus dem Westen mit den
Problemen des Innenministeriums vertraut sei und mit solchen auch fertigwerden könne.

+ + + + +

�19. Oktober 1983

42

REAGAN ERNENNT ROBERT MCFARLANE ZUM NEUEN NATIONALEN SICHERHEITSBERATER

WASHINGTON - (AD) - Präsident Reagan hat am 17. Oktober 1983 den bisherigen amerikanischen Sonderbeauftragten für den Nahen Osten, Botschafter Robert
McFarlane, zu seinem neuen Berater für Fragen der nationalen Sicherheit ernannt.

McFarlane tritt die Nachfolge von William Clark an, der in der vori-

gen Woche zum neuen Innenminister der USA berufen worden war.
McFarlane war schon unter drei amerikanischen Präsidenten im Weißen Haus
mit Sicherheitsfragen betraut. Bevor ihm Präsident Reagan im Juli dieses
Jahres die schwierige Aufgabe eines Sonderbeauftragten für den Nahen Osten
übertrug, war er seit Januar 1982 Stellvertreter von Sicherheitsberater Clark.
Bei der Bekanntgabe der Ernennung sagte Präsident Reagan vor Pressevertretern, er halte McFarlane in "idealer Weise" für den neuen Posten qualifiziert. Der amerikanische Präsident würdigte die Verdienste seines neuen
Sicherheitsberaters und betonte, McFarlane habe "sein äußerstes Vertrauen
und seine Achtung" gewonnen. Er bringe für sein neues Amt "einen reichen
Schatz an Erfahrung und Können" mit sich. Reagan sagte, er habe mit McFarlane
einen Mann gefunden, der mehr als nur Erfahrung einbringe. Er habe für den
zu besetzenden Posten eine Persönlichkeit gesucht von "kühnem Urteilsvermögen

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Telex: 8-85432

�"kühnem Urteilsvermögen

- jemanden, der die Aufgaben des Nationalen Sicher-

heitsrates in wirksamer Weise lösen kann.

Er (McFarlane) teilt meine Ansich-

ten hinsichtlich der Notwendigkeit eines starken Amerikas und einer wirksamen
überparteilichen Außenpolitik, die sich auf Frieden durch Stärke gründet."
Der neue Sicherheitsberater dankte Präsident Reagan für das ihm ausgesprochene Vertrauen.

Er sagte, er werde alles tun, um die Ziele Reagans hin-

sichtlich der nationalen Sicherheit der USA verwirklichen zu helfen.

Er sei

der festen Überzeugung, daß Präsident Reagan "uns auf einen Kurs gebracht hat,
der beweisen wird, daß...

der Westen seine Interessen klar definieren, sie

verteidigen und aufzeigen kann, daß Freiheit, Demokratie und freies Unternehmertum die Hoffnung der Zukunft sind."
McFarlane hat Konteradmiral John Poindexter zu seinem Stellvertreter
als Direktor des Sicherheitsstabes ernannt.

Die Verbindung zwischen den bei-

den geht auf die Zeit zurück, als sie vor 25 Jahren die amerikanische Marineakademie besuchten.

Konteradmiral Poindexter hatte auch schon Clark in dessen

Eigenschaft als Sicherheitschef beraten.

Ein Verfechter der "Teamarbeit"
Der neue Sicherheitsberater gilt als ein Verfechter der "Teamarbeit".
Er bewies dies, als er in den vergangenen Monaten unermüdlich daran arbeitete,
die im Nahen Osten engagierten Parteien zu einer friedlichen Lösung des LibanonKonfliktes zu bewegen. Er legte dabei die Fähigkeit an den Tag, diese Parteien
zu einer Zusammenarbeit zu bringen und sich über eine relativ akzeptierbare
Waffenruhe zu einigen.
McFarlane ist 46 Jahre alt und gilt als ruhig und besonnen. Er hat im
amerikanischen Marinekorps gedient, war Oberstleutnant, absolvierte die amerikanische Marineakademie und studierte internationale Beziehungen in Genf.
Bevor er dem Stab des Nationalen Sicherheitsrates unter Kissinger im Jahr 1973

- 2 -

�im Jahr 1973 beitrat, war er als Berater des Weißen Hauses für juristische
Fragen tätig.

