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                  <text>S
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Information
und
Dokumentation

1

International Communication Agency
Embassy of the United States of America

24. Oktober 1979

41

INHALT

DOKUMENTATION
Grußbotschaft Carters zum 10. Jahrestag des NATO-Ausschusses für Aufgaben
der modernen Gesellschaft

INFORMATION
Synthesebrennstoffe für die Energiepalette
- Entwicklung von Kohlenprodukten in amerikanisch-deutscher Zusammenarbeit
Wasserkraft besser nutzen
- Das Potential der kleinen Staudämme -

HINTERGRUNDMATERIAL
Die amerikanische strategische Abschreckung und die europäische Sicherheit
- Von McGeorge Bundy Nur weltweite Kampagne verspricht Erfolg
- USA fordern enge Zusammenarbeit zur Rauschgiftbekämpfung -

Um Übef/endung von
Belegexemplaren wird
gebeten

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Dokumentation
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

24. Oktober 1979

41

GRUSSBOTSCHAFT CARTERS ZUM 10. JAHRESTAG DES NATO-AUSSCHUSSES
FÜR AUFGABEN DER MODERNEN GESELLSCHAFT

WASHINGTON - (AD) - Anläßlich des 10. Jahrestages der Gründung des NAT0Ausschusses für Aufgaben der modernen Gesellschaft (CCMS) wurde auf der Eröffnungssitzung in Washington am 23. Oktober 1979 von Douglas M. Costle, dem
Leiter der amerikanischen Behörde für Umweltschutz, eine Grußbotschaft Präsident Carters verlesen, die folgenden Wortlaut hat:
Ich grüße herzlichst die Mitglieder und Freunde des NATO-Ausschusses für
Aufgaben der modernen Gesellschaft, die hier den 10. Jahrestag seiner Gründung
begehen.
Ihr erstes Jahrzehnt war gekennzeichnet durch bemerkenswerte Leistungen
bei unseren gemeinsamen Anstrengungen zur Schaffung eines für uns selbst und
für kommende Generationen sichereren und gastlicheren Planeten. In großem Maß
dank Ihrer Arbeit haben wir bessere Techniken zur Warnung vor Luftverschmutzung
und zu ihrer Kontrolle entwickelt. Unsere Landstraßen und Stadtzentren wurden
dank Ihrer wirkungsvollen Programme im Bereich der Verkehrssicherheit und der
städtischen Beförderungsmittel verbessert. Und in Ihren Ausschußprogrammen
kommen Sie bei der gewaltigen Anstrengung zum Verständnis und zur Kontrolle der

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�der Proliferation gefährlicher Stoffe gut voran.
Wir haben diese Tätigkeit als Verbündete begonnen, weil wir die Gefahr
erkennen, der das Fundament unserer Gesellschaften durch diese Herausforderungen
der Umwelt ausgesetzt ist.

Unsere Fähigkeit, uns den Verantwortlichkeiten un-

serer industriellen und technologischen Stärke zu stellen, ist ein Maßstab für
unseren Erfolg als freie Partner in einem großen Bündnis.

Dadurch erfüllen wir

unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Bürgern und gegeneinander, nämlich zu
friedlichen und freundschaftlichen internationalen Beziehungen, zu Stabilität
und Wohlergehen beizutragen.
Lassen Sie uns auf dieser Vollversammlung zum 10. Jahrestag des NATO-Ausschusses für Aufgaben der modernen Gesellschaft die Zeit nehmen, über unsere
Leistungen nachzudenken und uns zu einer Arbeit gratulieren, die so wohl verrichtet wurde.
uns liegen.

Aber widmen wir uns auch erneut den vielen Aufgaben, die vor

Probleme, die man sich vor 10 Jahren noch nicht hätte vorstellen

können, fordern heute unsere enge Konsultation und Zusammenarbeit.

Ich bin

sicher, daß dieser Ausschuß diese neuen Herausforderungen ebenso annehmen wird,
wie er die seines ersten Jahrzehnts überwunden hat.
Ich spreche Ihnen ein Lob für Ihren Erfolg aus. Ich empfehle Ihnen, Ihre
künftige Arbeit mit der gleichen Zielstrebigkeit zu verfolgen, mit der gleichen
Vitalität und Verpflichtung den Zielen des Bündnisses und dem Trachten aller
Völker gegenüber nach einer ordentlichen und sicheren Qualität des Lebens.

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�Information

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International Communication Agency
Embassy of the United States of America

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24. Oktober 1979

SYNTHESEBRENNSTOFFE FÜR DIE ENERGIEPALETTE
Entwicklung von Kohleprodukten in amerikanisch-deutscher Zusammenarbeit

- (AD) - Zusammenarbeit bei der Entwicklung synthetischer Brennstoffe
aus Kohle ist Gegenstand eines Abkommens, das am 5. Oktober 1979 von USEnergieminister Charles W. Duncan und Dr. Volker Hauff, Minister für
Forschung und Technologie der Bundesrepublik, in Washington unterzeichnet
wurde.

