<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<item xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" itemId="1610" public="1" featured="0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://www.amerikahaus-archiv.de/items/show/1610?output=omeka-xml" accessDate="2026-11-04T01:56:30+00:00">
  <fileContainer>
    <file fileId="1621">
      <src>https://www.amerikahaus-archiv.de/files/original/39b498f3b888293c97ba91b30cdc9250.pdf</src>
      <authentication>02f7d58c9609fce4bfdd62e33873a910</authentication>
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="4">
          <name>PDF Text</name>
          <description/>
          <elementContainer>
            <element elementId="52">
              <name>Text</name>
              <description/>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8338">
                  <text>18. Oktober 1978

25

INHALT

DOKUMENTATION
Ansprache Präsident Carters zur Eröffnung der ägyptisch-israelischen
Verhandlungen in Washington
WIRTSCHAFT
Der Rahmen für die neue Exportpolitik der USA
- Von Unterstaatssekretär C. Fred Bergsten Die USA müssen mehr exportieren
- Von John J. Harter
HINTERGRUNDMATERIAL
Warnke gibt Leitung von SALT-Verhandlungen und ACDA auf
- Von unserem Korrespondenten Hugh 0. Muir Zwanzig Jahre US-Raumfahrtbehörde NASA
- Raumfahrt ohne Sensationen - Anwendungsbezogene Zukunftsprojekte WISSENSCHAFT UND TECHNIK
Hawaii nutzt vulkanische Wärmeenergie

Um Übersendung von
BckgcKcmplorcn wird
gebeten

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 3240
Telex:08-85432

�1

Dokumentation

I

International Communication Agency
Embassy of the United States of America

18. Oktober 1978

25

ANSPRACHE PRÄSIDENT CARTERS ZUR ERÖFFNUNG DER ÄGYPTISCH-ISRAELISCHEN
VERHANDLUNGEN IN WASHINGTON

WASHINGTON - (AD) - Präsident Jimmy Carter hat am 12. Oktober 1978 die
Friedensverhandlungen zwischen Ägypten und Israel, an denen unter anderem der
israelische Außenminister Moshe Dayan und der ägyptische Verteidigungsminister Kamal Hassan Ali teilnehmen, in einer feierlichen Zeremonie im Weißen
Haus eröffnet. Seine Eröffnungsansprache hat folgenden Wortlaut:
Meine Herren Minister, Herr Vizepräsident, Herr Außenminister, Freunde:
Seit 2000 Jahren haben die Menschen im Nahen Osten "Frieden, Frieden"
gerufen, wenn es dort keinen gab. Dieser von Unruhe heimgesuchte Boden hat
schwer unter der Last des Krieges gelitten. Aber vor nicht ganz einem Monat
haben Präsident Sadat von Ägypten und Ministerpräsident Begin die Chance
für einen echten Frieden herbeigeführt. In ihren Verhandlungen in Camp David
haben sie die Klugheit und den Mut gezeigt, die notwendig waren, um einen
Friedensrahmen im Nahen Osten zu schaffen.
Ein jeder, der wie sie davon träumt, die Spaltung und Verbitterung im
Nahen Osten zu beenden, wird sich mir anschließen, wenn ich ihre Vertreter

Postfach 20 0 3 0 0
D 5 3 0 0 Bonn 2

Tel: 0 2 2 2 1 - 8 9 3 2 4 0
Telex:08-85432

�Vertreter hier in Washington willkommen heiße, da sie ihre nächsten entscheidend wichtigen Schritte tun,um aus dem Rahmenabkommen ein dauerhaftes
Gebäude des Friedens zu machen.
Niemand, der um die Geschichte unserer eigenen Generation oder der dieses
Jahrhunderts, ja der vergangenen 20 und noch weiter zruückliegender Jahrhunderte weiß, kann sich der historischen Bedeutung dieses Ereignisses entziehen - des Augenblicks, in dem Ägypter und Israelis zusammenkommen, um
mit der Aushandlung der Bedingungen eines Vertrages zu beginnen, der in
praktischer und konkreter Weise Friedensbeziehungen zwischen ihnen festlegen
wi rd.
Unsere heutige Zusammenkunft gibt uns einen Maßstab für das, was erreicht wurde und das, was noch zu tun bleibt, um Frieden und Würde zu einer
Realität für alle Völker im Nahen Osten werden zu lassen.

Sicherlich haben

wir nicht alle Probleme gelöst, noch alle Risiken beseitigt.

Wir haben je-

doch Prinzipien und Verfahrensweisen für eine Lösung der vor uns liegenden
Verhandlungen geschaffen.
Erneut fordern wir Jordanien, die Bewohner des Westufers und des GazaStreifens und andere, die bereit sind, diese Chance zu ergreifen, auf, sich
uns in unseren Friedensbemühungen anzuschließen.
Die Alternative wäre der Fortbestand einer sinn- und ziellosen, gefährlichen Feindschaft und möglicherweise sogar ein weiterer Krieg.
Die Gespräche, die heute beginnen, befassen sich in erster Linie mit dem
Teil des Rahmenwerks von Camp David, der sich auf den Frieden zwischen Ägypten
und Israel bezieht, um die spezifischen Bedingungen festzulegen, unter denen
Ägypten die volle Ausübung seiner Autorität und Souveränität über den Sinai
übernehmen wird, gemäß denen die Sicherheit zwischen den beiden Staaten, den
beiden Völkern, gewährleistet wird und gemäß denen die beiden Länder als
friedliche Nachbarn zusammenleben und zusammenarbeiten werden.
Dieser

�Dieser Frieden zwischen diesen beiden großen Nationen muß die Grundlage
und der erste Schritt hin zu dem umfassenderen und noch größeren und noch
wichtigeren Ergebnis sein, das wir alle erstreben - eine umfassende und dauerhafte Friedensregelung zwischen Israel und all seinen Nachbarn.

Ein Friedens-

vertrag zwischen Ägypten und Israel sollte ergänzt werden durch Fortschritte
in der Erfüllung der Bedingungen des allgemeinen Rahmenabkommens von Camp
David, soweit es sich mit dem Westufer und dem Gaza-Streifen und einer gerechten Lösung der Palästinenserfrage in all ihren Aspekten befaßt.
In den Tagen nach Camp David wurden - wie wir gesehen haben - schwierige, aber wichtige Entscheidungen sowohl in Ägypten wie in Israel gefällt.
Entscheidungen, die den entschlossenen Einsatz der Führer, der Regierungen
und der Völker für diese große Anstrengung unter Beweis stellten, Entscheidungen, die ihre Bereitschaft und ihre Fähigkeit erweisen, die bestehende
Verpflichtung zum Frieden zu einer baldigen Realität werden zu lassen.
In seiner mitreißenden Zukunftsvision hat Präsident Sadat die Entschlossenheit seiner Nation zum Frieden noch klarer werden lassen, zu einem Frieden
nicht nur für die Ägypter, sondern für alle die in den jüngsten Konflikt verwickelt oder von ihm betroffen sind, zu einem Frieden, der die Antwort auf
ihr Verlangen nach einem Ende all des Blutvergießens und all der Zerstörung
gibt und der die legitimen Rechte all jener sichert, die gelitten haben oder
in Zukunft durch einen nie endenden Krieg leiden könnten.
In diesen Tagen hat Ministerpräsident Begin erneut seinen Mut und seine
staatsmännische Kunst unter Beweis gestellt und seine Entschlossenheit beim
Treffen sehr schwieriger Entscheidungen, die für den Frieden notwendig sind
und gefällt werden müssen.
Ich bin mir bewußt, wie hart und schwierig es für ihn gewesen ist, einige dieser Entscheidungen zu treffen und für die Mitglieder seiner Regierung
sich ihm darin anzuschließen.

