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Dokumentation

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16. Januar 1974

1

Inhalt
INFORMATION:
Einladung Präsident Nixons zu einer Energiekonferenz in Washington
- Wortlaut Schreiben Präsident Nixons an die ölerzeugenden Länder
- Wortlaut Kissinger erläutert energiepolitische Vorstellungen der USA
- Wortlaut der einleitenden Erklärung auf der Pressekonferenz vom
10. Januar Ausstellung und Fachtagung GEOPHYSIK im US-Handelszentrum

WIRTSCHAFT:
US-Vizepräsident: Enerjjiekrise zeigt Interdepende nz der Weltwirtsch aft
Auszüge &lt;aus der Rede Fordsi vom 8. Januar US-Staaten informieren über Investitionsmöglichke itisn in ihrem Bere ich

Um Übersendung von Belegexemplaren wird gebeten.

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EINLADUNG PRÄSIDENT NIXONS ZU EINER ENERGIEKONFERENZ IN WASHINGTON
Wortlaut -

SAN CLEMENTE, Kalifornien —(AD)»« Das Weiße Haus hat am 10. Januar das
Schreiben veröffentlicht, mit dem Präsident Nixon acht wichtige ölverbrauchende Länder ~ Kanada, Großbritannien, die Bundesrepublik Deutschland,
Frankreich, Italien, Japan, die Niederlande und Norwegen - für Februar zu
einer Konferenz nach Washington eingeladen hat, auf der ein "VerbraucherAktionsprogramm" zur Behebung des weltweiten Energieproblems ausgearbeitet
werden soll.
Das an die Regierungschefs dieser Länder gerichtete Schreiben hat
folgenden Wortlaut:
"Die Entwicklungen in der internationalen Energiesituation haben Verbraucher-und Erzeugerländer an einen historischen Scheideweg geführt. Die
Nationen der Welt stehen vor einer fundamentalen Entscheidung, die die
Struktur der internationalen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen
für den Rest dieses Jahrhunderts zutiefst beeinflussen kann.
Heute droht die Energiesituation politische und wirtschaftliche Kräfte zu entfesseln, die der Prosperität und der Stabilität der Welt schweren
und irreparablen Schaden zufügen könnten. Zwei Wege liegen vor uns. Wir können

-U

�i
können getrennt unsere eigenen Wege gehen - mit der Aussicht auf eine zunehmende Spaltung, die Aushöhlung der lebensnotwendigen Interdependenz und
einen wachsenden politischen und wirtschaftlichen Konflikt; oder wir können
gemeinsam gehen und zum Wohle der ganzen Menschheit - der Erzeuger- wie der
Verbraucherländer - eine einsichtige Einheit und Zusammenarbeit entwickeln.
Aus diesen Überlegungen heraus habe ich Außenminister Kissinger ersucht,
in seiner Dezember-Rede vor der Pilgrims Society in London die Errichtung
einer Energie-Aktionsgruppe vorzuschlagen und auf ein konzertiertes Aktionsprogramm der Verbraucher und Erzeuger zu drängen, um den Energiebedarf der
Welt auf eine Weise zu decken, die die legitimen Interessen sowohl der Verbraucher- als auch der Erzeugerländer befriedigen würde.
Als ersten Schritt zur Verwirklichung dieser Konzeption lade ich (Name
des Landes) zu einer Konferenz wichtiger industrieller Verbraucherländer
ein, die auf Außenministerebene am 11. Februar 1974 oder an einem anderen
genehmen Tag in dieser Woche stattfinden könnte. Ich möchte diese Gelegenheit benutzen, um Sie zu bitten, Ihren Vertreter zu einer solchen Konferenz
hier in Washington zu entsenden. Nach Kenntnisnahme Ihrer Auffassungen plane
ich, einen Sonderbeauftragten zu entsenden, um mit Ihrer Regierung die
Einzelheiten dieser Konferenz, darunter auch Vorschläge zur Tagesordnung
und zur Sache, zu erörtern.
Unsere Vorstellung geht dahin, daß sich die Außenministerkonferenz auf
eine Analyse der Lage und die zu leistende Arbeit einigen würde. Sie würde
eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Verbraucherländer einsetzen, die ein
Verbraucher-Aktionsprogramm ausarbeiten würde. Ein Teil dieser Arbeit würde
sich mit neuen kooperativen Maßnahmen befassen, die geeignet sind, das explosive Anwachsen der globalen Energienachfrage in den Griff zu bekommen
und die koordinierte Entwicklung neuer Energiequellen zu beschleunigen. Eine
weitere Aufgabe würde darin bestehen, einen konzertierten Verbraucherstandpunkt für eine neue Ära der Erdölverbraucher und -erzeugerbeziehungen zu
entwickeln, die den legitimen Interessen der ölproduzierenden Länder gerecht
wird und gleichzeitig den Verbraucherländern eine ausreichende Versorgung zu

