<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<item xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" itemId="1718" public="1" featured="0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://www.amerikahaus-archiv.de/items/show/1718?output=omeka-xml" accessDate="2026-11-04T01:46:36+00:00">
  <fileContainer>
    <file fileId="1729">
      <src>https://www.amerikahaus-archiv.de/files/original/6a336423eb01da99a0ec5b59b897eae7.pdf</src>
      <authentication>27d687a77a600db2fdd2eabea05741d0</authentication>
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="4">
          <name>PDF Text</name>
          <description/>
          <elementContainer>
            <element elementId="52">
              <name>Text</name>
              <description/>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8788">
                  <text>f»j

T»1j

BfSTI

Information
%ind
Dokumentation
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

19. November 1980

51

INHALT

INFORMATION
Fachgruppen für die Regierungsü'bernahme gebildet
- Reagan ernennt weitere Mitarbeiter für die Übergangszeit

DOKUMENTATION
Erklärung des amerikanischen Chefdelegierten _i_n Madrid
- Griffin B. Bell legt amerikanische Haltung zur
KSZE-Folgekonferenz dar -

WISSENSCHAFT UND TECHNIK
Saturnsystem - Eine Welt voller Rätsel
- Unerklärliche Strukturen - Kleinmonde als "Ordnungshüter1
für Ringmaterie? -

Um Übcr/cndung von
Belegexemplaren wird
gebeten

Postfach 20 0 3 0 0
D 5 3 0 0 Bonn 2

Tel: 0228-89 32 40
Telex: 08-85432

�31

i

Information
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

19. November 1980

51

FACHGRUPPEN FÜR DIE REGIERUNGSÜBERNAHME GEBILDET
Reagan ernennt weitere Mitarbeiter für die Übergangszeit -

WASHINGTON - (AD) - Die für die Regierungsübernahme eingesetzte Arbeitsgruppe des neugewählten amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan hat die Bildung von fünf Fachgruppen bekanntgegeben, die jeweils für eine Reihe sachlich
in einem Zusammenhang stehender Ministerien und Behörden zuständig sind.
Die fünf Bereiche sind: Nationale Sicherheit, Ressourcen und Entwicklung, Soziales, Wirtschaft sowie Recht und Verwaltung. Eine Sondereinheit
der Übergangsmannschaft wird die Berichte der Gruppen entgegennehmen und auswerten. Die einzige Stelle, die vom designierten Präsidenten ermächtigt worden ist, in der Übergangszeit für den Regierungswechsel verantwortlich zu
zeichnen,ist das "Office of Executive Branch Management" - Amt für die Verwaltung der Exekutive. Dies teilte das Amt des Pressesekretärs Reagans am 12,
November 1980 auf der ersten Pressekonferenz im neubezogenen Übergangshauptquartier mit.

Nationale

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 0228-89 32 40
Telex: 08-85432

�Nationale Sicherheit
Für den Bereich "Nationale Sicherheit" ist Dr. David M. Abshire zuständig.

Dieser Bereich umfaßt das Außenministerium, das Verteidigungsministerium,

das Zentralamt für Nachrichten und Abwehr (CIA), die Behörde für Internationale Entwicklungszusammenarbeit, das Amt für Rüstungskontrolle, das Amt für
Internationale Kommunikation (USICA), die Verwaltung für Kriegsteilnehmer, die
Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Weltbank), die Gesellschaft für Privatinvestitionen in Übersee, die Kommission für die Regelung
ausländischer Ansprüche sowie der Ausschuß für Internationale Rundfunk- und
Fernsehsendungen.
Dr. Abshire, 54, ist Leiter des Zentrums für Strategische und Internationale Studienan der Georgetown-Universität, das er selbst 1962 mitgegründet
hat. Er ist ein bekannter Publizist, der noch heute an der von ihm gegründeten Zeitschrift "Washington Quarterly" mitarbeitet und drei Bücher veröffentlicht hat.
Von 1970 - 73 war Dr. Abshire Unterstaatssekretär im amerikanischen
Außenministerium; er ist Mitglied der Kongreßkommission für die Organisation
der Regierung auf dem Gebiet der Außenpolitik und war der erste Vorsitzende
des Ausschusses für Internationale Rundfunk- und Fernsehsendungen.
Dr. Abshire stammt aus Chattanooga, Tennessee; er hat die Amerikanische
Militärakademie absolviert und an der Georgetown-Universität zum Dr. phil.
promoviert.

Ressourcen und Entwicklung
Für den Bereich "Ressourcen und Entwicklung" wurde Richard Fairbanks eingesetzt.

Dieser Bereich umfaßt das Landwirtschaftsministerium, das Energie-

ministerium, die Energie-Aufsichtskommission, das Innenministerium, die Umweltschutzbehörde, die Nuklear-Aufsichtskommission, das AIaska-Erdgas-Transport- 2 -

§

�Transportsystem, die Warenhandelskommission, die Landwirtschaftskreditbehörde,
die Tennesseetal-Behörde (TVA), die Gesellschaft für künstliche Brennstoffe,
das Büro für die Verhandlungen über den Status von Mikronesien und das Bundesamt für Luft- und Raumfahrt (NASA).
Richard Fairbanks, 39, stammt aus Indianapolis, Indiana, und hat mit Auszeichnung seine Studien an der juristischen Fakultät der Columbia-Universität
und an der Yale-Universitä't abgeschlossen.
Er ist Partner der Washingtoner Rechtsanwaltsfirma Beveridge, Fairbanks
und Diamond.

Drei Jahre lang gehörte er dem Innenpolitischen Beirat des

Weißen Hauses an, wo er für Bodenschätze, Energie und Umwelt zuständig war.
Fairbanks arbeitete ferner für das Bundesamt für Umweltschutz und gehörte dem
Bürgerbeirat Präsident Fords für Umweltqualität an.

Soziales
Für den Bereich "Soziales" wurde Elizabeth Hanford Dole berufen. Dieser
Bereich umfaßt das Erziehungsministerium, das Ministerium für Gesundheit und
Sozialwesen, das Ministerium für Wohnungsbau und städtische Entwicklung, das
Gremium "Action", die Verwaltung für Gemeindeangelegenheiten, den Bundesrat
für ältere Menschen, die Verwaltung der Nationalen Kreditunion.
Elizabeth Hanford Dole, 44, ist mit Senator Robert Dole aus Kansas, Vizepräsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei im Jahr 1976, verheiratet.
Sie war Vorsitzende der Vereinigung der Wähler für Reagan-Bush und aktiv am
Wahl kämpf beteiligt.

Von 1973 bis 1979 gehörte sie der Bundeshandelskommission

an,und von 1969 bis 1973 war sie Stellvertretende Sonderberaterin des Präsidenten für Verbraucherangelegenheiten.

Sie besitzt den akademischen Grad eines

Bachelor of Arts der Duke-Universität, eines Master of Education der HarvardUniversität und hat ein Jura-Studium an der Harvard-Universität abgeschlossen.
Sie gehört ferner dem Aufsichtsrat der Duke- und der Harvard-Universität an und
ist Mitglied zahlreicher Gremien und Kommissionen.
Wirtschaft

�Wirtschaft
Für den Bereich "Wirtschaft" wurde Stanton D. Anderson berufen.