Sie gehen ans Herz jedes israelischen Bürgers.

Die Entscheidungen der Knesset bestätigen, was wir in diesem Land immer ge-

- 3-

�gewußt und geglaubt haben, daß es Israels größter Wunsch ist, in Frieden
und gutnachbarlichen Beziehungen mit allen Ländern um Israel herum zu leben.
Die Vereinigten Staaten haben sich rückhaltlos verpflichtet, diesen Prozeß so lange durchzuhalten, bis jede Partei im arabisch-israelischen Konflikt
mit allen anderen in Frieden lebt.

Hier geht es zutiefst auch um unsere

eigenen nationalen Interessen.
Die Frage von Krieg oder Frieden im Nahen Osten berührt das Wohlergehen
eines jeden Amerikanern.

Aber darüber hinaus spricht der Generationen alte

Kreislauf von Tragödie und Leiden das moralische Gewissen der Amerikaner und
unser tiefes und ständiges Anliegen der Menschenrechte und der Verwirklichung
der menschlichen Möglichkeiten überall auf der Erde an.
Wir werden mit allen beteiligten Parteien Hand in Hand arbeiten, bis
die Arbeit getan und der Frieden gesichert ist.
Minister Moshe Dayan, Minister Kamal Hassan Ali, Minister Ezer Weizman,
Minister Boutros Ghali: das ägyptische Volk und das israelische Volk und die
Menschen überall auf der Erde sind jetzt auf Sie angewiesen. Unsere Unterstützung steht Ihnen zur Verfügung.
Mein persönliches Engagement ist Ihnen gewiß.
unsere Gebete begleiten Sie.
Ich danke Ihnen sehr.

+ + + + +

Unsere Hoffnungen und

�I

Wirt/chaft

I

International Communication Agency
Embassy of the United States of America

18. Oktober 1978

25

DER RAHMEN FÜR DIE NEUE EXPORTPOLITIK DER USA
- Von Unterstaatssekretär C.Fred Bergsten -

Der Unterstaatssekretär für Internationale
Angelegenheiten im amerikanischen Finanzministerium, Dr. C.Fred Bergsten, gehörte
der Arbeitsgruppe an, die die neue Exportförderungspolitik Präsident Carters entwickelt hat. In dem nachfolgenden Artikel,
der die Ausführungen Dr. Bergsten zu dieser neuen Politik vor einem Kongreßausschuß
am 29. September zusammenfaßt, versucht der
Autor den Rahmen und den Hintergrund des
neuen Programms aufzuzeigen.

Präsident Carter hat am 26. September 1978 eine neue Exportpolitik der
Vereinigten Staaten verkündet, und zwar aus zwei Gründen.
Erstens, eine größere Exportleitung ist ein integraler Bestandteil unserer
Gesamtanstanstrengungen zur Stärkung und Stabilisierung des Dollar auf den
ausländischen Devisenmärkten. Der Präsident hat persönlich und wiederholt seine
Besorgnis über den Dollar zum Ausdruck gebracht - nicht zuletzt vor der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank am 25. September. Eine

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 3240
Telex:08-85432

�Eine der Hauptursachen für die Schwäche des Dollar ist das große und wachsende Defizit in unserer Handelsbilanz und auf den laufenden Konten.

Der

konstruktivste Weg zum Abbau dieser Defizite ist eine Ausweitung der amerikanischen Exporte.
Dabei ist es wichtig, darauf hinzuweisen, daß die jüngsten Trends in der
Handelsbilanz und die weiteren Aussichten ermutigend sind.

In jedem der

letzten drei Quartale ist das Handelsdefizit gegenüber dem vorigen Quartal
um 500 Millionen Dollar zurückgegangen: von 3,1 Milliarden Dollar im Zeitraum
Dezember 1977 bis Februar 1978 auf 2,6 Milliarden Dollar im Zeitraum März
bis Mai 1978 und auf 2,1 Milliarden Dollar im Zeitraum Juni bis August 1978.
Im kommenden Jahr dürfte das laufende Defizit aufgrund des stärkeren
Wachstums im Ausland, des etwas langsameren Wachstums in den USA und der erhöhten Preiswettbewerbsfähigkeit amerikanischer Güter weiter zurückgehen.
Wir sind der Auffassung, daß der Rückgang des Defizits im Jahre 1979 etwa 30
bis 40 Prozent betragen könnte.

Andere Beobachter - wie etwa der Internationale

Währungsfonds, die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Morgan Guarantee and Trust Company - rechnen sogar mit
einem noch stärkeren Abbau des Defizits zwischen 50 und 67 Prozent.
Auf jeden Fall müssen die Vereinigten Staaten neue Exportinitiativen
ergreifen. Wir müssen sicherstellen, daß die jetzigen Trends auch anhalten.
Wir brauchen einen Fortschritt selbst über die optimistischsten Voraussagen
hinaus. Und wir müssen begreifen, daß - was immer das Ergebnis kurzfristig
sein mag - die amerikanische Exportleistung aus langfristigen Gründen wesentlich steigen muß.
Und das ist der zweite wesentliche Grund für unsere neue Exportpolitik.
Die Außenwirtschaftsposition der Vereinigten Staaten erfährt eine langfristige,
strukturelle Veränderung. Die starke Zunahme unserer Abhängigkeit von eingeführtem öl und - in geringerem Umfang - anderen Produkten bedeutet, daß der
Anteil der Importe an unserem Bruttosozialprodukt stark zugenommen hat. Des-