-2-

�zu fairen und vernünftigen Preisen sichert.
Wenn wir zu einer Konferenz der wichtigen industriellen Verbraucherländer einladen, dann sind wir uns völlig darüber im klaren, daß das Energieproblem für alle Verbraucherländer von lebenswichtiger Bedeutung ist, vor
allem für jene der Entwicklungswelt, deren Hoffnung auf ein besseres Leben
ganz entscheidend vom Zugang zur Energie zu vernünftigen Bedingungen abhängt. Wenn auch unser unmittelbares Anliegen darauf hinausläuft, so rasch
und so wirksam wie möglich Vorbereitungen in Gang zu bringen, so werden
doch ohne Frage die Interessen aller Länder,einschließlich der Entwicklungsländer, in angemessener Weise vertreten sein müssen.
Eine konzertierte Anstrengung dieser Art ist nur ein erster und wesentlicher Schritt zur Schaffung neuer Vereinbarungen für internationale
Energie und damit zusammenhängende wirtschaftliche Fragen. Zu diesem Zweck
würde innerhalb von 90 Tagen eine Konferenz von Vertretern der Verbraucher
und Erzeuger abgehalten werden. Ich sende persönliche Botschaften an die
Regierungschefs der OPEC (Organisation der Erdölexportländer)-Staaten, um
sicherzustellen, daß sie den Zweck der vorgeschlagenen Konferenz der Verbraucherstaaten verstehen.
Wir stehen vor einer inhaltsschweren Herausforderung, diese Periode
der Krise in eine Periode der Chancen für eine konstruktive und schöpferische Zusammenarbeit zu verwandeln, die zum Wohle aller Völker dieser Erde
gereichen wird. Ich sehe Ihrer Antwort und Ihrer Stellungnahme entgegen."

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SCHREIBEN PRÄSIDENT NIXONS AN DIE OLERZEUGENDEN LANDER
Wortlaut

SAN CLEMENTE, Kalifornien -«»(AD)— Das Weiße Haus hat am 10. Januar den
Wortlaut eines Schreibens veröffentlicht, in dem Präsident Nixon die Regierungschefs der ölproduzierenden Länder (Abu Dhabi, Algerien, Ekuador,
Gabon, Indonesien, Iran, Iraq, Kuwait, Libyen, Nigerien, Qatar, SaudiArabien und Venezuela) über den Zweck der für den 11. Februar vorgeschlagenen Energie-Konferenz wichtiger ölverbrauchender Länder in Washington
unterrichtet hat. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut:
"Ich habe heute die Regierungen der wichtigen ölverbrauchenden Länder
eingeladen, Vertreter zu einer Konferenz in Washington am 11. Februar
zu entsenden. Der Zweck der Konferenz wird darin bestehen, eine Übereinstimmung der Beteiligten hinsichtlich einer Konferenz der Verbraucher und
Erzeuger zu erreichen, die neue, beiderseits vorteilhafte Vereinbarungen
für die internationale Energie und damit zusammenhängende wirtschaftliche
Fragen zustandebringen würde.
Die jüngstenEntwicklungen haben die kritische Bedeutung der Energie
für die Prosperität und Stabilität der internationalen Wirtschaft unterstrichen. Schwere Zerrüttungen der Wirtschaftstätigkeit und des Weltwährungssystems - ob sie durch eine ungenügende Energieversorgung oder durch

-1-

�durch abrupte Preisbewegungen verursacht werden - könnten sich sowohl für
Verbraucher als auch für Erzeuger verheerend auswirken.
Die ölimportierenden Länder haben ein lebenswichtiges Interesse an
Mechanismen, die eine ausreichende Versorgung zu vernünftigen Preisen gewährleisten. Die ölproduzierenden Länder wiederum haben ein Interesse an Vereinbarungen, die ihnen eine faire Bezahlung und eine rationelle Nutzung der
nicht wieder auffüllbaren Quellen garantieren.
Daher sind die Vereinigten Staaten, wie Außenminister Kissinger in
seiner Rede in London im Dezember darlegte, der Überzeugung, daß es notwendig ist, diese Dinge rasch in Angriff zu nehmen.
Die Vereinigten Staaten ergreifen diese Initiative als einen konstruktiven und positiven Schritt in Übereinstimmung mit den öffentlich erklärten
Auffassungen einer Reihe ölproduzierender Länder, die eine konsultative Beziehung zwischen Erzeugern und Verbrauchern gefordert haben. Ich bin der
Hoffnung, daß die Ergebnisse der kommenden Konferenz zu einer baldigen gemeinsamen Konferenz der Verbraucher- und der Erzeugerländer führen werden."

