<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<item xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" itemId="1686" public="1" featured="0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://www.amerikahaus-archiv.de/items/show/1686?output=omeka-xml" accessDate="2026-11-04T01:24:18+00:00">
  <fileContainer>
    <file fileId="1697">
      <src>https://www.amerikahaus-archiv.de/files/original/06e5ad1dcf8bbd143aeeb037f0c3ebb9.pdf</src>
      <authentication>e465f2d117ca629e5c974179af538610</authentication>
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="4">
          <name>PDF Text</name>
          <description/>
          <elementContainer>
            <element elementId="52">
              <name>Text</name>
              <description/>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8648">
                  <text>(Will 3ii 1 M\
I a
CO

Information
und
Dokumentation
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

23. April 1980

21

INHALT

DOKUMENTATION
Carter zeigt Festigkeit in der Iranfrage und der Inflationsbekämpfung
- Auszüge aus der Pressekonferenz vom 17. April 1980 Freundschaft und Zusammenarbeit kennzeichnen Gespräche zwischen Carter
und Begin
- Erklärung des Weißen Hauses zum Besuch des israelischen Ministerpräsidenten -

WISSENSCHAFT UND TECHNIK
US-Umweltschutzbehörde für Beschränkung der Produktion von Fluorkohlenwasserstoffen
ii«

i

n

ii

i

Frühtest für Babies auf Toxoplasmose
Verlötete Konservendosen erhöhen Blei bei astung

Um Übcr/cncJung von
Belegexemplaren wird
gebeten

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 32 40
Telex:08-85432

�3
I 3

Dokumentation
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

23. April 1980

21

CARTER ZEIGT FESTIGKEIT IN DER IRANFRAGE UND DER INFLATIONSBEKÄMPFUNG
- Auszüge aus der Pressekonferenz vom 17. April 1980 -

WASHINGTON - (AD) - Präsident Jimmy Carter hat auf einer Pressekonferenz
am 17. April 1980 ausführlich

zu den Maßnahmen zur Freilassung der amerika-

nischen Geiseln in Teheran und auch zur Frage der Inflationsbekämpfung in den
Vereinigten Staaten Stellung genommen.

Nachfolgend die einleitende Erklärung

des Präsidenten zur Iranfrage und zu wirtschaftlichen Problemen sowie die
im Zusammenhang mit dem Problem der amerikanischen Geiseln relevanten Fragen
und Antworten im Wortlaut:
Der Präsident: Seit Oktober vorigen Jahres werden 53 Amerikaner in
Teheran gefangengehalten, und zwar im Widerspruch zu allen Grundsätzen des
Völkerrechts und der Menschenwürde.

Die Vereinigten Staaten begannen eine

Reihe gewaltloser aber strafender Schritte einzuleiten, um die Freilassung unserer Geiseln herbeizuführen.
Im Januar gingen uns Informationen und Signale von den iranischen Behörden zu, daß sie bereit seien, in ernsthafte Gespräche über die Freilassung der
Geiseln einzutreten.

Zu jenem Zeitpunkt beschlossen die Vereinigten Staaten,

Postfach 20 03 0 0
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 3 2 4 0
Telex:08-85432

�Staaten, zusätzliche Sanktionen aufzuschieben, und diese Gespräche führten
dann zu Verpflichtungen seitens der höchsten Behörden im Iran, einschließlich
einer Übergabe der Geiseln unter Regierungskontrolle, auf die dann ihre Freilassung folgen sollte.
Diese Zusagen wurden nicht eingehalten.

Anfang dieses Monats, am 7. April,

gab ich eine Reihe von wirtschaftlichen und politischen Maßnahmen bekannt, um
dem Iran weitere Bürden aufzuerlegen, denn, jetzt war seine Regierung direkt an
der Verlängerung dieses Aktes des internationalen Terrorismus beteiligt.
Dieses Programm läuft an. Wir haben wirtschaftliche Sanktionen verhängt,
und wir haben die diplomatischen Beziehungen zum Iran abgebrochen.

Kürzlich

hat eine Reihe weiterer Länder ihre Botschafter zurückberufen, und diese Länder erwägen jetzt Sanktionen, die zu verhängen sie in naher Zukunft bereit sein
könnten.
Selbst während diese Beratungen andauern, sprechen amtliche Vertreter im
Iran davon, daß die Geiselfrage nicht vor Juli oder sogar noch später gelöst
werden könne.
Die Zeit der Gesten ist für uns vorbei. Wir wollen, daß unsere Leute
freigelassen werden. Dementsprechend ordne ich heute eine Reihe weiterer Maßnahmen an.
Erstens, ich verbiete alle finanziellen Transaktionen zwischen Personen,
die der Jurisdiktion der Vereinigten Staaten unterstehen, und allen natürlichen
und juristischen Personen im Iran, außer solchen, die direkt mit dem Sammeln
von Informationen und Familienunterhaltszahlungen zusammenhängen.
Von heute an werden alle solche Transaktionen als strafbare Handlung angesehen.
Zweitens,

�Zweitens, alle Einfuhren aus dem Iran in die Vereinigten Staaten werden
gesperrt.

Drittens, ich habe die Absicht, meine gesetzlichen Vollmachten auszuüben,
um amerikanische Bürger im Ausland zu schützen, indem ich Reisen in den Iran
sowie alle Transaktionen zwischen Amerikanern und Ausländern im Zusammenhang
mit solchen Reisen oder der Anwesenheit von Amerikanern im Iran verbiete.
Auch hier wird diese Vollmacht jetzt nicht benutzt werden, um in das Recht der
Presse auf das Sammeln von Informationen einzugreifen.

Ich habe jedoch aufgrund der Situation im Iran die Verantwortung und die
Verpflichtung, an amerikanische Journalisten und Nachrichtenagenturen zu appellieren, ihre Anwesenheit und ihre Tätigkeit im Iran auf ein Minimum zu beschränken.
Viertens, ich ordne an, daß alles militärische Gerät, das von der Regierung
des Iran früher gekauft worden war und das ich mit Beschlag belegt hatte, zur
Verwendung durch die amerikanischen Streitkräfte oder für den Verkauf an andere
Länder freigegeben wird.

Und schließlich werde ich den Kongreß um die unumschränkte Vollmacht bitten,
aus den über acht Milliarden Dollar an eingefrorenen Guthaben in den Vereinigten Staaten den Geiseln und ihren Familien Entschädigungen zu zahlen.

Diese

Guthaben werden zur Verfügung stehen, um Ansprüche aus Kontrakten oder sonstigen
kommerziellen Ansprüchen amerikanischer Firmen gegen juristische Personen der
iranischen Regierung zu befriedigen und Aufwendungen der Vereinigten Staaten für
die großen militärischen und sonstigen Kosten zu ersetzen, die uns wegen der ungesetzlichen Handlungen des Iran entstanden sind.