Dieser

Bereich umfaßt das Handelsministerium, das Finanzministerium, das Verkehrsministerium, den Rat für Lohn- und Preisstabilität, das Amt des Sonderbeauftragten für Handelsverhandlungen, den Währungsbevollmä'chtigten, die ExportImport-Bank, den Aufsichtsrat der Bundeshypothekenbank, das Bundesamt für
Klein- und Mittelbetriebe, die Internationale Handelskommission, die Bundesdepositenversicherungsgesellschaft, die Bundesbank (Bundesreservesystem), den
Bundesausschuß für Verkehrssicherheit, die Regionalen Entwicklungskommissionen,
den Ausschuß für Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen, das Arbeitsministerium,
die Bundesbehörde für Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen, den Bundesdienst
für Vermittlung und Aussöhnung, den Nationalen Vermittlungsausschuß, die Kommission für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und die Bundesspar- und
Kreditversicherungsgesellschaft.
Stanton D. Anderson, 40, ist Manager der internationalen Anwaltsfirma
Surrey und Morse.

Von 1973 bis 1975 war er Stellvertretender Unterstaats-

sekretär im amerikanischen Außenministerium und davor zwei Jahre lang Sonderberater des Präsidenten.
Im Wahl kämpf fungierte Anderson als Berater des Reagan-Bush-Komitees.
Anderson hat ein Jurastudium an der Willamette-Universität mit Auszeichnung abgeschlossen und an der juristischen Zeitschrift dieser Universität gearbeitet.

Davor hatte er das Westmont-College besucht und sich als Basket-

ballspieler in Amerika einen Namen gemacht.

Ferner war er Mitglied der Korn-

mission des Präsidenten für Personal fragen gewesen.

Recht und Verwaltung
2.

Für den Bereich "Recht und Verwaltung" wurde Loren A. Smith ernannt.
Dieser Bereich umfaßt das Justizministerium, die Allgemeine Verwaltung, das

�das Personalamt, die U.S.-Eisenbcthngesellschaft, den Ausschuß für die Zivilluftfahrt, die Bundesfernmeldekommission, die Bundeshandelskommission, die
Kommission flir den zwischenstaatlichen Handel (Handel zwischen den Einzel Staaten der USA), die Börsenaufsichtskommission, die Bundesschiffahrtskommission,
das Verbrauchsgüteraufsichtsamt, das Bundesamt für Notstandsplanung, die Natonale Stiftung der Wissenschaften, die Beratungskommission für zwischenstaatliche Beziehungen, den Amerikanischen Postdienst (Bundespost), die Bundeswahlkommission, die Kommission zum Schutz besonderer Verdienste, das SmithsonianInstitut, die National Stiftung für die schönen Künste, die National Stiftung
für die Humanwissenschaften, den Beirat für die Erhaltung historischer Werte,
die Posttarifkommission, die Bürgerrechtskommission, die Kommission für die
Gleichheit der Beschäftigungschancen sowie verschiedene weitere Ausschüsse
und Kommissionen.

Smith, 35, war zwei Mal Chefberater des Reagan-Wahl kämpfausschusses gewesen, und zwar 1976, als Reagan in der Nominierung der Republikanischen Partei
gegen Gerald Ford unterlag, und erneut 1980, als Reagan die Nominierung erreichte.

Seine juristische Ausbildung erhielt Smith an der Northwestern University
in Evanston, Illinois, und er spezialisierte sich bald auf Verfassungsrecht.
Derzeit hat er eine Professor für Verfassungsrecht an der Universität von
Delaware in Wilmington inne.

Smith war als Mitarbeiter des Sonderberaters

im Weißen Haus und auch für die Bundesfernmeldekommission tätig gewesen und
hat zahlreiche juristische Artikel veröffentlicht.

Office of the Executive Branch Management

In das Amt für die Verwaltung der Exekutive, das»wie gesagt»für den Regierungswechsel verantwortlich zeichnet, hat Reagan eine Reihe erfahrener
Mitarbeiter berufen.

William E. Timmons, 49, wurde zu einem der Stellvertreten-

den Direktoren dieses Amtes ernannt.

Er ist von seiner Beraterfirma, Timmons

and Company, Inc., beurlaubt und war Reagans Manager auf dem Parteikonvent in
- 5-

�in Detroit.

Timmons war als Berater im Senat, Repräsentantenhaus und Weißen

Haus tätig gewesen.
Frank A. Whetstone, 66, wurde zum Ersten Berater des Amtes berufen.
Whetstone hat eine eigene Firma für Bürobedarf und ist an zahlreichen Unternehmen in Montana beteiligt.

Er ist seit langem in der Republikanischen

Partei aktiv und hat die Wahl kämpfe von Dewey, Taft, Nixon, Goldwater und
Reagan unterstützt.
Stanley Ebner, 46, wurde zum Koordinator des Amtes ernannt.

Ebner ist

Vizepräsident einer großen Firma und war bereits als Berater für das Justizministerium und das Weiße Haus tätig.

Er hat an der Yale-Universität studiert.

John M. Nugent, 36, hat den Posten des persönlichen Assistenten von
Timmons erhalten.

Er ist Vizepräsident von Timmons and Company und war be-

reits für die Bundesenergiebehörde tätig.

13 Teams für die Ministerien
Das Übergangshauptquartier Reagans hat ferner die Ernennung von 13 Teams
für die Überleitung in den Ministerien bekanntgegeben.

Dazu gehören unter

anderem:
Für das Außenministerium ist Robert E. Neumann, Vizepräsident des Zentrums
für Strategische und Internationale Studien an der Georgetown-Universität zuständig. Neumann war früher amerikanischer Botschafter in Afghanistan und in
Marokko.
Zuständig für das Verteidigungsministerium ist William Van Cleave, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität von Südkalifornien
und Mitglied der amerikanischen SALT-Delegation von 1969 bis 1971.

�Für das Finanzministerium ist Gerald Parsky, Sozius der Anwaltsfirma
Gibson, Dünn und Crutcher in Los Angeles, zuständig.

Von 1974 bis 1977 war

Parsky Unterstaatssekretär für Internationale Angelegenheiten im Finanzministerium.
Für das Energieministerium zuständig ist Michel Halbouty, Geologe und
Erdölfachmann.

Er ist Spezialist für die Salzlager im Golf von Mexiko, Gast-

professor an der Technischen Hochschule von Texas und Vorsitzender der Stiftung für Geowissenschaften und Bodenschätze.
Richard Lyng, Unternehmensberater, ist für das Landwirtschaftsministerium
zuständig.

Er hatte unter Präsident Nixon einen Posten in diesem Ministerium

inne und war von 1973 bis 1979 Präsident des amerikanischen Fleischinstituts.
Zum Direktor des Büros für die Beziehungen zum Kongreß wurde Tom Korologos,
Vizepräsident von Timmons and Company und Rechtsberater der Nixon- und FordAdministration, ernannt; zu seinem Stellvertreter Paul A. Russo.

