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                  <text>Information
und
Dokumentation

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I
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United States Information Service

12. Januar 1977

INHALT

DOKUMENTATION
Warren B. Christopher: Der neue Stellvertretende Außenminister der USA
Das neue Team im US-Außenministen'um
John E. Reinhardt: Neuer Direktor des US-Informationsamtes (USIA)

HINTERGRUNDMATERIAL
Schädlingsbekämpfung in Entwicklungsländern
AID legt Bericht über amerikanische Hilfsaktionen vor

WISSENSCHAFT UND TECHNIK
Solarheizung kann mit Elektroheizung konkurrieren

Um Übef/endung von
Belegexemplaren wird
gebeten

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Dokumentation

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y]

United States Information Service
1/1977

WARREN M. CHRISTOPHER: DER NEUE STELLVERTRETENDE AUSSENMINISTER DER USA

Washington - (AD) - Der designierte Außenminister der USA, Cyrus Vance,
hat den 51jährigen Anwalt aus Los Angeles, Warren M. Christopher, zu seinem
Stellvertreter ausersehen. Vance folgt damit der von Jimmy Carter verkündeten "Generallinie", die es den neuen Kabinettsmitgliedern freistellt,
ihre engsten Mitarbeiter selbst zu benennen. Christopher hat zwar auf
internationaler Ebene relativ geringe Erfahrungen,erwies sich jedoch als
stellvertretender amerikanischer Justizminister während der letzten beiden
Jahren der Amtszeit Präsident Johnsons als geschickter Verhandlungsführer.
Außerdem war er Anfang der sechziger Jahre Berater des amerikanischen
Außenministeriums und nahm in dieser Eigenschaft an verschiedenen internationalen Verhandlungen über Fragen des Textilhandels teil.
Warren M. Christopher wurde am 27. Oktober 1925 in Scranton, North
Dakota, geboren. Er absolvierte ein Jurastudium an der Stanford-Universität
in Kalifornien und war dann zunächst als Mitarbeiter des Richters am Obersten
Bundesgerichtshof der USA, William 0. Douglas, tätig, bevor er sich einem
Anwaltsbüro in Los Angeles anschloß und für die Demokratische Partei aktiv
wurde. Während der Rassenunruhen der sechziger Jahre wurde er weithin in
den USA bekannt, zunächst als Mitglied der Unte»suchungskommission von
Kalifornien, die sich mit den Unruhen in Watts bei Los Angeles befaßte, und
dann durch seine Tätigkeit in Detroit nach den dortigen Vorfällen im Jahre
1967. Damals arbeitete er eng mit Cyrus Vance zusammen, den Präsident
Johnson als Krisenbewältiger in die Automobilmetropole entsandt hatte. Der
dama'ige amerikanische Justizminister Ramsey Clark holte Christopher dann
nach Washington, wo sich dieser als Vertreter deL US-Justizministeriums mit

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�mit der Beilegung der Unruhen nach der Ermordung von Martin Luther King
befaßte.
Christopher ist mit Marie Josephine Wyllis verheiratet; das Ehepaar
hat vier Kinder.

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2 -

�Dokumentation
United States Information Service

1/1977

DAS NEUE TEAM IM US-AUSSENMINISTERIUM

WASHINGTON - (AD) - Der designierte Präsident der USA, Jimmy Carter,
und der künftige amerikanischen Außenminister, Cyrus R. Vance, haben nun das
Team zusammengestellt, das die wichtigsten Posten im State Department besetzen soll.

Nach Warren M. Christopher, der als Stellvertreter von Vance vor-

gesehen ist, wurden folgende Persönlichkeiten für die höchsten Ämter im amerikanischen Außenministerium nominiert:

Philip C. Habib: Staatssekretär für Politische Angelegenheiten
Philip C. Habib wird seinen Posten - das dritthöchste Amt im State
Department - beibehalten.

Er hatte diese Position vor einem Jahr übernommen.

Habib, 56 Jahre alt, ist Berufsdiplomat.

Er vertrat sein Land in der

Republik Korea, nachdem er zuvor von 1968-1971 Hauptberater der amerikanischen
Delegation bei den Pariser Vietnamverhandlungen war.