Wenn nicht bald eine konstruktive Antwort des Iran eintrifft, dann müssen
und werden die Vereinigten Staaten weitere Maßnahmen folgen lassen.

Wir werden

gesetzlich Lieferungen von Nahrungsmitteln und Medikamenten unterbinden, und
die Charta der Vereinten Nationen sieht, wie Sie wissen, die Unterbrechung der

- 3 -

�der Fernmeldeverbindungen als legitime Sanktion vor.
Dementsprechend bin ich bereit, Beratungen mit den Mitgliedstaaten von
INTELSAT einzuleiten, um die Benutzung der internationalen Fernmeldeeinrichtungen durch den Iran zu unterbinden.
sind noch nicht-kriegerischer Natur.

Die heute von mir verkündeten Maßnahmen
Sie stellen eine Fortsetzung unserer

Bemühungen dar, diese Krise mit friedlichen Mitteln beizulegen.

Die Behörden

im Iran sollten sich jedoch darüber im klaren sein, daß die Verfügbarkeit
friedlicher Mittel ebenso wie Geduld des amerikanischen Volkes zu Ende geht.
Ich bin gezwungen, das zu wiederholen, was ich bei früheren Gelegenheiten gesagt habe:

Den Vereinigten Staaten stehen andere Maßnahmen zur Verfügung,und s

könnten notwendig werden, wenn sich die Regierung des Iran weigert, ihre feierlichen internationalen Verpflichtungen zu erfüllen.

Die amerikanischen Geiseln

müssen freigelassen werden.
Lassen Sie mich, bevor ich Ihre Fragen beantworte, noch einige Worte zu
unserer Wirtschaft sagen.
Wir haben schwere Zeiten durchgemacht, mit hoher Inflation und mit extrem
hohen Zinsen.

Wir unternehmen Schritte, beides unter Kontrolle zu bringen.und

machen nunmehr, nach nur einem Monat seit den Antiinflationsprogrammen, die
ersten Fortschritte.
Jedoch treten wir jetzt in eine sehr schwierige Übergangsperiode ein, da
jüngste Wirtschaftsstatistiken anzeigen, daß unsere Wirtschaft sich verlangsamt und wahrscheinlich in eine Periode der Rezession eingetreten ist. Meiner
Meinung nach wird jede Art von Rezession mild und kurz sein, aber ich mache mir
große Sorgen darum, wie sie sich für die Menschen in unserem Land auswirken
wird.
Wenn ich sehe, wie Automobilfabriken geschlossen werden, der Wohnungsbau
stark zurückgeht,und wenn ich die sehr hohen Zinsen für die Farmer während der
Saatzeit betrachte, dann weiß ich um die Mühe, und ich fühle die Zerrissenheit
und den Kummer hinter den kalten Statisitiken.

Aber ich weiß zugleich, daß

�daß wir die Zinsen nicht wesentlich senken und den Arbeitsmarkt nicht absichern
können, solange wir nicht die Inflationsrate senken.

Vor einem Monat ergriff ich eine Reihe strikter Antiinflationsmaßnahmen.
Der Kongreß seinerseits hat eine vorzügliche Arbeit geleistet, indem er die
Voranschläge für die Bundesausgaben beschnitten hat, was für das nächste Jahr
zu einem ausgeglichenen Haushalt führen wird.

Wenn wir alle Selbstdisziplin

üben, wird dieses Programm Wirkung zeigen, um die Inflation zu dämpfen, die
Zinsen zu senken und wieder die Bedingungen für ein gesundes Wachstum bei den
Arbeitsplätzen und der wirtschaftlichen Produktion zu schaffen.

Bestimmte Bereiche unserer Wirtschaft, bestimmte Gruppen des amerikanischen
Volkes, sind besonders stark betroffen,und wir ergreifen im Rahmen der haushaltsmäßigen Verpflichtungen die uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen, um
ihnen in ihrer schwierigen Lage zu helfen:

für die Bauern ein neues Gesetz

für Kredite bei Notfällen, höhere Übernahmepreise für Weizen und Mais und Zugang zu Möglichkeiten der Vorratshaltung für diejenigen, die bisher nicht in
der Lage waren, an der Einlagerung von Getreide teilzunehmen.

Dies wird ihnen

etwas Erleichterung verschaffen.

Beim Wohnungsbau werde ich die Anstrengungen unterstützen, das Paragraph
235-Programm auszuweiten, wodurch zusätzliche 100 000 Wohneinheiten erstellt
werden - jedoch auch hier wieder im Rahmen unserer Ausgabenbeschränkungen des
Haushalts.

Um die Beschäftigung beim Automobilbau zu gewährleisten, arbeiten wir
daran, weitere ausländische Automobil firmen zu Investitionen hier in den Vereinigten Staaten zu ermutigen.
gekündigt.

Honda hat bereits eine große Zweigstelle an-

Gerade, heute hat Datsun Pläne angekündigt, ein sehr großes Zweig-

werk in den Vereinigten Staaten zu errichten, und ich hoffe, bald ein Gesetz
unterzeichnen zu können, das es Volkswagen erlauben wird, ein Zweigwerk in
Michigan zu eröffnen.

Zwischen

�Zwischen diesem und dem nächsten Haushaltjahr stellen wir über eine Milliarde Dollar zusätzlich im Haushalt bereit, um durch eine Unterstützung für
die Handelsanpassungen die Beschäftigten im Automobilbau über Wasser zu halten, bis ihnen neue Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden können, wenn
die amerikanischen Automobil herstell er mehr von den energiesparenden Autos
produzieren, für die derzeit beim amerikanischen Verbraucher eine so große
Nachfrage herrscht.
Wir haben mit den Supermarktketten in diesem Lande zusammengearbeitet,
und es gibt heute über 6500 Lebensmittel laden und mehr als 2500 Drogerien
(Drug Stores), die sich zu einem freiwilligen Preisstopp bei Tausenden von
Waren des täglichen Gebrauchs verpflichtet haben.
In den letzten Wochen haben die Zinsen angefangen, nachzugeben,und gestern
fielen sie noch stärker, obgleich sie noch immer sehr hoch sind.

Es wird keine

wesentliche und keine anhaltende Senkung der Zinsen geben, solange sich die
wachsende Nachfrage nach Krediten nicht beruhigt hat und wir die Inflation unter
Kontrolle haben.
Aber - und dies ist sehr wichtig - wir werden trotz der guten Nachrichten
der letzten Zeit auch in den nächsten Monaten noch schlechte Nachrichter über
die Inflation hören. Noch sind Kostensteigerungen im Gange, die noch nicht
auf die Verbraucherpreise durchgeschlagen haben. Danach werden mit Beginn des
Frühsommers die Chancen für einen merklichen Rückgang der Inflationsrate sehr
gut sein. Es dürfte viel geringere Steigerungen bei den Energiepreisen in
diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr geben,und die Hypothekenzinsen dürften
nicht mehr steigen. Ja, ich hoffe, daß sie sinken werden.
Es gibt keine raschen und leichten Antworten, aber es gibt auch keinen
Grund für Furcht oder Verzweiflung.