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KISSINGER ERLÄUTERT ENERGIEPOLITISCHE VORSTELLUNGEN DER USA
-Wortlaut der einleitenden Erklärung auf der Pressekonferenz vom lO.Januar-

WASHINGTON ««(AD)»« Der amerikanische Außenminister Henry A. Kissinger hat
am 10. Januar auf einer Pressekonferenz in Washington die energiepoliti"
sehen Vorstellungen der USA - vor allem im Hinblick auf die von Präsident
Nixon vorgeschlagene Energiekonferenz - erläutert. Gleichzeitig nahm der
Leiter des US-Bundesamtes für Energiewirtschaft,William Simon, zu den innenpolitischen Aspekten der amerikanischen Energiepolitik Stellung. Die von
dem amerikanischen Außenminister zu Beginn seiner Pressekonferenz abgegebene Erklärung hat folgenden Wortlaut:
"Lassen Sie mich die Vorstellungen und Absichten darlegen, die den
Schreiben zugrundeliegen, die der Präsident gestern an die Verbraucherländer
wie auch an die OPEC-Mitgliedsstaaten gesandt hat.
Der Präsident ist überzeugt, daß die Energiekrise Ausdruck eines grundlegenden Problems ist, das für die Völkergemeinschaft auf absehbare Zeit
hinaus bestehen wird, bei dem es heute um Energie geht, bei dem es künftig
aber auch um andere Rohstoffe oder Nahrungsmittel gehen könnte, wo der Anreiz zur Erzeugung nicht mehr im richtigen Verhältnis zur Nachfrage steht.
Im

-1-

�Im Zusammenhang mit der Energie sehen wir uns zwei großen Problemen
gegenüber.
Das eine ist, daß die Nachfrage bei weitem den Anreiz zur Erzeugung
übersteigt. Das zweite ist, daß die von den OPEC-Staaten kürzlich beschlossene Preisanhebung und das Gefüge, das daraus resultieren könnte, eine umwälzende Wirkung auf die Weltwirtschaft haben könnte, die sich auf die Zahlungsbilanzen nicht nur der hochentwickelten, sondern auch der weniger entwickelten Verbraucherländer erstreckt und eine Situation schafft, in der
auch die Erzeugerländer Opfer ihrer eigenen Maßnahmen werden könnten und
in der es, zumindest im Augenblick, keinen Rahmen gibt, in dem umfassende
langfristige Entscheidungen getroffen werden können.
Wenn es irgendeines Beispieles bedurft hätte, um die Interdependenz
der Länder dieser Welt zu illustrieren, so waren es die Ereignisse auf dem
Energiesektor.
Kein Land ist für sich allein in der Lage, dieses Problem zu lösen.
Ja, keine Gruppe von Ländern, seien es Verbraucher oder Erzeuger, kann das
Problem alleine lösen. Und daher sind wir der festen Überzeugung, daß das,
was der Präsident vorgeschlagen hat, nicht als Konfrontation zwischen Ver»
brauchemund Erzeugern gewertet werden sollte; es sollte vielmehr als Schaffung eines Rahmens betrachtet werden, in dem von beiden, Verbrauchern und
Erzeugern, Entscheidungen getroffen werden können, die den langfristigen Er^
fordernissen beider Seiten Rechnung tragen, die eine konstruktive Entwicklung der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen gewährleisten
und die bestimmte, sehr gefährliche und möglicherweise katastrophale Konsequenzen verhindern können.
Wir schlagen vor, in zwei oder drei Phasen vorzugehen.
Die Einladung zu der Außenministerkonferenz am 11. Februar war an die
Länder gerichtet, die dem auf einer hohen Ebene gebildeten Ölausschuß der