Auf Grund dieser zweiten Vereinbarung im Rahmen einer vierteiligen

Serie übernehmen die Regierung in Bonn und deutsche Firmen 25 Prozent
der Gesamtkosten für den endgültigen Entwurf, den Bau und Betrieb einer
Demonstrationsanlage, die in der Nähe von Morgantown (Westvirginia)
errichtet werden soll. Der Baubeginn ist für das Jahr 1981, die Inbetriebnahme für Mitte 1984 vorgesehen.

Nach ersten Schätzungen belaufen

sich die Gesamtkosten auf mehr als eine Milliarde Dollar.
Bei einem Tagesdurchsatz von 6 000 Tonnen stark schwefelhaltiger Kohle
will man verschiedenartige synthetische Flüssigbrennstoffe herstellen,
deren Gesamtenergie-Gehalt jenem von knapp 3 000 Tonnen Rohöl pro Tag
entspräche. Die Umwandlung von Kohle in flüssige Brenn- und Kraftstoffe
erfolgt nach einem direkten "Verflüssigungs"-Prozeß, dem sog. SRC ("Solvent

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�("Solvent Refined Coal")-Verfahren.

Bei dieser Methode werden aus Kohle

gewonnene aromatische Verbindungen unter bestimmten Druck- und Temperaturverhältnissen als Lösungsmittel für die organischen Kohlebestandteile
benutzt.

Aschen und unlösliche organische Stoffe werden sodann abfiltriert.

Das nach Rückgewinnung des Lösungsmittels zurückbleibende Produkt ist der
Ausgangsstoff für die Herstellung verschiedener flüssiger Brennstoffe.
Der SRC-Prozeß ist eines von mehreren Verfahren zur Produktion von
Flüssigbrennstoffen aus Kohle im kontinuierlichen Betrieb, die gegenwärtig untersucht werden.

(Eine weitere Möglichkeit ist die "indirekte

Verflüssigung", wobei die Kohle zunächst in Gas und dann erst in Flüssigkeiten umgewandelt wird.)

Das für die Demonstrationsanlage Morgantown

vorgesehene Verfahren wurde seit 1974 in einem kleinen Versuchsbetrieb
in Fort Lewis (US-Bundesstaat Washington) getestet.

Dort lag der Tages-

durchsatz bei 30 Tonnen Kohle.

- US-Senat für industriellen Zwei-Stufen-Plan Die Kohleverflüssigung stellt einen der umfangreichsten Programmpunkte
im Energieplan Präsident Carters dar. Angesichts der enormen Kosten des
ursprünglich vorgeschlagenen Mammutprogramms in Höhe von 88 Milliarden
Dollar empfahl jetzt der US-Senat auf Grund einer Reihe finanz- und
wirtschaftstechnischer Studien, den Aufbau einer "Synfuel"-Industrie in
zwei Stufen in Angriff zu nehmen und sich dafür mehr Zeit zu lassen als
zunächst geplant. (Mit dem Kurzbegriff "Synfuels", werden die synthetisch
gewonnenen gasförmigen und flüssigen Brennstoffe aus Kohle und anderen
Rohstoffen bezeichnet.)
Die Ergebnisse der Studien sind in einer Ende September vom US-Senat
veröffentlichten Kostenanalyse zusammengefaßt. Der Bericht hebt eingangs

- 2 -

�eingangs hervor, daß durch eine effizientere Anwendung "alternativer
Mechanismen" wie intensives Energiesparen, Verwendung von mehr Kohle
nach den herkömmlichen Verfahren und sofortige Aufhebung der Preiskontrollen
für einheimisches öl die Mengen von Importöl verringert und dies, kurzfristig gesehen, weniger kosten würde als die Produktion synthetischer
Brennstoffe mit den heute verfügbaren Techniken.