Unsere Programme sind gut, unsere amerika-

nische Wirtschaft ist stark und gesund und unser Volk geeint und entschlossen,
sich diesen Herausforderungen gemeinsam zu stellen.
Frage:
- 6 -

�Frage:
erreicht?

Herr Präsident, was haben Sie bisher mit diesen Sanktionen
Haben Sie eine Frist für eine neue kriegerische Haltung vor Sommer-

anfang gesetzt?

Und gibt es Gründe für die Annahme, daß die Verbündeten un-

sere Maßnahmen unterstützen werden oder sind sie nur Schönwetter-Freunde?
Antwort: Von Beginn der Krise im Iran an, die durch die Gefangennahme
unserer Geiseln zustande kam, hatte ich zwei Zielsetzungen im Sinn, von denen
wir niemals abgewichen sind: Erstens, die Interessen unseres Landes, seine
Prinzipien und Maßstäbe zu schützen; zweitens - damit verbunden und auf gleicher
Ebene -, das Leben der Geiseln zu schützen und unter den schwierigsten Umständen, die man sich denken kann, nach bestem Vermögen auf die sichere Rückkehr
unserer Geiseln in die Freiheit hinzuarbeiten.
Es standen uns drei Möglichkeiten zur Verfügung: wirtschaftliche, politische und militärische. Bisher haben wir lediglich wirtschaftliche und politische Maßnahmen ergriffen; beim Internationalen Gerichtshof, bei den Vereinten
Nationen, durch unsere eigenen wirtschaftlichen Maßnahmen, die nunmehr der
Wirtschaft des Iran Strafen auferlegen,sowie durch den Aufbau von Unterstützung
durch andere Länder.
Ich kann Ihnen nicht genau vorhersagen, was andere Staaten tun werden.
In den letzten Tagen stand ich mit den Führungen fast aller wichtigen Staaten
in Verbindung und forderte sie auf, friedliche Maßnahmen wirtschaftlicher und
politischer Art zu ergreifen, um gemeinsam mit uns den Iran davon zu überzeugen,
daß er in immer stärkerem Maß von der übrigen zivilisierten Welt isoliert wird,
in immer stärkerem Maß verletzlich gegenüber Zwietracht und Spaltung im Inneren
und gegenüber äußerer Gefahr vor allem seitens der Sowjetunion im Norden des
Iran.
Vor kurzem haben unsere Verbündeten und Freunde ihre Botschafter zurückbeordert, um zu entscheiden, was in Zukunft zu tun sei.

Einige der führenden

Politiker geben mir den Eindruck, daß nächste Woche ein weiteres Treffen stattfinden wird, um über weiter, zu unternehmende Schritte zu entscheiden, nachdem

- 7 -

�nachdem Bani-Sadr, der Präsident des Iran, und andere sich geweigert haben,
Schritte zu unternehmen, um die Geiseln freizulassen, nachdem unsere Verbündeten den Iran unmittelbar aufgefordert hatten, diese Maßnahme zu ergreifen.
Wenn diese zusätzlichen Sanktionsmaßnahmen, die ich Ihnen heute beschrieben habe, und die konzertierte Aktion unserer Verbündeten nicht erfolgreich
sind, dann wäre der einzige nächste zur Verfügung stehende Schritt, den ich
mir vorstellen kann, eine Art militärischer Aktion, was die Prärogative und
das Recht der Vereinigten Staaten unter diesen Umständen ist.

Frage:

Herr Präsident, warum haben sie jetzt kein Nahrungsmittelembargo

verhängt, obwohl man einige

von uns glauben machen wollte, Sie hätten diese

Entscheidung bereits getroffen?
Antwort: Wir hatten erwogen, das Embargo auf Lebensmittel und Medikamente
auszudehnen; dies sind offensichtlich Dinge, die wir einbeziehen könnten. Wir
halten uns bezüglich der Sanktionen zunächst einmal an die Definition des
Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und ermutigen derzeit unsere Verbündeten, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen.
Zweitens gibt es aufgrund unserer Entscheidungen, aufgrund der Haltung
des amerikanischen Volkes und der Haltung derjenigen, die Lebensmittel und Medikamente liefern, praktisch keinen solchen Handel. Wie ich heute Ihnen gegenüber darauf hingewiesen habe, stehen diese Waren und die Unterbrechung der
Verbindungslinien uns noch immer für meine Entscheidung zur Verfügung, falls
es zu keinen sofortigen Maßnahmen seitens des Iran kommt.

Frage: Herr Präsident, es gab - vielleicht zum Teil absichtlich - einige
Ungewißheit hinsichtlich der Umstände und der zeitlichen Planung von militärischen Maßnahmen gegen den Iran, falls solche ergriffen werden sollten. Ein
Element dieser Ungewißheit war eine Bemerkung von Ihnen in einem Interview mit
dem Fernsehen in Europa vorige Woche, die nahelegte, daß es für Sie vielleicht

�vielleicht weniger dringlich wäre, unilaterale militärische Maßnahmen zu ergreifen, falls unsere Verbündeten uns durch das Ergreifen von Maßnahmen ausreichend unterstützen würden.
Meine Frage lautet daher:

In welchem Umfang hängt die zeitliche Planung

militärischer Maßnahmen davon ab, was unsere Verbündeten tun,und in welchem
Umfang lediglich von der iranischen Antwort?
Antwort: Sie hängt von drei Faktoren ab. Einer ist die Wirksamkeit der
Verstärkung der wirtschaftlichen und politischen Sanktionen, die wir gegen den
Iran ergriffen haben. Zweitens hängt sie von der Wirksamkeit der Sanktionen
ab, die dem Iran von anderen Staaten in der Welt auferlegt werden, einschließlich von einigen unserer Hauptverbündeten; und drittens,und am wichtigsten
natürlich, hängt sie von der Antwort des Iran auf diese Maßnahmen und die Verurteilung durch die übrige Welt ab.
Ich glaube nicht, daß es angemessen für mich wäre, einen bestimmten Zeitplan für die Auferlegung künftiger Maßnahmen festzusetzen, die militärische
Schritte umfassen können; aber dies ist eine Möglichkeit, die mir zur Verfügung steht.
Ich glaube, die führenden Politiker unserer Hauptverbündeten erkennen den
zeitlichen Rahmen, innerhalb dessen wir uns bewegen und unsere Pläne machen;
und ihre Entscheidungen nächste Woche werden vielleicht, so glaube ich, beeinflußt werden durch die Botschaften, die ich mit ihnen ausgetauscht habe - sowohl telegraphisch als auch durch direkte Telefongespräche.