- 7 -

�1

II
I 3

Dokumentation
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

19, November 1980

51

ERKLÄRUNG DES AMERIKANISCHEN CHEFDELEGIERTEN IN MADRID
- Griffin B. Bell legt amerikanische Haltung zur
KSZE-Folgekonferenz dar -

MADRID - (AD) - Griffin B. Bell, der Leiter der amerikanischen Delegation,
die in Madrid am Folgetreffen der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit
in Europa (KSZE) teilnimmt, legte in seiner Rede am 13. November 1980 die amerikanische Haltung dar.
Seine Erklärung hat folgenden Wortlaut:
Herr Vorsitzender:

Es ist nur zu angemessen, daß dieses zweite Folge-

treffen der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa im demokratischen Spanien stattfindet.

Seit den Tagen der Königin Isabella hat Spanien

in Europa eine bedeutsame Rolle gespielt, und eswaren die Erkundungsfahrten
des Kolumbus, der unter der spanischen Krone segelte, die die Verbindung zwischen der Alten und der Neuen Welt herstellten - eine Verbindung, der auf unserer Konferenz Rechnung getragen wird.

Und es ist ebenfalls angemessen, daß

die spanische Delegation von Javier Ruperez, meinem hervorragenden Kollegen
geleitet wird, denn wir erinnern uns noch gut an die aktive und konstruktive

Postfach 20 0 3 0 0
D 5 3 0 0 Bonn 2

Tel: 0228-89 32 40
Telex: 08-85432

�konstruktive Rolle, die er bei den Verhandlungen über die Schlußakte von
Helsinki spielte.

Um die Anschauung meiner eigenen Delegation bezüglich

dieses historischen Dokumentes zum Ausdruck zu bringen, kann ich nichts Besseres tun, als die Worte seiner Majestät, Juan Carlos, des spanischen Königs,
zu zitieren.

Er sagte:

"Die Hauptthemen des internationalen guten Einver-

nehmens spiegeln sich in dem grundlegenden Dokument dieser Konferenz, der
Helsinki-Schlußakte des Jahres 1975 wider, im Hinblick nämlich auf Sicherheit
und Zusammenarbeit, auf Akte der Menschlichkeit, das Recht ungehinderter Kommunikation und auf die umfassende Aufrechterhaltung der Rechte des einzelnen
und der Gesellschaft."
Die Vereinigten Staaten verpflichten sich in vollem Umfang dem Prozeß,
der mit der Unterzeichnung der Schlußakte durch die Staatsoberhäupter unserer
35 Staaten einsetzte.

Wir sind diesem Prozeß verpflichtet, weil wir glauben,

daß er die solideste Grundlage darstellt, auf der wir unsere gegenseitigen
Beziehungen entfalten und stärken können. Auch unterstützen wir diesen Prozeß, weil er sich auf Prinzipien gründet, deren Wertbeständigkeit und Wahrheit durch unsere eigene Erfahrung im Verlauf unserer eigenen Geschichte als
unabhängiger Nation geprüft und bestätigt wurden.

Lassen Sie mich einige

Beispiele anführen:
- Die Schlußakte fordert Achtung vor der souveränen Gleichheit aller
Staaten. Dieses Prinzip war ein Prüfstein unserer geschichtlichen
Anfänge als Nation, denn wir mußten kämpfen, um unsere Souveränität
und nationale Identität zu etablieren und zu erhalten.
- Die Schlußakte proklamiert das Prinzip der Selbstbestimmung der Völker
- ein Prinzip, das unserer amerikanischen Revolution zugrundeliegt.
Ja, es paßt in dieses Bild, daß ein amerikanischer Präsident von visionärer Kraft, Woodrow Wilson, dieses Prinzip nach dem Ersten Weltkrieg verfocht, und daß seine Anstrengungen bei der Gründung mehrerer
der Staaten halfen, die jetzt auf dieser Konferenz vertreten sind.
Und es paßt dazu, daß mein Land heute an vordersten Stelle derjenigen

- 2 -

�derjenigen zu finden ist, die nach Selbstbestimmung dort rufen, wo
sie ignoriert oder verweigert wird.
- Schließlich beinhaltet die Schlußakte in ihrem eigentlichen Wesen das
hohe Prinzip der Menschenrechte und grundlegenden Freiheiten, ein Prinzip, das sich im Laufe der europäischen Aufklärung entwickelt hat, das
genährt wurde von so hervorragenden Denkern wie Locke und Voltaire,
und dem Thomas Jefferson mit jenen Worten unserer Unabhängigkeitserklärung seine Stimme geliehen hat, die lauten:
achten wir als selbstverständlich:

"Folgende Wahrheiten er-

daß alle Menschen gleich geschaffen

sind; daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen, unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; daß dazu Leben, Freiheit und das Streben nach
Glück gehören."
Lassen Sie daher niemanden an der Treue der Vereinigten Staaten zu den
Verpflichtungen zweifeln, die wir in Helsinki übernommen haben. Wir können
uns von diesen Verpflichtungen ebenso wenig abwenden, wie wir uns von unserem
eigenen Erbe als Nation abwenden können.
Die KSZE ist mehr als ein Dokument.
Prozeß

Sie ist ein dynamischer und positiver

- ein Prozeß, der langsam, aber sicher die Barrieren niederreißt, die
sich auf der Höhe des Kalten Krieges herausbildeten;
- ein Prozeß, der Menschen über die Trennungslinie zwischen Ost und West
hinweg zusammenführt;
- ein Prozeß, der den Austausch von Gedanken und Informationen sowie zunehmende wirtschaftliche Kontakte erleichtert;
- ein Prozeß, der jeden von uns dazu aufruft, die Verpflichtungen zu erfüllen, die wir in Helsinki eingegangen sind, und der jeden von uns dazu auf-

- 3 -

�aufruft, zu überprüfen, inwieweit diese Verpflichtungen erfüllt werden.
Dieses Treffen hier in Madrid ist die zweite bedeutsame Zusammenkunft
seit jenem historischen Tag in Helsinki«
Folgekonferenz sagen.

Lassen Sie mich ein Wort zur ersten

Das Treffen in Belgrad verdeutlichte, daß die KSZE ein

kontinuierlicher Prozeß ist, denn es bestätigte, daß die Staaten, die die
Schlußakte unterzeichnet haben, in regelmäßigen Abständen zusammenkommen können, um zu untersuchen, wie die gegenseitigen Verpflichtungen gewürdigt und
erfüllt werden.

Solch regelmäßige Prüfungen des Geleisteten sind notwendig.

Ohne sie müßte das große Unterfangen von Helsinki ein statisches, aber kein
dynamisches Konzept bleiben.

Es war daher für meine Regierung ein ermutigen-

des Zeichen, daß die Belgrader Konferenz - auch wenn die Diskussionen dort
manchmal schwierig, immer allerdings offen waren - übereinstimmend das Abhalten
eines ähnlichen Treffens in Madrid als nächsten wichtigen Schritt des HelsinkiProzesses vorsah.

Wir können nur hoffen, daß dieser Prozeß andauert und alle

Staaten zu der Erkenntnis gelangen, daß starke und zuversichtliche Regierungen
eine klare Sprache nicht zu fürchten brauchen - wer sie auch immer sprechen
mag.
Aufgrund unserer Überzeugung, daß die KSZE-Konferenz ein positiver
Prozeß und unabdingbar für die Förderung der Sicherheit und Zusammenarbeit
in Europa ist, wird meine Regierung vomanstehen, um durch ihre Mitarbeit
sicherzustellen, daß dieses Treffen in Madrid den KSZE-Prozeß auch weiterhin
stärkt.