"Wenn ein Aspekt der

Energiefrage deutlich geworden ist", heißt es in dem Bericht, "so der, daß
kein Programm allein die Energiekrise zu lösen vermag."
In dem Bericht wird empfohlen, bis 1985 zunächst 10-12 Hydrierund Kohleumwandlungsanlagen in einer Größenordnung zu errichten, die
jener von kommerziellen großtechnischen Werken entspricht. In diesen Betrieben sollen die wirtschaftlichen und technischen Gegebenheiten der
verschiedenen Synfuel-Verfahren getestet werden, ehe man in der zweiten
Stufe den Bau zahlreicher Großanlagen in Angriff nimmt. Die Produkte
dieser Betriebe entsprächen im Jahr 1985 dem Energiegehalt von knapp
43 000 Tonnen Rohöl pro Tag. Gleichzeitig würden die Anlagen wichtige
Informationen über betriebstechnische Probleme sowie Umweltbelastungen
durch jedes einzelne Verfahren erbringen, bevor massive Investitionen
unternommen worden seien.
Wie Senator Gary Hart (US-Bundesstaat Colorado) auf einer Pressekonferenz in Washington erklärte, erlaube ein Zwei-Stufen-Programm zur
Entwicklung synthetischer Brennstoffe ein elastischeres Vorgehen bei
den Bemühungen der Vereinigten Staaten, dem Energiebedarf der Zukunft
gerecht zu werden. Selbst mit einer solchen langsameren "Gangart" sei
es möglich, das von Präsident Carter gesteckte Ziel - synthetische Brennstoffe im Äquivalent von ca. 360 000 Tonnen öl pro Tag bis zum Jahr
1990 - zu erreichen.
Die Studie hebt außerdem folgende Punkte besonders hervor:
Die
- 3 -

�Die geplanten Synthesebrennstoff-Programme haben wahrscheinlich
geringe oder gar keine Auswirkungen auf Inflation und Arbeitslosigkeit.
-

Neben der Preisfrage gibt es noch andere Probleme, die den kommerziellen Aufbau einer Industrie für synthetische Brennstoffe beeinträchtigen könnten, u.a. Bedenken wegen der damit verbundenen
Schäden und Belastungen für die Umwelt, staatliches Reglement
sowie Genehmigungsbeschränkungen.

Die meisten Schwierigkeiten

in den achtziger Jahren dürften jedoch bei der Bauindustrie wegen
der Auslegung, Konstruktion und der Errichtung solcher Anlagen
auftreten.
-

Preisgarantien, mit denen die US-Regierung ein fixiertes Preisniveau über dem ölmarktpreis für Synfuel-Produzenten gewährleistet,
wären in wirtschaftlicher Hinsicht der effektivste Anreiz für die
Privatwirtschaft.

Jedoch sind dafür eine Vielzahl finanzieller

Mechanismen notwendig . . . Angestrebt werden sollte der Aufbau
eines konkurrierenden und vielschichtigen Marktes mit kleinen wie
großen Produzenten von synthetischen Brennstoffen.
Der Energie-Ausschuß des US-Senats beschloß am 11. Oktober 1979 ein
20-Milliarden-Dollar-Programm für die Finanzierung und den Bau von bis zu
drei Synthesebrennstoff-Anlagen, nachdem der Bewilligungsausschuß des
Senats die Bereitstellung dieses Betrags empfohlen hatte.

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Information

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24. Oktober 1979

41

WASSERKRAFT BESSER NUTZEN
Das Potential der kleinen Staudämme

- (AD) - Im Vergleich zu den Investitionen auf dem Gebiet der SyntheseBrennstoffe ist der Aufwand, den eine intensivere Nutzung von Wasserkraft
erfordert, geradezu lächerlich gering.

In seinem Energieprogramm für

ländliche Gebiete hatte Präsident Carter im April 1979 angekündigt, daß
100 kleine Talsperren umgebaut würden, um ab 1981 ca. 300 Megawatt Strom
liefern zu können, und daß bis 1985 die Modernisierung von weiteren 300
Staudämmen geplant sei. Das US-Energieministerium stellte für diese
Vorhaben bisher 300 Millionen Dollar in Form von kostenanteiligen Anleihen
und Beihilfen für private Gruppen zur Verfügung.
Auf der internationalen Konferenz "Wasserkraft 1979" Anfang Oktober 1979
in Washington wurde die Frage der besseren Nutzung von Kleinkraftwerken
eingehend erörtert.

Nach neuesten Studien könnten z.B. die Vereinigten

Staaten, wie Präsidentenberater Jack Watson ausführte, jährlich zusätzliche
27 000 Megawatt Strom von 5 200 bereits vorhandenen kleinen Stauanlagen
gewinnen.

Diese Wasserkraft würde etwa 20 Millionen Tonnen Erdöl pro

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�pro Jahr ersetzen.
Als kleine Wasserkraftanlage wird eine Staumauer von ca. 20 m Höhe
definiert, an der täglich 15 Megawatt elektrische Energie erzeugt werden
können.

Diese reicht aus, um den Strombedarf von 3 000 Familien auf dem

Lande während der verbrauchsintensiven Sommermonate zu decken.

Die

Stauanlagen sind meist im Besitz von Farmern, Ranchern und anderen
Privatpersonen bzw. Gruppen.