Frage:

Herr Präsident, sie erwähnten die Existenz einer Erklärung iranischer

Regierungsstellen, daß eine Behandlung der Geiselfrage womöglich nicht vor Juli
stattfinden werde.

Ohne von einer Frist zu reden:

Ist es annehmbar, daß es

noch so lange weitergeht?
Antwort:

�Antwort:

Ich glaube, daß dies für uns eine Libertrieben lange Wartezeit

wäre.
•

Frage:

Herr Präsident, trotz des zwingenden Ziels, die Freilassung der

Geiseln zu erreichen:

Wie ist es um die Möglichkeit bestellt, daß eine zu-

künftige militärische Aktion der Vereinigten Staaten, sogar einschließlich
einer Blockade, hinsichtlich des Schadens für die Ölversorgung der Verbündeten
und eines weiteren Risikos eines Krieges ein zu hoher Preis sein könnte?

Antwort:

Das ist eine Erwägung, die ich zu beurteilen haben werde und

über die ich eine endgültige Entscheidung treffen werde.

Mit unseren Verbün-

deten habe ich noch keine spezifischen militärischen Schritte erörtert, die ich
ergreifen könnte.

Ich meine, sie sind durch Nachrichten und Berichte und durch

die einfache Analyse der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten damit vertraut, daß die Unterbrechung des Handels mit dem Iran zu den Schritten gehört,
die uns zur Verfügung stehen.

Wir haben im November, ich glaube am 20. Novem-

ber, angekündigt, daß dies einer jener Schritte sei, die wir uns für die Zukunft vorbehalten würden.

Ich glaube, wir gebrauchten den Ausdruck "Unter-

brechung des Handels mit dem Iran".

In seinen Auswirkungen wäre dies für den

Iran schwerwiegend und weit weniger schwerwiegend für die einzelnen Kunden
des Iran.

Aufgrund der Sanktionen gegen den Iran und aufgrund der zersplit-

terten Natur seines Wirtschaftssystems, aber auch aufgrund seiner Unfähigkeit,
angemessene Ersatzteile zu kaufen und seine Forschungsarbeiten für die Erdölproduktion fortzusetzen, ist die Verschiffung seines Öls zu den internationalen
Märkten jäh gesunken.

Daher wäre die völlige Unterbrechung der Verschiffung

iranischen Öls in andere Länder kein zerstörerischer Schlag für diese Länder.
Es wäre sicherlich unangenehm; es wäre sicherlich ernst.

Und wir haben bisher

versucht, diese Art von Maßnahme zu vermeiden - und versuchen dies immer noch.
Aber ich kann diese Option für die Zukunft nicht ausschließen, sollte sie notwendig werden.
(Nach Fragen zu wirtschaftlichen Problemen kommt ein Journalist wieder auf
das Thema Iran zurück):

c

Frage:
- 10 -

�Frage:

Herr Präsident, ich möchte gern, falls es gestattet ist, auf das

Thema Iran zurückkommen.

Veröffentlichte Berichte sagen, daß die Sowjetunion

bereits einige Schritte unternommen hat, um die Wirkungen eines Boykotts oder
einer Blockade zu durchkreuzen, sollten Sie sich dazu entschließen, diesen
Weg einzuschlagen, wenn es so weitergeht; die Berichte sprechen davon, daß
Lastwagen zur Nahrungsmittel Versorgung und für andere Rohstoffe bereits über
die sowjetische Grenze in den Iran kommen.

Verfügen Sie über irgendeine unab-

hängige Bestätigung dieser Tatsache, Herr Präsident, und meinen Sie nicht, daß
dies, wäre es wahr, jede Art zukünftiger Seeblockade untergraben würde?

Antwort:

Tatsache ist, daß es in der Geschichte stets einen recht umfang-

reichen Handel zwischen der Sowjetunion und dem Iran gegeben hat.

Vor der jet-

zigen Revolution waren Pläne im Gange, die Lieferung von Erdgas aus dem Iran
in die Sowjetunion im Austausch gegen Nahrungsmittel und vielleicht gegen Bargeld beträchtlich auszuweiten.

Das Schienen- und Straßennetz zwischen dem Iran und der Sowjetunion ist in
seiner Kapazität recht begrenzt.
sein.

Es mag jetzt in seiner Kapazität ausgelastet

Genauere Einzelheiten darüber weiß ich nicht.

Aber ich glaube, daß die

Menge der Güter die durch eine mögliche Blockade abgeschnitten wurden, eine
Blockade, von der ich jetzt nicht spezifisch voraussage, daß sie erfolgen wird,
keinesfalls ausgeglichen oder ersetzt werden könnte durch die begrenzten Transportwege zu Lande, sei es über die Türkei, den Irak oder die Sowjetunion, und
gewiß nicht zur Zeit über Afghanistan.

Frage:

Herr Präsident, ich frage mich, ob Sie glauben, daß das amerika-

nische Volk auch weiterhin unbegrenzt für die Hauptverteidigung Westeuropas Sorge
tragen wird, wenn in den Zeitungen, wie etwa heute morgen, berichtet wird, daß
größere Kreise sowohl in der Bundesrepublik als auch in Großbritannien sich
der Unterstützung der Vereinigten Staaten in einem künftigen Streit mit der
Sowjetunion widersetzen?
Antwort:

- 11 -

�Antwort:

Die Vereinigten Staaten haben niemals die Mehrheit oder den

überwältigenden Anteil an Soldaten oder Kampfausriistung in Europa für die Verteidigung Westeuropas gegen den Warschauer Pakt gestellt.

Die Zahl der im ge-

samten europäischen Verteidigungsraum stationierten amerikanischen Soldaten
liegt bei 300 000. Zusammen mit unseren NATO-Verbündeten haben wir, wie ich
glaube, über zwei Millionen.

Ich weiß die genaue Zahl nicht.

Wir haben stets für den strategischen nuklearen Schirm zum Schutze Europas
Sorge getragen, und wir hatten, wie Sie wissen, eine direkte Kontrolle über die
meisten taktischen nuklearen Waffen.