�Deshalb muß ein entsprechender Anstieg des Anteils der Exporte an unserem
Bruttosozialprodukt stattfinden - wo ein einziger Prozentpunkt heute über
20 Milliarden Dollar bedeutet, genug also, um unser

laufendes Defizit selbst

bei dem diesjährigen Rekordstand völlig abzubauen.
Das Handelsdefizit war seit langem abzusehen. Die Korrektur wird nicht
von heute auf morgen möglich sein. Aber was wir von den Devisenmärkten und
von unseren Handelspartnern deutlich zu hören bekommen ist, daß wir kraftvoll
und entschieden handeln müssen, um diese Korrektur vorzunehmen. Das neue Exportförderungsprogramm ist ein wichtiger Teil der Antwort der Regierung auf
diese Herausforderung.
Die Vereinigten Staaten hatten es einfach nie nötig gehabt, sich so um
die Exporte zu kümmern, wie andere Länder, Die meisten amerikanischen Hersteller waren damit zufrieden, den gewaltigen amerikanischen Binnenmarkt zu
beliefern,und haben sich niemals wirklich auf Exporte konzentriert. Unsere
wachsende wirtschaftliche Abhängigkeit von der übrigen Welt zwingt uns heute
einfach dazu, uns mehr auf Exporte einzustellen - ebenso wie wir lernen müssen, mit der Energie sparsamer umzugehea und ebenso wie einige unserer wichtigen Handelspartner, vor allem Japan, sich mehr auf Importe einstellen müssen.
Die von Präsident Carter am 26. September verkündeten Maßnahmen bieten keine
rasche Lösung - aus dem einfachen Grunde, daß sie langfristige, strukturelle
Probleme ansprechen.
In den letzten zwei Jahrzehnten sind die amerikanischen Exporte nur halb
so rasch gewachsen wie die anderer Industrieländer. Im Jahre 1972 kamen die
Vereinigten Staaten mit 19,2 Prozent auf einen Tiefpunkt ihres Anteils am
Weltexport; 1975 war ein leichter Anstieg auf 21,2 Prozent zu verzeichnen und
seither ist unser Exportanteil wieder auf 18,9 Prozent zurückgegangen.
Im Gegensatz dazu ist es unseren Konkurrenten gelungen, eine reale
Wachstumsrate ihrer Exporte - selbst unter Ausschluß ihrer Exporte nach den
USA - von fast 4 Prozent jährlich seit 1974 zu erreichen, und das trotz einer

- 3 -

�einer weltweiten Verlangsamung des Wirtschaftswachstums.
Für diese Entwicklungen gibt es mehrere Gründe:

Unsere wichtigsten

Märkte, wie Kanada und Lateinamerika, hatten ein langsameres Wachstum als
die wichtigsten Märkte einiger unserer Hauptkonkurrenten.

Unterschiedliche

Wachstumsraten haben unserer Handelsbilanz rund 10 bis 15 Milliarden Dollar
gekostet.

Die wesentliche Aufwertung des Dollar im Jahre 1975 -

zu einer

Zeit, da unsere Inflationsrate höher lag als die anderer Länder - hat unsere
preisliche Wettbewerbsfähigkeit in der jüngeren Vergangenheit geschwächt;
das hat unserer Handelsbilanz etwa 5 bis 10 Milliarden Dollar gekostet.
Eine Reihe fortgeschrittener Entwicklungsländer, vor allem in Ostasien,
hat allen Industrieländern einen bedeutenden Marktanteil abgenommen.

Und

die Veränderung der Wechselkurse Ende 1977 und Anfang 1978 sind verzerrende
kurzfristige Handelsanteile, die sich wertmäßig ebenfalls in Dollar ausdrücken.

Aber unsere nationale Gleichgültigkeit gegenüber Exporten - sowohl

auf dem privaten Sektor wie in der amerikanischen Regierung - hat ohne Frage
ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt.

Eine solche Indifferenz können wir

uns heute einfach nicht mehr leisten.
Eine höhere Exportleistung der Vereinigten Staaten würde das Wachstum
unserer Wirtschaft anregen und Arbeitsplätze schaffen. Höhere Exporte würden dazu beitragen, den Wertverfall des Dollar aufzuhalten und damit die Inflation zu bekämpfen. Aber eine Steigerung der Exporte stellt eine große
Herausforderung an Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Regierung dar. Sie erfordert,
daß wir unsere Aufmerksamkeit auf viele Faktoren richten - einschließlich
Produktivität, preisliche Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Innovation und
Initiative und wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung.
Ein bestimmender Faktor für:die amerikanische Wettbewerbsfähigkeit im
Ausland ist die Produktivität unserer Volkswirtschaft. Produktivität hängt
weitgehend von Neuinvestitionen ab. In den letzten fünf Jahren hat das Produktivkapital pro Arbeiter praktisch auf dem gleichen Stand stagniert, was

- 4 -

�was zu einem scharfen Absinken des Wachstums der Produktivität geführt hat.
Die in diesem Jahr von der Regierung dem Kongreß zugeleiteten Steuerempfehlungen sollen die Kapitalbildung und die nationale Produktivität anregen.
Ein weiterer bestimmender Faktor für die amerikanische Wettbewerbsfähigkeit im Ausland ist die Inflationsrate.

Eine zu hohe Inflation in den USA

- vor allem im Vergleich zur Bundesrepublik Deutschland und zu Japan - hat
unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit ausgehöhlt.

Das Anti-Inflations-

programm des Präsidenten wird aus einem breit angelegten Fächer von Maßnahmen
zur Senkung der Inflationsrate bestehen.

In dem Maße, in dem diese Maßnahmen

greifen, wird sich unsere Handelsposition verbessern.
Die Vereinigten Staaten haben sich seit langem eines verhältnismäßigen
Vorteils bei hochtechnologischen Exporten erfreut. Um diesen Vorteil weiterhin sicherzustellen,haben wir eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die öffentlichen und privaten Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen untersuchen
soll. Dabei soll vor allem geprüft werden, inwieweit die Forschungstätigkeit
durch amtliche Vorschriften und Bestimmungen behindert wird.
Wir ergreifen auch wichtige internationale Initiativen, um die Exportleistung der USA zu verbessern. Von anderen Ländern eingeführte Handelsbeschränkungen wirken sich negativ auf unsere Exportchancen aus. Zollschranken,
vor allem aber nicht-zollursächliche Handelsschranken verringern unsere Fähigkeit, neue Auslandsmärkte zu erobern und bestehende auszuweiten. Wir
haben uns bei den Miltilateralen HandelsVerhandlungen in Genf nachdrücklich
um einen Abbau dieser Handelsschranken bemüht. Der bisherige Fortschritt
in Genf ist ermutigend.
Ausländische Regierungen haben ihre Kreditgarantien und Subventionen
für ihre eigenen Exporteure verstärkt, was gelegentlich zu Lasten amerikanischer Exporteure geht.

Wir haben dieses Problem auf dreifache Weise auf-

gegriffen: Erstens, wir haben eine internationale Vereinbarung ausgehandelt,
die Richtlinien für die Regierungsfinanzierung von Exporten aufstellt. Zwei-

- 5 --

�Zweitens, in den Multilateralen Handelsverhandlungen verhandeln wir über
einen internationalen Kodex zur Einschränkung von Regierungssubventionen
für Exporte - um unfaire Konkurrenz auszuschalten.