Als Quellen zur Erzeugung von Wasserkraft

seien sie jedoch, wie Watson erklärte, nur unzureichendentwickelt, obgleich
sie zusammen ungefähr die Hälfte der Wasserkraftkapazität der Vereinigten
Staaten ausmachten.

Nach Schätzungen des amerikanischen Energieministeriums

dürfte, weltweit gesehen, das ungenutzte Wasserkraftpotential sogar noch
sehr viel höher sein.
Die Kosten der von kleinen Wasserkraftwerken erzeugten Energie könnten
laut Watson mit den Stromkosten bei neuen Kohle- oder Kernkraftprogrammen
konkurrieren - aber mit dem Unterschied, daß Wasserkraft "die sauberste
und sicherste Energiequelle ist und sich außerdem ständig erneuert".
Gegen die verhältnismäßig kleinen Bauwerke sei vom Ästetischen her kaum
etwas einzuwenden. Die Auswirkungen auf das Ökosystem der Flußlandschaft
seien gering, manchmal sogar sehr positiv. Und die erforderliche Technologie
sei seit langem etabliert.
Den größten Kostenfaktor bei kleinen Wasserkraftwerken stellen die
Anfangsinvestitionen für die Bauwerke und Maschinenausrüstungen dar.
Betriebs- und Wartungskosten dagegen liegen, wie aus statistischen Erhebungen
des US-Energieministeriums über vorhandene Anlagen hervorgeht, sehr niedrig
und werden von der Inflation nicht berührt.
Angesichts des großen Interesses von Farmern, Kommunal Verwaltungen,
Genossenschaften und anderen Gruppen wurde inzwischen auf Initiative von
Prof. Lewis W. Klotz (Universität New Hampshire) und Sam Barnes, Ingenieur

- 2 -

�Ingenieur für Wasserbau der Stadtverwaltung von Columbus (Ohio), ein
unabhängiger Verband ins Leben gerufen.

Er nennt sich "American Small

Hydropower Association" und hat sich zum Ziel gesetzt, die diversen Gruppen,
die an der Entwicklung kleiner Wasserkraftwerke interessiert sind, zusammenzubringen, technische Informationen auszutauschen und die Nutzbarmachung
von Wasserkraft auch im kleinen Rahmen nach Kräften zu fördern.

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24. Oktober 1979

DIE AMERIKANISCHE STRATEGISCHE ABSCHRECKUNG UND DIE
EUROPÄISCHE SICHERHEIT

- Von McGeorge Bundy -

Am 7. September 1979 hielt McGeorge Bundy
auf der Jahreskonferenz des Internationalen
Instituts für Strategische Studien (IISS)
in Villars in der Schweiz e ine Rede zum
Thema der amerikanischen Ab schreckung und
der Sicherheit Europas, auf der folgender
Artikel basiert. McGeorge Bundy war unter
den Präsidenten Kennedy und Johnson Berater
für Fragen der nationalen S icherheit. Gegenwä'rtig lehrt er als Profess or für Geschichte
an der Universität von New York.

Vor was sollte die amerikanische strategische Abschreckung abschrecken?
Um darauf eine Antwort zu erhalten, dürfen wir nicht auf die Sprache der politischen Führer hören.

Bezeichnenderweise wollten sie vor einer "Aggression"

abschrecken, aber sie haben gezögert, genau zu definieren, welche Handlungen
die Abschreckung auslösen würde.

Es ist verhältnismäßig einfach, unter die-

sen Schirm die 50 amerikanischen Einzel Staaten zu versammeln; aber es gibt
auch Südostasien und Afrika, um uns daran zu erinnern, daß strategische Waffen
wenig nützen in entfernten Regionen, die von ihren eigenen internen Streit-

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�Streitkräften beherrscht werden.

In solchen Fällen kann die Abschreckung

allerhöchstens eine bescheidene Wirkung dadurch haben, daß sie die Direktheit
und Sichtbarkeit sowjetischer Aktivität einschränkt.

Aber wie steht es in

Europa?

Der amerikanische strategische Schutz Westeuropas ist bisher ein klassischer Fall doktrinärer Verwirrung und pragmatischen Erfolgs.

1949 war das Jahr

des ersten sowjetischen Atomversuchs; sechs Monate vorher war es das Jahr des
Nordatlantikvertrags.

Der durch Artikel V gewährte nukleare Schutz hat 30

Jahre lang durch dick und dünn überdauert.