Wir sind nicht um der Konfrontation und Polemik willen hier, sondern

um der konstruktiven Zusammenarbeit willen.
.

Herr Vorsitzender, alle um diesen Tisch herum werden während der nächsten
Wochen oft hören, daß die Worte der Schlußakte über die Menschenrechte und
die menschlichen Kontakte auf unterschiedliche Weise interpretiert werden müssen, wenn man sie an die verschiedenen Gesellschaftssysteme anlegt. Dieses
Argument ist falsch - und verletzt zutiefst den Geist unseres Unterfangens.
Die Männer und Frauen, die Bürger unserer Länder sind, besitzen die Menschenrechte nicht deshalb, weil sie diesem oder jenem Gesellschaftssystem ange-

�Turbulente Saturn-Atmosphäre
Ähnlich wie bei Jupiter, dem größten Planeten unseres Sonnensystems,
zeigt auch die Atmosphäre des schnell rotierenden, senfgelb erscheinenden
Saturn Wirbelbildungen und Turbulenzen.

VOYAGER näherte sich der Wolken-

obergrenze bis auf 124 000 km, um Fotos von dem gebänderten Gasball zu machen
und mit einem Infrarot-Instrument auf der sonnennahen und sonnenabgewandten
Seite die Wärmewerte an der Oberfläche zu erfassen.

Wie Jupiter, den VOYAGER 1

im März 1979 besuchte - und bei dieser Gelegenheit sogar aktive Vulkane auf
einem seiner Monde beobachtete -, gibt auch Saturn mehr Wärmeenergie ab, als
er von der Sonne empfängt.
Saturn, der zweitgrößte Planet, ist doppelt so weit von der Sonne entfernt wie Jupiter. So erhält er nur den vierten Teil der Sonnenenergie im
Vergleich zu seinem größeren Bruder und nur den hundertsten Teil des Sonnenlichts, das die Erde bekommt. Die Temperaturen sind entsprechend niedrig
- und das bedeutet, daß chemische und physikalische Prozesse äußerst langsam ablaufen. Möglich, daß auch die Wolkenbildung in tieferen Schichten der
Atmosphäre erfolgt und eine Dunstschicht darüber lagert, wie sie VOYAGER am
Saturnmond Titan entdeckte. Deshalb wohl leuchten die Saturn-Wolken weniger
hell als die des Jupiter.

Reigen der Monde
Während die so vielfach gegliederte "Scheibe" des Ringsystems nach bisheriger Kenntnis etwa 142 000 km weit in den Raum hinausreicht - vom Planetenmittelpunkt aus gerechnet -, hat das Mondsystem eine Ausdehnung bis nahezu
13 Millionen Kilometer.

Der äußerste Trabant, Phoebe, umkreist den Saturn in

12,96 Millionen km Entfernung.
Erde-Mond.

Das entspricht etwa dem 34-fachen Abstand

Dem Zentralkörper am nächsten ist, soweit man heute sagen kann,

der von VOYAGER entdeckte kleine Mond S-15.
Zwischen

�Zwischen dem 11. und 13. November passierte die VOYAGER-Sonde die Monde
Titan - größter und gleichzeitig einziger Mond im Sonnensystem mit einer
Atmosphäre -, Rhea, Dione und Iapetus.

Phoebe, Tethys, Mimas und Enceladus

folgten, ehe VOYAGER die Ringscheibe von Süd nach Nord durchstieß.
Das Bild von Titan ist das eines in eisiger Kälte existierenden Körpers.
Wolken aus Stickstofftröpfchen in einer hauptsächlich aus Stickstoff bestehenden Atmosphäre, über der eine wenig durchsichtige "Dunstglocke" liegt, liefern
Nachschub für riesige Seen, ja Meere von flüssigem Stickstoff auf der eisigen
Oberfläche.

Nahe der Obergrenze der Titanatmosphäre, die VOYAGER in etwa

4000 km Abstand passierte, wurden minus 98 Grad Celsius gemessen; tiefer in
der Atmosphäre, unterhalb der Wolken, waren es minus 203 Grad Celsius. Neben Verbindungen wie Acethylen und Methan erfaßte das Infrarotspektrometer
u.a. ein Spektrum, das dem von Zyanwasserstoff entspricht.
gilt als ein Baustein komplexer organischer Moleküle.
Meßdaten erst noch gründlich überprüft werden.
sphärischen Druck und die Tiefe der Gashülle.

Diese Verbindung

Allerdings müssen die

Gleiches gilt für den atmoSie läßt den Trabanten in

seinem 1,2 Millionen km weiten Orbit um den Saturn orangerot leuchten.
Die Wissenschaftler schließen nicht aus, daß der Druck an der Oberfläche
mindestens ähnlich, vielleicht sogar doppelt so groß ist wie das an der Erdoberfläche.

Und sie haben errechnet, daß die Wolken in der Titanatmosphäre

in den 4,6 Milliarden Jahren seit Entstehung dieses Mondes
an komplexen Kohlenwasserstoffen abgeschneit haben könnten.

bis zu 30 kg/qcm
Diese Verbindungen

würden inzwischen eine mehrere hundert bis tausend Meter dicke Schicht an der
Oberfläche bilden.

Carl Sagan beschrieb Titan als einen Ort, wo über Mil-

liarden Jahre komplexe organische Moleküle produziert worden sind, die sich
wegen der tiefen Temperaturen nur sehr langsam wieder zersetzen.

Dennoch -

ein "unwahrscheinlicher Ort" für die Entwicklung von Leben.
"Im Saturn-Orbit haben wir es mit Monden zu tun, wie wir sie noch nie
gesehen haben", sagte ein Geologe.

Sie bestehen vor allem aus Eis und machen

nur äußerst langsam ablaufende Veränderungsprozesse durch.

Art und Ursachen

solcher Prozesse müssen, sobald die Analysen der VOYAGER-Daten vorliegen, ein-

�eingehend erörtert werden.
Geradezu dramatisch wurde es im Beobachtungszentrum in Pasadena, als die
Monde Rhea (Durchmesser:
Monitoren erschienen:

1500 km) und Dione (Durchmesser:

1100 km) auf den

Ihre eisige Oberfläche zeigte Merkmale, die entstehen

könnten, wenn flüssige Massen aus dem Innern an die Oberfläche dringen und
dort "gefrieren".

Auf dem Mond Tethys (Durchmesser:

1020 km) war ein ca.

100 km breiter und mehrere hundert Kilometer langer Graben zu erkennen - und
entlang dieses Grabens eine deutliche Schichtbildung, wie von übereinanderliegenden Eisplatten.

Die Rückseite dagegen zeigte ein ganz anderes Gesicht

- sie ist übersät von Kratern. Auf dem Mond Enceladus (Durchmesser: 520 km)
waren rißähnliche und lineare Zeichnungen erkennbar, während die Oberfläche
von Mimas umgepflügt und zernarbt von Kratern erscheint.

+ + + + +

- 7 -

�1
I

a

Uliz/en/chofl
und Technik
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

19. November 1980

51

SATURNSYSTEM - EINE WELT VOLLER RÄTSEL
Unerklärliche Strukturen - Kleinmonde als "Ordnungshüter"
für Ringmaterie?