Drittens, wenn die

Konkurrenz einer ausländischen Regierung bei der Exportfinanzierung nicht
eingeschränkt werden kann, dann werden wir entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.
Verordnungen der amerikanischen Regierung selbst hatten ebenfalls eine
negative Auswirkung auf die Exportleistung.

Um verschiedenartige außen-

politische Ziele zu erreichen hat die amerikanische Regierung den Verkauf
bestimmter Waren an bestimmte Länder untersagt.

Diese Maßnahmen haben nicht

nur zu einer direkten Senkung des Absatzes geführt, sondern sie haben auch
einen negativen Einfluß auf den Absatz anderer, frei verkäuflicher Waren.
Die Vereinigten Staaten geraten in den Geruch, ein unzuverlässiger
Lieferant zu sein.

Der ausländische Käufer könnte sich zum Einkauf anderswo

entschließen, aus Angst, eines Tages von der Belieferung abgeschnitten zu
werden.

Die neue Exportpolitik sucht den negativen Einfluß solcher poli-

tischer Maßnahmen auf die Exporte auf die wenigen Fälle zu beschränken,
in denen lebenswichtige nationale Interessen auf dem Spiele stehen.
All diese Bemühungen sind wichtige Elemente unseres Versuches die Exporte zu steigern. Aber sie genügen für sich allein noch nicht. Dem Export
muß größerer Vorrang eingeräumt werden.
Im politischen EntScheidungsprozeß der Vereinigten Staaten werden die
Belange des Exports häufig anderen nationalen Zielsetzungen untergeordnet.
Auch die Unternehmer räumen dem Export nur zu oft eine unzureichende Priorität ein. Zu viele Unternehmen sind der Meinung, es sei nicht der Mühe
wert, zu exportieren.
Veränderungen in der Weltwirtschaft während des letzten Jahres haben
zu einem grundlegenden Wandel der Verhältnisse geführt.

- 6 -

Die amerikanische

�amerikanische Geschäftswelt muß sich dieser veränderten Bedingungen bewußt
werden.
Erstens, das Absinken des Wertes des Dollar im Verhältnis zu den Währungen einiger unserer wichtigen Handelspartner hat die preisliche Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Waren augenfällig erhöht.

Amerikanische Her-

steller, die noch vor einem Jahr nicht konkurrieren konnten, könnten jetzt
eine echte Wettbewerbschance haben.

Dies gilt vor allem in der Bundesre-

publik Deutschland und in Japan, aber auch gegenüber den Erzeugnissen dieser
Länder auf Drittmärkten.
Zweitens, die Lohnkluft zwischen amerikanischen Arbeitern und Arbeitern
in anderen Ländern beginnt sich zu schließen. Es ist für viele Erzeugnisse
nicht mehr billiger, sie im Ausland herstellen zu lassen und sie dann in
die Vereinigten Staaten zu importieren, In Japan sind die Löhne von 53
Prozent der amerikanischen Löhne im Jahre 1977 auf 72 Prozent im August 1978
gestiegen. Die Löhne in der Bundesrepublik Deutschland liegen in einigen
Industriezweigen heute schon auf der gleichen Höhe oder sogar über den amerikanischen Löhnen. Das ist ein wichtiger Faktor, den amerikanische und
ausländische Unternehmen in Rechnung stellen, wenn sie sich überlegen, ein
neues Werk in den Vereinigten Staaten oder anderswo zu errichten.
Drittens, was wir tun ist richtig.

Rund 100 amerikanische Firmen haben

wesentliche Anteile am Weltmarkt erobert. Der Anteil der Exporte an unserem
Bruttosozialprodukt ist in den letzten Jahren beträchtlich gestiegen - von
4,1 Prozent im Jahre 1971 auf 6,4 Prozent im Jahre 1977. Aber dieser Anteil muß noch weiter steigen. Jeder Prozentpunkt wird weitere 20 Milliarden Dollar an Exporten bringen - wie schon gesagt, genug, um unser derzeitiges laufendes Defizit zu beseitigen.
Unser Zahlungsbilanzdefizit der laufenden Konten ist ohne Frage zu hoch.
Die jüngsten Wechselkursänderungen haben eine gewisse Entlastung gebracht,
aber es sind weitere öffentliche und private Maßnahmen notwendig.

- 7 -

Diese

�Diese Maßnahmen müssen direkt auf unsere Handelsprobleme ausgerichtet sein
- seien es die ülimporte, die zu hohe Inflation in den Vereinigten Staaten
oder das unzureichende Wachstum der Exporte.

Die neue Exportförderungspo-

litik ist ein entscheidend wichtiges Element dieser Gesamtstrategie.

+ + + + +

�I

Hfl
•1
I 3

Wirt/chcift
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

18. Oktober 1978

25

DIE USA MÜSSEN MEHR EXPORTIEREN
Von John J. Harter

WASHINGTON - (AD) - Die Vereinigten Staaten müssen stärker exportorientiert werden, um das Defizit in der Zahiungs- und Handelsbilanz aufzufangen.

Diese Auffassung vertrat der Unterstaatssekretär für Industrie

und Handel im amerikanischen Handelsministerium,

Frank A. Weil, in einem

Exklusivinterview mit dem Korrespondenten des US-Amtes für Internationale
Kommunikation (USICA), John J. Harter.
"Der frühere hohe Stand unserer Einfuhren hat unsere Mittel nicht so
sehr belastet", so erklärte Weil, "aber die Situation hat sich seit 1973
mit dem starken Anstieg der Kosten für Importöl verändert. Diese und andere Veränderungen in der Weltwirtschaft erfordern einige tiefe Änderungen
in der Haltung von uns allen. Früher wurde von den Unternehmern und der
Regierung in den Vereinigten Staaten den Exporten eine niedrige Priorität
eingeräumt. Das muß geändert werden."
Weil äußerte sich zuversichtlich, daß das amerikanische Handelsdefizit im Jahre 1979 bedeutend niedriger als in den beiden vorangegangenen
Jahren sein werde. Nach seiner Ansicht wird das beschleunigte Wirtschaftswachstum in den anderen größeren Industriestaaten die Nachfrage nach ame-

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 32 40
Telex:08-85432

�amerikanischen Handelsgütern steigern.

Diese Tendenz werde durch den wach-

senden Preisvorteil verstärkt, den die amerikanischen Erzeugnisse auf den
ausländischen Märkten aufgrund der jüngsten Wechselkursveränderungen und der
neuen von Präsident Carter am 26. September angekündigten amerikanischen Exportförderungsmaßnahmen geni eßen.
Die Vereinigten Staaten, so versicherte Weil, dürften in ihren Anstrengungen nicht nachlassen.

"Dies war die fünfte Ankündigung von Exportförde-

rungsmaßnahmen durch einen amerikanischen Präsidenten seit 1953 und die vier
vorigen verliefen nach etwa einem Jahr im Sande."