Ich habe heute die Ergebnisse einer Mei-

nungsumfrage in der Bundesrepublik Deutschland gesehen, aus der hervorgeht, daß
über 80 Prozent der Bevölkerung in der Bundesrepublik sich für einen Boykott
der Olympischen Spiele in Moskau aussprechen.
Ich glaube, das NATO-Bündnis ist heute so stark, wie es nach meinem Wissen eh
und je seit dem Krieg gewesen ist. Unter sehr schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen haben die größeren Staaten im Bündnis sich zu einer realen Steigerung
der Verteidigungsausgaben verpflichtet. Stark bedrängt durch Propagandabemühungen von Seiten der Staaten des Warschauer Pakts haben die Verbündeten sich
im vergangenen Dezember trotzdem dafür entschieden, mit der Modernisierung der
nuklearen Mittelstreckenraketen voranzugehen - eine sehr schwere Entscheidung.
Und meine persönliche Beziehung zu den Führern in diesen Ländern, zu den führenden Vertretern des Staates, des Militärs und der Diplomatie, haben mir eine
sehr starke Verpflichtung gegenüber dem Bündnis und eine sehr starke Unterstützung für die Vereinigten Staaten gezeigt.
Ich war manchmal enttäuscht, daß die von einigen unserer Verbündeten in
der Iran- und Afghanistanfrage getroffenen Maßnahmen nicht schneller erfolgten
und nicht subtantieller waren. Aber wir haben die Dinge unter verschiedenen
Gesichtspunkten gesehen.

Wir sind weit weniger verwundbar als sie gegen jede

Art von konventionellem Angriff.
Land.

Deutschland, zum Beispiel, ist ein geteiltes

17 Millionen Deutsche leben unter kommunistischer Herrschaft in Ost-

deutschland.

Und Berlin ist besonders exponiert.
Die
- 12 -

�Die meisten europäischen Länder sind auch weit abhängiger vom Außenhandel,als wir es sind.

Aber ich glaube,im Bereich dieser Begrenzungen und

angesichts des Unterschieds der Perspektive haben sie sich, obwohl ich manchmal enttäuscht war, in angemessener Weise verhalten.

Und ich glaube, daß wir

in jüngster Zeit, in diesen Tagen und in der kommenden Woche eine starke Welle
der Unterstützung erleben werden, sich uns beim Boykott der Moskauer Olympischen
Spiele anzuschließen, was für die Sowjetunion ein schwerer Propagandaschlag
und ein psychologischer sowie eine Verurteilung ihrer Invasion sein wird - und
nach meiner Überzeugung wird uns die im Falle des Iran zuteil werdende Unterstützung beweisen, daß die Grundvoraussetzung Ihrer Frage, daß wir bei unseren
Verbündeten keine Unterstützung und Zusammenarbeit finden, nicht richtig ist.

- 13 -

�I

Dokumentation

I

International Communication Agency
Embassy of the United States of America

23. April 1980

21

FREUNDSCHAFT UND ZUSAMMENARBEIT KENNZEICHNEN GESPRÄCHE
ZWISCHEN CARTER UND BEGIN
- Erklärung des Weißen Hauses zum Besuch des
israelischen Ministerpräsidenten -

WASHINGTON - (AD) - Am 17. April 1980 veröffentlichte das Weiße Haus
eine Erklärung zu den Gesprächen, die am 15. und 16. April zwischen Präsident
Jimmy Carter und dem israelischen Ministerpräsidenten Menachem Begin stattfanden. Sie verweist auf den "traditionellen Geist der Freundschaft und engen Zusammenarbeit" zwischen beiden Staatsmännern.
Die Erklärung hat folgenden Wortlaut:
Ministerpräsident Begin und Präsident Carter haben zwei Tage ausführlicher Gespräche beendet, die sich den Gesprächen der letzten Woche mit Präsident Sadat über die verbliebenen Fragen hinsichtlich der Autonomieverhandlungen, der umfassenden Sicherheit und der Lage im Nahen Osten anschlössen.
Diese Gespräche wurden im traditionellen Geist der Freundschaft und engen Zusammenarbeit abgehalten, der die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten
und Israel kennzeichnet.

.. . ,
Präsident

n

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 3240
Telex:08-85432

�Präsident Carter bestätigte erneut die langjährige amerikanische Verpflichtung zur Sicherheit und zum Wohlergehen Israels und zur Schaffung eines
gerechten und dauerhaften Friedens zwischen Israel und seinen Nachbarn. Ministerpräsident Begin verwies erneut auf Israels enge Freundschaft mit den
Vereinigten Staaten und seine feste Unterstützung für die standhafte Rolle
der Vereinigten Staaten bei dem Bemühen, die Sicherheit und Unabhängigkeit
der Staaten im Nahen Osten zu bewahren.
Der Präsident und der Ministerpräsident sind der Ansicht, daß diese Gespräche für den Fortschritt der Autonomieverhandlungen hilfreich waren.

Sie

bestätigten erneut ihre Verpflichtung gegenüber den Übereinkommen von Camp
David vom 17. September 1978, ihre Befriedigung über die reibungslose Durchführung des Friedensvertrages zwischen Israel und Ägypten vom 26. März 1979
und ihre Entschlossenheit, die laufenden Autonomieverhandlungen innerhalb
des Rahmenwerkes der Vereinbarungen von Camp David als einen weiteren Schritt
auf eine umfassende Regelung im Nahen Osten zu einem erfolgreichen Ende zu
bringen.
Ministerpräsident Begin bestätigte erneut die in dem von ihm und Präsident Sadat am 26. März 1979 an Präsident Carter gerichteten Schreiben enthaltene Zielsetzung, alles nur Mögliche zu tun, um ein Übereinkommen bis zum
26. Mai 1980 zu erreichen, jenem Zeitraum von einem Jahr, den sie sich selbst
in diesem Schreiben gesetzt hatten. Präsident Carter wies erneut auf die Entschlossenheit der Vereinigten Staaten hin, alles Angemessene zu tun, um Israel und Ägypten dabei zu unterstützen, dieses Ziel zu erreichen. Zu diesem
Zweck wurde im Anschluß an Konsultationen mit der Regierung Ägyptens Übereinstimmung dahingehend erzielt, daß die Verhandlungsdelegationen Ägyptens, Israels und der Vereinigten Staaten sich zu beschleunigten Verhandlungen in Israel und in Ägypten treffen werden und diese noch vor Ende April in Herzliya
beginnen werden.
Ministerpräsident Begin und Präsident Carter bestätigten erneut die Entschlossenheit ihrer beiden Länder, auch weiterhin in allen Bereichen eng zusammenzuarbeiten, besonders bei der gemeinsamen Anstrengung, die sie zusammen
- 2 -

�zusammen mit Präsident Sadat unternommen haben, um dem Nahen Osten einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden zu bringen.
An den Gesprächen nahmen neben dem Ministerpräsidenten und dem Präsidenten
auf israelischer Seite noch der Außenminister, Yitzhak Shamir; der Innenminister, Josef Burg; der israelische Botschafter in den Vereinigten Staaten,
Ephraim Evron, und ihre Berater teil. Auf amerikanischer Seite nahmen Vizepräsident Walter Mondale; Außenminister Cyrus Vance; der Berater des Präsidenten für nationale Sicherheitsfragen, Dr. Zbigniew Brzezinski; der Persönliche Vertreter des Präsidenten bei den Nahostverhandlungen, Sol Linowitz;
der Botschafter der Vereinigten Staaten in Israel, Samuel Lewis,und ihre Berater teil.