�der OECD (Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)
angehören» Auf diese Länder entfallen 75 bis 80 Prozent der Energieimporte
der Welt. Diese Länder haben in diesem Ausschuß zusammengearbeitet und bestimmte Sofortmaßnahmen ergriffen.
Der Präsident hat vorgeschlagen, die Konferenz auf Außenministerebene
stattfinden zu lassen, weil die aufgeworfenen Fragen sowohl bezüglich der
Versorgung als auch hinsichtlich der Anhebung der Preise bei weitem über die
technischen Fragen hinausreichen, um die es sich normalerweise handelt, wenn
es lediglich um die Verteilung der verfügbaren Energiequellen geh«.
Wir betrachten diese Konferenz als Einleitung für ein Gespräch mit anderen Verbraucherländern, vor allem Verbraucberiänder aus den unterentwickelten
Gebieten der Welt, die, was ihre Kapazitäten anbetrifft, durch die jüngsten
Preisanhebungen noch stärker betroffen werden als die Industriestaaten. Nach
unseren Schätzungen werden sich ihre Kosten auf annähernd 30 Milliarden Dollar stellen, was natürlich jede bisher von irgendeiner Seite projektierte
Hilfe übersteigt und praktisch das gesamte internationale Hilfsprogramm problematisch und,gemessen an den anderen diesen Ländern aufgebürdeten Aufgaben,in
einem anderen Licht erscheinen läßt.
Und wir werden von da aus, natürlich mit Zustimmung der betroffenen Länder, weitergehen zu einer Konferenz der Verbraucherländer - sowohl der Industriestaaten als auch der Entwicklungsländer - und der Erzeugerländer. Die
Konferenz soll ein System für die Versorgung klären und entwickeln, das dem
Anliegen aller betroffenen Länder Rechnung trägt, auf unbegrenzte Zeit hinaus
tragbare Preise schaffen und auf weltweiter Basis die Auswirkungen des Energiebedarfs auf die Weltwirtschaft, in der wir alle leben, erörtern.
Auf der Konferenz der Verbraucher wird es die erste Aufgabe sein, festzustellen, ob wir zu einer Übereinstimmung über die Art des Problems kommen
können, vor dem wir stehen - ob sich die Verbraucherländer untereinander über

-3 =

�über die Auswirkungen der Versorgungslage auf ihre Volkswirtschaften und
über die Erfordernisse einigen können, die sich für alle ihre Volkswirtschaften aus den zur Zeit gültigen Preisen ergeben.
Unseres Erachtens ist es wichtig, daß wir gemeinsam über alternative
Energiequellen, über Bemühungen zur Zusammenfassung der Forschungs-und Entwicklungsanstrengungen der großen Verbraucherländer sowie über Versuche sprechen, die als Ergebnis dieser Anstrengungen verfügbar werdenden Energiequellen unter den wichtigen Verbraucherländern aufzuteilen.
Daher halten wir die Bildung von Arbeitsgruppen für angebracht, um diese Probleme wie auch internationale Wirtschaftsprobleme zu studieren, die
durch die derzeitigen Gegebenheiten entstanden sind. Und Finanzminister Shultz
wird einige dieser Fragen auf der Konferenz der Zwanziger-Gruppe vorbringen,
an der er kommende Woche in Rom teilnimmt.
Wir sind uns der Tatsache bewußt, daß eine Versuchung besteht, bilate"
rale Abmachungen zu treffen. Und wir sind unter den Verbraucherländern am

ehesten in der Lage, eigene bilaterale Bemühungen zu unternehmen. Wir verfügen in unserem eigenen Lande über beträchtliche Energiequellen. Wir haben
große Forschungs-und Entwicklungskapazitäten. Und wir besitzen die fortgeschrittenen Technologien, die zum Beispiel für die Erforschung des Meeresbodens erforderlich sind. Trotzdem sind wir der Auffassung, daß ein uneinge«
schränkter bilateraler Wettstreit für alle betroffenen Länder ruinös sein würde, und daß die scheinbaren Siege, die erzielt werden können, auf Kosten der
Stabilität der Welt und auf Kosten der Weltwirtschaft gehen werden. Und daher
halten wir es für notwendig - obwohl wir in diesem Wettstreit gut dastehen
und obwohl wir über die Kapazitäten verfügen, um ihn besser als jeder potentielle Konkurrent durchzustehen - daß alle Industriestaaten begreifen, daß
jetzt eine echte Interdependenz gegeben ist und daß es hier um ein Problem
geht, das auf gemeinsamer Basis gelöst werden muß, wenn wir nicht ernste Konsequenzen für die internationale Stabilität und die Weltwirtschaft hinnehmen
wollen.
Wir
-4-