Während seiner 28jährigen Tätigkeit als Berufsdiplomat hat Habib sich
weitgehend mit asiatischen Fragen befaßt.

Nach dreijährigem Aufenthalt als

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�&gt;

als Botschafter der USA in Seoul wurde er 1974 auf den Posten des Unterstaatssekretärs für ostasiatische und pazifische Angelegenheiten im State Department
berufen.

Von 1965-1967 war er als Berater für politische Fragen im Rang eines

Gesandten in Saigon tätig.
Richard N. Cooper: Staatssekretär für Wirtschaftliche Angelegenheiten
Der Wirtschaftsprofessor an der Yale-Universität, Richard N. Cooper,
ist zum Staatssekretär für Wirtschaftliche Angelegenheiten im US-Außenministerium ernannt worden.

Dieses ist der vierthöchste Posten im State Department.

Cooper ist 42 Jahre alt und hat als Wirtschaftsfachmann in den USA einen hervorragenden Ruf.

Unter Präsident Johnson war er bereits stellvertretender

Unterstaatssekretär für Internationale Währungsfragen.
Lucy Wilson Benson: Staatssekretärin für Militärhilfe
Zur Staatssekretärin für Militärhilfe (Security Assistance) ist die 49jährige Lucy Wilson Benson ernannt worden. Dies ist der höchste Posten, den
je eine Frau im amerikanischen Außenministerium innegehabt hat. Bisher wurde
von diesem Amt aus die Unterstützung geleitet, die die USA anderen Ländern für
die Erhaltung ihrer Sicherheit gewähren. In der neuen Mannschaft soll ihr
jedoch besondere Verantwortung für die Bemühungen übertragen werden, die Ausbreitung von Kernwaffen einzudämmen und sicherzustellen, daß die Kernenergie
ausschließlich für friedliche Zwecke verwendet wird.
Mrs. Benson war früher Präsidentin der Liga der weiblichen Wähler und
hat sich im Staate Massachusetts lange Zeit mit Gesundheits- und Wohlfahrtsprogrammen sowie mit Fragen der Jugendkriminalität befaßt.

Anthony
- 2 -

�Anthony Lake: Leiter der Abteilung Politik und Planung
An die Spitze der Politischen Planungsabteilung des amerikanischen Außenministeriums tritt Anthony Lake, der dem Überleitungsteam Carters
Ministerium vorstand.

in diesem

Lake ist 37 Jahre alt und hat Carter während des Wahl-

feldzuges in außenpolitischen Fragen beraten.
Lake hat sich vom Direktorposten einer privaten Hilfsorganisation beurlauben lassen - einen Posten, den er 1970 übernommen hatte, nachdem er sich
aus Protest gegen die amerikanische Invasion in Kambodscha vom Stab Kissingers
getrennt hatte.
Richard Moose: Stellvertretender Staatssekretär für Verwaltungsfragen
Zum Stellvertretenden Staatssekretär für Verwaltungsfragen im State
Department ist Richard Moose ernannt worden.

Moose war bisher Leiter des

Arbeitsstabes des Senatsunterausschusses für die Auslandshilfe, der dem Außenpolitischen Ausschuß des Senats unterstellt ist. Außerdem gehörte er dem Arbeitsstab des Nationalen Sicherheitsrates unter Kissinger an.
Auf seinem neuen Posten wird sich Moose vor allem mit Personal fragen befassen.

+ + + + +

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Dokumentation
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1/1977

JOHN E. REINHARDT: NEUER DIREKTOR DES US-INFORMATIONSAMTES (USIA)