- (AD) - Wie schon so oft in der Geschichte der instrumentellen Weltraumforschung werfen auch die Ergebnisse des jüngsten Unternehmens, des Besuchs der amerikanischen Raumsonde VOYAGER 1 beim Planeten Saturn, sehr viel
mehr neue Probleme auf, als sie offene Fragen beantworten.

Daß beispiels-

weise die Struktur der Saturn-Ringe komplexer ist, als aufgrund der Beobachtungen von stationären Observatorien aus angenommen werden konnte, zeigten
schon im August/September 1979 die Fotos und Meßdaten der amerikanischen
Sonde PIONIER 11. Diese Sonde hatte jenseits der (von innen nach außen) mit
"C", "B" und "A" bezeichneten Ringe - die manche Astronomen um einen innersten
Ring "D" und einen äußeren Ring "E" ergänzt sehen wollten - einen schmalen
äußeren "F"-Ring sowie zwischen den beiden Saturn-Trabanten Rhea und Titan
einen dünnen "G"-Ring entdeckt.

Für die Existenz des "D"- und "E"-Rings da-

gegen brachten die PIONIER-Beobachtungen keine Bestätigung.
Völlig verändert aber ist nun das Saturn-Bild seit dem Vorbeiflug von
VOYAGER 1 am 12. November 1980. Schon im letzten Teil der 2,1 Milliarden
Kilometer weiten Wegstrecke (am 5. September 1977 war die Sonde von J&lt;a£

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 0228-89 32 40
Telex: 08-85432

�Kap Canaveral aus gestartet worden) begann VOYAGER Fotos vom Planeten, seinen
Monden und dem Ringsystem zu senden.

Die NASA-Forscher rätselten, was es mit

den eigenartigen dunklen "Fingern" im hellen "B"-Ring auf sich haben könnte.
Diese seltsame Zeichnung war zum ersten Mal auf den VOYAGER-Fotos in Erscheinung getreten.

Wie Speichen eines Rades erstreckten sich manche der dunklen

Gebilde sogar über die ganze Breite des "B"-Gürtels - über 25 000 km.

Der

Astronom Dr. Bradford A. Smith, Leiter des VOYAGER-Fotoprogramms, meinte zunächst:

"Wir haben keine Ahnung, worum es sich dabei handeln könnte - sind

es Lücken, blicken wir an diesen Stellen in den schwarzen Weltraum hinaus?
Oder sehen wir dunkle Materie im hellen Ring?"

Inzwischen weiß man etwas mehr.

Denn als die beiden VOYAGER-Bordkameras

in Nahaufnahme die Ringe von unten, gegen das Sonnenlicht fotografierten,erschienen die "Speichen" heller als die sie umgebende Ringmaterie.

So könnte

es sich vielleicht um sehr feine Partikel handeln, die über der Bahnebene der
Ringe liegen, oder um Materie mit anderen Reflexionseigenschaften.

Keine Er-

klärung gibt es bisher dafür, daß die dunklen "Finger" in ihrer Ausrichtung
unverändert erhalten bleiben, obgleich ja Materie an dem dem Planeten näheren
Innenrand eine größere Rotationsgeschwindigkeit haben müßte als an der
"Fingerspitze" im Außenbereich des "B"-Rings, übrigens wurde bei dieser Aufnahmeserie der VOYAGER-Sonde die Existenz der Ringe "D" und "E" bestätigt.

Ein Rätsel besonderer Art ist die "Stickerei" und "Verzwirnung" mit
serpentinenartig gewundenen Fäden in einigen Ringen, insbesondere in dem erst
vor einem Jahr entdeckten "F"-Ring.

Hier hat es den Anschein, als würde die

Materie beim Umlauf um den Zentralkörper Saturn den physikalischen Gesetzen
nicht gehorchen.

Aber so etwas gibt es nicht in der Natur.

Vielmehr scheinen,

so spekuliert der Astrophysiker Carl Sagan, Kräfte am Werk zu sein, "die wir
noch nicht kennen, die der menschliche Geist einfach noch nicht wahrgenommen
oder begriffen hat... Sicherlich handelt es sich bei den Saturn-Ringen um
dynamische, veränderliche Objekte, die von der Gravitationskraft bewegt werden.
Vermutlich erfahren wir mehr, wenn im August 1981 die Sonde VOYAGER 2 am Saturn
ankommt.

Die Formationen dürften sich verändert haben.

Aber zu sagen, was

hier vor sich geht, wird sehr schwierig sein - eine Unmenge von mathematischen

- 2 -

�mathematischen Berechnungen sind jetzt zu bewältigen,"

Hunderte von Einzel ringen
Fünf Ringe waren bekannt, als VOYAGER 1 im August dieses Jahres (bei
15,4 km/sec Fluggeschwindigkeit) die ersten Aufnahmen vom Saturn, seinem Ringsystem und seinen Trabanten zur Erde übermittelt. Wegen der Entfernung von
1,5 Milliarden Kilometern brauchte jedes Funksignal zwischen Sonde und Erdstation 90 Minuten. Die Nahaufnahmen am Saturn im November aber - die Sonde
operierte bei nunmehr 25,6 km/sec Fluggeschwindigkeit allein 23 Stunden lang
innerhalb bzw. unterhalb des Ringsystems - brachten als eine der vielen Überraschungen viele Hunderte, vielleicht sogar mehr als 1000 Einzelringe zutage.
Selbst die bisher als "leer" angesehenen Bereiche sind angefüllt mit Materie
- so wurden allein in der sogenannten Cassini-Teilung zwischen den "B"- und
"A"-Ringen 20 Ringe gefunden. Alles in allem hat man es mit flachen Materialansammlungen unterschiedlicher Zusammensetzung, unterschiedlicher Partikelund Trümmergröße, unterschiedlicher Rotationsgeschwindigkeit, unterschiedlicher Ausdehnung und Dichte zu tun. Zwei Ringe wurden entdeckt, die nicht
kreisförmig um den Zentralkörper, sondern exzentrisch schwingen.

Die Wissenschaftler haben Theorien, aber noch keine guten Erklärungen
dafür, wie die Trennung und Struktur der Saturnringe aufrechterhalten wird.
Möglicherweise tragen beispielsweise die erst Ende Oktober 1980 entdeckten
beiden Monde S-13 und S-14 dazu bei, die Bandstruktur des "F"-Rings und die
Abgrenzung des "A"-Rings zu erhalten. Insgesamt 15 Trabanten des Saturn sind
jetzt bekannt - allein drei wurden durch VOYAGER 1 gefunden. S-13 (Durchmesser: 600 km) umkreist den Planeten in 141 000 km Abstand vom Mittelpunkt,
S-14 (Durchmesser: 500 km) in 138 600 km und S-15 (Durchmesser: 100 km)
in 138 200 km Entfernung.
Während S-13 und S-14 Bahnen zu beiden Seiten des "F"-Rings folgen, umkreist S-15 den Saturn unmittelbar außerhalb des "A"-Rings. Nach Meinung von
Bradford Smith und Edward Stone erfüllen diese Monde die Funktionen von "Schä-

�"Schäferhunden

für die beiden Ringe, indem sie durch komplizierte Energie-

austauschprozesse Materie innerhalb ihrer Ringgrenzen halten.
Untersuchungen von der Erde aus haben ergeben, daß die "A"-Ringmaterie
in der Hauptsache aus Eis, mit Staub vermischt, besteht.
man die Ringpartikel als "staubige Schneebälle".