�Wir in den Industriestaaten haben ferner eine besondere Verpflichtung
gegenüber den Verbrauchern unter den Entwicklungsländern, damit • als Folge
der so plötzlich entstandenen Situation - die in zwanzigjährigen Anstrengungen
so hart erarbeiteten Erfolge nicht veitan werden und damit die internationalen Anstrengungen, ein größeres Maß an Gleichheit zwischen Industriestaaten
und Entwicklungsländern zu erreichen, nicht als Folge von Entscheidungen zunichtegemacht werden, die bestimmt nicht alle Konsequenzen in Rechnung stellen.
Daher wird, was die Verbraucherländer anbetrifft, die Energiesituation
und das, was sie für die Zukunft verheißt, eine Bewährungsprobe für den gesamten Weg auf das internationale System hin sein, den wir und andere Industriestaaten in den letzten 25 Jahren verfolgt haben und den andere Industriestaaten in dieser Zeit untereinander und gegenüber den Entwicklungsländern verfolgt haben.
Dies ist eine Bewährungsprobe für die These, daß die Welt wirklich interdependent geworden ist und daß Isolation und eigensüchtiges Vorgehen für
alle Beteiligten vernichtend sein müssen.
Was die Beziehungen zwischen den Verbraucher-und den Erzeugerländern anbetrifft, so gilt zwangsläufig das Gleiche« In dem zur Zeit bestehenden Rahmen bleibt den Erzeugerländern keine andere Alternative als ein größtmögliches
Maß an kurzfristigen Vorteilen zu erzielen. Es gibt keinen Rahmen, in dem sie
die Auswirkungen der Veränderungen in den Volkswirtschaften der Industriestaaten für sie selbst analysieren können, die durch die Erzeugerländer ausgelöst worden sind. Und daher setzt die vom Präsidenten vorgeschlagene Entwicklung, die ein größeres Verständnis der Verbraucherländer für das gesamte Gebiet ihrer Energieanliegen wie auch für die Auswirkungen auf den Energiebedarf
ihrer Volkswirtschaften schaffen will, ebenfalls einen Rahmen, in dem die Erzeugerländer für sich selbst die Stabilität garantieren können, in der alleine
die scheinbaren Vorteile,die sie jetzt für sich gewinnen, Bestand haben.
Es

-5-

�Es ist die grundlegende Überzeugung des Präsidenten und seiner Mitarbeiter, daß es hier um ein Problem von wirklich weltweiter Bedeutung geht,
bei dem keine selbstsüchtigen Vorteile erzielt werden dürfen, oder, falls
sie erzielt werden, keinen Bestand haben können - weder unter den Verbraucherländern noch zwischen Verbraucher-und Erzeugerländern. In diesem Geiste werden die Vereinigten Staaten ihre Vorschläge unterbreiten, zunächst auf der
Konferenz am 11. Februar und dann auf der späteren Konferenz, die sich, wie
wir hoffen, daraus ergeben wird. Und in diesem Geist, in dem wir eine Lösung
für die gesamte Menschheit - und nicht lediglich zum besonderen Vorteil
eines Teiles von ihr - schaffen, hat der Präsident sich sowohl an die Verbraucher - als auch an die Erzeugerländer gewandt, um einen Prozeß in Gang
zu setzen, von dem wir hoffen, daß er langfristige Lösungen für das Versorgungsproblem wie auch für die Probleme der Wirtschaft bringen wird."

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AUSSTELLUNG UND FACHTAGUNG GEOPHYSIK IM US-HANDELSZENTRUM

--(AD)«.» Vom 11. bis 14. Februar 1974 zeigen mehr als zwanzig amerikanische
Firmen ihre neuesten Produkte und Entwicklungen im Rahmen der Ausstellung
"Geophysik" im Frankfurter US-Handelszentrum. Das Ausstellungsprogramm um' .

faßt u.a.Ausrüstungen für die Refraktionsseismik, seismische Quellen für
den Boden, tragbare geophysikalische Meßgeräte für den Aufschluß des ober-

*.

flächennahen Untergrundes mit den wichtigen Anwendungsgebieten der Bau«
grunduntersuchung für den Straßen-und Hochbau (Hammerschlag-Seismik), Registriereinrichtungen, Bohrloch«Meßinstrumente, Meßgeräte zur Bestimmung
der Bodenfeuchtigkeit und Bodendichte in Bohrlöchern und Proben, Druckluftkanonen (Airguns) für seismische Untersuchungen im Ozean zur Aufklärung
der Bodenstrukturen (einschließlich der entsprechenden Hydrophone), Protonen-Magnetometer für aeromagnetische Messungen, Landmagnetometer, See-Protonen-Magnetometer, Gammastrahlspektrometer, Datenerfassungs-und -auswertungseinrichtungen, Navigationssysteme und Satelliten-Navigationsanlagen, Doppler»
Sonar-Systeme sowie Instrumente für die Exploration vom Flugzeug aus.
Angeschlossen ist ein Symposium, auf dem deutsche und amerikanische Experten zu Themen der Geophysik referieren werden (12., 13. und 14. Februar).
Komplette Tagungsprogramme und Anmeldung durch: US-Handelszentrum,
6000 Frankfurt, Bockenheimer Landstraße 2-4, Telefon (0611)720801, Telex
416535.
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US-VIZEPRÄSIDENT: ENERGIEKRISE ZEIGT INTERDEPENDENZ DER WELTWIRTSCHAFT
- Auszüge aus der Rede Fords vom 8„Januar -