Es gab oft Alarm,und es gab große

Veränderungen - keine davon bemerkenswerter als der einzigartige Übergang von
einer nackten politischen Zusicherung zu einer umfangreichen militärischen Dislozierung in den Jahren 1950-1951. Aber es gab die ganze Zeit, wie jüngst
scharfsinnig bemerkt wurde, in Europa immer ein "anhaltendes Gleichgewicht".
Dieses Gleichgewicht spiegelt nicht nur die tiefe politische Wirklichkeit
wider, daß beide Seiten das, was jetzt besteht, einer großen und nicht vorhersagbaren Änderung durch Gewalt vorziehen, sondern zugleich ein Machtgleichgewicht, in dem das Engagement der amerikanischen strategischen Abschreckung
ein wesentliches Element darstellt.

über die Art und Weise, auf die diese Abschreckung angewendet wird oder
werden sollte, gab es immer wiederkehrende Debatten.

Am einen Ende gibt es

ein paar Leute, die glauben, daß es eigentlich nichts abzuschrecken gebe, da
die sowjetische Bedrohung Europas nicht militärisch sei und im wesentlichen
nicht militärisch sein werde.

Am anderen Ende gibt es einige Militärs und ein

paar zivile Verbündete, die argumentieren, daß wir die Russen auf allen Ebenen
mit in Europa stationierten Nuklearstreitkräften einholen, ja sogar übertreffen
müßten.

Die Argumente der zuversichtlichen NATO-Oberbefehlshaber sind sich

von Norstad bis Haig so ziemlich gleich.

In regelmäßigen Abständen haben

Propheten unterschiedlicher Überzeugungskraft argumentiert, daß das Verhältnis strategischer nuklearer Abhängigkeit seiner inneren Natur nach instabil
sei und daß das neue Europa seine eigene ausreichende Stärke wünschte und benötigte:

Ich dachte selbst einmal so.

- 2-

Eine besonders schwere und irrige

�irrige Sorge bestand zeitweilig darin, daß ein neubelebtes Westdeutschland
nicht für immer seinen eigenen Status als Land ohne Kernwaffen hinnehmen
könnte in einem Bündnis mit drei Staaten, die über Kernwaffen verfügten.
Es gab Experten, die bei jeder neuen amerikanischen Doktrin den Trost für
Europa anzweifelten, egal,ob es um die massive Vergeltung oder die flexible
Antwort oder die nahtlose NATO-Triade ging.

Und auch sowjetische Drohungen

aller Art - politisch und militärisch, konventionell und nuklear, tatsächlich
und hypothetisch - haben in Abständen das Gleichgewicht belastet.

Das geht

so weiter.
Es ist hier nicht der Ort, um die Doktrinen der NATO oder die Probleme
der Modernisierung der Kernwaffen zu behandeln. Sie sind nicht unerheblich.
Aber obwohl es eine innewohnende Spannung zwischen den Wünschen der Militärs
und den Haushalten in Friedenszeiten gibt, und dies in allen NATO-Ländern,
obwohl.die NATO ihren Zweck erfüllt hat, ohne jemals ihren eigenen Zielvorstellungen hinsichtlich des Umfangs ihrer Streitkräfte nahegekommen zu sein,
und obwohl es bei der Planung für jede Art dritten Kriegs in Europa eine Unvorhersagbarkeit gibt, der man nicht entrinnen kann, so gibt es doch eine Schwelle
der Stärke und der Glaubwürdigkeit, unter die die NATO-Streitkräfte nicht gehen sollten. Aus diesem Grund unterstützte ich die allgemeine Anstrengung
der letzten beiden Jahre.
Aber hinsichtlich der Zukunft der strategischen Abschreckung für Europa
sehe ich mich selbst sowohl als Konservativer als auch als Optimist. In
ihrem innersten Kern ist sie nie eine separate Kraft gewesen, über viele •
Jahre hinweg waren die verläßlichsten strategischen Waffen der NATO die zugeteilten amerikanischen Unterseeboote, und sie wiederum waren selbst nur so
zuverlässig wie die amerikanische Garantie. Es gibt keinen Weg, diese Realität durch neue Dislozierungen von weiterreichenden Waffen zu ändern, und es
gibt keinen Grund für die Amerikaner, ihren Verbündeten so etwas aufzudrängen.
Auch wird die grundlegende Garantie nicht daran gemessen, daß man die Anzahl •
der von Amerika kontrollierten weiterreichenden Waffen der NATO mit den SS-20
und den Backfire-Bombern vergleicht. In Erinnerung daran, daß diese strategische Welt unvermeidlich zweigeteilt ist, müssen wir erkennen, daß in keinem
- 3 -

�keinem Augenblick des ernsthaften Drucks weder Washington noch Moskau solche
amerikanische Waffen als eine Streitmacht betrachten würden, die getrennt
verwendet wird oder eindeutig begrenzt ist.

Alle von Amerika kontrollierten

Waffen, die die Sowjetunion erreichen können, würden mit größter Gewißheit
für beide die gleiche Bedeutung haben.
Daraus folgt, daß der strategische Schutz Europas so stark oder so schwach
ist wie die amerikanische strategische Garantie, egal,welche amerikanische
Waffen bei der NATO disloziert sind.