Bei den früheren Anstren-

gungen, so fügte Weil hinzu, habe sich das finanzielle Klima nach etwa einem
Jahr verändert und die Notwendigkeit für handelspolitische Maßnahmen sei mehr
oder weniger geschwunden.

Im Gegensatz zu heute seien jedoch damals die

Zahlungsbilanzprobleme der Vereinigten Staaten durch einen übermäßigen Kapitalabfluß gegenüber dem Kapitalzustrom entstanden, der zum Teil durch einen
Handelsüberschuß finanziert worden sei. Zum Unterschied dazu existiere heute ein Handelsbilanzproblem, das durch einen hohen Überhang der Importe an
Gütern und Dienstleistungen gegenüber den Exporten gekennzeichnet werde.
In der Vergangenheit hätten die Vereinigten Staaten irrtümlicherweise
versucht, eine Handels- oder Exportlösung für ein Problem zu finden, das
im Grunde ein finanzielles Problem war. Dieses Mal, so betonte Weil, "darf
der Wille zur Fortsetzung dieser Anstrengung nicht nachlassen, denn dieses
Mal haben wir ein echtes Handelsdefizit, das eine Lösung durch Handel erfordert - und ein Problem, mit dem wir noch eine ganze Reihe von Jahren
zu kämpfen haben werden, gleichgültig, was wir tun."
Die jetzt notwendige Exportanstrengung müsse lange mit vollen Segeln
fahren und müsse echte Wurzeln schlagen.
"Im übrigen", so fuhr Weil fort, "ist das Handelsdefizit einer der
Hauptfaktoren, die zur Inflation beitragen, denn so wie der Kurs des Dollar
sinkt - das ist eines der Ergebnisse - so steigen die Preise für landwirt-

- 2 -

�landwirtschaftliche Erzeugnisse, was den Wettbewerbsdruck von den amerikanischen Erzeugnissen nimmt.

Es ist also so, um ein anderes Beispiel zu

nehmen, daß nicht nur die japanischen Autos teurer werden, sondern alle
Autos".
Weil vertrat die feste Überzeugung, daß das Exportförderungsprogramm,
wenn es durchgehalten werde, eine Änderung bringen könne.
"Sicherlich werden wir durch das Exportförderungsprogramm nur die Marge
verändern", so räumt Weil ein, "aber wir brauchen die Marge gar nicht so
sehr verändern, um ein ganz anderes Bild zu bekommen. Wenn die Vereinigten
Staaten beispielsweise zwischen 1974 und 1977 ihren Anteil an den Weltmärkten aufrechterhalten hätten - wenn wir die gleiche Wachstumsrate der Exporte
erlebt hätten wie die übrige Welt - dann hätten wir 1977 rund 14 Milliarden
Dollar mehr Exporte gehabt als wir tatsächlich hatten."
Die Vereinigten Staaten haben nach Auffassung Weils ihren Anteil an den
Weltmärkten hauptsächlich deshalb eingebüßt, "weil die übrige Welt, getrieben von der Notwendigkeit, für ihre ölimporte zu bezahlen, aggressiv nach
Exportmärkten gesucht hat."
Das neue Exportförderungsprogramm werde jenen Sektoren der amerikanischen
Wirtschaft neue Anstöße geben, die normalerweise nicht an Exporte denken,
weil sie damit beschäftigt sind, den gewaltigen amerikanischen Binnenmarkt
zu bedienen. "Wenn wir die kleineren Unternehmen nicht auf den Geschmack
bringen und es ihnen leichter machen, ins Ausland zu exportieren, dann werden
sie es erst gar nicht versuchen."
Zu dem neuen Exportförderungsprogramm, das Präsident Carter am 26. September 1978 verkündete, gehört ein Computer-gespeichertes Informationssystem, das kleineren und mittleren Unternehmen Informationen über Absatzmöglichkeiten im Ausland zugänglich macht.

Das Amt zur Förderung kleinerer

Unternehmen (Small Business Administration) wird ferner zusätzliche Mittel

- 3 -

�Mittel bereitstellen - bis zu 100 Millionen Dollar - um Kleinunternehmen
Anlaufkredite für den Einstieg in ausländische Märkte zu gewähren. Ein
wichtiger Punkt ist auch die Ausweitung der Kredittätigkeit der US-ExportImport-Bank.

"Wenn man zusammennimmt, was eine ganze Reihe von Firmen tun kann", so
betonte Weil abschließend, "und wenn jede Firma nur ihre Exporte um ein paar
tausend Dollar erhöht - dann wird sich das auf einige Milliarden Dollar an
neuen Exporten belaufen."

+ + + + +

- 4 -

�1

a

I

IKJInternational Communication Agency
Embassy of the United States of America
18. Oktober 1978

25

WARNKE GIBT LEITUNG VON SALT-VERHANDLUNGEN UND ACDA AUF
- Von unserem Korrespondenten Hugh 0. Muir -

WASHINGTON - (AD) - Der Chef der amerikanischen Delegation bei den
Verhandlungen mit der Sowjetunion über ein Abkommen zur Begrenzung der strategischen Rüstungen (SALT), Botschafter Paul Warnke, wird von seinem Posten
zurücktreten, nachdem er an einer weiteren Runde von SALT-Verhandlungen, die
am 21. oder 22. Oktober auf hoher Ebene in Moskau beginnen soll, teilgenommen
hat.
Für den Rücktritt Warnkes als ChefUnterhändler und als Direktor des
Amtes für Rüstungskontrolle und Abrüstung (ACDA) gab das Weiße Haus in einer
Erklärung vom 10. Oktober "persönliche Gründe" an. Präsident Carter habe
das Rücktrittsgesuch angenommen, so heißt es weiter in der Bekanntgabe, und
hervorgehoben, daß Warnke durch sein Wirken die Sicherheit der Vereinigten
Staaten gestärkt und einen wesentlichen Beitrag zum Weltfrieden geleistet
habe.
In der Erklärung des Weißen Hauses wird mitgeteilt, daß Warnke zusammen
mit dem amerikanischen Außenminister Vance nach Moskau zu den zwei- bis dreitägigen SALT-Verhandlungen mit hohen sowjetischen Vertretern reisen werde
und "kurz danach seinen Posten verlassen wird."
Gegenüber

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 32 40
Telex:08-85432

�Gegenüber Journalisten, die ihn am gleichen Tag in Washington interviewten, antwortete Warnke auf die Frage, ob er glaube, daß bei den bevorstehenden Verhandlungen in Moskau ein endgültiges Abkommen Zustandekommen
werde, das wäre möglich, aber es sei durchaus nicht sicher.