WASHINGTON -«.{AD)-= Der amerikanische Vizepräsident Gerald Ford hat am
8. Januar in einer Rede vor einem Verband der chemischen Industrie erklärt,
die gegenwärtige Energiekrise sei eine Herausforderung für alle Nationen
und für die wirtschaftliche Interdependenz der Welt. Die Lebensinteressen
seien in der modernen Welt unteilbar geworden. Die wesentlichen Auszüge aus
der Rede des Vizepräsidenten haben folgenden Wortlaut:
"Ich glaube, es ist für uns alle offensichtlich, daß Präsident Nixons
Strategie zur Bewältigung dieser Krise funktioniert. Sie funktioniert, weil
diese Strategie sich letztlich auf die Kooperation des amerikanischen Volkes stützt. Der Präsident weiß, daß die Amerikaner reagieren, wenn ihnen die
Herausforderung klargemacht und die Richtung gewiesen wird. Und so hat er in
dieser Energiekrise die Dinge richtig aufgezeigt: Es geht um Arbeitsplätze,
Einkommen, Produktion und Investitionen. Wir müssen in der ganzen Wirtschaft
wesentliche Schritte unternehmen, um Energie zu sparen.
Und unser Volk hat reagiert, indem es eines der schönsten Beispiele
der Einigkeit in Friedenszeiten gab. In 67 Millionen Haushalten und mit
120 Millionen Kraftfahrzeugen haben sich die Amerikaner in den Sparmaßnahmen
zusammengetan, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Brennstoffknappheit zu überwinden. Und die Geschäftswelt, angefangen vom kleinsten

�kleinsten Einzelhandelsladen bis zum größten Industrieunternehmen, hat Energiesparprogramme eingeführt, die in diesem Jahr Millionen von Barrel Öl einsparen werden.
Ohne Frage ist im ganzen Lande die Botschaft in ihrem Kern verstanden
worden - und es wird nach ihr gehandelt. Der Erfolg dieser Sparanstrengungen
und des Zuteilungsprogramms war derart, daß wir in der Lage waren, die Schädigung der Wirtschaft auf einem Minimum zu halten.
Die andere HäLfte unserer Energiestrategie, die auf die weitere Zukunft
abzielt, besteht in einer Erhöhung unserer einheimischen Energiequellen.
Unter Mitwirkung des Kongresses und durch Präsidialerlaß sind wir dabei:
- die Alaska-Pipeline zu bauen und die gewaltigen Reserven des nördlichen Bereiches anzuzapfen;
- die Öl-und Gasförderung im äußeren Kontinentalsockel zu erhöhen;
- den Abbau von Kohle zu verstärken, die unsere am reichlichsten vorhandene und billigste einheimische Energiequelle ist;
- Projekte in Angriff zu nehmen, um die Gewinnung von Schieferöl wirtschaftlich rentabel zu machen;
- unsere geothermischen Reserven auf bundeseigenem Land zu entwickeln;
- die Erzeugung von Atomstrom zu beschleunigen.
Darüber hinaus schlägt der Präsident eine Beschleunigung unserer wissenschaftlichen und technologischen Anstrengungen vor, um vielversprechende
neue Energiequellen zu erschließen. Zu diesem Langzeitprogramm wird die Entwicklung von Technologien auf den Gebieten der Kohlevergasung und -Verflüssigung, der Fusionsenergie und der Sonnenenergie gehören. Mit Hilfe des Projekts "Unabhängigkeit" hoffen wir, bis 1980 das Potential zu entwickeln, um
unseren eigenen Bedarf decken zu können, ohne von ausländischen Energiequellen
abhängig zu sein.
Dieses

-2-

�Dieses Programm erfordert zu einem großen Teil ein positives Handeln
des Kongresses. Ein Teil der erforderlichen Vollmacht ist in der Energievorlage niedergelegt, die der Kongreß vor seiner Vertagung nicht verabschiedet
hat, die aber, wie wir hoffen, prompt verabschiedet werden wird, wenn er später in diesem Monat wieder zusammentritt. In der Zwischenzeit benutzen wir
die bestehenden Vollmachten, um voranzuschreiten.
Amerika wird mit dieser Energiekrise fertig werden.
Wir werden damit fertig werden, weil wir die stärkste, produktivste und
elastischste Wirtschaft der Welt besitzen - eine Wirtschaft, die über eine
unvergleichliche Kapazität verfügt, Schläge auszuhalten und doch voranzugehen.
Wir werden damit fertig werden, weil wir bereits 85 Prozent unserer Energie
aus einheimischen Quellen decken und das Ölembargo uns nur mit weniger als
10 Prozent unseres Bedarfs trifft.
Wir werden damit fertig werden, weil wir über einige der besten Wissenschaftler und Techniker der Welt verfügen, die nach neuen Mitteln und Wegen
suchen, um Energie zu erzeugen und einzusparen.
Ich möchte heute jedoch auch unterstreichen, daß es bei der Energiekrise
um weit mehr geht als nur um eine einheimische Herausforderung für die Vereinigten Staaten.
Von gleicher Dringlichkeit ist die Herausforderung,die diese Krise an
die Konzeption der wirtschaftlichen Interdependenz der Welt stellt - eine
Herausforderung,die alle Nationen angeht. Und ich möchte hier auch unterstreichen, daß unser Interesse an diesem globalen Problem keineswegs geringer ist
als an unserem eigenen einheimischen Problem.
Der kürzliche Appell Außenminister Kissingers an die Nationen der Welt,
sich mit uns in einem massiven Programm zur Lösung des Energieproblems zusammenzutun, ist nur das jüngste Beispiel unserer Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit an vielen Fronten.
Über