- 3 -

�3
I 3

Uli//cn/choft
und Technik
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

23. April 1980

21

US-UMWELTSCHUTZBEHÖRDE FÜR BESCHRÄNKUNG DER
PRODUKTION VON FLUORKOHLENWASSERSTOFFEN

- (AD) - Die "beständige Abgabe von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen in
die Atmosphäre wird zu einer erheblichen Verringerung der Menge von stratosphärischem Ozon führen", warnte der "Ausschuß zur Untersuchung der Auswirkung
von Veränderungen der Stratosphäre" des Nationalen Forschungsrates der USA
in einem Ende 1979 veröffentlichten Bericht.

Wie weit diese Veränderungen

gehen werden, ist eine noch umstrittene Frage.

Fest steht jedoch, daß der

durch Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (CFC) geförderte Abbau des stratosphärischen
Ozons die Lufthülle für den gefährlichen Anteil der Ultraviolettstrahlung der
Sonne durchlässiger macht - und das bedeutet zusätzliche Gefahr für das Leben
auf der Erde.

Der Ausschuß war sich darüber klar, daß "eine sofortige oder

vollständige Beendigung der Verwendung von CFC-Verbindungen außer Frage steht".
Er verwies aber darauf, daß das langsame Einsickern von CFC-Substanzen die
Ozonschicht noch "auf Jahrzehnte hinaus" beeinflussen werde.

Gefährlich sei

es schon allein aus diesem Grunde, eine abwartende Haltung einzunehmen und Gegenmaßnahmen womöglich erst dann zu ergreifen, wenn - vielleicht ein paar
Jahrzehnte

später - der Ozonabbau bereits einen kritischen Wert erreicht habe.

Die

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 32 40
Telex:08-85432

�Die stellvertretende Leiterin der amerikanischen Umweltschutzbehörde (EPA),
Barbara Blum, gab auf einer internationalen Tagung in Oslo (15. - 16. April
1980) bekannt, daß angesichts des vorliegenden Materials die Vereinigten Staaten eine weltweite Einschränkung der Herstellung von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen vorschlagen werden.

Die EPA plant zunächst eine Beschränkung der Pro-

duktion auf die im Jahr 1979 hergestellte

Menge - d.h. auf 250 000 Tonnen,

die 29 Prozent der Weltproduktion vom Jahr 1977 ausmachen.

Auf der Tagung in

Oslo erörterten die USA, Kanada, Norwegen, Dänemark, die Bundesrepublik Deutschland und die Niederlande die Möglichkeiten zusätzlicher Kontrollen für FluorChlor-Kohlenwasserstoffe.

Die von Barbara Blum abgegebene Erklärung hat fol-

genden Wortlaut:
"Ich gebe heute bekannt, daß die Vereinigten Staaten vorschlagen, ihre
Produktionsmenge für ozonabbauende Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe auf den Stand
vom Jahr 1979 zu beschränken.

Wir erwarten, daß diese Maßnahme die amerika-

nische Produktion auf 250 000 Tonnen pro Jahr halten wird.

Die genaue Mengen-

angabe wird von detaillierten Informationen der US-Industrie über die Produktion von 1979 abhängen.

Die Weltproduktion von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen

lag 1977 bei etwa 875 000 Tonnen.
Wir Amerikaner unternehmen diesen Schritt, weil kontinuierlich vorgenommene
Untersuchungen zeigen, daß die weltweite Freisetzung von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen der Gesundheit und der Umwelt schadet. So stellt beispielsweise
der kürzlich veröffentlichte Bericht der amerikanischen Nationalen Akademie der
Wissenschaften fest, daß fortgesetzte weltweite Emissionen von Fluor-ChlorKohlenwasserstoffen selbst dann, wenn sie auf den Stand von 1977 begrenzt werden, wahrscheinlich zu einer Verringerung der Menge des stratosphärischen
Ozons um 16 Prozent führen.
Offensichtlich ist bei einer Verwendung größerer Mengen als jenen von 1977
mit einem noch stärkeren Ozonabbau zu rechnen.

Dies wiederum würde ein An-

steigen der Menge schädlicher ultravioletter Strahlung, die bis zur Erdoberfläche vordringt, um 44 Prozent bewirken.

Diese Strahlung würde Tausende zu-

sätzlicher Fälle von bösartigem, oft zum Tode führenden Hautkrebs (Melanom)
- 2 -

�(Melanom) beim Menschen und Hunderttausende zusätzlicher Fälle anderer Erkrankungen auslösen.

Durch diese Strahlung würden auch der Anbau von Weizen, Mais,

Sojabohnen und Reis und die Fangergebnisse bei kommerziell wichtigen Fischarten wie Anchovies und Makrelen sowie bei Shrimps und Krabben dezimiert.

Im Verein mit Auswirkungen, die als Folge verstärkter Verbrennung von
fossilen Brennstoffen vorhergesagt werden (d.h. Zunahme des Kohlendioxidgehalts
der Luft - Anm. d. Red.), könnte die Freisetzung von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen in der gegenwärtigen Menge auch zu einer möglicherweise gefährlichen
Erwärmung der Erdatmosphäre und vielleicht sogar zum teilweisen Abschmelzen
der polaren Eismassen beitragen.

Die Festsetzung einer Produktionshöchstmenge in den Vereinigten Staaten
ist weder der erste noch der letzte Schritt zu einer Kontrolle von Fluor-ChlorKohlenwasserstoffen.

Im Jahr 1978 gaben die EPA und andere Bundesbehörden Ver-

ordnungen zum Auslaufen der Produktion von Treibgassubstanzen heraus, wie sie
in Sprühdosen mit kosmetischen Präparaten, Schädlingsbekämpfungsmittelnoder
Möbel politur verwendet werden.

Die Aktion, die ich heute ankündige, zeigt die vordringliche und tiefe
Besorgnis der Vereinigten Staaten über die Bedrohung, die durch die FluorChlor-Kohlenwasserstoffe auch weiterhin gegeben ist.

Unser Land bringt jetzt

die Sache voran, weil wir glauben, daß Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe eines
der wichtigsten internationalen Umweltprobleme dieses Jahrzehnts darstellen.
Die Ergebnisse unserer Tagung hier in Oslo bieten die Gewähr, daß es auch künftig internationalen Fortschritt für den Schutz der Ozonschicht durch die Kontrolle von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen geben wird.