Jedenfalls

hoffe man, daß die SALT-Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluß gelangen werden.
In einer Fernsehpressekonferenz am 10. Oktober wies Präsident Carter
nochmals darauf hin, daß Botschafter Warnke den Posten des Chefs der amerikanischen Delegation bei den SALT-Verhandlungen und das Amt des Direktors
des US-Amtes für Rüstungskontrolle und Abrüstung im März 1977 mit dem Vorbehalt übernommen habe, daß "er sie nur für einen begrenzten Zeitraum ausüben könne."
Damals, so sagte Carter, habe man geglaubt, noch im Jahre 1977 zu einem
SALT-Abkommen zu gelangen, das sich an das SALT-I-Interimsabkommen anschließen
sollte, das am 3. Oktober 1977 auslief.
Warnke habe die Verhandlungen dann weiter geführt, so sagte Carter,
doch vor einigen Monaten ihm (Carter) gegenüber erklärt, er würde aus persönlichen Gründen gerne seinen Posten niederlegen. Er habe ihn dann dazu bewogen, im Amt zu bleiben.
Carter, der abschließend bestätigte, daß Warnke nunmehr nach den Verhandlungen in Moskau zurücktreten werde, gab sein Bedauern darüber mit den
Worten Ausdruck: "Ich wünschte, er bliebe. Er ist ein sehr guter Mann."
Warnke hatte die Doppelaufgabe als ACDA-Direktor und Leiter der amerikanischen SALT-Delegation übernommen, nachdem es im Kongreß wegen seiner Ernennung einige Kontroversen gegeben hatte.
Verschiedene Senatoren hatten sich der Ernennung wegen seiner angeblich
zu "liberalen Neigungen" widersetzt.

Konservative Kreise waren der Ansicht,

- 2 -

�Ansicht, daß er den Sowjets bei den Verhandlungen um ein neues SALT-Abkommen
zu große Zugeständnisse machen würde.

Das Abstimmungsergebnis von 58 zu 40,

mit dem der Senat ihn bestätigte, wurde als Zeichen für die Stärke der gegen
ihn gerichteten Stimmen gewertet.
Warnke nahm in seinen Äußerungen gegenüber den Journalisten auf dieses
Verhältnis Bezug und erklärte mit Nachdruck, daß es keinerlei Druck irgendwelcher Art gegeben habe, der ihn zu seinem Rücktritt bewog.

Sein Entschluß

sei gänzlich aus eigenem Antrieb gekommen.
Er habe gewiß nicht die Absicht»mit seinem Rücktritt sozusagen in der
Versenkung zu verschwinden, so führte Warnke weiter aus, vielmehr werde er
sich mit aller Kraft für den Vertrag einsetzen und ihn bei jenen, die über
ihn zu entscheiden haben, vertreten.
über die Frage, wer diese Entscheidung fällen wird, hat Präsident Carter
noch nicht endgültig entschieden.

Auf seiner Pressekonferenz deutete er

allerdings an, daß es wahrscheinlich der Senat und nicht der Kongreß als Ganzes sein werde.
Auf die direkte Frage, ob er das zu erwartende SALT-II-Dokument dem
Kongreß als Vertrag vorlegen werde, für den nur eine Zwei drittel-Zustimmung
durch den Senat erforderlich wäre, oder als ein Exekutiv-Abkommen, das der
Billigung durch eine Mehrheit sowohl des Senats wie des Repräsentantenhauses
bedürfte, erklärte der Präsident: "Ich habe noch nicht entschieden, wie ich
das Abkommen oder den Vertrag dem Kongreß vorlegen werde. Ich glaube es
wird davon abhängen, wann es zum Abschluß kommt. Vorziehen würde ich es jedoch, es als einen Vertrag vorzulegen."
über einen Nachfolger für Botschafter Warnke ist noch nichts bekannt.
In Kreisen der Administration wurde geäußert, daß man mit der Nominierung
eines neuen Direktors für das Amt für Rüstungskontrolle und Abrüstung warten
wolle, bis der Ratifizierungsprozeß von SALT-II abgeschlossen sei, um eine
- 3 -

�eine sich überschneidende oder vorzeitige Debatte der SALT-Probleme zu vermeiden.

In der Zwischenzeit dürfte der Stellvertreter Warnkes, Spurgeon

Keeney, die Leitung des ACDA übernehmen und dem amerikanischen Verteidigungsminister,Harold Brown, die führende Rolle bei den Bemühungen der Administration zufallen, die Unterstützung des Kongresses für die Ratifizierung der aus
den SALT-II-Verhandlungen erwachsenen Ergebnisse zu gewinnen.
Wenn es gegen Ende dieses Monats in Moskau zu einem entscheidenden Durchbruch kommt, dann besteht nach Ansicht amtlicher Kreise in Washington die
Möglichkeit, daß noch vor Ende dieses Jahres ein Carter-Breschnew-Gipfeltreffen stattfinden und der SALT-II-Vertrag dem Kongreß Anfang 1979 vorgelegt wird.
Warnke, dessen "Mut und Sachverstand" mitgeholfen haben, ein neues SALTAbkommen in greifbare Nähe zu bringen und der, wie es in der Erklärung des
Weißen Hauses weiter heißt, auch auf vielen anderen Gebieten der Rüstungskontrolle solide Fortschritte erzielen konnte, tritt wieder als Partner in
ein großes Washingtoner Anwaltsbüro ein.
Wie er abschließend vor der Presse betonte, tue er das "einzig und allein
aus persönlichen Gründen."

Er bedaure diese Notwendigkeit, habe aber wirk-

lich keine andere Wahl.

+ + + + +

- 4 -

�18. Oktober 1978

25

ZWANZIG JAHRE US-RAUMFAHRTBEHÖRDE NASA
Raumfahrt ohne Sensationen - Anwendungsbezogene Zukunftsprojekte

WASHINGTON - (AD) - Anläßlich des 20. Jahrestages der Gründung der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde (NASA) am 1. Oktober 1978 besuchte
Präsident Jimmy Carter das John F. Kennedy-Raumfahrtzentrum in Kap Canaveral
(Florida), Vor ca. 5000 NASA-Mitarbeitern umriß der Präsident künftige Zielsetzungen des amerikanischen Raumfahrtprogramms. In zunehmendem Maße werden
direkte Ergebnisse von Raumfahrtaktivitäten und Nebenprodukte der Raumfahrttechnik in den Alltag integriert - kaum jemand frage mehr danach, wie sie
zustande kamen. Bei den amerikanischen Zukunftsprojekten stehe der praktische
Nutzen im Vordergrund, was jedoch nicht heiße, daß die weitere Erforschung
unseres Planetensystems, der Sonne und des Universums vernachlässigt würden.
Für die achtziger Jahre sind gerade auf diesen Gebieten von den USA neue,
wichtige Missionen geplant.
In der Politik spielen Satelliten bereits eine bestimmende Rolle. Wie
Präsident Carter erklärte, leisten fotografische Aufklärungssatelliten "einen
unermeßlichen Beitrag zur Sicherheit aller Nationen". Sie seien ein bedeutsamer Stabilisierungsfaktor z.B. in Fragen im Zusammenhang mit der Überwachung
von Vereinbarungen über die Rüstungskontrolle geworden. Jody Powell, der

Postfach 20 03 00
D5300 Bonn 2

Tel: 02221-89 32 40
Telex:08-85432

�der Sprecher des Weißen Hauses, wies gegenüber Journalisten darauf hin,
daß mittels der dabei angewandten Technik die Vereinigten Staaten in der
Lage seien, die Einhaltung der Bedingungen eines solchen Abkommens zu verifizieren, "ohne auf den guten Willen der anderen Partei angewiesen zu
sein",

Inspektionen an Ort und Stelle zuzulassen.