Deshalb bezeichnet

Wenn ein solcher Schneeball

die äußere "A"-Ringgrenze überspringt und in den Orbit des langsamer rotierenden
Mondes S-15 gelangt, verliert er an Geschwindigkeit.

Sobald aber seine Rota-

tionsgeschwindigkeit gebremst ist, fällt er wieder in den niedrigeren Orbit
des "A"-Rings zurück.

Die zwei anderen neuen Monde, S-13 und S-14, halten

vielleicht auf ähnliche Weise Materieklumpen innerhalb des schmalen, fadenähnlich gewundenen "F"-Rings auf ihrer Bahn.
Die Wissenschaftler sind außerdem der Ansicht, daß auch zwischen den
beiden Trabanten S-10 und S-ll, die im Jahr 1966 entdeckt wurden, ein Energieaustausch stattfindet. Sie umkreisen den Saturn in 149 000 km Entfernung,
aber nur 50 Kilometer voneinander getrennt. In zwei Monaten - im Januar 1981 müßte sich den Berechnungen zufolge ihr Abstand weiter verringern. Dann könnte
der Trabant, der schneller umläuft, dem Saturn also etwas näher ist, in einen
höheren Orbit gehoben und somit abgebremst werden. Der langsamer umlaufende
Mond dagegen wird in einen niedrigeren Orbit gedrückt und gewinnt an Rotationsgeschwindigkeit. Dies könnte eine Erklärung dafür sein, daß die Monde nicht
miteinander kollidieren oder sich überholen, sondern stattdessen Umlaufbahn
und Rotationsgeschwindigkeit immer wieder tauschen. Sie sind 70 bzw. 130 km
lang und haben eine narbige Oberfläche, sind übersät mit Kratern und strahlenähnlicher Zeichnung. Deshalb vermutet Smith, daß sie Teile eines Mondes sind,
der auseinandergebrochen ist. Dennoch kann die "Schäferhund"- und Energieaustausch-Theorie allein die Vielfalt der Ringunterteilung nicht erklären.
Denn nach Meinung der Forscher sind die Strukturen innerhalb der '^"-RingGrenzen dem zentralen Planetenkörper zu nahe, als daß sich dort kleine Monde
- etwa durch Materiezusammenballung - bilden und halten könnten. Was also
ist es, das die vielen Einzelringe trennt und auseinanderhält?

Turbulente

�angehören.

Sie besitzen Menschenrechte, weil sie Menschen sind.

Diese Rech-

te rühren, nach den Worten der Schlußakte, von der eingeborenen Würde der
menschlichen Person her und sind von entscheidender Bedeutung für seine freie
und vollständige Entfaltung»

Um es anders auszudrücken, möchte ich eine Geschichte erzählen, die mit
dem großen russischen Schriftsteller Leo Tolstoi und unserem amerikanischen
Präsidenten Abraham Lincoln zu tun hat.

Tolstoi war ein Bewunderer Lincolns,

und er liebte es, den einfachen Leuten seines Gutes diese Größe Lincolns zu
erklären.

Lincoln, sagte Tolstoi, war ein großer Mann, weil jede seiner Hand-

lungen in Menschlichkeit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Mitleid wurzelte.

Diese

Beschreibung, so scheint mir, umreißt die Prinzipien, auf denen sich die Menschenrechte in der Schlußakte gründen.

Die Schlußakte selbst sagt uns, welches diese Rechte sind.

Sie umfassen

die Gedankenfreiheit, die Gewissensfreiheit und die Freiheit der Religion und
des Glaubens.

Sie beinhalten die Freiheit, seine bürgerlichen, politischen,

wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und anderen Rechte und Freiheiten wirkungsvoll auszuüben.

Sie umfassen das Recht, einen religiösen Glauben nicht

nur zu praktizieren, sondern auch gemäß den Forderungen des eigenen Gewissens
öffentlich zu bekennen.

Und sie sind zusammengenommen ein wesentlicher Faktor

für Frieden, für Gerechtigkeit und für freundschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen Staaten.

Regierungen können sie in Abrede stellen -

aber sie können sie weder ändern, reduzieren noch zerstören.

Die Prinzipien, die ich noch einmal wiederholt habe, stammen aus der
Schlußakte, aber nicht nur aus der Schlußakte.

Es sind Prinzipien, die mehr

als 2000 Jahre unserer Geistesgeschichte und unserer politischen Geschichte
zusammenfassen - von Aristoteles' Plan für einen gerechten Staat zu Tom Paines
ungestümer Verteidigung der politischen Freiheit, und zur Beredtsamkeit eines
Dag Hammarskjoeld für die Sache der Menschenwürde.

Diese Prinzipien sprechen

von unserem gemeinsamen Erbe, Sie sprechen durch die Stimme jener Patrioten,
die von allen unseren Nationen verehrt werden.
und zu allen Bürgern unserer Länder.

Sie sprechen zu uns allen hier

Die Frage, die uns die Geschichte bei

- 5-

�bei unserem Bemühen stellen wird, wird lauten, inwieweit

wir diesen Prinzi-

pien gemäß gehandelt haben - ob wir die Sache der Menschenrechte und der
menschlichen Freiheit gefördert haben oder ob sie durch uns einen Rückschlag
erlitt.
Es ist eine Frage, die zunächst einmal jeder einzelne sich selbst stellen muß.

Das haben wir in den Vereinigten Staaten getan - und werden es auch

weiterhin tun.

Ich glaube, daß die Leistungen der Vereinigten Staaten bei

der Anwendung dieses Prinzips etwas sind, worauf wir stolz sein können.

Wir

sind eine freie Gesellschaft - frei genug, um unsere Unzulänglichkeiten einzugestehen und besorgt genug, um eine Korrektur zu versuchen.

Das Maß, in dem

wir unsere Verpflichtungen gemäß der Helsinki-Schlußakte erfüllt haben, ist
ein offenes Buch, in dem jeder lesen kann. Wir sind bereit, aus den Prüfungen, den Vorschlägen und der Kritik zu lernen.