-3-

�Über diese Anstrengungen hinaus geht die führende Rolle unseres Landes
in dem Bemühen, die Genfer Friedensverhandlungen in Gang zu bringen. Die Beteiligten haben jetzt einen direkten Kommunikationskanal. Sie werden alte
Streitfragen erörtern, die zum Krieg und zur Drohung eines noch weitreichenderen Krieges geführt haben. Niemand unterschätzt die Schwierigkeit, Lösungen
für diese Probleme zu finden, aber die ganze Welt hofft darauf, Ich bin der
Überzeugung, daß heute eine unvergleichbare Chance für den Erfolg in der Suche nach einem gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten besteht. Wir
haben uns fest verpflichtet, alles in unseren Kräften stehende zu tun, um
zur Erreichung dieses Zieles beizutragen. Ich darf hinzufügen, daß ich optimistisch bin, daß das arabische Olembargo in relativ kurzer Zeit wieder aufgehoben werden wird.
Die Kräfte der modernen Welt haben die Lebensinteressen aller Nationen
unteilbar gemacht. Dies gilt nicht nur dahingehend, daß es wichtig ist, die
internationalen Spannungen, die den Frieden bedrohen, abzubauen, sondern auch
hinsichtlich des positiven Nutzens, der wirtschaftlicher Zusammenarbeit entspringt.
In dieser neuen Ära haben Wissenschaft, Technologie, Handel, Investitionen, Kommunikation - die Schlüsselelemente fortschrittlicher industrieller
Tätigkeit - sozusagen von allen Nationen Eier genommen und sie in eine gemeinsame Pfanne geschlagen. Jetzt ist daraus Rührei geworden und es wird niemals
mehr möglich sein, die einzelnen Eier herauszunehmen.
Das Wunderbare an diesem Prozeß des Verrührens besteht darin, daß daraus
die magische Fähigkeit entspringt, für jeden mehr zu produzieren. Wissenschaft
und Technologie multiplizieren die Fähigkeit des Menschen, zu produzieren, um
ein Tausendfaches.
Handel eröffnet Märkte auf dem ganzen Erdteil für die Erzeugnisse aller
arbeitenden Menschen.
Investitionen

-4-

�Investitionen breiten Kapital und Technologie überallhin aus und
schaffen neue Fähigkeiten und besser bezahlte Arbeitsplätze.
Kommunikation verbreitet neue Ideen, die wiederum die Saat für weitere
Ideen in sich tragen.
Wenn all diese Kräfte miteinander vermischt werden, so trägt das Ergebnis dazu bei, den Bedarf und die Hoffnungen von immer mehr Menschen überall auf der Erde zu befriedigen. Wir sehen diesen Prozeß überall im Gange
und es werden viele unterschiedliche Güter und Dienstleistungen ausgetauscht.
So haben beispielsweise Nordafrika und der Nahe Osten mit das größte Nahrrungsmitteldefizit in der Welt. Die Vereinigten Staaten sind der leistungsfähigste Produzent von Sojabohnen, Weizen und anderem Getreide in der Welt.
So tragen wir und andere Nationen dazu bei, die Menschen jener Region zu ernähren.
Manche Länder jenes Gebietes bedürfen moderner Technologie und ausgebildeter Techniker und Geologen, um ihre gewaltigen Ölvorkommen zu erschliessen. Die Vereinigten Staaten und andere Länder helfen ihnen dabei. Manche
Länder jenes Gebietes brauchen einen Platz, wo sie einiges von dem Geld, das
sie aus dem Ölverkauf einnehmen, sicher investieren können. Die Volkswirtschaften der Vereinigten Staaten, Japans, der europäischen Nationen und
einiger anderer Länder bieten die Stabilität und das Wachstum, die für solche Investitionen notwendig sind.
Auf der anderen Seite haben die Vereinigten Staaten, Europa, Japan und
andere Nationen das im Nahen Osten und in Nordafrika geförderte Öl gebraucht,
um unsere expandierenden industriellen Volkswirtschaften in Betrieb zu halten. Wir sind ständige Abnehmer dieses Öls gewesens und unser Bedarf ist jedes Jahr gewachsen. Unsere Volkswirtschaften sind auf den ununterbrochenen Zufluß dieses Öls hin strukturiert. Wir alle hängen davon ab - und in gleicher
Weise hängt jene Region in der Versorgung mit einigen unbedingt notwendigen
Gütern von uns ab. Bei diesem Prozeß geht es also um einen Kreislauf, der die