In seiner Ansprache erinnerte Präsident Carter an die gewaltige Gemeinschaftsleistung der amerikanischen Nation, ohne die der Erfolg der letzten 20 Jahre nicht denkbar gewesen sei.

Tausende von Wissenschaftlern,

Ingenieuren, Facharbeitern und Experten hätten unmittelbare Beiträge geleistet.

Alles in allem wurden bisher etwa 100 Milliarden Dollar investiert.

Der Start des sowjetischen Sputnik I vor 21 Jahren habe den Anstrengungen
der USA einen unerhörten Auftrieb gegeben.

"Wir haben die Herausforderung

angenommen und sind in der Tat noch ein gutes Stück weitergegangen.

Als

Amerikaner können wir stolz auf unsere Leistungen und darauf sein, was sie
nicht nur unserem eigenen Land, sondern der ganzen Welt gebracht haben",
so sagte Carter.
Man spreche oft von Fortschritt. Aber in dem gesamten Erfahrungsbereich von Wissenschaft und Technik gebe es nichts, was mit den riesigen
Schritten vergleichbar wäre, die in den nur zwei Jahrzehnten des Raumfahrtzeitalters gemacht worden sind. "Menschen wurden auf die Reise um die Erde
und zum Mond geschickt. Wir haben Maschinen in Umlaufbahnen um Erde, Mond,
Sonne und den Planeten Mars gebracht. Wir haben gelernt, im Weltraum zu
manövrieren, Raumschiffe im Weltraum aneinanderzukoppeln, und uns sogar frei
im Weltraum zu bewegen. An Bord des SKYLAB lernten wir, über viele Wochen
im gewichtslosen Zustand zu leben und zu arbeiten. Mit wissenschaftlichen
unbemannten Satelliten begannen wir, die inneren und äußeren Planeten unseres Sonnensystems zu erforschen. Zwei VIKING-Sonden senden seit mehr als
zwei Jahren wertvolle wissenschaftliche Daten von der Marsoberfläche.
PIONIER 10 flog am Jupiter vorbei und befindet sich jetzt auf dem Weg in den
interstellaren Raum - das erste Produkt von Menschenhand, das unser Sonnensystem verläßt. Seine Flugzeit könnte einen längeren Zeitraum umfassen, als

- 2 -

�als es möglicherweise der Lebensdauer der Zivilisation entspricht, die ihn
auf den Weg schickte.

Seinen Zielort kennen wir nicht.

Aber wie das gesamte

Unternehmen und die Anstrengungen um die Erforschung des Weltraums ist er ein
Symbol für menschliche Neugier, menschliche Erfindungsgabe und den so menschlichen Wunsch, mit anderen vernunftbegabten Lebewesen in Verbindung zu treten ."
Zwar sei das APOLLO-Projekt mit dem Ziel, Menschen zum Mond und wieder
sicher zurück zur Erde zu bringen, auch eine Sache des nationalen Prestiges
gewesen, erklärte der Präsident. "Aber dabei machten wir eine interessante
Erfahrung. Wir blickten mit den Augen der Astronauten und ihren Kameras
zurück zur Erde, die über dem fremdartigen Mondhorizont im pechschwarzen
Himmel schwebte. Wir sahen unsere Welt als kleine, zerbrechliche Kugel im
Wechselspiel ihrer Farben - aber wir sahen unseren Planeten ohne nationale
Grenzen ... Von allem, was wir durch die Erforschung des Weltraums gelernt
haben, war nichts so wichtig wie die Erkenntnis, daß diese unsere Welt eine
Wesenseinheit bildet."
Die erste große Ära der Raumfahrt sei vorüber, erklärte der Präsident,
aber die Zukunft werde nicht minder wichtige Entwicklungen bringen. Das
Herzstück der "zweiten Generation" von Raumfluggeräten, der wiederverwendbare Raumtransporter, ermöglicht mit 32 Tonnen Nutzlast regelmäßige Routineflüge mit den verschiedensten Aufgabenstellungen, was auch unter dem Gesichtspunkt der Rentabilität attraktiv sein werde. Regierungen, Astronauten, Institute und die Industrie anderer Länder sind an dem Projekt direkt beteiligt. Die Raumfahrt-Investitionen begännen sich in zunehmendem Maße bezahlt
zu machen.
Wie Präsident Carter weiter berichtete, werden Nachrichtensatelliten
weiterentwickelt und noch leistungsfähiger gemacht, die bereits zuverlässige
und billige Nachrichtenverbindungen weltweit und Sofort ermöglichen.
Sie haben abgelegene Gebiete aus der Isolation geholt.
Wetterbeobachtungssatel1i ten

- 3 -

�Wetterbeobachtungssatelliten haben schon Milliarden Dollar einsparen
helfen und durch frühzeitige Warnung vor Wirbel stürmen und Überschwemmungen
Tausenden von Menschen das Leben gerettet.

Sie sollen ebenso weiterentwickelt

und noch verbessert werden wie die amerikanischen Satelliten zur Fernerkundung der Erde.

Die "Dienste" dieser Raumfahrtgeräte nehmen auch zahlreiche

andere Länder in Anspruch.

Auf diese Weise werden Untersuchungen auf den Ge-

bieten Geologie und Lagerstättenforschung, Ökologie, Land- und Forstwirtschaft, Kartographie, Raumordnung, Wasserwirtschaft, Erforschung und Überwachung der Meere wie z.B. hinsichtlich der Gefahren durch Eisberge oder großflächige Verschmutzung, ferner im Interesse der Bodennutzung, des Verkehrswesens oder der richtigen Standortwahl für neue Industriebetriebe wesentlich
erleichtert.
Raumfahrttechnische Großprojekte wie industrielle Fabrikation, oder die
Montage riesiger Konstruktionen im Weltraum, die als Solarkraftwerke arbeiten, den erzeugten Strom in eine andere Energieform umsetzen, welche zur Erde übertragen und hier wieder in Strom zurückverwandelt werden kann, sollten
nach Ansicht Präsident Carters zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht forciert
werden.

"Meines Erachtens ist es zu früh, auf solchen Gebieten schon natio-

nale Verpflichtungen einzugehen.