Und dies sollte niemanden

überraschen, denn das allererste Dokument unserer Republik, unsere Unabhängigkeitserklärung, die am 4. Juli 1776 unterzeichnet wurde, spricht davon,
daß wir "der Meinung der Menschheit" eine "geziemende Rücksichtnahme" schuldig sind.
Aber genauso, wie die gemäß der Schlußakte eingegangenen Verpflichtungen
einen jeden von uns dazu auffordern, sorgfältig die Liste der eigenen Leistungen zu überprüfen, so erwarten sie von jedem von uns auch, sorgfältig die
Liste der Leistungen der anderen zu prüfen. Diese Liste weist seit unserem
Treffen in Belgrad eine Reihe heller Punkte auf - besonders in dem Bereich
größerer Freizügigkeit über internationale Grenzen hinweg. Lassen Sie mich
einige Beispiele nennen: Eine Reihe von Ländern, darunter Rumänien, die
Deutsche Demokratische Republik, die Tschechoslowakei, Polen und Bulgarien,
haben große Anstrengungen unternommen, um die besonders schweren Fälle derer
ihrer Bürger zu lösen, die mit ihren woanders lebenden Familien zusammengeführt werden wollen.
- In mehreren Ländern, wie etwa Ungarn, der Deutschen Demokratischen
Republik und in Polen, gab es Bemühungen, um herauszufinden, wie Kirche und
Staat besser miteinander auskommen können - in Einklang mit der Verpflichtung

�Verpflichtung der Schlußakte, die Glaubensfreiheit auszuweiten.
- 1979 konnten über 50 000 Bürger deutscher Abstammung aus Osteuropa
zu ihren Verwandten nach Westeuropa ausreisen.
- Es gab in einigen Ländern ermutigende Fortschritte in der Schaffung
offener und vielgestaltigerer Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme.
- Mehrere Länder haben Studien über ihre eigenen Leistungen bei der Anwendung der Schlußakte in der Absicht angefertigt, ihre Pflichten noch besser
zu erfüllen.

Wir hoffen, daß dieser Trend sich fortsetzt.

- Es gab auch im Sicherheitsbereich der KSZE einigen Erfolg, wurden doch
vertrauensbildende Maßnahmen durchgeführt.

Zudem wurden Fortschritte bei der

wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit erzielt,
vor allem durch die Unterzeichnung des grenzüberschreitenden Abkommens über
Luftverschmutzung im vorigen Jahr.

Sowohl im Wirtschafts- als auch im Sicher-

heitsbereich war der Fortschritt bescheiden - doch hat die Schlußakte als
Katalysator für einfallsreiche Überlegungen gedient, die auf ehrgeizigere
Schritte hindeuten, sobald es die Umstände erlauben.
- Schließlich blieb die Lage in und um die geteilte Stadt Berlin relativ
ruhig.

Es ist für die europäische Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa

von grundlegender Bedeutung, daß Berlin auch weiterhin alle Vorteile der
Schlußakte und des Viermächte-Abkommens genießt.
Herr Vorsitzender, wie ermutigend diese Beweise des Fortschritts auch
sind, so gibt es doch eine dunklere Seite der Leistungsbilanz, die es ebenfalls zu überdenken gilt.

In dieser Hinsicht muß ich zuallererst die Invasion

des unabhängigen Staates Afghanistan durch die Streitkräfte der Sowjetunion
erwähnen -, Streitkräfte, die sogar noch dort stehen, während wir hier zu unserem Treffen zusammenkommen.

Ich werde nicht all die Bestimmungen der Schluß-

akte - ja, der Charta der Vereinten Nationen und anderer feierlicher überein-

- 7 -

�übereinkommen - zitieren, die diese Invasion verletzt.

Noch werde ich mich

dabei aufhalten, die durchsichtigen Erklärungen zurückzuweisen, die die
sowjetische Führung für ihre Schritte angeboten hat.

Ich will nur sagen,

daß die sowjetische Invasion einen dunklen Schatten über die Ost-West-Beziehungen wirft, den kein Treffen, keine Erklärung, ja, nichts außer dem völligen Rückzug der sowjetischen Truppen vertreiben kann.
Wäre dies der einzige Fall, in dem die Verpflichtungen der Schlußakte
seit unserem letzten Zusammentreffen ignoriert wurden, so wäre unsere Aufgabe
hier ernst genug.

Aber das ist nicht der Fall,, Wie ich Bei spiele des Fort-

schritts aufgezählt habe, muß ich die Aufmerksamkeit auf die traurige Liste
der andauernden Verweigerung der Menschenrechte lenken, die während der letzten
drei Jahre von den Regierungen einiger der Signatarstaaten begangen wurde,
- In der Sowjetunion wurden in direkter Umgehung der Schlußakte westliche
Radiosendungen - einschließlich solcher der BBC, der Deutschen Welle, der
Stimme Amerikas, des Radios Freies Europa und des Radio Liberty - gestört.
- In der Deutschen Demokratischen Republik hat eine neue und sträfliche
Erhöhung des geforderten Währungsumtausches für westliche Besucher die Möglichkeit für Westdeutsche, besonders für die Älteren und die Armen, ihre Familien und Freunde im Osten zu besuchen, drastisch vermindert,
- In der Sowjetunion ist die Rate jüdischer Auswanderung, die 1979 einen
ermutigenden Höchststand erreicht hatte, 1980 um 50 Prozent gesunken, während
gleichzeitig Bedrohung und Verweigerung von Ausreisegenehmigungen weitergehen
wie zuvor.
- In der Tschechoslowakei haben die mutigen Mitglieder der Gruppe
Charta '77,- geschaffen, um die Einhaltung der Helsinki-Schlußakte zu überwachen - fortgesetzte Bedrohung und wiederholte Verhaftung zu erleiden.

Wäh-

rend ich hier spreche, sitzt Vaclav Havel, ein Sprecher dieser Gruppe, eine
vierjährige Haftstrafe unter grausamen Bedingungen ab,
- Und

�- Und 1976 bildeten 11 Männer und Frauen, Bürger der Sowjetunion und
langjährig

in der sowjetischen Menschenrechtsbewegung tätig, die Moskauer

Kontrollgruppe, um die Verwirklichung der Menschenrechtsverpflichtungen gemäß
Prinzip VII der Schlußakte und gemäß sowjetischem Gesetz zu überwachen. Ähnliche Gruppen tauchten in der Ukraine, in Litauen, Georgien und Armenien auf.
Die sowjetischen Behörden reagieren, indem sie diese tapferen Menschen einer
brutalen Unterdrückung unterwerfen.

Von den 71 Personen, die den sowjetischen

Kontrollgruppen der Helsinki-Abkommen angehörten, wurden 24 angeklagt und
schuldig gesprochen, 19 von ihnen verbüßen derzeit insgesamt 156 Jahre in Arbeitslagern oder sind im Exil.

Elf weitere stehen unter Hausarrest.

Neun

andere verbüßten bereits frühere Strafen, als sie sich den Helsinki-Gruppen
anschlössen.

Sieben sind ausgewandert, zwei wurden ihrer Staatsbürgerschaft

während einer Auslandsreise beraubt, einer wurde gegen einen sowjetischen
Spion ausgetauscht und einer ist gestorben.

Ich möchte nur ein paar Mitglieder dieser bemerkenswerten Gruppe nennen,
aber sie stehen stellvertretend für all jene in der Sowjetunion, die für die
Rechte kämpfen, die ihnen in der sowjetischen Verfassung und in der Schlußakte
von Helsinki versprochen wurden.

Die ganze Welt kennt Professor Juri Orlow,

den Physiker - einen mutigen Mann, stets in vorderster Reihe, Gründer der
Helsinki-Gruppe.

Die Welt weiß auch am Anatoli Scharanski, vorgeblich der

Spionage angeklagt in einem Versuch, die jüdische Auswanderungsbewegung einzuschüchtern.

Orlow wurde am 18. Mai 1978 zu sieben Jahren Zwangsarbeit und

fünf Jahre Exil verurteilt.

Scharanski wurde am 14. Juli 1978 zu drei Jahren

Gefängnis und zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Mitglieder der anderen,

von mir erwähnten Gruppen, hat ein ähnliches Schicksal ereilt.