Washington - (AD) - Dr. John E. Reinhardt, der von dem neugewählten
Präsidenten Carter nominierte Direktor des US-Informationsamtes - U.S. Information Agency oder abgekürzt USIA - ist der erste Direktor seit Gründung
dieser Einrichtung im Jahre 1953, der aus den eigenen Reihen kam, und der
zweite Schwarze an der Spitze dieses Amtes.
Dr. Reinhardt, dessen Nominierung Carter am 7. Januar 1977 bekanntgab,
trat im Jahre 1956 in den Informationsdienst (United States Information
Service - USIS, wie die Funktionskomponente des Amtes im Ausland genannt
wird) ein. Er war zunächst Sachbearbeiter für Kulturelle Angelegenheiten
in Manila, dann Sachbearbeiter für Öffentliche Angelegenheiten in Kyoto,
um dann einen leitenden Posten in Tokio zu übernehmen. Im Jahre 1963 wurde
er Leiter der Abteilung für Kulturelle Angelegenheiten an der amerikanischen
Botschaft in Teheran und kehrte als Stellvertretender Regionadirektor für
Ostasien und den Pazifik in die Zentrale in Washington zurück. Zwei Jahre
später wurde er Regionaldirektor für Afrika und nach weiteren zwei Jahren
Regionaldirektor für Ostasien und den Pazifik.

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�Im Jahre 1971 wurde er an das Außenministerium überstellt und zum
Botschafter der Vereinigten Staaten in Nigeria ernannt - einen Posten, den
er vier Jahre innehatte.

Im April 1975 wurde er als Unterstaatssektretär

für Öffentliche Angelegenheiten ins State Department zurückberufen.
Botschafter Reinhardt hat als Berufsdiplomat den Rang eines Gesandten bei USIA relativ selten - und ist Träger zahlreicher hoher Auszeichnungen.
Nach dem Journalisten Carl Rowan (Februar 1964 bis August 1965) ist Reinhardt
der zweite Schwarze, der dieses wichtige Amt innehat.
Er wurde am 8. März 1920 in Glade Springc im Staate Virginia geboren und
wuchs in Knoxville, Tennessee auf. Am dortigen College erwarb er 1939 den
akademischen Grad eines Bachelor of Arts und bekam eine Stelle als Englischlehrer am College.

Er lehrte dann an der Pädagogischen Hochschule von North

Carolina, bis er 1942 zur Armee ging.
1946 als Leutnant ab.

Er war im Ausland eingesetzt und ging

Reinhardt setzte seine Studien an der Universität

von Wisconsin fort, wo er 1947 den Grad eines Master of Arts erwarb und 1950
zum Dr. phil. promovierte.

Anschließend erhielt er eine Professur für

Englisch am State College von Virginia, die er bis zu seinem Eintritt in den
Informationsdienst innehatte.
Dr. Reinhardt ist mit Carlyne Davis verheiratet; das Ehepaar hat drei
Töchter.

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�1/1977

SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG IN ENTWICKLUNGSLÄNDERN
AID legt Bericht über amerikanische Hilfsaktionen vor

- (AD) - Für Entwicklungsländer ist eine gezielte und sachgerechte
Schädlingsbekämpfung lebensnotwendig. Man schätzt, daß heute noch jährlich
- je nach Land, Jahreszeit und Art der Nutzpflanzen - 20 bis 80 Prozent der
verfügbaren Lebensmittel durch Schädlinge vernichtet werden. Das US-Amt für
Internationale Entwicklung (AID) hat deshalb, wie aus einem jetzt veröffentlichten Bericht hervorgeht, bereits 1973 ein Programm geschaffen, um Fachleute aus Entwicklungsländern in Seminaren mit den jeweils günstigsten Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung vertraut zu machen. Für 1977 sind wiederum
drei Seminare geplant: im März in Alexandria (Ägypten), im April in Bangkok
(Thailand) und im Oktober in Bogota (Kolumbien).
In Studien der Universität Kalifornien war schon vor Jahren nachgewiesen worden, daß eine wirksame Schädlingsbekämpfung nur dann möglich ist,
wenn die jeweiligen lokalen und regionalen Gegebenheiten sehr genau berücksichtigt und die Aktionen mit Pestiziden und Chemikalien an diesen Verhältnissen orientiert werden.

Die Entwicklungsländer, in denen gegenwärtig etwa

2,5 Milliarden Menschen leben, müssen damit rechnen, daß sie im Jahr 2000

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�2000 fast fünf Milliarden Menschen zu ernähren haben.