Es muß ihn geben. Aller-

dings werden Maßnahmen seitens der USA oder eines anderen Landes allein - gleichgültig, wie einschneidend sie sind - das Problem niemals aus der We]t schaffen.
Schnelle, gleichzeitig unternommene Aktionen von allen Ländern, die FluorChlor-Kohlenwasserstoffe herstellen, sind bald erforderlich.
achten auch die anderen

In der Tat er-

auf dieser Konferenz vertretenen Länder die Verrin-

gerung der Emissionen von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen als erstrebenswert,

- 3-

�erstrebenswert, und sie haben vereinbart, entsprechende Ziele mit allen verfügbaren Mitteln anzustreben.
Einige Nationen sind bereits aktiv geworden.

Schweden und Norwegen haben

die Verwendung von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen als Treibgase verboten.
In Kanada tritt ein solches Verbot im Mai in Kraft.

Und auf dieser Konferenz

hat Kanada die jüngste amerikanische Initiative begrüßt und sein Einverständnis erklärt, ähnliche Schritte in Erwägung zu ziehen.

Die Europäische Wirt-

schaftsgemeinschaft (EWG) befürwortete kürzlich für jeden ihrer neun Mitgliedstaaten eine Verringerung der Verwendung von Treibgasmengen um 30 Prozent gegenüber den Mengen vom Jahr 1976.
reicht werden.

Diese Reduzierung soll bis Juni 1981 er-

Die EWG hat außerdem neue Investitionen in Produktionsstätten

für Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe beschnitten.
Alles in allem sind dies erste Schritte. Mehr davon sind notwendig.
Die mit einer wirksamen Kontrolle von Fluor-Chlor-Kohlwnasserstoffen verbundenen Probleme sind komplexer Natur. Dennoch machen es die möglichen weltweiten Gefahren für Gesundheit und Umwelt zum Gebot, daß wir handeln. Diese Konferenz ist ein wichtiger Schritt, bei den Nationen rund um den Erdball Zustimmung dafür zu erreichen, Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe und die Gefahren, die
sie heraufbeschwören, im Zaum zu halten."
Die Vereinigten Staaten haben inzwischen eine Vielfalt von Meßmethoden
zur Ermittlung der jeweiligen Ozonkonzentration in der Stratosphäre im Einsatz. Wie aufschlußreich Satellitenmessungen dabei sein können, zeigt das Beispiel einer dreitägigen Meßreihe im November 1978 durch den Wetterbeobachtungssatelliten NIMBUS 7, über die kürzlich die Zeitschrift "Aviation Week &amp; Space
Technology" (Ausgabe v. 24. März 1980) berichtete. Der Satellit liefert u.a.
Angaben über Ozon in der gesamten Erdatmosphäre (die polaren Nachtgebiete ausgenommen) mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung. Zum ersten Mal können
anhand der Satellitendaten auch dynamische Vorgänge und Effekte von kurzer
Dauer untersucht werden. Unterschiedliche Ozonkonzentrationen mit Maxima und
Minima und von West nach Ost verlaufenden Wellenbewegungen weisen Zusammen-

�Zusammenhänge mit der geographischen Breite und den der Jahreszeit entsprechenden globalen atmosphärischen Wellenbewegungen auf.

Nach Meinung der Wissen-

schaftler sind die für die Ozonbeobachtung geschaffenen Meßmethoden z.B. auch
geeignet, Wetterstörungen in kleinen Bereichen zu erfassen, die meteorologischen
Sondierungen vom Boden aus vielleicht völlig entgehen.

+ + + + +

- 5 -

�I 3

Wi//cn/chaft
und Technik
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

23. April 1980

21

FRÜHTEST FÜR BABIES AUF TOXOPLASMOSE

- (AD) - Ein neues Testverfahren zur Frliherkennung von Toxoplasmose
in den ersten Lebensmonaten auch in Fällen, in denen das infizierte Neugeborene zunächst keine Krankheitserscheinungen zeigt, wurde von einer
internationalen Forschergruppe unter Beteiligung von Wissenschaftlern
der Stanford-Universität und der Palo Alto Medical Research Foundation
in Kalifornien sowie vom Institut de Puericulture in Paris entwickelt.
Wie Dr. Jack Remington (Stanford-Universität) erklärte, ist dadurch die
Möglichkeit gegeben, mit einer rechtzeitig eingeleiteten Behandlung
schwerwiegende Komplikationen wie geistige Behinderung, Sehschwäche und
Erblindung oder Neigung zu Krampfanfällen weitgehend zu verhindern. Prof.
Remington ist Mitverfasser des Berichts, den die Forschergruppe im "New
England Journal of Medicine" (Ausgabe vom 3. April 1980) über den neuen
Toxoplasmosetest veröffentlicht hat.
Toxoplasmose wird durch eine Infektion mit Parasiten (Toxoplasma
gondii) verursacht. Bei Erwachsenen ist sie gewöhnlich harmlos und
verläuft oft unbemerkt. In den Vereinigten Staaten haben, so schätzt

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 32 40
Telex:08-85432

�schätzt Prof. Remington, fast 50 Prozent der Bevölkerung die Infektion
durchgemacht.

Auch etwa ein Viertel der Frauen im gebärfähigen Alter

dürfte Träger von Toxoplasma gondii sein.
Der Erreger bedeutet keine Gefahr für den Fötus, sofern die Infektion
der Mutter nicht erst während der Schwangerschaft erfolgte.

Ist dies

aber der Fall, können bei ungefähr 45 Prozent (in den USA bei jährlich
etwa 3 300 Babies) schwere Schädigungen lebenswichtiger Organe, insbesondere
am

zentralen Nervensystem, die Folge sein.

Im Rahmen einer von Prof.

Remington und seinem Kollegen Dr. Christopher B. Wilson durchgeführten
Studie zeigte sich, daß bei 92 Prozent der Fälle von angeborener Toxoplasmose später erhebliche Komplikationen auftraten.
Mit dem neuen Test auf sog. Lymphozyten-Transförmation wird der Umstand
genutzt, daß selbst das Ungeborene ein aktives Immunsystem besitzt und
auf die mit dem mütterlichen Blut eingeschleusten Erreger reagiert.
Lymphozytenzellen im Blut des Kindes werden gegen chemische Markiersubstanzen (Antigene) der Toxoplama-Organismen sensibilisiert. Kommen
die sensibilisierten Lymphozyten mit dem Antigen in Kontakt, teilen sie
sich rasch, um den Abwehrmechanismus des Körpers zu stärken. Diese
rasche Teilung ist, wie Prof. Remington erklärt, in Blutproben der Babies
mit verhältnismäßig einfachen Laborverfahren ausfindig zu machen. Fällt
der Test positiv aus, so könne dies bei Babies vom dritten Lebensmonat
ab als ziemlich beweiskräftig für eine konnatale Toxoplasma-Infektion
angesehen werden. Das gelte sowohl für Fälle mit Symptomen,die auf
Toxoplasmose schließen lassen, als auch für asymptomatische Fälle. Bisher
angewandte Tests waren meist nicht zuverlässig genug oder erlaubten
bei Kindern unter einem Jahr zu spät eine sichere Diagnosestellung. Prof.
Remington spricht aus langjähriger Erfahrung als Leiter der Abteilung
für Allergie, Immunologie und Infektionskrankheiten der Palo Alto Medical
Research Foundation.