(Ich schließe hier nicht einen nützlichen

Beitrag durch das Vorhandensein der britischen und französischen Waffen aus,
obgleich sie keine wesentliche Variable in der gegenwärtigen Debatte darstellen,
egal, wie man sie einschätzt).

Und ich bin der Ansicht, daß die Wirksamkeit

dieser amerikanischen Garantie wahrscheinlich in der Zukunft ebenso groß sein
wird wie in der Vergangenheit.

Schließlich war sie 30 Jahre lang wirksam,und

20 dieser Jahre waren, wie wir gesehen haben, eine Zeit der grundlegenden Parität der gegenseitigen Zerstörungsgewalt.
Die anhaltende Wirksamkeit der amerikanischen Garantie hing nicht von der
strategischen Überlegenheit ab. Sie hing vielmehr von zwei entscheidenden Faktoren ab: der sichtbaren Dislozierung umfangreicher amerikanischer Streitkräfte
in Europa sowie dem deutlichen Risiko, daß jeder ernsthaftere Schlagabtausch
zwischen sowjetischen und amerikanischen Streitkräften rasch und unkontrollierbar allgemein, nuklear und schrecklich werden würde. Der schwerwiegendste
Angriff auf den strategischen Schirm in jenen Jahren war die Kampagne von
Senator Mansfield für eine Truppenverminderung - und ich betrachte es als ein
sehr gutes Zeichen, daß mit seinem Ausscheiden aus dem Senat die Verminderung
unseres militärischen Engagements in Europa als politisches Thema verschwunden
ist.
Niemand weiß natürlich, ob ein größeres Engagement in Europa sich zu
strategisch-nuklearem Ausmaß eskalieren würde. Aber der wesentliche Punkt
liegt in der Umkehr: Niemand kann wissen, ob dies nicht doch einträte. Gerade weil diese Waffen anders sind, und gerade weil das bestehende Kräfteverhältnis in Europa für beide Seiten erträglich ist, ist sogar das kleinste Ri- 4 -

�Risiko eines großen nuklearen Schlagabtausches viel zu hoch.

Ich glaube an

das, was Michael Howard hinsichtlich der Abschreckungskraft sogar einer ungewissen Bedrohung als "Healeys Theorem" bezeichnet hat:

"Wenn die Chancen

auch nur 1 : 100 stehen, daß Kernwaffen eingesetzt werden, dann wäre dies
noch genug, um einen Angreifer abzuschrecken - auch wenn es nicht genug wäre,
um einen Verbündeten zu beruhigen."

Und zur Beruhigung des Verbündeten würde

ich auf die Realität meiner Anwesenheit hinweisen, auf die Realität meines
fortgesetzten Augenmerks auf eine vermehrte Anstrengung und auf die Realität
der strategischen Stabilität.

Ich würde ferner auf die Tatsache hinweisen,

daß in der Entspannung selbst eine starke Abschreckungswirkung liegt.

Denn

wer von uns glaubt wirklich daran, daß die Sowjetunion danach lechzt, uns alle
auf ein Niveau der Rüstungsausgaben zurückzubringen, wie wir es nach Korea
und dem Sputnik hatten?
Wir dürfen nicht vergessen:

wenn es an die oberen Grenzen der Gewalt-

anwendung geht, sind die beiden Supermächte im Umgang miteinander äußerst vorsichtig.

Das geht nicht auf die Einschätzung der Erst- oder Zweitschlagka-

pazität der jeweiligen Streitkräfte zurück
kalation vorhanden ist oder nicht.

oder weil ein übergewicht der Es-

Nur wenige Führer der beiden Staaten haben

gewußt, was solche Begriffe bedeuten.

Sie wagen es ganz einfach nicht, es

auf einen Krieg mit dem andern ankommen zu lassen, weil sie Angst davor haben,
was geschehen könnte, wenn er sich zu einem Nuklearkrieg ausweiten würde
- was jederzeit möglich wäre.

Der Fall Kuba bestätigt diese Regel.

Die bei-

den Regierungen machten sich zwar gegenseitig fast verrückt, aber gerieten
zu keiner Zeit in die Nähe eines Nuklearkriegs.

Und seither sind beide noch

vorsichtiger geworden.

Daher lautet meine Schlußfolgerung, daß unbedeutende Änderungen der
strategischen Zahlen keine Bedrohung der strategischen Garantie Amerikas in
der NATO bedeuten.

Diese Garantie beruht nicht auf der Anzahl der Gefechts-

köpfe, sondern auf einer Verpflichtung, die für die andere Seite ein Risiko
darstellt, ein gänzlich unannehmbares und seiner Natur nach unvorhersagbares
Risiko.