Demgegenüber dürfte

die Bevölkerungszahl der Industrieländer, die heute ca. eine Milliarde Menschen umfaßt, im gleichen Zeitraum auf 1,4 bis 1,7 Milliarden ansteigen.
Die kommenden 24 Jahre bis zum neuen Jahrtausend werden als besonders kritisch
erachtet, weil sich erst danach die Wachstumsrate für die Zahl der Weltbevölkerung stabilisieren dürfte und auch die Nahrungsmittel Produktion erst nach
diesem Zeitpunkt dem Bedarf entsprechend zu steigern wäre.
Die Untersuchungen der Universität Kalifornien im Auftrag der AID,die in
enger Zusammenarbeit mit anderen amerikanischen Staatsuniversitäten durchgeführt wurden, ließen erkennen, daß Schädlingsbekämpfung in Entwicklungsländern häufig völlig isoliert von anderen Problemen und ohne jede Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt betrieben wird.

Die Studien-

gruppen, denen jeweils ein Entomologe, ein Pflanzenpathologe, ein Nematologe
und ein Spezialist für Unkrautbekämpfung angehörten, besuchten in Ostasien
sieben, in Mittelost und Vorderasien vier, im Nahen Osten und Mittelmeerraum
fünf, in Afrika acht, in Zentralamerika sechs und in Südamerika fünf Länder.
Die bisher vorliegenden 20 Berichte besagen u.a., daß Pestizide häufig wahllos, bei den falschen Pflanzen und in falscher Dosierung gebraucht werden.
In vielen Ländern erleiden jährlich Hunderte von Menschen Vergiftungen - z.B.
Landarbeiter bei der Anwendung, Familienangehörige durch die Weiterverwendung
von Chemikalienbehältern im Haushalt

oder Verbraucher infolge zu hoher

toxischer Rückstände in den Nahrungsprodukten.
Die AID-Seminare sind darauf abgestellt, nicht nur technische, für Landwirte und Agrarfachleute wichtige Informationen zu geben, sondern auch Verwaltungsbeamte aus Entwicklungsländern einzubeziehen, um ihnen sowohl die Gefahren als auch die wirtschaftlichen Verluste infolge falscher Anwendung von
Schädlingsbekämpfungsmitteln klarzumachen. Daß diese Praxis bei den Betroffenen Anklang findet, zeigt nicht zuletzt das zunehmende Interesse von Regierungen und Laboratorien vieler Entwicklungsländer an kurzfristig angesetzten
Beratungsaktionen der AID an Ort und Stelle (etwa in Ägypten, Bangladesch,
Kolumbien und auf den Philippinen) sowie an Sonderkursen wie jenen der Uni-

�Universität Miami, in denen Fragen der Wirkungs- und Qualitätskontrolle bei
Pestiziden und der bestmögliche Einsatz einzelner Präparate und Chemikalien
behandelt werden.
In allen Ländern, in denen amerikanische Hilfsprogramme im Gange sind,
läuft zumindest auch ein landwirtschaftliches AID-Programm. Es wird dafür gesorgt, daß diese Entwicklungsländer die notwendigen Geräte, verbessertes Saatgut, Düngemittel und Pflanzenschutzpräparate erhalten. Außerdem stellt die
AID nach Konsultation mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Pestizide im
Zusammenhang mit Programmen zur Bekämpfung von Krankheiten (u.a. Malaria,
Schlafkrankheit und Flußblindheit in Afrika) zur Verfügung.
Die Einführung neuer Praktiken in der Landwirtschaft führte schon in
vielen Ländern oft überraschend schnell zu Produktionssteigerungen. Aber
auch die Verlagerung von Schwerpunkten im landwirtschaftlichen Bereich und
- wenn auch nur in einzelnen Gebieten - eine Verstärkung von Problemen durch
Schädlingsbefall und Krankheiten sind zu beobachten. Dies alles erfordert
die Ausbildung und gegebenenfalls die ständige Weiterbildung der Spezialisten,
die sich in Entwicklungsländern mit dem Pflanzenschutz und der Schädlingsbekämpfung befassen. Im Hinblick auf zu erwartende Anforderungen aus den
wichtigsten Entwicklungsregionen begann AID ein auf Weiterbildung zugeschnittenes Seminarprogramm, das über 38 Monate (bis Dezember 1979) laufen soll
und ca. 1,3 Millionen Dollar kosten wird. Neben einer Reihe amerikanischer
Universitätsinstitute sind auch Forschungslaboratorien des US-Landwirtschaftsministeriums an der Durchführung des Programms beteiligt.
Durch Regierungsverordnungen wurde die rechtliche Grundlage dafür geschaffen, daß in der von der AID gewährten und finanzierten Entwicklungshilfe
auch die Konsequenzen für die Umwelt im Empfängerland ermittelt und berücksichtigt werden.
amt für