1977 und 1978 führte er an der National Defense University in

Washington Forschungsaufgaben durch und gehörte dann dem Stab des Militärausschusses des amerikanischen Senats an.

Im Januar 1981, als Präsident Reagan

sein Amt übernahm, wurde McFarlane Rechtsberater des amerikanischen Außenministeriums.

In dieser Eigenschaft lernte er William Clark kennen, der da-

mals Stellvertretender Außenminister war.
In Washington ist man überzeugt, daß McFarlane aufgrund seiner Erfahrung unverzüglich den vielfältigen Bereich der nationalen Sicherheitsfragen
in den Griff bekommen wird, einschließlich des Nahen Ostens und des Problems
der amerikanisch-sowjetischen Beziehungen.

+ + + + +

- 3

�19. Oktober 1983

42

LASER-THERAPIE BEI GEFÄSSERKRANKUNGEN

- (AD) - Als "verheißungsvoll" bezeichnen Kardiologen des Klinikums der
Stanford-Universität (Stanford, Kalifornien) erste Ergebnisse der Anwendung
von LASER-Strahlen zur Behandlung bestimmter Erkrankungen des Gefäßsystems.
Seit März 1983 führen sie erste klinische Versuche durch, um mit einem von
ihnen als LASER-Angioplastie bezeichneten Verfahren bei Patienten blockierte
Blutgefäße im Bein wieder durchgängig zu machen. Dr. Robert Ginsburg, Assistenzprofessor für Medizin an der kardiologischen Abteilung, gab bekannt,
daß der erste wissenschaftliche Bericht über Durchführung und Ergebnisse des
Verfahrens in Kürze veröffentlicht werde. Er ist von Dr. Ginsburg, Dr. Diana
Guthaner, Dr. R. Scott Mitchell und Dr. Norman Shumway verfaßt.
Die Autoren beschreiben u.a. den Fall eines 62jährigen Patienten, bei
dem chirurgische Eingriffe zur Behandlung der schweren Durchblutungsstörungen im linken Bein infolge von verbreiteten Cholesterinablagerungen versagt
hatte und weitere Operationen nicht möglich gewesen seien.

Vor der nun

drohenden Amputation versuchten die Ärzte, mit Hilfe der LASER-Angioplastie
vielleicht doch noch die Durchblutung zu verbessern.

Es gelang.

"Dies ist

die einzige Patientengruppe, bei der wir das Verfahren gegenwärtig anwenden",

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�gegenwärtig anwenden", sagt Ginsburg.

Krämpfe und Schmerzen im Bein berei-

teten solchen Patienten große Beschwerden.

Mit der LASER-Angioplastie biete

sich jetzt eine Methode, "dem Patienten eine gewisse Erleichterung zu bringen, ohne daß er ein besonderes Risiko eingehen muß". Starkes Rauchen und
Diabetes seien zwei der häufigsten Ursachen für solche schweren Durchblutungsstörungen.

Der an die Stanford-Klinik überwiesene Patient war, wie Prof.

Ginsburg berichtet, voll darüber informiert worden, daß das Verfahren noch
nicht routinemäßig angewandt, sondern erst klinisch erprobt werde.
Einen Tag nach der Behandlung konnte er nach Hause entlassen werden und
benötigte nur noch Aspirin als Medikament.
hatten befriedigende Ergebnisse:

Bisherige Kontroll Untersuchungen

Der sog. Ruheschmerz und nächtliche Schmer-

zen waren nicht mehr aufgetreten, allerdings kam es.nach längerem Gehen (über
ca. 250 bis 300 m) zu einer gewissen Ermüdung des Beines. Ginsburg verweist
darauf, daß noch sehr viel mehr grundlegende und klinische Daten erforderlich
seien, ehe man das Verfahren allgemein einführen und routinemäßig anwenden
könne.
Es stelle

eine Ergänzung zur Bypass-Operation und zum Ballonkatheder

dar, der bereits weite Verbreitung gefunden habe, um Blutgefäße wieder besser
durchgängig zu machen und Ablagerungen in ihrer Höhe zu verringern oder in
ihrer Form zu verändern, erklärte Ginsburg.