Auch glaube ich nicht, daß die tatsächliche Wirksamkeit dieser Ab-

schreckung besonders empfindsam ist gegenüber dem Auf und Ab des europäischen
- 5-

�europäischen Vertrauens in diese oder jene amerikanische Regierung.

Sicher

ist gegenseitiges Vertrauen über den Atlantik hinweg wichtig, und sicher hat
die NATO eine recht unglückliche Geschichte wiederkehrender Mißverständnisse.
Aber die Neutronenwaffe ist nicht der Schild Europas.

Dieser Schild ist die

amerikanische Triade, deren Verpflichtung durch 300 000 Amerikaner vor Ort
glaubwürdig wird.
Die augenblickliche Konzentration auf die Verteidigungspläne, zunächst
durch die Warnungen von Senator Nunn und später von Kissinger ausgelöst, ist
ein indirektes Kompliment für die Verteidigung des SALT II-Abkommens durch
die Regierung, von Harold Brown mit einer bewundernswerten Kombination von Geduld und Klugheit geführt. Auch wird die Aufmerksamkeit auf das richtige Thema
gelenkt.

Unsere strategische Abschreckung ist gegenwärtig gesund, aber ein

Teil davon ist nicht so dauerhaft überlebensfähig, wie wir es gern hätten.

Die

UdSSR ist nicht dabei, einen Erstschlag gegen unsere Minuteman zu führen.
Die sowjetische Führung weiß - einige Schreiber von Szenarien vielleicht nicht -,
daß die Vereinigten Staaten wahrscheinlich nicht passiv die gleichzeitige Verwüstung von acht Staaten hinnehmen würden.

Aber wir sehen, daß überschüssige,

überlebensfähige Zweitschlagkraft zum Wesen der Abschreckung gehört.

Es ist

richtig, sich mit der Minuteman zu befassen.
Auch ist es richtig,die Angelegenheit in Suche nach einem Konsens durchzudiskutieren. Da die Abschreckung auf beiden Seiten so groß ist, gibt es einen
breiten Sicherheitsspielraum, und es ist vernünftig, unsere Streitkräfte über
das Gefahrenniveau hinaus auszubauen, um das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit zu befriedigen. Und es ist ebenso richtig, die Frage in den Gesamtrahmen
des Verteidigungshaushalts zu stellen. Wenn die MX 30 Milliarden Dollar kostet
und uns womöglich mehr gibt als wir brauchen: Würden wir dann nicht besser
daran tun, etwas kleineres zu kaufen und das Ersparte anderweitig zu verwenden?
Ich beantworte die Frage nicht. Ich stelle nur fest, daß diese Diskussion für
uns alle von Vorteil ist und es den Kritikern aller Art schwieriger macht, der
Verantwortung auszuweichen, die mit der Beteiligung an dem tatsächlichen Prozeß
der tatsächlichen Entscheidungssuche verbunden ist.
Bei

�Bei der Modernisierung sollten wir schließlich bei allen Wahlmöglichkeiten an das Urteil denken, das zwei unserer besten Kenner auf diesem Gebiet
abgegeben haben.

Das erste stammt von Bernard Brodie und besagt, daß es viel

wichtiger ist, diese Art von Krieg nicht zu haben,als durch ihn irgendeinen
unbedeutenden Vorteil zu verfolgen.

"Thukydides hatte recht:

Frieden ist besser als Krieg, nicht nur, weil

er angenehmer ist, sondern weil er viel leichter vorhersagbar ist.

Ein Plan

und eine Politik, die einen Krieg mit ziemlicher Sicherheit vermeiden, sind
daher ihrer Wichtigkeit nach in jeder Hinsicht besser als eine, die das Ziel
der Abschreckung abwertet, um die Chancen auf einen Sieg zu vergrößern."

Die zweite Warnung kommt von Raymond Aron:

daß nämlich die Logik der

strategischen Abschreckung uns nicht an sich schon Frieden verspricht.

Die

großen Staaten, so sagt er uns, werden keinen Krieg auf Leben und Tod miteinander führen, wenn sie vernünftig sind.

"Aber", so fährt er fort, "wenn die

Philosophen den Menschen oft ein vernunftbegabtes Wesen genannt haben, so
haben sie dieses Adjektiv selten mit gleicher Zuversicht auf die Geschichte
der Menschheit angewandt."

Was die Vernunft am meisten bestätigt, ist,keinen Augenblick zu vergessen,
wie unterschiedlich diese Waffen sind.