Aber wir werden die dafür erforderliche

Technologie weiterentwickeln und die jetzt notwendigen Schritte unternehmen,
um uns die Möglichkeiten für die Zukunft offenzuhalten."
Die wissenschaftlichen Projekte für die achtziger Jahre werden die
direkte Erkundung des Sonnensystems mit automatischen Geräten fortsetzen.
Mars und Venus, Jupiter und seine Monde, Saturn mit seinen Monden und Ringen
sowie Kometen und Asteroide werden Beobachtungsprojekte sein. Zu den neuen
Aufgaben gehören auch Untersuchungen der Sonne aus einer neuen Perspektive
- ein amerikanischer Forschungssatellit, an dessen Ausrüstung Wissenschaftlergruppen des Auslandes beteiligt sind, wird in eine Flugbahn gebracht,
die ihn über die Pol gebiete der Sonne führt.
blieb dem Menschen bisher verwehrt.

Der Blick in diese Regionen
Der

- 4 -

�Der Start des 10 Tonnen schweren Weltraumteleskops im Jahre 1983, das
die Erde in 480 km Höhe umkreisen soll, dürfte der astronomischen Forschung
einen großen Auftrieb geben.

"Vermutlich können die damit gewonnenen Er-

kenntnisse", so Präsident Carter, "uns in unserem Verstehen der tatsächlichen
Natur von Materie, Energie und Zeit in einer Weise voranbringen, die wir uns
heute noch gar nicht vorzustellen vermögen."
Die nächste Generation amerikanischer Raumfluggeräte werde auch Art
und Größenordnungen der amerikanischen Interessen und Bedürfnisse als die
einer lebendigen, verantwortlichen und freien Gesellschaft widerspiegeln,
erklärte der Präsident. "Diese Raumfahrtaktivitäten werden nicht für sich,
sondern an all dem gemessen, was die Bedürfnisse unseres Landes ausmacht.
Wir werden andere Länder ermutigen, sich an der Arbeit und an den daraus
zu gewinnenden Vorteilen zu beteiligen. Die führende Rolle der Vereinigten
Staaten in der Raumfahrt werden wir nicht aufgeben."

- 5 -

�I

Wi//en/chaft
und Technik
International Communication Agency
Embassy of the United States of America

Postfach 20 0 3 0 0
D5300 f

Tel: 02221-89 32 40

�Da die Hawaiische Inselkette durch vulkanische Eruptionen entstand, vermuten
die Wissenschaftler noch mehr solcher "Heißwasserboiler" im Untergrund.
Das z.Zt. gebaute Versuchskraftwerk soll 1980 in Betrieb genommen werden.
Später hofft man größere Generatoren (für zunächst 23 Megawatt, später 500
Megawatt Stromleistung) installieren zu können und außerdem Unternehmen, die
in der Tiefsee Manganknollen fördern, dafür zu interessieren, in der Nähe des
Geothermalkraftwerks Verarbeitungsbetriebe zu errichten.
Das Kilauea-Projekt ist eines von fünf amerikanischen Erdwärmekraftwerken,
die zur Zeit mit staatlicher Förderung errichtet werden und sich in verschiedenen Aufbaustadien befinden.

Zusammen mit der Privatwirtschaft entwickelte

das amerikanische Energieministerium neben Hawaii die Projekte Imperial Valley
(Kalifornien), Roosevelt Hot Springs und Raft River (beide Bundesstaat Utah)
und Valles Caldera (Neu-Mexiko).

"Wir hoffen", so Arthur Follett von der Ab-

teilung Geothemische Energie des Energieministeriums, "bis 1985 in den Vereinigten Staaten 3000 bis 4000 Megawatt Strom aus Erdwärme erzeugen zu können."
Damit könnte der Elektrizitätsbedarf von drei bis vier Millionen Menschen gedeckt werden.
An jedem Standort sind allerdings andere technische Probleme zu lösen.
Während es sich am Kilauea um verhältnismäßig "sauberes" Heißwasser handelt,
enthalten die meisten Thermalquellen Beimengungen von Schwefel, Salzen und
anderen korrodierenden Substanzen in unterschiedlichen Konzentrationen. Sie
müssen weitgehend entfernt werden, um Schäden an den Maschinen und an der Umwelt zu verhindern. Wissenschaftler und Ingenieure des amerikanischen Energieministeriums arbeiten beispielsweise z.Zt. an der Entwicklung effektiverer Verfahren zur Abscheidung von Schwefelwasserstoff aus dem Thermalwasser der
kalifornischen Wärmekraftwerke.
Im Gegensatz zu Hawaii müssen die meisten arideren Anlagen mit "kühlerem"
Wasser arbeiten.

Es kommt mit nur etwa 150 Grad Celsius aus der Erde, so daß

wirksamere Systeme für die Umwandlung von Wärme- in elektrische Energie gefun-

- 2 -

�gefunden werden müssen, um die Quelle optimal zu nutzen.

Inzwischen hat

das amerikanische Energieministerium auch umfangreichere Projekte in Zusammenarbeit mit interessierten Stellen in Italien, Frankreich, der Bundesrepublik
Deutschland, Island, Japan, Neuseeland und El Salvador in Angriff genommen.

+ + + + +

3 -

�</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </file>
  </fileContainer>
  <collection collectionId="4">
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="6534">
                <text>Dokumente</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </collection>
  <itemType itemTypeId="19">
    <name>Digitalisat</name>
    <description>Umwandlung eines physischen Dokumentes in ein digitales Medium.</description>
  </itemType>
  <elementSetContainer>
    <elementSet elementSetId="1">
      <name>Dublin Core</name>
      <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="40">
          <name>Date</name>
          <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="8335">
              <text>18.10.1978</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="51">
          <name>Type</name>
          <description>The nature or genre of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="8336">
              <text>Digitalisat</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="39">
          <name>Creator</name>
          <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="8337">
              <text>Herausgeben U.S. Information &lt;br /&gt;Service Embassy of the United States of America</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="50">
          <name>Title</name>
          <description>A name given to the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="14158">
              <text>Amerikadienst 18.10.1978</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="41">
          <name>Description</name>
          <description>An account of the resource</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="14159">
              <text>&lt;strong&gt;1. Dokumentation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ansprache Präsident Carters zur Eröffnung der ägyptisch-israelischen Verhandlungen in Washington&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Wirtschaft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Rahmen für die neue Exportpolitik der USA&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Von Unterstaatssekretär C. Fred Bergsten -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die USA müssen mehr exportieren&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Von John J. Harter -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Hintergrundmaterial&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Warnke gibt Leitung von SALT-Verhandlungen und ACDA auf&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Von unserem Korrespondenten Hugh O. Muir -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwanzig Jahre US-Raumfahrtbehörde USA&lt;br /&gt;&lt;em&gt;- Raumfahrt ohne Sensationen - Anwendungsbezogene Zukunftsprojekte -&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Wissenschaft und Technik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hawaii nutzt vulkanische Wärmeenergie</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </elementSet>
  </elementSetContainer>
</item>