Im Gegensatz dazu werde die Ab-

lagerung unter der Einwirkung von LASER-Energie aufgelöst,

"LASER-Angioplastie

ist nicht dafür gedacht, die anderen Verfahren zu ersetzen, sondern die Wahlmöglichkeiten im Einzelfall zu vergrößern und damit allgemein die Erfolgsaussichten einer Behandlung zu verbessern".
Für November ist ein internationales Symposium über "Neuerungen in der
Behandlung von Herz- und Gefäßkrankheiten" vorgesehen, das Prof. Ginsburg
leiten wird. Dabei wird der Einsatz von LASER-Energie sowohl zur Beseitigung
von Ablagerungen als auch zur Koagulation behandelt, um beispielsweise den
Austritt von Blut aus undichten Gefäßen zu stoppen. Damit wurde neben der
Anwendung bei bestimmten Augenkrankheiten, Magen- und Darmerkrankungen, Ohren-

�Darmerkrankungen, Ohren- und Kehl köpferkrankungen, in der Dermatologie, Gynäkologie, Neurochirurgie und sogar Onkologie (Geschwulstbehandlung) ein weiteres Gebiet für LASER in der Medizin eröffnet, allerdings noch nicht erschlossen.
Welche LASER-Art, welches Energieniveau, welche Wellenlänge und welches
leitende Material jeweils verwendet werden, hängt von den Erfordernissen der
Behandlung ab.

Die Kardiologen entschlossen sich für den Argon-LASER auf-

grund der guten Absorption der Substanz durch rotes Pigment wie z. B. Hämoglobin, die relativ einfache Leitbarkeit durch winzige Glasfasern und die Verfügbarkeit der Instrumente auf dem Markt.

Die Fasern werden durch einen Kathe-

der unter Röntgenkontrolle zur Blockierungsstelle geführt, was man am StanfordKlinikum für vorteilhafter als jene Methoden hält, mit deren Entwicklung sich
Forscherteams an anderen amerikanischen Instituten befassen.

Zu den Vorteilen

der LASER-Anwendung zähle, wie Ginsburg erklärte, die Möglichkeit, Menge und
Richtung der zur Behandlung eingesetzten Energie exakt zu steuern, chirurgische Eingriffe zu vermeiden und relativ unzugängliche Partien im menschlichen Körper zu erreichen.

Zur Absicherung gegen eine unbeabsichtigte Ver-

letzung der Gefäßwand (bzw. eine Perforation) verwendeten Ginsburg und Mitarbeiter bei ihren klinischen Versuchen bisher einen mit einem Ballon ausgerüsteten Katheter, damit im Fall einer Perforation der Gefäßwand die Leckstelle mit dem Ballon vorübergehend abgedichtet werden kann.
Ober die längerfristigen Auswirkungen von LASER-Energie auf Gefäßwandungen und atherosklerotische Läsionen wisse man jedoch, wie Ginsburg betont,
noch sehr wenig.

Auch habe man noch nicht das ideale System zur Abgabe der

Energie am Schadensort gefunden - insbesondere bei sehr kleinen oder stark
gewundenen Arterien.

Sobald diese Probleme gelöst seien, könne man daran

gehen, das Verfahren zur Korrektur bestimmter Herzdefekte bei Babies und bei
Unregelmäßigkeiten des Herzschlages bei Erwachsenen anzuwenden.

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