,5,

�1
die Zusammenarbeit aller erfordert, um die Dinge in Gang zu halten. Aber dieser Kreislauf kann leicht unterbrochen werden. Schließt man einen Ölhahn im
Nahen Osten,droht man,einen Farmtraktor im Mittelwesten stillzulegen. Legt man
diesen Traktor still, so werden einige Menschen in der Welt nach Brot hungern. Ich rechne nicht damit, daß dies eintritt. Es wäre für alle katastrophal.
Die Energiekrise ist eine Herausforderung an dieses Erbe der Zusammenarbeit. Sie stellt Ölproduzenten wie Verbraucher vor den erneuten Zwang zur
Einsicht, daß es eine Kommunalität unserer Interessen gibt. Und sie stellt
uns alle vor die Herausforderung, unsere Verpflichtung zur Erfüllung unserer
gemeinsamen Hoffnung zu erneuern. Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß
unser Schicksal ein gemeinsames Schicksal sein wird."

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US-STAATEN INFORMIEREN ÜBER INVESTITIONSMÖGLICHKEITEN IN IHREM BEREICH

- (AD) - Eine eigene Investitions- und Handelsberatungsstelle in Europa
einzurichten, wird von den Wirtschaftsförderungsbehörden einer wachsenden
Zahl von amerikanischen Bundesstaaten als wichtiges Element ihrer Strukturverbesserungsprogramme angesehen. Die diesbezüglichen Anstrengungen der einzelstaatlichen Behörden genießen die volle Unterstützung des US-Handelsministeriums, das seit Jahren schon bemüht ist, ausländische Kapitalgeber zu
Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten zu ermutigen - sei es in der
Form der Gründung von Tochtergesellschaften oder Firmengemeinschaften mit
amerikanischen Geldgebern, der Beteiligung an bestehenden US-Unternehmen
oder des Erwerbs solcher. Es ist nicht zuletzt einer intensiven Beratung
und der Herstellung von Kontakten durch die Wirtschaftsabteilungen der USBotschaften und Konsulate zu verdanken, daß sich die europäischen Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten von 1960 bis 1970 von rund 4,7 auf
über 9,5 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt haben.

Im Zuge verstärkter Anstrengungen zur Investitionsförderung haben allein
im Verlauf des abgelaufenen Jahres neun US-Einzelstaaten Investitions- und
Handelsberatungsstellen in Europa eröffnet, wodurch sich deren Gesamtzahl auf
elf erhöht hat. In der Bundesrepublik bestehen bisher zwei derartige Beratungsstellen - die Vertretungen der Staaten Pennsylvanien und Wisconsin
in Frankfurt. Die größte Zahl - fünf - entfällt auf Brüssel,

- 1 -

Sitz der Euro-

�Europaischen Gemeinschaft; drei sind in der Schweiz und zwei in England.
In Europa vertreten sind natürlich vor allem die wirtschaftlich besonders wichtigen Staaten wie Michigan, New York und Pennsylvanien. Aber
auch weniger hochindustrialisierte Staaten wie Alabama und Texas wollen
mehr europäische Unternehmen zur Ansiedelung in ihrem Gebiet bewegen und
bieten über ihre Beratungsstellen anlagesuchendem ausländischen Kapital jede
mögliche Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Standorte für Zweigbetriebe, bei der Beschaffung von Industriegelände und Arbeitskräften, bei
der Untersuchung der Absatzchancen für die zu produzierenden Erzeugnisse
und dergleichen mehr; sie klären Interessenten nicht zuletzt über die in
ihrem jeweiligen Gebiet erhältlichen Steuervergünstigungen auf.

Ähnliche Funktionen wie die Investitionsberatungsstellen

üben im

übrigen auch die Vertretungen amerikanischer Schiffahrtsbehörden in Europa
aus, von denen es inzwischen neun gibt, davon sechs in Belgien und je eine
in der Bundesrepublik, in Großbritannien und in der Schweiz. Zu den Hafenbehörden, die einen eigenen Repräsentanten in Europa unterhalten, gehören
u.a. die Hafenverwaltungen von New York und New Jersey, von New Orleans
und von Oakland.

Die Vertretungen amerikanischer Einzelstaaten oder Hafenbehörden
werden entweder direkt von der jeweils zuständigen Gebietskörperschaft
oder durch regionale Institutionen finanziert. Sie bieten ihre Dienste
europäischen Interessenten kostenlos an. Mit einem weiteren raschen Anstieg
ihrer Zahl wird gerechnet.

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