- 7 -

�moleno
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24. Oktober 1979

NUR WELTWEITE KAMPAGNE VERSPRICHT ERFOLG
USA fordern enge Zusammenarbeit zur Rauschgiftbekä'mpfung

- (AD) -

Das schwerwiegende Problem des illegalen Rauschgifthandels

"verdient wahrhaft weltweite Anstrengungen" sowohl seitens der einzelnen
Regierungen als auch der internationalen und regionalen Organisationen.
Dies erklärte Mathea Falco, Unterstaatssekretärin im US-Außenministerium
für internationale Betäubungsmittel-Angelegenheiten, vor dem Senatsunterausschuß für Strafrechtsfragen.
internationales Problem geworden.

Der urogenmißbrauch sei ein sehr ernstes
Vor allem Westeuropa und Südostasien

litten heute unter den Auswirkungen von Heroinabhängigkeit und illegalem
Rauschgifthandel weitaus stärker als vor einem Jahrzehnt, als dies
vorwiegend als ein amerikanisches Problem betrachtet wurde.

Auch in den

Vereinigten Staaten werde durch Drogen viel Leid verursacht - ganz abgesehen
davon, daß durch den illegalen Handel und die illegalen Geschäfte mit dem
Ausland dem Staat jährlich etwa 2 Milliarden Dollar verloren gehen.

In der von Ms. Falco vorgelegten Übersicht heißt es u.a., daß es
sich "die USA einfach nicht leisten können, ohne die Hilfe anderer
Nationen und internationaler Finanzinstitute alles Notwendige zu tun".

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�tun".

Schon vor zwei Jahren hatte Präsident Carter in einer Botschaft

an den Kongreß das unermeßliche menschliche Leiden, den gesellschaftlichen
Schaden und die enormen Profite der Händler angesprochen, die das volkswirtschaftliche System verzerren und politische Korruption heraufbeschwören können.
Das gegenwärtige internationale Programm der Vereinigten Staaten zur
Drogenbekämpfung zielt darauf ab, Barrieren gegen die Flut von Heroin,
Kokain und Marijuana, die ins Land kommt, zu errichten.

Die beiden erst-

genannten Rauschgifte werden ausnahmslos, Marijuana zum größten Teil im
Ausland hergestellt.

Wie Ms. Falco erklärte, geben die Vereinigten

Staaten mehr als 800 Millionen Dollar dafür aus, um die Nachfrage nach
illegalen Rauschgiften und deren Einschleusung und Verkauf zu reduzieren.
Von dem Betrag werden 40 Millionen Dollar von US-Außenministerium für
bilaterale Programme und für solche Länder aufgewandt, in denen der meiste
illegale "Stoff" produziert wird.

"Unsere Projekte sind darauf abgestellt,

nicht nur kurz- und langfristig das Angebot an illegalen Drogen für den
Gebrauch in den Vereinigten Staaten zu verringern", erklärte die Unterstaatssekretärin, "sondern auch anderen Nationen zu helfen, ihre eigenen
Maßnahmen zur Verminderung illegaler Drogen zu stärken".
Im neuen Haushaltjahr, das am 1. Oktober begann, hat das US-Außenministerium
17 Millionen Dollar zur Unterstützung latainamerikanischer Länder bei der
Kontrolle von illegalem Opium und Kokain, ca. acht Millionen Dollar für
die Kontrolle von Opium in Ostasien und fast neun Millionen Dollar zur
Kontrolle von Opium aus dem Nahen Osten eingeplant. In der letztgenannten
Region "werden die größten Mengen von Schlafmohn illegal angebaut", sagte
Ms. Falco. Neben bilateralen Maßnahmen zur Drogenkontrolle legten die
USA in den letzten Jahren besonderes Gewicht auf die Mobilisierung internationaler Aktionen zur Bekämpfung des Problems. Seit dem Jahr 1971 leisten
sie den höchsten Beitrag zum UN-Fonds für die Kontrolle von Drogenmißbrauch.

In

�In Erörterungen vor dem Forum der Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (OPEC) haben die USA das Rauschgiftproblem
wiederholt zur Sprache gebracht.

Sie unterstützen außerdem energisch

Anstrengungen zur Drogenkontrolle in Asien im Rahmen des Colombo-Plans und
der Vereinigung südostasiatischer Länder (ASEAN).

Mit internationalen

und regionalen Finanzinstitutionen haben die USA ebenfalls Kontakt aufgenommen.

Das US-Amt für internationale Entwicklung (AID) ist gesetzlich

verpflichtet, Hilfsprojekte mit Vorrang zu behandeln, die den illegalen
Anbau von drogenhaltigen Pflanzen verringern helfen. Aber "nur wahrhaft
weltweite Anstrengungen ... werden auf lange Sicht zu einer Lösung des
Problems illegaler Drogen führen", meinte Mathea Falco.

+ + + + +

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