In der Ukraine

und in Litauen wurden Mykola Rudenko und Viktoras Petkus ebenfalls zu langen
Freiheitsstrafen verurteilt, weil sie die Erfüllung von Verpflichtungen der
Schlußakte erstrebten.

All jene, die frei sind, haben die unvermeidbare

Pflicht, ihre Stimme für sie und für die vielen anderen zu erheben.

Schließlich möchte ich jetzt von einem edlen und leidenschaftlichen
Humanisten sprechen, von einem Mann, der sein Leben der Hilfe Armer und Unter-

- 9-

�Unterdrückter gewidmet hat. Hören Sie seine Worte:

"Trotz allem, was ge-

schehen ist, fühle ich, daß die Fragendes Krieges und des Friedens und der
Abrüstung von so entscheidender Bedeutung sind, daß ihnen sogar unter den
schwierigsten Umständen absolute Priorität eingeräumt werden muß.

Es ist un-

abdingbar, daß alle zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt werden, um
diese Fragen zu lösen und das Fundament für einen weiteren Fortschritt zu legen.

Am drängendsten davon sind Schritte, um einen Atomkrieg zu verhindern,

der die größte Gefahr darstellt, vor der die moderne Welt steht."
Herr Vorsitzender, könnte irgendjemand nicht mit diesen Worten übereinstimmen?

Können wir uns nicht alle in dem Gedanken vereinen, den sie aus-

drücken?

Erkennen wir nicht alle, daß dieser Gedanke ins Zentrum der drän-

gendsten Ansprüche und Sehnsüchte der Menschheit zielt?

Am 22. Januar dieses

Jahres wurde der Schreiber dieser Sätze in die geschlossene Stadt Gorki in
der Sowjetunion verbannt.
Als Andreij Sacharow verbannt wurde, wurden einige unserer tiefsten
Hoffnungen auf einen Geist der Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa mit
ihm verbannt.
Es gibt Leute, die behaupten, daß Vorfälle dieser Art die Wertlosigkeit
der Schlußakte beweisen.

Meine Regierung widerspricht dem entschieden.

Die Tatsache, daß ein Prinzip verletzt wurde, macht dieses Prinzip nicht
wertloser oder vermindert unsere Verpflichtung, umfassendere Erfüllung der
Schlußakte zu erstreben.

In diesem Geist werden die Vereinigten Staaten alle

Anstrengungen im Sinne der Schlußakte unternehmen, um bei der Schaffung eines
sichereren, freiereren und besseren Leben für eine Milliarde Menschen mitzuhelfen, die in den hier vertretenen Staaten leben. Aber die KSZE-Konferenz
kann für diesen Zweck die Mittel und Wege nur dann bereitstellen, wenn ihre
Bestimmungen ernstgenommen werden - und unsere Bürger sehen, daß sie ernstgenommen werden.

Daher wird mein Land auch weiterhin in klaren Worten gegen

die Verletzung der Menschenrechte seine Stimme erheben.

Wir rufen Sie alle

auf, dasselbe zu tun und einzusehen, daß wir von unseren Bürgern nicht er-

�erwarten können, Vertrauen in künftige Verpflichtungen zu haben, wenn wir
Verpflichtungen aus der Vergangenheit mißachten.
Herr Vorsitzender, unsere Erwartungen für das gegenwärtige Treffen sind
bescheiden,,

Die von mir erwähnten Ereignisse haben ein internationales

Klima geschaffen, das für die ehrgeizigen Schritte in den von der Schlußakte
abgedeckten Bereichen nicht günstig ist. Es wäre zwecklos, so zu tun, als
könne die KSZE-Konferenz irgendwie vom Gesamtzustand der Ost-West-Beziehungen
isoliert werden.

Ja, ein solcher Anschein könnte nur die Bedeutung der Ver-

pflichtungen schmälern, die in Helsinki eingegangen wurden.
Aber wir sehen einige Möglichkeiten des Fortschritts. So haben zum
Beispiel wir und unsere Verbündeten intensiv an der Entwicklung vertrauensbildender Maßnahmen gearbeitet, die für ganz Europa militärisch bedeutsam,
verifizierbar und anwendbar sind. Wir hoffen, daß unsere Erwägungen zu solchen Maßnahmen auf diesem Treffen den Weg in Richtung auf eine sicherere Zukunft für uns alle weisen werden. Wir sind voll und ganz bereit, gemeinsam
mit Ihnen an der Verwirklichung des ganzen Potentials vertrauensbildender
Maßnahmen zu arbeiten - nur fordern wir, daß man sich auf konkrete Schritte
konzentriert und leere Deklarationen unterläßt.
Herr Vorsitzender, ich komme zum Schluß! Präsident Carter hat mich
gebeten, Ihnen die folgende Botschaft zu überbringen. Er entbietet den Delegierten dieses historischen Überprüfungstreffens seine besten Grüße. Für den
Präsidenten ist die KSZE ein einzigartiges und wertvolles Forum, das alle
Staaten Europas, die Vereinigten Staaten und Kanada in einer gemeinsamen Anstrengung vereint, die Welt von den künstlichen Hindernissen gegen die freie
Ausübung der Menschenrechte und die Freizügigkeit von Menschen und Ideen
über internationale Grenzen hinweg zu befreien. Es ist seine feste Überzeugung, daß es unser gemeinsames Ziel sein muß, den Helsinki-Prozeß zu bewahren
und zu stärken bis zu dem Tag, da seine Bestimmungen in vollem Umfang verwirklicht und endlich echte Sicherheit und Zusammenarbeit zwischen unseren Staaten erreicht sind.
+ + + + +

- 11 -

�</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </file>
  </fileContainer>
  <collection collectionId="4">
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="6534">
                <text>Dokumente</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </collection>
  <itemType itemTypeId="19">
    <name>Digitalisat</name>
    <description>Umwandlung eines physischen Dokumentes in ein digitales Medium.</description>
  </itemType>
  <elementSetContainer>
    <elementSet elementSetId="1">
      <name>Dublin Core</name>
      <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="40">
          <name>Date</name>
          <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="8785">
              <text>19.11.1980</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="51">
          <name>Type</name>
          <description>The nature or genre of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="8786">
              <text>Digitalisat</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="39">
          <name>Creator</name>
          <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="8787">
              <text>Herausgeben U.S. Information &lt;br /&gt;Service Embassy of the United States of America</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="50">
          <name>Title</name>
          <description>A name given to the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="13962">
              <text>Amerikadienst 19.11.1980</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="41">
          <name>Description</name>
          <description>An account of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="13963">
              <text>&lt;strong&gt;1. Information&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Fachgruppen für die Regierungsübernahme gebildet&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Reagan ernennt weitere Mitarbeiter für die Übergangszeit -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Dokumentation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Erklärung des amerikanischen Chefdelegierten in Madrid&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Griffin B. Bell legt amerikanische Haltung zur KSZE-Folgekonferenz dar -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Wissenschaft und Technik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Saturnsystem - Eine Welt voller Rätsel&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Unerklärliche Strukturen - Kleinmonde als "Ordnungshüter" für Ringmaterie? -&lt;/em&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </elementSet>
  </elementSetContainer>
</item>