Von der Bestimmung, daß die innerhalb der USA vom Bundes-

Umweltschutz (EPA) nicht zugelassenen Pestizide auch von der AID nicht

bereitgestellt werden dürfen, sind Ausnahmen möglich, sofern deren begrenzte
Anwendung in bestimmten anderen Regionen als sicher erachtet werden kann und
- 3 -

�und in den betreffenden Gebieten angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.
Die Teilnehmer an den Arbeitsgruppen und Seminaren der AID befassen
sich vor allem mit Fragen der Bekämpfung von Insekten aller Art, ferner von
Nematoden (FadenwLirmern), Unkraut, Vögeln und anderen Wirbeltieren.

Weitere

Themen sind Infektionskrankheiten und deren Erreger wie Viren, Mykoplasmen,
Bakterien und Pilze sowie die Ursachen nichtinfektiöser Krankheiten unter
der Einwirkung toxischer Minerale oder Mangel an Mineral Stoffen, Umweltbelastungen durch Chemikalien, unzuträgliche Umweltbedingungen und falsche
Landnutzung.

Dies sind die Hauptquellen für Produktivitätsverluste in der

Landwirtschaft.

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und Technik
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1/1977

SOLARHEIZUNG KANN MIT ELEKTROHEIZUNG KONKURRIEREN

- (AD) - In gut isolierten Neubauten kann nunmehr in den meisten Gebieten der Vereinigten Staaten ein Heizsystem auf der Basis von Sonnenenergie
mit herkömmlicher elektrischer Widerstandsheizung konkurrieren. Dies ergab
eine Studie, die eine amerikanische Privatfirma im Auftrag der Bundesbehörde
für Energieforschung und Entwicklung (ERDA) in den Bundesstaaten Georgia,
North Dakota, Massachusetts, South Carolina, Missouri, Texas, Colorado,
California, Wisconsin und Washington sowie in den Städten New York und
Washington durchgeführt hat.
Ein solares Heizsystem gilt der Studie zufolge dann als wirtschaftlich,
wenn die jährlichen Einsparungen an Brennstoff höher sind als die jährlichen
Kosten für Kapital und Zinsen über einen Zeitraum von fünf Jahren oder wenn
es sich innerhalb von 15 Jahren durch niedrigere Brennstoffkosten selbst trägt.
"Unser Ziel", so Dr. Henry Marvin, Direktor der Abteilung Sonnenenergie der
ERDA, "ist eine Verringerung der Kosten für solare Installationen um 50 Prozent bis zum Jahr 1980 durch den Wettbewerb auf dem Markt, verbesserte Leistung, Kostensenkung bei Ausrüstungen und Einbau und möglicherweise mit Hilfe
wirtschaftlicher Anreize. Dann könnten solare Heizsysteme in den meisten Re-

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�Regionen unseres Landes mit allen Brennstoffen, auch mit Erdgas, konkurrieren."
In der Studie wurden Brennstoffkosten und Witterungsverhältnisse sowie
die Kosten für Hausbesitz in den verschiedenen Regionen berücksichtigt. Es
wurde davon ausgegangen, daß die Häuser neu sind und nicht für eine Installsation mit einem Solarsystem umgebaut wurden.

Sie haben Ziegelverkleidung,

ein Asphaltdach, Doppelfenster und eine 30 cm dicke Isolierung im Dachgeschoß.
Die Solarheizung ist das primäre Heizsystem, jedoch ist das Haus noch mit einer
konventionellen Heizung für Notfälle ausgerüstet.

+ + + + +

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