�Die Hauptquellen für Frischinfektionen schwangerer Frauen sind
beispielsweise rohes oder unter einer Temperatur von 66 Grad Celsius
zubereitetes Fleisch und der Kontakt mit Hauskatzen, die vielleicht
von streunenden Tieren infiziert wurden. Als Vorsichtsmaßnahme sollten
Schwangere z.B. sofort nach der Behandlung von rohem Fleisch bei der
Zubereitung von Mahlzeiten gründlich die Hände waschen, die Berührung
mit fremden Katzen vermeiden und niemals ohne Handschuhschutz im Freien
oder im Garten arbeiten.
Bei Erwachsenen wird der Lymphozyten-Transformationstest zur Diagnose
bestimmter Krankheiten bereits angewandt. Jedoch beschreibt der erwähnte
Bericht zum ersten Mal den erfolgreichen Einsatz der Methode zur Feststellung angeborener Infektionen bei Babies.

+ + + + +

�31
I 3

Wi//en/chaft
und Technik
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

21

23. April 1980

VERLÖTETE KONSERVENDOSEN ERHÖHEN BLEIBELASTUNG

- (AD) - Den sofortigen Verzicht auf verlötete Konservendosen, wie sie
z.B. zum Verpacken von Thunfisch verwendet werden, fordern Dorothy Settle
und Clair C. Patterson (California Institute of Technology in Pasadena).
Die beiden Wissenschaftler begründen dies damit, daß das Gros der amerikanischen Bevölkerung ebenso wie große Teile der Weltbevölkerung offenbar Bleibelastungen durch industrielle Prozesse in einem bisher nicht erkannten Ausmaß ausgesetzt seien.

Sie kamen zu dieser Auffassung aufgrund der Ergeb-

nisse ihrer Analysen an Thunfisch in Speziallaboratorien, wo die Gefahr einer
Verunreinigung des Probengutes mit industriellen Bleirückständen während der
Vorbereitung und der Analyse so gut wie ausgeschlossen ist.

In den meisten Laboratorien werde, Wie Settle und Patterson in ihrem
in der Zeitschrift "Science" (14.März 1980) veröffentlichten Bericht erklären, darauf zu wenig oder überhaupt nicht geachtet.

Als Folge davon weisen

die Analysenproben Bleikonzentrationen auf, die den "Normalwert" nach oben
verfälschen und Gesundheitsbehörden oder medizinische Experten veranlassen,
das tatsächliche Ausmaß der Bleiverschmutzung erheblich zu unterschätzen.

Daß

Postfach 20 03 0 0
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 3240
Telex:08-85432

�Daß die natürliche

Blei bei astung geringer sei, als es den bisher vermu-

teten Werten entspricht, glauben die beiden Forscher anhand der Unterschiede
zwischen der Bleikonzentration in Thun-Frischfleisch und in Thunfisch aus der
Konservendose eindeutig nachgewiesen zu haben.

Im Fisch aus der Konserve war

der Bleigehalt viereinhalbtausendmal höher als im Frischfleisch.
aber nur ein Beispiel von vielen.

Dies sei

Denn die Bleibelastung durch industrielle

Prozesse sei so weit verbreitet und so hoch, daß sie den natürlichen Bleigehalt von Nahrungsmitteln vor ihrer Verarbeitung völlig überdecke.

Unter dem

nicht erkannten Einfluß industrieller Bleibelastungen habe beispielsweise vor
zwei Jahren ein regierungseigenes Laboratorium in Maryland den Bleigehalt von
Thunfisch-Fleisch bestimmt und einen Wert ermittelt, der nach Angaben der
CALTECH-Wissenschaftler um den Faktor Tausend zu hoch war.

Auf der Basis die-

ser Falschmessung wurde der irrige Schluß gezogen, daß durch die Bleiverlötung
der Dosen der Bleigehalt der menschlichen Nahrung nicht wesentlich erhöht
werde.
Blei wird seit mehr als 5000 Jahren abgebaut und geschmolzen. Kein Ort
auf Erden sei, so die beiden Forscher, von industrieller Bleibelastung verschont geblieben. Aber allein der Verzicht auf verlötete Konservendosen könnte dazu führen, daß z.B. in den Vereinigten Staaten die Bleiaufnahme der Bevölkerung mit der Nahrung auf die Hälfte reduziert werde. Sollten die jetzt
veröffentlichten Daten eingehenden Nachprüfungen standhalten und akzeptiert
werden, so bedeutete dies, daß die Kontrollbehörden die zulässigen Maximalwerte für Blei in der menschlichen Nahrung einschneidend ändern müßten - Maximalwerte, die nach Aussage von Settle und Patterson wegen der durch "Umweltblei" verfälschten Analysenergebnisse im Laboratorium viel zu hoch angesetzt
seien.

+ + + + +

�</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </file>
  </fileContainer>
  <collection collectionId="4">
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="6534">
                <text>Dokumente</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </collection>
  <itemType itemTypeId="19">
    <name>Digitalisat</name>
    <description>Umwandlung eines physischen Dokumentes in ein digitales Medium.</description>
  </itemType>
  <elementSetContainer>
    <elementSet elementSetId="1">
      <name>Dublin Core</name>
      <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="40">
          <name>Date</name>
          <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="8645">
              <text>23.04.1980</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="51">
          <name>Type</name>
          <description>The nature or genre of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="8646">
              <text>Digitalisat</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="39">
          <name>Creator</name>
          <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="8647">
              <text>Herausgeben U.S. Information &lt;br /&gt;Service Embassy of the United States of America</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="50">
          <name>Title</name>
          <description>A name given to the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="14014">
              <text>Amerikadienst 23.04.1980</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="41">
          <name>Description</name>
          <description>An account of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="14015">
              <text>&lt;strong&gt;1. Dokumentation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Carter zeigt Festigkeit in der Iranfrage und der Inflationsbekämpfung&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Auszüge aus der Pressekonferenz vom 17. April 1980 -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freundschaft und Zusammenarbeit kennzeichnen Gespräche zwischen Carter und Begin&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Erklärung des Weißen Hauses zum Besuch des israelischen Ministerpräsidenten -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Wissenschaft und Technik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;US-Umweltschutzbehörde für Beschränkung der Produktion von Fluorkohlenwasserstoffen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühtest für Babies auf Toxoplasmose&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verlötete Konservendosen erhöhen Bleibelastung</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </elementSet>
  </elementSetContainer>
</item>
